Das Verkehrslexikon

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Anfechtung von Verkehrszeichen - Vorgehen gegen Verkehrsschilder




Gliederung:


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- Allgemeines
- Verfassungsrechtsprechung



Weiterführende Links:


Verkehrszeichen - Verkehrsschilder - Verkehrseinrichtungen - verkehrsre Zusatzzeichen - Zusatzschilder

Nichtigkeit von Verkehrszeichen

Straßenverkehrsrechtliche Anordnungen

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Allgemeines:


BVerwG v. 13.12.1979:
Die durch Verkehrszeichen getroffenen Anordnungen sind Verwaltungsakte in Form von Allgemeinverfügungen. Der Einzelermächtigung in § 45 Abs. 1 Satz 1 4. Fall StVO, den Verkehr zum Schutz der Nachtruhe in Wohngebieten zu beschränken, hat nur beispielhaften Charakter; sie hindert die Straßenverkehrsbehörde nicht, aus Gründen der Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs (§ 45 Abs. 1 Satz 1 1. Fall StVO) eine ganztägige Geschwindigkeitsbeschränkung zum Schutz der Anwohner vor Verkehrslärm anzuordnen.

BVerwG v. 11.12.1996:
Die Wirksamkeit eines ordnungsgemäß aufgestellten oder angebrachten Verkehrszeichens hängt nicht von der subjektiven Kenntnisnahme des davon betroffenen Verkehrsteilnehmers ab.

VGH Kassel v. 05.03.1999:
Verkehrszeichen werden als Verwaltungsakte in der Form der Allgemeinverfügung im Sinne des § 35 Satz 2 VwVfG gemäß § 43 Abs. 1 VwVfG gegenüber demjenigen, für den sie bestimmt sind, oder der von ihnen betroffen wird, in dem Zeitpunkt wirksam, in dem sie ihm bekannt gegeben werden, wobei die Bekanntgabe nach den Vorschriften der StVO durch Aufstellung bzw. Anbringung des Verkehrsschildes (vgl. insbesondere §§ 39 Abs. 1 und 1 a, 45 Abs. 4 StVO) - einer besonderen Form der öffentlichen Bekanntgabe - erfolgt. Sind Verkehrszeichen so aufgestellt oder angebracht, dass sie ein durchschnittlicher Kraftfahrer bei Einhaltung der nach § 1 StVO erforderlichen Sorgfalt schon "mit einem raschen und beiläufigen Blick" erfassen kann, so äußern sie ihre Rechtswirkung gegenüber jedem von der Regelung betroffenen Verkehrsteilnehmer, gleichgültig, ob er das Verkehrszeichen tatsächlich wahrnimmt oder nicht.

BVerwG v. 21.08.2003:
Die Klagebefugnis eines Verkehrsteilnehmers gegen ein Verkehrszeichen, mit dem er bereits konfrontiert worden ist, setzt nicht voraus, dass er von dem Verkehrszeichen nach seinen persönlichen Lebensumständen in einer gewissen Regelmäßigkeit oder Nachhaltigkeit tatsächlich betroffen wird.

OVG Lüneburg v. 05.12.2003:
Ein Verkehrsteilnehmer, der einen bestimmten Straßenzug regelmäßig befährt, hat einen Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung über einen Antrag auf Aufhebung eines Verkehrszeichens (hier: Antrag auf Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht für einen linksseitigen Radweg).

VGH Mannheim v. 02.03.2009:
Die (regelmäßig einjährige) Frist für die Anfechtung eines Verkehrszeichens beginnt für alle Verkehrsteilnehmer unabhängig von ihrer konkreten Betroffenheit bereits mit dessen ordnungsgemäßer Aufstellung als einer besonderen Form der öffentlichen Bekanntgabe.

BVerwG v. 23.09.2010:
Die Frist für die Anfechtung eines Verkehrsverbotes, das durch Verkehrszeichen bekannt gegeben wird, beginnt für einen Verkehrsteilnehmer zu laufen, wenn er zum ersten Mal auf das Verkehrszeichen trifft. Die Frist wird für ihn nicht erneut ausgelöst, wenn er sich dem Verkehrszeichen später ein weiteres Mal gegenübersieht.

