Das Verkehrslexikon

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Die Entziehung der Fahrerlaubnis durch das Strafgericht nach einer Trunkenheitsfahrt


Erfolgt eine Verurteilung wegen eines Alkoholdelikts, so greift die gesetzliche Vermutung, dass der Täter charakterlich ungeeignet ist, ein Kfz im öffentlichen Straßenverkehr zu führen (Regelvermutung).

Das Strafgericht entzieht in einem solchen Fall die Fahrerlaubnis und setzt einen Zeitraum fest, vor dessen Ablauf die Fahrerlaubnisbehörde keine neue Fahrerlaubnis erteilen darf (Sperrfrist). Allerdings ist das Gericht berechtigt, eine verhängte Sperre beim Vorliegen von nachträglichen neuen Tatsachen abzukürzen oder aufzuheben.

Aus dem Verhältnis von Regelfällen zu Ausnahmen folgt, dass interessant die Fallgestaltungen sind, in denen Gerichte in Trunkenheitsfällen gleichwohl von der Entziehung der Fahrerlaubnis abgesehen haben.

Siehe auch: Alkohol im Verkehrsstrafrecht







Gliederung:




Allgemeines:

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Wiederholungstäter:

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Alkoholfahrt auf nur kurzer Fahrtstrecke:

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Wiederherstellung der Geeignetheit bis zum Urteil:

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Zeitablauf bis zum Urteil:

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