Das Verkehrslexikon

A     B     C     D     E     F     G     H     I     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     Z    



Rechtlicher Hinweis in verkehrsrechtlichen Straf- und OWi-Verfahren




Gliederung:


   Weiterführende Links

Allgemeines




Weiterführende Links:


Rechtliches Gehör in den verschiedenen Verfahrensarten

Vorsatz oder Fahrlässigkeit in verkehrsrechtlichen Straf- und OWi-Verfahren

Schuldform - Vorsatz und Fahrlässigkeit bei Alkoholtaten

Zur Annahme von Vorsatz bei Geschwindigkeitsüberschreitungen

Rechtlicher Hinweis in verkehrsrechtlichen Straf- und OWi-Verfahren

- nach oben -



Allgemeines:


OLG Bamberg v. 19.06.2018:
Ein nach § 71 Abs. 1 OWiG i.V.m. § 265 Abs. 1 StPO gebotener aber unterbliebener gerichtlicher Hinweis darauf, dass abweichend vom Bußgeldbescheid auch eine Verurteilung wegen vorsätzlicher statt fahrlässiger Verwirklichung des Bußgeldtatbestandes (hier: Mitnahme eines Kindes ohne Sicherung gemäß §§ 21 Abs. 1a Satz 1 StVO) in Betracht kommt, kann die Zulassung der Rechtsbeschwerde wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs begründen.

KG Berlin v. 20.11.2018:
Ein Verstoß gegen § 136a Abs. 1 Satz 3 StPO (Drohung mit einer unzulässigen Maßnahme) durch den Hinweis des Gerichts auf die Möglichkeit der Verurteilung wegen einer Vorsatztat liegt fern. Eine Druckausübung auf den Betroffenen erschließt sich hieraus nicht.

BayObLG v. 11.09.2020:
Wenn im Bußgeldbescheid die Schuldform nicht angegeben wird, hat dies zur Folge, dass vom Vorwurf fahrlässigen Handelns auszugehen ist (BayObLG DAR 1988, 368, 369; OLG Bamberg, Beschl. v. 02.05.2017 — 2 Ss OWi 293/17 = DAR 2017, 383 m.w.N.). Ohne vorhergehenden Hinweis über die Veränderung der Schuldform darf dann der Betroffene nicht wegen einer vorsätzlichen Tat verurteilt werden (BayObLG a.a.O.; OLG Bamberg a.a.O.).

AG Castrop-Rauxel v. 26.08.2022:
Zu einer Vorsatzverurteilung in Abwesenheit des Betroffenen ist die Erteilung des dafür notwendigen rechtlichen Hinweises in der Terminsladung ausreichend.

BGH v. 20.02.2025:
Widerrufsrecht bei Verkehrsflächenreinigung; kein Rechtsmissbrauch bei fehlerhafter Widerrufsbelehrung.

OLG Hamm v. 14.05.2024:
Verletzung des rechtlichen Gehörs und überspannte Substantiierungsanforderungen bei Vorschäden nach Verkehrsunfall

KG v. 23.09.2024:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

OLG Düsseldorf v. 21.02.2023:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

BGH v. 27.01.2022:
Verletzung des rechtlichen Gehörs durch Verwertung von Internet-Informationen ohne Hinweis im Diesel-Komplex

OLG Düsseldorf v. 10.06.2008:
Schmerzensgeldhöhe bei Schlüsselbeinfraktur und Mietwagenkosten nach Verkehrsunfall

OLG Düsseldorf v. 31.07.2023:
Kein gerichtlicher Hinweis bei Erhöhung der Geldbuße im Bußgeldverfahren wegen Voreintragungen

OLG Düsseldorf v. 21.02.2023:
Zur ordnungsgemäßen Erhebung einer Verfahrensrüge und der Wiederholung des Vorsatzhinweises nach Zurückverweisung

OLG Hamm v. 31.03.2020:
Zur Belehrungspflicht bei Anfangsverdacht einer OWi nach § 24a Abs. 2 StVG und Fernwirkung eines Beweisverwertungsverbots