VGH Mannheim v. 10.02.2011:
Die Frist für die Anfechtung eines Verkehrsverbots, das durch Verkehrszeichen bekannt gegeben wird, beginnt für einen Verkehrsteilnehmer erst zu laufen, wenn er zum ersten Mal auf das Verkehrszeichen trifft (im Anschluss an BVerwG, Urt. v. 23.09.2010 - 3 C 37.09 -, NJW 2011, 246). An der hiervon abweichenden, im Beschluss vom 02.03.2009 - 5 S 3047/08 -, JZ 2009, 738, vertretenen Auffassung hält der Senat nicht mehr fest.

OLG Hamm v. 27.05.2014:
Aufgrund der sog. Tatbestandswirkung von Verwaltungsakten ist es dem (Verkehrsstraf-)gericht versagt, das Verbot in vollem Umfang auf seine materielle Rechtmäßigkeit zu überprüfen. Danach dürfen Rechtswirkungen eines Verwaltungsaktes von einem Gericht, das zu seiner Überprüfung nicht berufen ist, nur dann unbeachtet gelassen werden, wenn er nichtig und damit unwirksam ist (§ 43 Abs. 3, 44 VwVfG NW). Insbesondere ein sog. gesetzloser Verwaltungsakt ist nicht bereits deshalb nichtig, weil er einer gesetzlichen Grundlage entbehrt.

VGH München v. 24.02.2014:
Es besteht kein Zweifel, dass am Straßenrand parkende Fahrzeuge bei Querung einer stark befahrenen Durchgangsstraße im Bereich einer Einmündung Gefahren hervorrufen, weil sowohl die Sicht der querenden Fußgänger auf die heranfahrenden Fahrzeuge als auch die Sicht der heranfahrenden Fahrzeuge auf die querenden Fußgänger erschwert wird. Die Gefahr erhöht sich erheblich, wenn es sich dabei um einen Schulweg für Grund- und Mittelschüler handelt, weil Schüler mit entsprechend geringerer Körpergröße durch parkende Autos leichter verdeckt werden können. Die Anordnung eines absoluten Haltverbots ist daher an einer derartigen Stelle zur Gefahrenabwehr gerechtfertigt.

VGH München v. 28.12.2020:
Wird ein eingeschränktes Haltverbot durch Zusatzschilder saisonal, tageszeitlich und örtlich näher geregelt und später die tageszeitliche Regelung zu Lasten der Allgemeinheit ausgedehnt, beginnt die Klagefrist ab Wirksamkeit der Änderung erneut zu laufen, wenn davon auszugehen ist, das die Straßenverkehrsbehörde mit der Änderung das eingeschränkte Haltverbot insgesamt neu regeln wollte.

VG Neustadt v. 19.04.2021:
Die einjährige Rechtsmittelfrist gegen eine dauerhafte Verkehrsregelung (hier: Halteverbot), die übergangslos einer identischen versuchsweisen Verkehrsregelung folgt, ohne dass dies durch eine Änderung des Verkehrszeichens oder die öffentliche Bekanntmachung der zugrundeliegenden verkehrsbehördlichen Anordnung nach außen erkennbar wird, beginnt mit positiver Kenntnis von der der Anordnung zugrundeliegenden, neuen Rechtsgrundlage zu laufen.

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Verfassungsrechtsprechung:


BVerfG v. 10.09.2009:
Da die Frage, ob die einjährige Anfechtungsfrist hinsichtlich eines Verkehrszeichens ab Aufstellung des Schildes oder erst ab erstmaliger Kenntnisnahme seitens des davon betroffenen Verkehrsteilnehmers läuft, in der obergerichtlichen Rechtsprechung und in der Literatur strittig ist, muss ein Oberverwaltungsgericht die begehrte Zulassung der Berufung gegen ein Verwaltungsgerichtsurteil, das sich auf die Seite einer der beiden Ansichten stützt, zulassen. Die Nichtzulassung des Rechtsmittels verletzt Art. 19 Grundgesetz.

