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Für die Frage, ob einer Straße trennende Wirkung zwichen zwei Baugebieten zukommt, bedarf es einer umfänglichen Wertung der jeweiligen örtlichen Gegebenheiten. Hierbei können zwei ähnlich breite Straßen unterschiedlich zu beurteilen sein, die hinsichtlich der Verkehrsbedeutung, der Höhenlage, der Gliederung und der Bebauung auf beiden Seiten der Straße maßgeblich differieren. Bei der Betrachtung der Bebauung ist es wesentlich, ob diese auf beiden Seiten ein eigenes Gewicht hat oder eine (Straßenrand-)Bebauung im Zusammenhang mit der Bebauung der gegenüberliegenden Straßenseite gesehen werden muss. Von den Ansätzen der Bayrischen Parkplatzlärmstudie kann zugunsten eines projektbezogenen Ansatzes abgewichen werden, wenn hinreichend konkrete Erkenntnisse über das tatsächliche Betriebsgeschehen hinsichtlich Lage und Größe vergleichbarer Vorhagen vorliegen. Liegen die so erhobenen Frequentierungen nachvollziehbar deutlich unter dem gewählten projektbezogenen Ansatz, bedarf es konkreter Anhaltspunkte dafür, dass ein von der Bauherrin im Verwaltungsverfahren vorgelegtes Gutachten von einer höheren Frequentierung ausgehen musste. (Leitsätze des Gerichts) |