Das Verkehrslexikon



VG Aachen v. 05.01.2006: Wer gelegentlich Cannabis konsumiert und nicht zwischen Konsum und Führen eines Kfz im öffentlichen Straßenverkehr trennen kann, ist regelmäßig als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen anzusehen; ihm ist die Fahrerlaubnis zu entziehen


Das Verwaltungsgericht Aachen (Beschluss vom 05.01.2006 - 3 L 821 / 05) hat entschieden:
Wer gelegentlich Cannabis konsumiert und nicht zwischen Konsum und Führen eines Kfz im öffentlichen Straßenverkehr trennen kann, ist regelmäßig als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen anzusehen; ihm ist die Fahrerlaubnis zu entziehen.





Siehe auch Maßnahmen bei gelegentlichem Cannabiskonsum und Stichwörter zum Thema Cannabis


Zum Sachverhalt:

Dem Betroffenen war nach einer Verkehrskontrolle eine Blutprobe entnommen worden, deren Analyse 122,3 ng/ml Delta-9-THC-Carbonsäure (THC-COOH) ergab. Die Fahrerlaubnisbehörde entzog ihm mit Sofortvollzug die Fahrerlaubnis.


Der Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung war erfolglos.



Link zu einem ausführlicheren Auszug aus dem Beschluss.






Datenschutz    Impressum