Das Verkehrslexikon

A     B     C     D     E     F     G     H     I     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     Z    

Lärmschutz




Gliederung:


-   Einleitung
-   Weiterführende Links
-   Allgemeines
-   Geschwindigkeitsbeschränkungen
-   Fahrtenbuchauflage
-   Haltestellen
-   Elektrofahrzeuge



Einleitung:


Zur Bedeutung der Grenz- und Richtwerte hat das Verwaltungsgericht Köln (Urteil vom 08.01.2016 - 18 K 3513/15) ausgeführt:

   "Die Tatbestandsvoraussetzungen für eine Ermessensentscheidung über den Antrag des Klägers nach § 45 Abs. 9 Satz 2 StVO sind hier erfüllt. Denn nach den vorliegenden Berechnungen der Fa. Argus vom 12.2.2014 werden die Grenzwerte nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 der 16. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verkehrslärmschutzverordnung - 16. BImSchV) am Grundstück des Klägers überschritten. Nach der obergerichtlichen Rechtsprechung

   Vgl. OVG NRW, Urteil vom 1.6.2005 - 8 A 2350/04 -; Bay VGH, Urteil vom 221.3.2012 - 11 B 10.1657 -

ist bezüglich der hier in Rede stehenden Grenzwerte des § 2 Abs. 1 Nr. 2 der 16. BImSchV und der Grenzwerte in Nr. 2 der Richtlinien für straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm (Lärmschutz-Richtlinie-StV) im Rahmen der Lärmsanierung folgendes zu beachten: Zwar stellen die genannten Grenzwerte für die Gerichte keine bindenden Vorschriften dar. Denn im Fall der Verkehrslärmschutzverordnung können sie keine unmittelbare Anwendung finden, weil diese unmittelbar nur für den Bau oder die wesentliche Änderung von öffentlichen Straßen gilt. Bei der Lärmschutz-Richtlinie- StV handelt es sich um eine ermessensbindende Richtlinie für die Straßenverkehrsbehörden, an die die Gerichte rechtlich nicht gebunden sind. Jedoch ist in der obergerichtlichen Rechtsprechung anerkannt, dass die Werte in beiden genannten Vorschriften bei Fragen der Lärmsanierung auch von den Gerichten als Orientierungshilfen herangezogen werden können.

   Vgl. BVerwG, Urteil vom 22.12.1993 - 11 C 45/92 - , Juris; Bay VGH, Urteil vom 21.3.2005 - 11 B 10.1657 - Juris Rdnr. 28.

Die obergerichtliche Rechtsprechung sieht deshalb eine Prüfung in folgenden Schritten vor:

Werden die Grenzwerte der 16. BImSchV nicht überschritten, besteht regelmäßig schon kein Anspruch auf eine Ermessensentscheidung nach § 45 Abs. 9 Satz 2 StVO, weil dann davon auszugehen ist, dass die Tatbestandsvoraussetzung der genannten Norm, dass nämlich auf Grund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der in den vorstehenden Absätzen genannten Rechtsgüter erheblich übersteigt, nicht erfüllt ist. Werden schon die "Vorsorgewerte" der 16. BImSchV nicht überschritten, gibt es regelmäßig keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Gefahrenlage bezogen auf Lärmimmissionen.

Werden dagegen die Grenzwerte der 16. BImSchV am Grundstück des Klägers überschritten, besteht regelmäßig ein Anspruch auf eine ermessensfehlerfreie Entscheidung nach § 45 Abs. 9 Satz 2 StVO. Bei der Frage, ob ein Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung nach § 45 Abs. 9 Satz 2 StVO besteht, werden diese Grenzwerte als Orientierungshilfe herangezogen werden können.

Werden darüber hinaus die Grenzwerte in Nr. 2 der Lärmschutz-Richtlinie-StV am Grundstück des Klägers überschritten, kann es zu einer Verdichtung des der Behörde eingeräumten Ermessens des Inhalts kommen, dass ein Einschreiten der Straßenverkehrsbehörde geboten ist.

   Vgl. BVerwG, Urteil vom 4.6.1986 - 7 C 76/84 -, Juris."



