Das Verkehrslexikon

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Die notwendigen Auslagen des Angeklagten oder Betroffenen im Strafverfahren und im Ordnungswidrigkeitenverfahren




Gliederung:


   Einleitung

Weiterführende Links

Verfassungsrechtsprechung

Bußgeldverfahren

Strafverfahren

Anklage: Trunkenheitsfahart / Verurteilung: Ordnungswidrigkeit

Rechtsmittel




Einleitung:


Bei den notwendigen Auslagen eines Betroffenen im Bußgeldverfahren oder eines Beschuldigten bzw. Angeklagten im Strafverfahren handelt es sich im wesentlichen um die Kosten des von ihm beauftragten Rechtsanwalts. Weiterhin gehören auch sonstige Kosten dazu, deren Aufwand für die Verteidigung bei verständiger Würdigung angemessen war.

Während es bei Verurteilung (der Verurteilte muss seine notwendigen Auslagen selbst tragen) oder bei Freispruch (die Staatskasse muss die notwendigen Auslagen erstatten) einfach ist, bereiten eher die Fälle Schwierigkeiten, bei denen das Gesetz keine eindeutigen Entscheidungsvorgaben festlegt, sondern der entscheidenden Instanz ein Ermessen eingeräumt wird oder Kostenfolgen an das Verfahrensverhalten des Betroffenen oder Beschuldigten geknüpft werden. Regelmäßig ist dies bei Verfahrenseinstellungen der Fall.

So bestimmt § 467a Abs. 1 StPO für das Strafverfahren:

   "Nimmt die Staatsanwaltschaft die öffentliche Klage zurück und stellt sie das Verfahren ein, so hat das Gericht, bei dem die öffentliche Klage erhoben war, auf Antrag der Staatsanwaltschaft oder des Angeschuldigten die diesem erwachsenen notwendigen Auslagen der Staatskasse aufzuerlegen. § 467 Abs. 2 bis 5 gilt sinngemäß."

Die Ausnahmen in § 467 Abs. 2 bis 5 sind zahlreich und räumen teils ein weites Ermessen ein, insbesondere, wenn eine Verfahrenseinstellung wegen geringer Schuld erfolgt:

"(2) Die Kosten des Verfahrens, die der Angeschuldigte durch eine schuldhafte Säumnis verursacht hat, werden ihm auferlegt. Die ihm insoweit entstandenen Auslagen werden der Staatskasse nicht auferlegt.

(3) Die notwendigen Auslagen des Angeschuldigten werden der Staatskasse nicht auferlegt, wenn der Angeschuldigte die Erhebung der öffentlichen Klage dadurch veranlaßt hat, daß er in einer Selbstanzeige vorgetäuscht hat, die ihm zur Last gelegte Tat begangen zu haben. Das Gericht kann davon absehen, die notwendigen Auslagen des Angeschuldigten der Staatskasse aufzuerlegen, wenn er

die Erhebung der öffentlichen Klage dadurch veranlaßt hat, daß er sich selbst in wesentlichen Punkten wahrheitswidrig oder im Widerspruch zu seinen späteren Erklärungen belastet oder wesentliche entlastende Umstände verschwiegen hat, obwohl er sich zur Beschuldigung geäußert hat, oder

wegen einer Straftat nur deshalb nicht verurteilt wird, weil ein Verfahrenshindernis besteht.

(4) Stellt das Gericht das Verfahren nach einer Vorschrift ein, die dies nach seinem Ermessen zuläßt, so kann es davon absehen, die notwendigen Auslagen des Angeschuldigten der Staatskasse aufzuerlegen.

(5) Die notwendigen Auslagen des Angeschuldigten werden der Staatskasse nicht auferlegt, wenn das Verfahren nach vorangegangener vorläufiger Einstellung (§ 153a) endgültig eingestellt wird."

Gemäß § 105 OWiG ist § 467 StPO über § 467a StPO im Ordnungswidrigkeitenverfahren entsprechend anzuwenden; die hat zur Folge, dass in den Fällen, in denen die Bußgeldstelle oder das Gericht das Bußgeldverfahren gem. § 47 Abs. 2 OWiG einstellt, weil eine Ahndung nicht geboten ist, dem Betroffenen in den meisten Fällen eine Erstattung seiner notwendigen Auslagen verwehrt wird.

