Das Verkehrslexikon



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Oldtimer


Als Oldtimer wird rechtlich ein Fahrzeug bezeichnet, das älter als 30 Jahre ist. Die gesetzliche Definition ergibt sich aus § 2 Nr. 22 der Fahrzeugzulassungsverordnung:
"Oldtimer: Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind, weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen;"
Aus dem "Lebensalter" der Fahrzeuge ergeben sich oftmals Probleme bei der Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall, an dem ein oder mehrere Oldtimer beteiligt waren; dies betrifft insbesondere Fragen des Schadensumfangs, des Wiederbeschaffungswerts, des wirtschaftlichen Totalschadens. Ohne die Hilfe eines auf dem Markt für Oldtimer sachverständigen Fachmanns werden die entsprechenden Bewertungen kaum möglich sein.

Ein besonderes Problem ergibt sich aus der Frage nach einer Mithaftung von Insassen für einen eigenen erlittenen Personenschaden, wenn sie zum Unfallzeitpunkt nicht durch einen Anschnallgurt gesichert waren.

Aus der Besonderheit speziell der Wertbemessung von Oldtimern ergeben sich auch für die Unfallschadenregulierung durchaus Abweichungen von den ansonsten geltenden allgemeinen Grundsätzen, insbesondere hinsichtlich des Anspruchs auf merkantile Wertminderung.







Gliederung:





Allgemeines:

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Personenbeförderung:

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Reparaturkosten:

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Wertminderung:

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Nutzungsausfall:

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Mithaftung bei Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes?

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Autokaufrecht - Oldtimer:

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