OLG Hamm v. 17.08.2020:
Zur Rückabwicklung eines Gebrauchtwagenkaufvertrags wegen Tachomanipulation und arglistiger Täuschung

Verwaltungsgericht Aachen v. 11.06.2024:
Zu den Voraussetzungen einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf einer Kreisstraße bei fehlender qualifizierter Gefahrenlage

Verwaltungsgericht Aachen v. 14.04.2022:
Zur qualifizierten konkreten Gefahrenlage als Voraussetzung für die Anordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung

BVerwG v. 01.07.2020:
Zur materiell-rechtlichen Teilbarkeit einer straßenverkehrsrechtlichen Anordnung bei Anfechtung eines Zusatzzeichens

BVerwG v. 20.08.2019:
Zur Anordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung und Erweiterung einer Tempo 30-Zone

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 08.10.2024:
Zur Aufhebung einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h mangels besonderer Gefahrenlage nach § 45 StVO

BVerwG v. 01.09.2017:
Zur Anordnung von Tempo 30-Zonen: Klassifizierung von Straßen des überörtlichen Verkehrs und Anwendbarkeit des § 45 Abs. 9 StVO

Verwaltungsgericht Berlin v. 23.07.2026:
Definition eines hochfrequentierten Schulwegs i.S.v. § 45 Abs. 9 Satz 4 Nr. 6 StVO für Geschwindigkeitsbeschränkungen

Verwaltungsgericht Aachen v. 07.07.2026:
Zur Zulässigkeit einer Klageänderung gegen eine verkehrsrechtliche Anordnung und die Einhaltung der Klagefrist

VGH Baden-Württemberg v. 30.06.2026:
Zur Anfechtbarkeit eines rot-weiß gestreiften Sperrpfostens als Verkehrseinrichtung und den Anforderungen an Verkehrsregelungen

Verwaltungsgericht Göttingen v. 26.06.2026:
Zur Auslegung des 'erheblichen Parkraummangels' bei der Einrichtung von Bewohnerparkzonen

OLG Hamm v. 03.03.2016:
Zur Verbindlichkeit von Verkehrszeichen und der Anwendung des Bußgeldkatalogs bei Geschwindigkeitsüberschreitung

Verwaltungsgericht Köln v. 20.12.2024:
Ablehnung von verkehrsbeschränkenden Maßnahmen (Geschwindigkeitsbegrenzung) zum Lärm- und Abgasschutz auf Autobahnen

OLG Hamm v. 10.06.2025:
Anordnungswirkung des Zusatzzeichens "Luftreinhaltung" auf Geschwindigkeitsbegrenzungen für Elektrofahrzeuge

Verwaltungsgericht Aachen v. 11.07.2025:
Zur Anordnung der aufschiebenden Wirkung bei Klagen gegen verkehrsrechtliche Anordnungen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 03.04.2025:
Klagebefugnis gegen Teileinziehung einer Straße für den Kraftfahrzeugverkehr und Klagefrist

Verwaltungsgericht Köln v. 01.08.2024:
Zur Unzulässigkeit vorbeugenden Rechtsschutzes gegen die Einrichtung von Fahrradstraßen vor Aufstellung der Verkehrszeichen

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 18.03.2024:
Verkehrsrechtliche Anordnung: Beschränkung des Motorradverkehrs auf kurvenreicher Strecke wegen erhöhter Unfallgefahr (§ 45 StVO)

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 12.03.2024:
Zur Rechtmäßigkeit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm

Oberverwaltungsgericht NRW v. 02.08.2023:
Anfechtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung: Klagefrist und Voraussetzungen einer qualifizierten Gefahrenlage nach § 45 Abs. 9 StVO

Oberverwaltungsgericht NRW v. 02.08.2023:
Zur Klagebefugnis und Klagefrist gegen Verkehrszeichen sowie zur Interessenabwägung bei Geschwindigkeits- und Vorfahrtsregelungen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 30.05.2023:
Geschwindigkeitsbegrenzung auf Ortsdurchfahrt: Keine Teileinziehung, Lärmschutz und Verkehrsverstetigung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 03.03.2023:
Zur Verlegung und Festlegung von Bushaltestellen: Kompetenzen der Personenbeförderungs- und Straßenverkehrsbehörde

Oberverwaltungsgericht NRW v. 01.02.2023:
Anordnung von Fahrradstraßen: Zwingende Erforderlichkeit und Ermessen der Straßenverkehrsbehörde

Oberverwaltungsgericht NRW v. 22.12.2022:
Zur Bestandskraft einer verkehrsrechtlichen Anordnung und der Unzulässigkeit der Verbindung von Verfahrensarten