- nach oben -



Weiterführende Links:


Straßenverkehrsrechtliche Anordnungen

Stichwörter zum Thema Geschwindigkeit

Streckenverbote

Tempo-30-Zone - Zonengeschwindigkeitsbeschränkungen

- nach oben -



Allgemeines:


BVerwG v. 04.06.1986:
StVO § 45 Abs 1 S 2 Nr 3 gewährt Schutz vor Straßenverkehrslärm nicht nur dann, wenn dieser einen bestimmten Schallpegel überschreitet; es genügen Lärmeinwirkungen, die jenseits dessen liegen, was im konkreten Fall unter Berücksichtigung der Belange des Verkehrs als ortsüblich hingenommen werden muss.

BVerwG v. 18.10.1999:
Bei erheblichen Lärmbeeinträchtigungen müssen die verkehrsberuhigenden oder verkehrslenkenden Maßnahmen entgegenstehenden Verkehrsbedürfnisse und Anliegerinteressen von einigem Gewicht sein, wenn mit Rücksicht auf diese Belange ein Handeln der Behörde unterbleiben soll. Jedenfalls darf die zuständige Behörde selbst bei erheblichen Lärmbeeinträchtigungen von verkehrsbeschränkenden Maßnahmen absehen, wenn ihr dies mit Rücksicht auf die damit verbundenen Nachteile gerechtfertigt erscheint.

OVG Münster v. 01.06.2005:
Es ist ermessensfehlerfrei, die Anordnung verkehrsbeschränkender Maßnahmen zur Minderung von Lärm (auch) deshalb abzulehnen, weil die zu ergreifenden Maßnahmen wegen bevorstehender Umbauarbeiten - als Folge eines bereits weit fortgeschrittenen Planfeststellungsverfahrens - zeitlich begrenzt wären. - Werden die Richtwerte der Lärmschutz-Richtlinien-StV überschritten, ist es ermessensfehlerhaft, die Anordnung verkehrsregelnder Maßnahmen (hier: Temporeduzierung zur Nachtzeit) mit tatsächlich nicht bestehenden Hinderungsgründen abzulehnen.

OVG Münster v. 25.07.2007:
Bei Überschreitung der Lärmschutz-Richtlinien durch nächtlichen Verkehr hat der Betroffene einen Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung bezüglich verkehrsregelnden Einschreitens.(Rn.5) Dem steht die Funktion einer Straße als Bundesstraße und die Lärmbelästigung durch funktionsgerechte Straßennutzung nicht von vornherein entgegen.

VGH München v. 21.03.2012:
Nach § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO können die Straßenverkehrsbehörden die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenstrecken zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen beschränken oder verbieten oder den Verkehr umleiten. Dabei bestimmt kein bestimmter Schallpegel oder Abgaswert die Grenze der Zumutbarkeit. Abzustellen ist vielmehr auf die gebietsbezogene Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit der betroffenen Anlieger sowie auf eine eventuell gegebene Vorbelastung. Im Rahmen der Ermessensentscheidung sind ferner die Belange des Straßenverkehrs und der Verkehrsteilnehmer zu würdigen.

VG Bremen v. 22.10.2015:
Die Straßenverkehrsbehörden können die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenstrecken zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen beschränken. Gemäß § 45 Abs. 9 Satz 2 StVO dürfen - abgesehen von hier nicht einschlägigen Ausnahmen - Beschränkungen und Verbote des fließenden Verkehrs nur angeordnet werden, wenn aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko oder eine Beeinträchtigung der in den vorstehenden Absätzen genannten Rechtsgüter, d. h. hier der Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen, erheblich übersteigt. Dabei ermöglicht und gewährt die Vorschrift Schutz vor Verkehrslärm nicht erst dann, wenn dieser einen bestimmten Schallpegel überschreitet; es genügt vielmehr, dass der Lärm Beeinträchtigungen mit sich bringt, die jenseits dessen liegen, was unter Berücksichtigung der Belange des Verkehrs im konkreten Fall als ortsüblich hingenommen werden muss.