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Weiterführende Links:


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Erstattung der notwendigen Auslagen des Angeklagten oder Betroffenen im Strafverfahren und im Ordnungswidrigkeitenverfahren

Ersatz von Anwaltskosten für Gegenwehr gegen unberechtigte Anzeigen

Ersatz von Anwaltskosten für außergerichtliche Anspruchsabwehr

Gebühren in Straf- und Bußgeldsachen

Die angemessene Höhe der Anwaltsgebühren in Verkehrsordnungswidrigkeiten

Rahmengebühren

Beigeordneter Rechtsanwalt / Pflichtverteidiger

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Verfassungsrechtsprechung:


BVerfG v. 16.08.2013:
Die von der Staatsanwaltschaft nach Einstellung des Verfahrens zu treffende Kostenentscheidung (§ 105 Abs 1, § 108a Abs 1 OWiG iVm § 467a Abs 1 StPO) hat in der Regel dahingehend auszufallen, dass die notwendigen Auslagen des Betroffenen der Staatskasse zur Last fallen. Hiervon kann unter den Voraussetzungen des § 109a Abs 2 OWiG abgesehen werden. Bei der Ermessensausübung im Rahmen einer Auslagenentscheidung ist der Normzweck des § 109a OWiG zu beachten. Danach kommt es darauf an, ob sich für das Verhalten des Betroffenen ein vernünftiger und billigenswerter Grund anführen lässt. Als ein solcher Grund ist der Schutz eines nahen Angehörigen vor der Verfolgung anzuerkennen.

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Bußgeldverfahren:


Die notwendigen Auslagen des Betroffenen im Bußgeldverfahren

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Strafverfahren:


BGH v. 24.01.1973:
1. Bei Teilfreispruch ist eine Bruchteilsentscheidung über die Verfahrensauslagen und die notwendigen Auslagen des Angeklagten ausgeschlossen. Dagegen ist es möglich, über die ausscheidbaren Auslagen hinaus, alle Mehrauslagen, die auf den Gegenstand des Teilfreispruchs entfallen, der Staatskasse aufzuerlegen.

2. In den Fällen des § 465 Abs. 2 StPO sprechen gewichtige Gesichtspunkte dafür, von der Möglichkeit der Bruchteilsentscheidung nur bei einfacher Sachlage Gebrauch zu machen.

3. Im Verfahren nach § 464 b StPO ist eine Festsetzung der auf die Staatskasse und der auf den Angeklagten entfallenden Auslagen aufgrund einer Schätzung nach Bruchteilen nicht ausgeschlossen.

OLG Oldenburg v. 24.09.2007:
Die Verurteilung wegen einer wesentlich leichter wiegenden Straftat als angeklagt rechtfertigt eine teilweise Auferlegung der Auslagen des Angeklagten auf die Staatskasse nach § 465 Abs. 2 StPO auch unter dem Gesichtspunkt eines “fiktiven Teilfreispruchs” jedenfalls dann nicht, wenn der Angeklagte als Jugendlicher von den Kosten und Auflagen bereits nach § 74 JGG freigestellt worden ist und sein Pflichtverteidiger aus der Staatskasse honoriert worden ist.

OLG Hamburg v. 24.01.2012:
Nach erklärter wirksamer Antragsrücknahme sind Kosten bzw. Auslagen einem weiteren Beteiligten jedenfalls dann nicht aufzuerlegen, wenn das angerufene Oberlandesgericht noch nicht in die Prüfung eingetreten ist, ob der nach § 172 Abs. 2 StPO gestellte Antrag begründet ist. Folglich ergeht in solchen Fällen keine Kosten- und Auslagenentscheidung.

LG Arnsberg v. 27.10.2022:
In einem Bußgeldverfahren wegen verbotener Benutzung des Mobiltelefons während der Fahrt erscheint der Ansatz einer Gebühr von 1/3 des Gebührenrahmens, also im eher unteren Bereich - wohlgemerkt: noch nicht am unteren Rand - auch unter Berücksichtigung eines dem Antragsteller zustehenden Ermessensspielraums angemessen.

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Anklage: Trunkenheitsfhart / Verurteilung: Ordnungswidrigkeit:


LG Berlin v. 13.11.2020:
Im Einzelfall können die gesamten Auslagen „besondere“ im Sinne des § 465 Abs. 2 StPO sein, wenn nämlich bei anfänglicher Begrenzung des Schuldvorwurfs auf den sich später als begründet erwiesenen Teil Auslagen überhaupt nicht entstanden wären, etwa weil der wegen eines Vergehens gem. § 316 StGB Angeklagte, der nur wegen einer Ordnungswidrigkeit gem. § 24a StGB verurteilt wird, einen Bußgeldbescheid widerspruchslos hingenommen hätte.