Oberverwaltungsgericht NRW v. 18.08.2022:
Klagebefugnis gegen Verkehrszeichen und Ermessen bei Geschwindigkeitsbeschränkung nach Lärmaktionsplan

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 16.05.2022:
Anforderungen an eine Geschwindigkeitsbegrenzung zum Lärmschutz auf einer Ortsdurchfahrt

Oberverwaltungsgericht NRW v. 25.04.2022:
Zur Vollstreckung einer gerichtlichen Anordnung zur Aufhebung der Vollziehung einer verkehrsrechtlichen Allgemeinverfügung (Protected Bike Lane)

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 31.03.2022:
Aufhebung verkehrsrechtlicher Anordnungen zur Sperrung einer Landstraße für Krafträder

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 25.01.2022:
Qualifizierte Anliegerinteressen bei verkehrsrechtlichen Anordnungen nach § 45 StVO

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 25.01.2022:
Keine individuellen Ansprüche auf Lärmschutzmaßnahmen bei bestehendem Lärmaktionsplan

Verwaltungsgericht Münster v. 11.11.2021:
Zur Einrichtung einer Fahrradstraße im Außenbereich und der Einschätzungsprärogative von Straßenverkehrsbehörden

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 14.06.2021:
Zur Rechtswidrigkeit einer Tempo-30-Anordnung wegen fehlender qualifizierter Gefahrenlage und Ermessensausfalls

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 19.05.2021:
Zur Anordnung der aufschiebenden Wirkung gegen ein Motorrad-Verkehrsverbot auf einer Landesstraße (Zeichen 255 StVO)

Verwaltungsgericht Minden v. 25.03.2021:
Zur Bestandskraft einer Anordnung zur Radwegbenutzungspflicht auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 16.11.2020:
Kennzeichnung eines verkehrsberuhigten Bereichs: Keine ausdrückliche städteplanerische Entscheidung bei faktischer Entsprechung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 11.04.2025:
Zur Fristsetzung für den Rückbau einer 'Protected Bike Lane' und zur Rechtmäßigkeit eines Radfahrstreifens

Verwaltungsgericht Köln v. 21.11.2025:
Zum Anspruch auf Bescheidung eines Antrags auf verkehrsregelnde Maßnahmen zum Schutz vor Lärm und Abgasen nach § 45 StVO

Oberverwaltungsgericht NRW v. 08.12.2023:
Zur Umsetzung verkehrsbeschränkender Maßnahmen aus Luftreinhalteplänen und deren inzidenter gerichtlicher Überprüfung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 13.04.2023:
Auslegung von Zusatzzeichen: Bezugnahme auf andere Zusatzzeichen bei Parkbeschränkungen für Elektrofahrzeuge

Verwaltungsgericht Köln v. 29.04.2022:
Verpflichtung zur Neubeschcheidung über Tempo 30-Anordnung aus Lärmschutzgründen

Verwaltungsgericht Köln v. 29.04.2022:
Anspruch auf Neubescheidung über verkehrsrechtliche Anordnung zur Geschwindigkeitsreduzierung aus Lärmschutzgründen

Verwaltungsgericht Köln v. 21.11.2025:
Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung über verkehrsrechtliche Lärmschutzmaßnahmen nach § 45 StVO für Anwohner

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 06.02.2024:
Zur Anordnung eines Durchfahrtsverbots wegen Lärm- und Abgasbelästigung durch die Poser- und Raserszene

Oberverwaltungsgericht NRW v. 27.10.2023:
Zur Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung zum Lärmschutz auf Landesstraßen und zur Ermittlung der Beurteilungspegel

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 27.02.2020:
Zur Aufhebung einer streckenbezogenen Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h vor einem Kindergarten

Oberverwaltungsgericht NRW v. 27.08.2019:
Klagefrist gegen Verkehrszeichen: Beginn bei erstmaliger Konfrontation, keine Neuauslösung bei wiederholter Wahrnehmung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 26.06.2018:
Beginn der Klagefrist bei Anfechtung eines Verkehrsverbotes: Subjektive Umstände des Verkehrsteilnehmers unerheblich

Verwaltungsgericht Minden v. 13.04.2017:
Zur Rechtswidrigkeit einer Radwegebenutzungspflicht ohne zwingend gebotene Gefahrenlage