VGH München v. 12.04.2016:
Die Straßenverkehrsbehörden können die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenstrecken aus Gründen der Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs beschränken oder verbieten. Das gleiche Recht haben sie zur Verhütung außerordentlicher Schäden an der Straße und zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen. Diese Befugnis wird aber dahin modifiziert, dass Voraussetzung für Beschränkungen und Verbote des fließenden Verkehrs eine besondere örtliche Gefahrenlage ist, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der Wohnbevölkerung durch Lärm und Abgase erheblich übersteigt. Hierzu müssen Lärm oder Abgase Beeinträchtigungen mit sich bringen, die jenseits dessen liegen, was unter Berücksichtigung der Belange des Verkehrs im konkreten Fall als ortsüblich hingenommen werden muss und damit zugemutet werden kann.

- nach oben -



Geschwindigkeitsbeschränkungen:


VG Köln v. 08.01.2016:
Nach § 45 Abs. 1 Nr. 3 StVO können die Straßenverkehrsbehörden den Verkehr zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen beschränken. Nach § 45 Abs. 9 Satz 2 StVO dürfen abgesehen von Tempo-30-Zonen nach Abs. 1 c oder Zonengeschwindigkeitsbeschränkungen nach Abs. 1 d Beschränkungen und Verbote des fließenden Verkehrs nur angeordnet werden, wenn auf Grund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der in den vorstehenden Absätzen genannten Rechtsgüter erheblich übersteigt. Grenzwerte sind zwar nicht bindend, haben aber zur Folge, dass bei Überschreitung der Grenzwerte der 16. BImSchV und der Lärmschutz-Richtlinie-StV ein Einschreiten der Behörde geboten sein kann.

VG Bremen v. 10.06.2021:
Zur Rechtmäßigkeit einer Geschwindigkeitsbeschränkung aus Gründen des Schutzes vor Verkehrslärm. - Orientierungspunkte für die Bestimmung der Zumutbarkeitsgrenze sind u.a. die Richtwerte aus § 2 Abs. 1 der Verkehrslärmschutzverordnung.

- nach oben -



Fahrtenbuchauflage:



Fahrtenbuch-Auflage - Fahrtenbuch führen

OVG Berlin-Brandenburg v. 03.08.2016:
Die Missachtung einer nur aus Lärmschutzgründen getroffenen Geschwindigkeitsbeschränkung macht die Fahrtenbuchanordnung grundsätzlich nicht unverhältnismäßig.

- nach oben -



Haltestellen:


Haltestellen - Errichtung und Anfechtung - verkehrsrechtliche Maßnahmen

VG Neustadt v. 01.08.2016:
Im Gegensatz zum Straßenrecht bestimmt kein bestimmter Lärmpegel die Grenze der Zumutbarkeit. Es sind vielmehr Lärmeinwirkungen zu berücksichtigen, die jenseits dessen liegen, was im konkreten Fall unter Berücksichtigung der Belange des Verkehrs als ortsüblich hingenommen und damit zugemutet werden muss. - Der Einzelne besitzt noch keinen Anspruch auf behördliche Schutzmaßnahmen, wenn ein bestimmter Schallpegel überschritten wird. Er kann lediglich eine ermessensfehlerfreie Entscheidung beanspruchen.

- nach oben -



Elektrofahrzeuge:


Elektrofahrzeuge allgemein

KG Berlin v. 13.12.2018:
Ein mit dem Zusatzzeichen „Lärmschutz“ versehenes Streckenverbot (hier: Zeichen 274) ist auch vom Führer eines geräuscharmen Elektrofahrzeugs zu beachten.

BVerwG v. 01.10.2024:
Zur Bindungswirkung der Richtlinien für die Anlage von Land- und Stadtstraßen (RAL/RASt) im Planfeststellungsverfahren

Verwaltungsgericht Köln v. 20.12.2024:
Ablehnung von verkehrsbeschränkenden Maßnahmen (Geschwindigkeitsbegrenzung) zum Lärm- und Abgasschutz auf Autobahnen

BVerwG v. 07.01.2019:
Zur Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache bei Beschwerden gegen die Nichtzulassung der Revision in Lärmschutzsachen

BVerwG v. 15.02.2018:
Zur Auslegung vorhabenbezogener Verkehrsuntersuchungen und zur Berücksichtigung von Bedarfsplan-Projekten in der Verkehrsprognose

