| 1. | Die Erforderlichkeit der Begutachtung auch bei niedrigen Blutalkoholergebnissen von 0,45 mg/l bzw. von 0,8 Promille folgt unmittelbar aus § 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b FeV und aus dieser Bestimmung geht hervort, dass es - anders als in § 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. c FeV - nicht auf die Höhe der Alkoholkonzentration ankommt, sofern diese nur wie hier jeweils den straf- bzw. ordnungs-widrigkeitenrechtlich relevanten Grad erreichen müssen. |
| 2. | Die Nichtbeibringung des ärztlichen Gutachtens aus finanziellen Gründen darf nicht zu einer Aufweichung der regelmäßig zu erbringenden Nachweiserfordernisse führen. Dem Antragsteller wäre in einem solchen Fall zuzumuten, sich um eine Ratenzahlungsvereinbarung mit der Begutachtungsstelle oder die Kostentragung durch Dritte zu bemühen. |
| Vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 13. August 2008 - 16 E 890/08 - und vom 13. Mai 2013 - 16 B 447/13 - . |
| Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 27. April 2006 - 16 A 881/06 -; Hamb. OVG, Beschluss vom 10. Januar 1995 - Bs VII 273/94 -, NVwZ-RR 1995, 475 = juris, Rn. 5. |
| in diesem Sinne offenbar BVerwG, Urteil vom 12. März 1985 - 7 C 26.83 -, BVerwGE 71, 93 = NJW 1985, 2490 = juris, Rn. 18, und Beschluss vom 29. August 1995 - 11 B 125.95 -, juris, Rn. 3, |