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 07.02.2017:
Zur Herabsetzung einer Geschwindigkeitsbeschränkung; Anforderungen an eine konkrete Gefahrenlage nach § 45 Abs. 9 StVO

Verwaltungsgericht Köln v. 29.04.2022:
Zur Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 aus Lärmschutzgründen

Verwaltungsgericht Minden v. 29.04.2020:
Ermessensfehler bei Ablehnung weiterer Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Verkehrslärm

Oberverwaltungsgericht NRW v. 06.06.2019:
Zu den Voraussetzungen für Verkehrsverbote und -beschränkungen nach § 45 StVO sowie zum Ermessen der Behörde

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 17.01.2017:
Zur Anordnung von Radverkehrsverboten auf Busspuren und die Beurteilung besonderer örtlicher Verhältnisse

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 18.05.2017:
Zur Adressatenstellung juristischer Personen bei Durchfahrverboten

OLG Köln v. 11.11.2015:
Aufklärungspflicht des Gebrauchtwagenverkäufers über Chiptuning und das Risiko für die Herstellergarantie

Verwaltungsgericht Minden v. 11.12.2014:
Zur Klagefrist bei Anfechtung einer Radwegebenutzungspflicht als Allgemeinverfügung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 30.10.2014:
Aufhebung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf einer Autobahnbrücke nach Abschluss von Bauarbeiten

Verwaltungsgericht Köln v. 29.05.2015:
Fortsetzungsfeststellungsklage bei aufgehobener Einbahnstraßenregelung im Probebetrieb; vorbeugende Unterlassungsklage.

Verwaltungsgericht Köln v. 08.11.2013:
Befristete Streckensperrung für Krafträder wegen Hochgeschwindigkeitsfahrten und Unfallgefahr

Verwaltungsgericht Aachen v. 05.11.2013:
Rechtmäßigkeit einer Bewohnerparkzone; kein Anspruch auf Bewohnerparkausweis für Studierende mit Nebenwohnsitz

Verwaltungsgericht Köln v. 14.08.2013:
Verkehrszeichen als abschließende Regelung nach § 45 StVO; Interessenabwägung bei Aufhebung der Zulassung von Radverkehr entgegen der Fahrtrichtung.

BAG v. 06.09.2012:
Zur arglistigen Täuschung bei Einstellung: Grenzen des Fragerechts nach Vorstrafen und Offenbarungspflichten bei Fahrertätigkeit

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 02.07.2013:
Zum Anspruch eines Anliegers auf verkehrsrechtliche Maßnahmen (Geschwindigkeitsbeschränkung, Lärmschutz)

Verwaltungsgericht Aachen v. 23.04.2013:
Zur Verwendung der französischen Ortsbezeichnung "Liège" statt "Lüttich" auf Autobahnwegweisern

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 06.09.2012:
Zur ausschließlichen Geltung des Straßenverkehrsrechts für Wegweiser (Zeichen 432 StVO) und deren Voraussetzungen

Verwaltungsgericht Aachen v. 06.07.2012:
Zur Rechtmäßigkeit der Anordnung einer Bewohnerparkzone und der Ablehnung der Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Klage

Verwaltungsgericht Aachen v. 10.04.2012:
Zur Aufhebung einer Geschwindigkeitsbeschränkung aus Artenschutzgründen wegen Ermessensfehlers

Verwaltungsgericht Minden v. 27.10.2011:
Zur Rechtmäßigkeit der Aufhebung einer Einbahnstraßenregelung und Einführung des Zweirichtungsverkehrs unter Berücksichtigung von Lärmschutzinteressen

Verwaltungsgericht Aachen v. 01.02.2011:
Lichtzeichenanlage als Querungshilfe in Tempo-30-Zone bei Dunkelschaltung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 25.01.2011:
Zur Klagebefugnis und dem Rechtsschutzbedürfnis bei Anfechtung von Verkehrszeichen zur Einrichtung einer Umweltzone; Inzidente Überprüfung des Luftreinhalteplan

BVerwG v. 23.09.2010:
Beginn der Anfechtungsfrist für Verkehrsverbote durch Verkehrszeichen; Anforderungen an eine besondere Gefahrenlage nach § 45 StVO