BVerwG v. 13.07.2017:
Zur Antragsbefugnis bei Lärmbelästigung durch Verkehr auf Privatstraßen und Anwendbarkeit der 16. BImSchV

Verwaltungsgericht Berlin v. 23.07.2026:
Definition eines hochfrequentierten Schulwegs i.S.v. § 45 Abs. 9 Satz 4 Nr. 6 StVO für Geschwindigkeitsbeschränkungen

BVerwG v. 28.09.2021:
Lärmerhöhung unter 1 dB(A) und Klagebefugnis im Planfeststellungsverfahren

BVerwG v. 20.08.2019:
Zur Anordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung und Erweiterung einer Tempo 30-Zone

Verwaltungsgericht Aachen v. 14.04.2026:
Zur Anordnung verkehrsrechtlicher Maßnahmen zum Schutz vor Verkehrslärm; Anforderungen an qualifizierte Gefahrenlage

Verwaltungsgericht Köln v. 21.11.2025:
Zum Anspruch auf Bescheidung eines Antrags auf verkehrsregelnde Maßnahmen zum Schutz vor Lärm und Abgasen nach § 45 StVO

Verwaltungsgericht Köln v. 21.11.2025:
Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung über verkehrsrechtliche Lärmschutzmaßnahmen nach § 45 StVO für Anwohner

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 12.03.2024:
Zur Rechtmäßigkeit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 06.02.2024:
Zur Anordnung eines Durchfahrtsverbots wegen Lärm- und Abgasbelästigung durch die Poser- und Raserszene

Oberverwaltungsgericht NRW v. 27.10.2023:
Zur Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung zum Lärmschutz auf Landesstraßen und zur Ermittlung der Beurteilungspegel

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 30.05.2023:
Geschwindigkeitsbegrenzung auf Ortsdurchfahrt: Keine Teileinziehung, Lärmschutz und Verkehrsverstetigung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 18.08.2022:
Klagebefugnis gegen Verkehrszeichen und Ermessen bei Geschwindigkeitsbeschränkung nach Lärmaktionsplan

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 16.05.2022:
Anforderungen an eine Geschwindigkeitsbegrenzung zum Lärmschutz auf einer Ortsdurchfahrt

Verwaltungsgericht Köln v. 29.04.2022:
Zur Neuverbescheidung eines Antrags auf Tempo 30 aus Lärmschutzgründen; Abwägung von Lärmschutz und Verkehrsbedeutung

Verwaltungsgericht Köln v. 29.04.2022:
Verpflichtung zur Neubeschcheidung über Tempo 30-Anordnung aus Lärmschutzgründen

Verwaltungsgericht Köln v. 29.04.2022:
Anspruch auf Neubescheidung über verkehrsrechtliche Anordnung zur Geschwindigkeitsreduzierung aus Lärmschutzgründen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 25.01.2022:
Keine individuellen Ansprüche auf Lärmschutzmaßnahmen bei bestehendem Lärmaktionsplan

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 08.07.2021:
Anspruch auf straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen zur Minderung von Verkehrslärm an einer Hauptverkehrsstraße

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 08.09.2020:
Zur Verpflichtung der Straßenverkehrsbehörde zur erneuten Bescheidung von Anträgen auf Lärmminderung durch Verkehrsregelungen auf einer Bundesstraße

Verwaltungsgericht Aachen v. 09.01.2026:
Zum fehlenden Rechtsschutzbedürfnis für einen Eilantrag auf verkehrsrechtliche Lärmschutzmaßnahmen bei bereits unterschrittenem Immissionsgrenzwert

Oberverwaltungsgericht NRW v. 04.12.2024:
Berufungszulassung: Anwendbarkeit des § 45 StVO für Lärmschutzmaßnahmen trotz Lärmaktionsplans

Oberverwaltungsgericht NRW v. 19.04.2023:
Zum Anspruch auf nachträglichen Lärmschutz und Entschädigung nach § 75 Abs. 2 VwVfG NRW bei Eigentümerwechsel und Lärmzunahme

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 03.04.2025:
Klagebefugnis gegen Teileinziehung einer Straße für den Kraftfahrzeugverkehr und Klagefrist