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Rechtsmittel:


LG Arnsberg v. 24.04.2006:
Gegen eine gerichtliche Entscheidung betreffend die Erstattung von Kosten und notwendigen Auslagen des Betroffenen nach Rücknahme des Bußgeldbescheides und Einstellung des Verfahrens ist eine Beschwerde nicht zulässig.

Landgericht Freiburg v. 18.04.2023:
Entschuldigtes Ausbleiben des Angeklagten bei Postverlust durch Angehörige und dessen Prüfung im Berufungsverfahren

Amtsgericht Büdingen v. 30.05.2023:
Kostenentscheidung bei Rücknahme des Bußgeldbescheides und Einstellung wegen Verjährung

Amtsgericht Oranienburg v. 01.06.2023:
Kostenlast bei Einstellung des OWi-Verfahrens nach öffentlicher Zustellung und fehlender Kenntnis des Betroffenen

BVerfG v. 25.01.2022:
Auskunftspflicht des Unternehmers bei Gefahrgutverstößen und nemo-tenetur-Grundsatz

Landgericht Oldenburg v. 28.03.2022:
Zur Erstattungsfähigkeit von Rechtsanwalts- und Sachverständigenkosten im OWi-Verfahren nach Einstellung

Landgericht Essen v. 19.07.2021:
Zur Erstattungsfähigkeit von Kosten eines außergerichtlichen Sachverständigengutachtens zur Fahreridentifizierung im Bußgeldverfahren

Amtsgericht Vechta v. 21.10.2022:
Zur Pflicht der Bußgeldbehörde zur Beiziehung eines vollständigen Beschilderungsplans und zur Unzulässigkeit der Aktenversendungspauschale bei unvollständiger A

Landgericht Wuppertal v. 08.02.2018:
Zur Erstattungsfähigkeit von Privatgutachterkosten bei Einstellung eines OWi-Verfahrens

Amtsgericht Idar-Oberstein v. 15.05.2020:
Keine Aktenversendungspauschale bei rechtswidriger elektronischer Aktenführung durch die Bußgeldstelle ohne Rechtsgrundlage

Amtsgericht Dortmund v. 28.05.2019:
Unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge; Verhängung eines Fahrverbots

Landgericht Regensburg v. 13.08.2025:
Verwerfung der Berufung gegen Verurteilung wegen Körperverletzung und Entziehung der Fahrerlaubnis

Landgericht Traunstein v. 18.07.2024:
Zur Verwerfung von Berufungen in Strafsachen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis

BGH v. 18.06.2026:
Zum Freispruch bei aufgehobener Steuerungsfähigkeit und Ablehnung der Unterbringung nach § 63 StGB

BVerwG v. 24.01.2024:
Zur Anwendbarkeit von § 107 Abs. 5 OWiG für Aktenversendungskosten ohne eingeleitetes Ordnungswidrigkeitenverfahren

Landgericht Kleve v. 07.06.2021:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

Landgericht Köln v. 25.05.2021:
Zum versuchten schweren Raub und Anstiftung dazu

Landgericht Paderborn v. 29.03.2021:
Verurteilung wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung

OLG Hamm v. 09.07.2020:
Zur Beiordnung eines Pflichtverteidigers bei schwieriger Sachlage in einer Aussage-gegen-Aussage-Konstellation

OLG Düsseldorf v. 26.02.2020:
Zur mittelbaren Verkehrsteilnahme des Halters und dessen Kostentragungspflicht bei Parkverstoß in Umweltzone

BGH v. 13.08.2025:
Prozessuale Tat bei Urkundenfälschung zur Fahrzeugzulassung; Vermögensschaden bei Betrug mit Fahrzeugnachbauten

Landgericht Mönchengladbach v. 10.12.2024:
Zur Verurteilung wegen erpresserischen Menschenraubes und räuberischen Angriffs auf Kraftfahrer

Landgericht Wuppertal v. 15.10.2024:
Zur Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger, schwerer Zwangsprostitution und vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis

Landgericht Wuppertal v. 09.06.2022:
Zum Freispruch bei Vorwürfen rechtswidriger Fahrzeugzulassungen und Kickback-Zahlungen