Verwaltungsgericht Köln v. 05.03.2010:
Zur Klagefrist bei Verkehrszeichen als Allgemeinverfügung und höhere Gewalt im Verwaltungsrecht

Verwaltungsgericht Münster v. 14.12.2012:
Anforderungen an die Ermessensausübung bei Lärmschutzmaßnahmen gegen Motorradverkehr auf funktionswidrig genutztem Wirtschaftsweg

Verwaltungsgericht Aachen v. 20.09.2011:
Zum Umfang der Klagebefugnis eines Anliegers bei verkehrslenkenden Maßnahmen wegen Lärm- und Abgasbelastung und Anspruch auf Neubescheidung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 08.12.2009:
Zur Rechtmäßigkeit von Umweltzonen und der diese anordnenden Verkehrsschilder

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 01.12.2009:
Zur Überprüfung der Radwegebenutzungspflicht nach Bestandskraft von Verkehrsschildern

Verwaltungsgericht Aachen v. 26.05.2009:
Zur Aufhebung einer verkehrsrechtlichen Anordnung eines Rechtsabbiegebots an einer Supermarktausfahrt wegen Ermessensfehlers

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 26.03.2009:
Lärmschutz an Autobahn: Ermessensfehler bei Geschwindigkeitsbeschränkung und Lärmwertberechnung wegen Lkw-Anteil und Streckenbesonderheit

Verwaltungsgericht Aachen v. 19.01.2007:
Zur Einführung von Parkgebühren und Parkscheinautomaten in einer touristisch frequentierten Ortslage

Oberverwaltungsgericht NRW v. 06.12.2006:
Keine straßenrechtliche Umstufung oder Planfeststellung für verkehrsrechtliche Anordnung einer Einbahnstraße

Oberverwaltungsgericht NRW v. 12.10.2006:
Zur Nichtigkeit eines Halteverbotszeichens bei erheblichen Mängeln und dem Anspruch auf Erstattung von Abschleppkosten

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 12.08.2008:
Aufhebung einer Straßensperrung für den Durchgangsverkehr: Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Klage

Verwaltungsgericht Köln v. 04.03.2005:
Zur sofortigen Vollziehung einer verkehrsrechtlichen Anordnung zur endgültigen Einführung von Einbahnverkehr nach Probebetrieb.

Oberverwaltungsgericht NRW v. 25.07.2007:
Zum Ermessen der Behörde bei straßenverkehrsrechtlichem Einschreiten zum Schutz vor Verkehrslärm nach § 45 Abs. 1 StVO

Oberverwaltungsgericht NRW v. 25.07.2007:
Zum Ermessen der Behörde bei verkehrsregelndem Einschreiten zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Verkehrslärm

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 12.07.2007:
Rechtmäßigkeit der Sperrung einer Straße für Kraftfahrzeuge durch Sperrpfosten

Verwaltungsgericht Aachen v. 30.10.2006:
Zum subjektiv-öffentlichen Recht eines Anliegers auf verkehrsrechtliche Anordnungen nach § 45 StVO

Verwaltungsgericht Aachen v. 26.09.2006:
Zur Anordnung einer Verkehrseinrichtung (Stahlschlange) in verkehrsberuhigtem Bereich; kein Recht auf rangierfreie Garagenzufahrt

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 07.04.2005:
Zum Individualanspruch auf Geschwindigkeitsbegrenzung wegen Verkehrslärm und die Ermessensausübung der Straßenverkehrsbehörde

Oberverwaltungsgericht des Saarlandes v. 09.07.2004:
Ausfahrt aus Grundstücken

Verwaltungsgericht des Saarlandes Saarlouis v. 12.05.2011:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

VGH Baden-Württemberg v. 29.01.2009:
Verkehrsberuhigte Bereiche

VGH Baden-Württemberg v. 15.04.2004:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Verwaltungsgericht Freiburg v. 18.05.2004:
Fahrstreifenbegrenzungen

Verwaltungsgericht Sigmaringen v. 14.06.2013:
Verkehrsschilder

VGH Baden-Württemberg v. 06.07.2016:
Parkflächenmarkierungen

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht v. 12.05.2011:
Umweltzone

Verwaltungsgericht Hannover v. 21.04.2009:
Fahrverbot (Dieselfahrzeuge)