Oberverwaltungsgericht NRW v. 22.05.2024:
Verkehrsverbot für Krafträder auf Wochenenden und Feiertage: Voraussetzungen und Verhältnismäßigkeit

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 01.07.2025:
Zur Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zur Luftreinhaltung auf der B.-straße

Oberverwaltungsgericht NRW v. 08.12.2023:
Zur Umsetzung verkehrsbeschränkender Maßnahmen aus Luftreinhalteplänen und deren inzidenter gerichtlicher Überprüfung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 12.05.2022:
Normenkontrolle eines Bebauungsplans wegen planbedingter Verkehrszunahme und Abwägungsmängeln

Verwaltungsgericht Köln v. 29.04.2022:
Zur Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 aus Lärmschutzgründen

BVerwG v. 03.11.2020:
Zur Strategischen Umweltprüfung bei Staatsverträgen und zur Bindungswirkung von Bedarfsfestlegungen für die Planfeststellung

Verwaltungsgericht Minden v. 29.04.2020:
Ermessensfehler bei Ablehnung weiterer Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Verkehrslärm

Oberverwaltungsgericht NRW v. 11.09.2019:
Zur gerichtlichen Überprüfung von Planfeststellungsbeschlüssen für Straßenbauvorhaben: Lärmschutz, Zufahrtsrechte und Verfahrensfehler

BVerwG v. 08.08.2019:
Zur Auslegung der Beklagtenbezeichnung bei Klage auf Anordnung von Verkehrsbeschränkungen zur Lärmminderung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 06.06.2019:
Zu den Voraussetzungen für Verkehrsverbote und -beschränkungen nach § 45 StVO sowie zum Ermessen der Behörde

BVerwG v. 10.04.2019:
Zur Rügebefugnis einer Gemeinde im Planfeststellungsverfahren für Straßenbauvorhaben bei Luftreinhaltung und Lärmschutz

Oberverwaltungsgericht NRW v. 26.06.2018:
Zur städtebaulichen Erforderlichkeit eines Bebauungsplans für den Ausbau einer innerstädtischen Verbindungsstraße unter Berücksichtigung von Verkehrslärm

Oberverwaltungsgericht NRW v. 16.04.2018:
Zum Rechtsschutzbedürfnis bei bereits dem Grunde nach zugesprochenem Erstattungsanspruch für passiven Schallschutz im Planfeststellungsbeschluss

Oberverwaltungsgericht NRW v. 11.04.2018:
Einstweilige Untersagung der Umsetzung eines Verkehrskonzepts wegen fehlender UVP-Vorprüfung

Verwaltungsgericht Köln v. 08.03.2018:
Lärmminderung bei LKW-An- und Abfahrtverkehr: Vermischung mit allgemeinem Verkehr und Anwendung der TA Lärm

Oberverwaltungsgericht NRW v. 09.01.2018:
Zum Ermessen der Behörde bei der Anordnung verkehrsbeschränkender Maßnahmen zum Lärmschutz nach § 45 Abs. 1 StVO

Verwaltungsgericht Minden v. 07.12.2017:
Planfeststellung für den Neubau der L 712n, IV. Bauabschnitt

Verwaltungsgericht Köln v. 10.11.2017:
Nachträgliche Schallschutzmaßnahmen an einer Bundesautobahn; Voraussetzungen für den Anspruch nach § 75 Abs. 2 Satz 2 VwVfG NRW

Verwaltungsgericht Münster v. 18.05.2017:
Zum Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung über verkehrsbeschränkende Maßnahmen zum Schutz vor Lärm und Abgasen (§ 45 StVO)

BVerwG v. 27.04.2017:
Klagefrist bei Planfeststellungsbeschluss: Eindeutige Individualzustellung erforderlich; Abwägung gemeindlicher Planungshoheit.