OLG Hamm v. 09.04.2019:
Zur Rügebegründung bei Verletzung rechtlichen Gehörs wegen fehlenden Hinweises auf vorsätzliche Begehung einer OWi

OLG Hamm v. 09.08.2016:
Zur Verletzung des rechtlichen Gehörs bei Erhöhung der Geldbuße ohne vorherigen Hinweis (Überraschungsentscheidung)

OLG Hamm v. 13.01.2022:
Zum erforderlichen Vortrag der Rüge der Verletzung des § 72 Abs. 1 OWiG und zur Gegenstandslosigkeit eines Widerspruchs

BGH v. 03.02.2021:
Zur subjektiven Tatseite der schweren Vergewaltigung (§ 177 Abs. 7 Nr. 1 StGB) und zur BAK-Rückrechnung bei der Schuldfähigkeitsprüfung

OLG Köln v. 01.02.2019:
Zur Anwendung von Nr. 250a BKatV bei vorsätzlicher Missachtung eines Durchfahrtverbots für Lkw und Kennzeichnung der Straßenfläche

Amtsgericht Lichtenfels v. 05.11.2019:
Eröffnung des Hauptverfahrens wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis; tatsächliche Kenntnis vom Entzug der Fahrerlaubnis für Vorsatz erforderlich.

OLG Hamm v. 05.12.2019:
Zur Annahme von Vorsatz bei erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitung und der Indizwirkung einer Überschreitung um mehr als 40%

Amtsgericht Wuppertal v. 08.03.2024:
Zur Vollstreckung öffentlich-rechtlicher Geldforderungen (Bußgelder): Anwendbarkeit des BayVwZVG und Formularzwang

Landgericht Bochum v. 13.01.2015:
Anforderungen an die Abrechnung von Reparaturkosten bei Fahrzeugschäden unterhalb des Wiederbeschaffungswertes

OLG Hamm v. 11.03.2014:
Zur Reichweite des Verbotes nach § 22 a Abs. 2 Satz 1 StVZO bei feilgebotenen Fahrzeugteilen ohne Prüfzeichen

OLG Hamm v. 10.06.2013:
Zur Wirksamkeit eines bereits mit dem Einspruch erklärten Widerspruchs gegen das schriftliche Verfahren nach § 72 OWiG

Landgericht Bonn v. 20.11.2012:
Kaufvertrag über Nutzfahrzeug: Gewährleistungsausschluss und arglistiges Verschweigen von Mängeln

OLG Köln v. 03.11.2011:
Rostanfälligkeit eines Neufahrzeugs als Sachmangel; Anforderungen an die Aufklärungspflicht des Verkäufers

Landgericht Bielefeld v. 13.04.2011:
Zur Sachmangelhaftung bei Motorölverdünnung durch Kurzstreckenverkehr und Hinweispflicht des Verkäufers

OLG Köln v. 15.08.2013:
Widerspruch gegen Beschlussverfahren nach § 72 OWiG: Wirksamkeit bei Erklärung gegenüber Verwaltungsbehörde und Schweigen auf gerichtlichen Hinweis

OLG Hamm v. 27.10.2011:
Zur Entscheidung im Beschlussverfahren nach § 72 OWiG bei vorherigem Widerspruch des Betroffenen

OLG Düsseldorf v. 03.12.2009:
Zur Notwendigkeit eines erneuten Hinweises nach § 72 Abs. 1 Satz 2 OWiG bei Zuständigkeitswechsel des Gerichts

OLG Hamm v. 09.09.2005:
Zur Hinweispflicht des Gerichts auf die Möglichkeit eines Fahrverbots bei fehlender Anordnung im Bußgeldbescheid

OLG Karlsruhe v. 28.04.2006:
OWi-Verfahren

OLG Köln v. 18.09.1998:
Straßenverkehrsgefährdung

Amtsgericht Gelnhausen v. 25.11.2013:
Fahrzeughalter

KG v. 10.03.2014:
Bußgeldkatalog

- nach oben -



Datenschutz    Impressum