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Die Bemessung des Schmerzensgeldes für schwere Verletzungen nach einem Verkehrsunfall ist unter Berücksichtigung aller Umstände, einschließlich multipler Operationen und dauerhafter MdE, zu prüfen. Ein Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfallschadens kann nicht mit dem Argument abgewiesen werden, dem Kläger falle ein schadensursächlicher Verstoß gegen seine Schadensminderungspflicht zur Last, wenn dieser nicht nachweisbar ist. (Orientierungssatz, nicht amtlich) |