|
Die Entscheidung über das Absehen vom Regelfahrverbot bedarf einer eingehenden Begründung und ist mit ausreichenden Tatsachen zu belegen. Eine existenzielle Gefährdung des Arbeitsplatzes oder der wirtschaftlichen Existenzgrundlage muss positiv festgestellt werden und erfordert konkrete Darlegungen, ob der Betroffene die Dauer des Fahrverbotes durch Urlaub oder andere Tätigkeiten überbrücken kann und ob eine Kündigung droht. Zudem sind Ausführungen dazu erforderlich, ob dem Betroffenen zumutbare Maßnahmen, wie die Finanzierung eines Fahrers, möglich sind, um die beruflichen Folgen abzumildern. (Orientierungssatz, nicht amtlich) |