Verwaltungsgericht Hannover v. 04.12.2008:
Umweltzone

Verwaltungsgericht Braunschweig v. 18.07.2006:
Parken und Halten

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht v. 18.07.2006:
Fahrstreifenbegrenzungen

Verwaltungsgericht Lüneburg v. 14.12.2005:
Verkehrsschilder

Verwaltungsgericht Göttingen v. 12.07.2005:
BAB

Verwaltungsgericht Göttingen v. 12.07.2005:
BAB

Verwaltungsgericht Göttingen v. 12.07.2005:
Überholverbot

Verwaltungsgericht Braunschweig v. 18.02.2004:
Verkehrsschilder

Verwaltungsgericht Göttingen v. 27.11.2003:
Einfahren in eine Bundesstraße

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht v. 06.06.2003:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Verwaltungsgericht Minden v. 03.03.2004:
Zwei Nebenstraßen

Verwaltungsgericht Minden v. 03.03.2004:
Zwei Nebenstraßen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 09.02.2001:
Lärmschutz

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen v. 17.02.1997:
Lärmschutz

Verwaltungsgericht Hannover v. 17.07.2019:
Fahrradstraße

VGH München v. 05.11.2019:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Verwaltungsgericht München v. 03.09.2020:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht v. 30.03.2022:
Einbahnstraße

VGH München v. 20.07.2022:
StVO-Anwendung (öffentlich/privat)

Sächsisches Oberverwaltungsgericht v. 21.11.2022:
Haltestellen

Verwaltungsgericht Köln v. 22.12.2025:
Fahrradstraße

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 21.01.2025:
Fahrradstraße

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 08.11.2024:
Fahrradstraße

Verwaltungsgericht Köln v. 20.08.2024:
Fahrradstraße

Verwaltungsgericht Köln v. 18.01.2024:
Einbahnstraße

Verwaltungsgericht Köln v. 14.09.2023:
Verkehrsrechtliche Anordnungen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 21.06.2023:
Stoppschild

VGH München v. 13.01.2025:
Zusatzzeichen

Verwaltungsgericht Bayreuth v. 01.08.2023:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Verwaltungsgericht Hannover v. 23.09.2025:
StVO-Anwendung (öffentlich/privat)

VGH Baden-Württemberg v. 26.11.2024:
Parkflächenmarkierungen

VGH Baden-Württemberg v. 26.11.2024:
Parkflächenmarkierungen

VGH Baden-Württemberg v. 26.11.2024:
Parkflächenmarkierungen

VGH Baden-Württemberg v. 14.11.2022:
Bewohnerparkzone

Oberverwaltungsgericht des Saarlandes v. 04.11.2022:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Verwaltungsgericht Weimar v. 10.03.2016:
Umweltzone

Verwaltungsgericht Weimar v. 10.03.2016:
Umweltzone

Verwaltungsgericht Meiningen v. 01.03.2011:
Linksabbiegen trotz Verbot

Verwaltungsgericht Gießen v. 29.09.2023:
Fahrradstraße

Hessischer Verwaltungsgerichtshof v. 29.08.2023:
Fahrradstraße

Verwaltungsgericht Frankfurt am Main v. 15.02.2021:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Verwaltungsgericht Kassel v. 28.04.2015:
Verkehrsberuhigte Bereiche

Hessischer Verwaltungsgerichtshof v. 11.06.2014:
Engstelle

Verwaltungsgericht Gießen v. 11.06.2013:
Lärmschutz

Verwaltungsgericht Halle v. 25.08.2021:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

VGH München v. 22.07.2022:
Zusatzzeichen

Verwaltungsgericht München v. 29.03.2022:
Kinder-Unfälle

VGH München v. 23.02.2022:
Entsorgungsfahrzeuge

Verwaltungsgericht Würzburg v. 26.01.2022:
Schwerlasttransporte

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg v. 30.09.2024:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg v. 20.11.2019:
Verkehrszeichen

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg v. 19.06.2013:
Kfz-Umsetzungsgebühren

Verwaltungsgericht Hannover v. 01.11.2017:
Verkehrszeichen

Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz v. 25.04.2017:
Autobahn

Verwaltungsgericht Hamburg v. 17.06.2015:
Grenzmarkierungen

BVerwG v. 23.05.2013:
Divergenzrüge

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