Oberverwaltungsgericht NRW v. 04.04.2017:
Zur Unwirksamkeit eines Bebauungsplans wegen fehlerhafter Abwägung von Lärmschutzbelangen durch Kunden- und Anlieferverkehr eines Einkaufszentrums

Oberverwaltungsgericht NRW v. 29.03.2017:
Zur FFH- und artenschutzrechtlichen Prüfung eines Straßenbauprojekts

Oberverwaltungsgericht NRW v. 05.02.2021:
Zur Rechtswidrigkeit eines Planfeststellungsbeschlusses wegen Abwägungsfehlern bei naturschutzrechtlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

BVerwG v. 10.04.2019:
Zur Prozessführungsbefugnis einer WEG bei Nachbarrechten gegen Planfeststellungsbeschluss und aktivem Lärmschutz bei Straßenerweiterung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 09.06.2016:
Unwirksamkeit eines Bebauungsplans aufgrund fehlerhafter Lärmschutzprüfung von Parkflächen und verkehrsberuhigten Bereichen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 28.04.2016:
Planfeststellungsbeschluss für Bundesautobahnausbau: Vollprüfung, Wohnrecht, Enteignung, Verkehrsgutachten, Lärmschutz

Oberverwaltungsgericht NRW v. 22.07.2015:
Zur fehlerhaften Ermessensausübung der Straßenverkehrsbehörde bei straßenverkehrsrechtlichem Einschreiten zum Schutz vor Verkehrsimmissionen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 02.07.2015:
Zu den Voraussetzungen einer einstweiligen Anordnung gegen einen Bebauungsplan nach § 47 Abs. 6 VwGO bei Verkehrslärm und anderen Beeinträchtigungen.

Oberverwaltungsgericht NRW v. 15.12.2014:
Zur Ausschlusswirkung eines bestandskräftigen Planfeststellungsbeschlusses für die Inbetriebnahme einer Autobahn

Oberverwaltungsgericht NRW v. 17.11.2014:
Planfeststellungsbeschluss für den Neubau und Ausbau der B 265n/B 265 (Ortsumgehung I.-I1.)

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 27.05.2014:
Zur Ermessensausübung bei der Ablehnung eines LKW-Durchfahrtsverbots zum Schutz vor Verkehrslärm und Abgasen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 24.03.2014:
Zum Planfeststellungsbeschluss für den sechsstreifigen Ausbau der A 1 und die Berücksichtigung von Lärm- und Schadstoffimmissionen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 24.03.2014:
Zur Reichweite der gerichtlichen Überprüfung von Planfeststellungsbeschlüssen bei mittelbaren Beeinträchtigungen und Verkehrsprognosen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 03.02.2014:
Kein vorbeugender Unterlassungsanspruch gegen Straßenöffnung bei fehlender Glaubhaftmachung unzumutbarer Lärmimmissionen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 17.01.2014:
Antragsbefugnis bei Normenkontrollantrag gegen Bebauungsplan wegen planbedingter Verkehrslärmzunahme

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 02.07.2013:
Zum Anspruch eines Anliegers auf verkehrsrechtliche Maßnahmen (Geschwindigkeitsbeschränkung, Lärmschutz)

Verwaltungsgericht Münster v. 14.12.2012:
Anforderungen an die Ermessensausübung bei Lärmschutzmaßnahmen gegen Motorradverkehr auf funktionswidrig genutztem Wirtschaftsweg

BVerwG v. 10.10.2012:
Zum Begriff des Umweltschutzes im UmwRG und dem planungsrechtlichen Abwägungsgebot bei Immissionsschutz

BVerwG v. 10.10.2012:
Zur gerichtlichen Überprüfung eines Planfeststellungsbeschlusses für eine Bundesfernstraße und enteignungsrechtliche Vorwirkung

BVerwG v. 10.10.2012:
Zur gerichtlichen Abwägungskontrolle bei Planfeststellungen für Bundesfernstraßen; Anforderungen an Verkehrs- und Lärmschutzprognosen

BVerwG v. 10.07.2012:
Zur Antragsbefugnis im Normenkontrollverfahren bei Geltendmachung einer Verkehrslärmbelastung durch Bebauungsplan

BVerwG v. 30.05.2012:
Zur Planfeststellung von Straßen: Deckblattverfahren, Verkehrsprognose, Trassierung, Straßenkategorisierung und Lärmschutz

Oberverwaltungsgericht NRW v. 03.05.2012:
Zur Teilgenehmigung einer Test- und Präsentationsstrecke und immissionsschutzrechtlichen Anforderungen an den Betrieb

