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Ein Beweisbeschluss nach § 359 ZPO muss zwischen behaupteten Primär- und Sekundärschäden, haftungsbegründender und haftungsausfüllender Kausalität sowie dem insoweit jeweils maßgeblichen Beweismaß unterscheiden (in Anwendung an BGH, Urteil vom 26.07.2022 - VI ZR 58/21, r+s 2022, 588 Rn. 17; BGH, Urteil vom 26.07.2022 - VI ZR 58/21, r+s 2022, 588 Rn. 19) und - interdisziplinäre tätige - Sachverständige nach § 404a ZPO entsprechend anleiten (im Anschluss an BGH, Urteil vom 13.05.2009 - IV ZR 211/05, VersR 2009, 1213 Rn. 19). Zur im absoluten Ausnahmefall entbehrlichen Einholung eines (psychiatrischen) Sachverständigengutachtens (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 20.10.2009 - VI ZB 53/08, r+s 2010, 79 Ls. 2 und Rn. 9; OLG Hamm, Beschluss vom 18.03.2024 - 7 U 120/23, BeckRS 2024, 14269 Ls. 1; OLG Hamm, Beschluss vom 27.06.2025 - 7 U 15/25, NJOZ 2025, 1251 = juris Rn. 9) (Leitsätze des Gerichts) |