Oberverwaltungsgericht NRW v. 03.05.2012:
Zur sofortigen Vollziehung einer Teilgenehmigung für eine Test- und Präsentationsstrecke für Kraftfahrzeuge und Lärmschutzauflagen

Verwaltungsgericht Minden v. 27.10.2011:
Zur Rechtmäßigkeit der Aufhebung einer Einbahnstraßenregelung und Einführung des Zweirichtungsverkehrs unter Berücksichtigung von Lärmschutzinteressen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 29.09.2011:
Planfeststellungspflicht bei Umnutzung eines Standstreifens; Lärmschutzansprüche einer Gemeinde; erstinstanzliche Zuständigkeit des OVG

Verwaltungsgericht Aachen v. 20.09.2011:
Zum Umfang der Klagebefugnis eines Anliegers bei verkehrslenkenden Maßnahmen wegen Lärm- und Abgasbelastung und Anspruch auf Neubescheidung

BVerwG v. 03.03.2011:
Planfeststellungsverfahren für Straßenbauvorhaben: Auslegung von Planunterlagen, Einwendungspräklusion und Lärmschutz

BVerwG v. 01.12.2010:
Zur Präklusion von Einwendungen im Planfeststellungsverfahren für Bundesfernstraßen bei Verkehrsprognosen und Lärmschutz

BVerwG v. 24.11.2010:
Zur Bildung von Summenpegeln bei Verkehrslärm unterschiedlicher Verkehrsträger und Gesundheitsgefährdung

BVerwG v. 20.01.2010:
Zu den Anforderungen an den Kosten-Nutzen-Vergleich bei der Entscheidung über die Verhältnismäßigkeit aktiven Schallschutzes.

Verwaltungsgericht Münster v. 02.11.2009:
Ermessensfehler bei Lärmschutzmaßnahmen gegen Motorradlärm und funktionswidrigen Erschließungsverkehr

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 26.03.2009:
Lärmschutz an Autobahn: Ermessensfehler bei Geschwindigkeitsbeschränkung und Lärmwertberechnung wegen Lkw-Anteil und Streckenbesonderheit

Oberverwaltungsgericht NRW v. 11.02.2009:
Planfeststellung Bundesfernstraße: Klagebefugnis, Präklusion und Anspruch auf Lärmschutzauflagen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 29.10.2008:
Zur Pflicht zum straßenverkehrsrechtlichen Einschreiten gegen verkehrsbedingte Lärm- und Abgasbelastung auf einem tatsächlich-öffentlichen Weg

Verwaltungsgericht Münster v. 05.09.2008:
Klagebefugnis bei Anfechtung eines Straßenplanfeststellungsbeschlusses wegen Immissionen aus 500m Entfernung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 25.07.2007:
Zum Ermessen der Behörde bei straßenverkehrsrechtlichem Einschreiten zum Schutz vor Verkehrslärm nach § 45 Abs. 1 StVO

Oberverwaltungsgericht NRW v. 25.07.2007:
Zum Ermessen der Behörde bei verkehrsregelndem Einschreiten zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Verkehrslärm

Verwaltungsgericht Aachen v. 13.12.2006:
Zur Anfechtung der Planfeststellung für den Neubau einer Landesstraße als Ortsumgehung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 21.06.2006:
Zum Anspruch auf straßenverkehrsrechtliche Anordnungen (Nachtfahrverbot, Geschwindigkeitsbegrenzung) aus Lärmschutzgründen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 01.06.2005:
Verkehrslärmschutz für Anwohner nach § 45 StVO; Ermessensfehler bei Ablehnung von Maßnahmen zur Nachtzeit.

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 07.04.2005:
Zum Individualanspruch auf Geschwindigkeitsbegrenzung wegen Verkehrslärm und die Ermessensausübung der Straßenverkehrsbehörde

Oberverwaltungsgericht NRW v. 23.03.2007:
Zur summarischen Prüfung von Planfeststellungsbeschlüssen für Straßenbauvorhaben im vorläufigen Rechtsschutz

- nach oben -



Datenschutz    Impressum