Landgericht Essen v. 23.11.2021:
Freispruch bei Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wegen unverhältnismäßiger Polizeigewalt und -maßnahmen

Landgericht Essen v. 18.11.2019:
Zur Erstattung von Kosten eines Privatsachverständigen in voller Höhe bei ausdrücklicher gerichtlicher Anordnung

Landgericht Aachen v. 30.09.2019:
Kosten eines privaten Sachverständigengutachtens nach Freispruch im Bußgeldverfahren: Keine Erstattung ohne Beitragsleistung zum Freispruch

Landgericht Köln v. 13.08.2019:
Zur Abtretung künftiger Kostenerstattungsansprüche an den Verteidiger und zur Bemessung der Verfahrensgebühr im Bußgeldverfahren

BVerfG v. 26.05.2017:
Auslagenentscheidung bei Verfahrenseinstellung wegen Verfahrenshindernisses: Verletzung des Willkürverbots

Landgericht Detmold v. 14.05.2019:
Zur Erstattungsfähigkeit von Kosten eines Privatgutachtens im OWi-Verfahren bei Freispruch

Landgericht Aachen v. 12.07.2018:
Zum Kostenrisiko und zur Erstattungsfähigkeit privater Sachverständigengutachten im Bußgeldverfahren

Landgericht Köln v. 21.03.2025:
Zur Angemessenheit der Mittelgebühr in straßenverkehrsrechtlichen Bußgeldverfahren und Voraussetzungen der Befriedungsgebühr

Amtsgericht Schleiden v. 02.09.2022:
Fehlende Rohmessdaten bei ESO ES 8.0 und Verstoß gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens

Landgericht Ingolstadt v. 16.08.2022:
Zur Abänderung einer Verurteilung wegen Betrugs und fahrlässigem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz im Berufungsverfahren

Amtsgericht Erkelenz v. 24.04.2020:
Zur Verjährungsunterbrechung durch Sachverständigenbeauftragung: Keine Unterbrechung bei bloßer Fortsetzung einer Begutachtung

Amtsgericht Wolfratshausen v. 13.05.2024:
Zur Aufhebung eines Kostenbescheids nach § 25a StVG bei verzögerter Ermittlung der Fahrereigenschaft durch die Behörde

Landgericht Duisburg v. 02.10.2023:
Zum verbotenen Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge; Strafzumessung und Entziehung der Fahrerlaubnis

Landgericht Duisburg v. 04.02.2025:
Festsetzung notwendiger Auslagen des Betroffenen im Bußgeldverfahren nach Einstellung

Landgericht Köln v. 13.09.2024:
Verbotenes Kraftfahrzeugrennen und versuchte Geldwäsche; Fahrerlaubnisentzug bei Automatensprengung

Landgericht Paderborn v. 17.04.2024:
Zur Beihilfe zur räuberischen Erpressung, gefährlichen Körperverletzung und vorsätzlichem Fahren ohne Fahrerlaubnis

Landgericht Dortmund v. 23.09.2020:
Zur gemeinschaftlichen besonders schweren räuberischen Erpressung, schwerem Raub und räuberischem Angriff auf Kraftfahrer

Landgericht Bielefeld v. 14.03.2019:
Freispruch bei fehlendem Nachweis der Fahrereigenschaft trotz Haltereigenschaft und hoher BAK; Entschädigung nach StrEG

Landgericht Bielefeld v. 06.03.2019:
Betrug beim Verkauf eines mangelhaft reparierten Unfallfahrzeugs; Wertersatzanordnung

Amtsgericht Köln v. 02.11.2016:
Zur Einheitsjugendstrafe wegen wiederholten Erschleichens von Leistungen und Fahrens ohne Fahrerlaubnis; Falschaussagen

Landgericht Düsseldorf v. 12.05.2017:
Zur Bemessung von Anwaltsgebühren (Grund- und Terminsgebühr) und Verwirkung von Auslagenersatzansprüchen im OWi-Verfahren

Landgericht Köln v. 15.03.2017:
Zur Bestechlichkeit eines TÜV-Prüfers und Bestechung im Zusammenhang mit Hauptuntersuchungen

Amtsgericht Dortmund v. 13.09.2022:
Zum gemeinschaftlichen Betrug durch Täuschung über Kaufinteresse beim Erwerb eines Oldtimers

BGH v. 19.12.2024:
Zur gewerbsmäßigen Schleusung von Ausländern und Nötigung im Straßenverkehr bei Flucht vor Polizeikontrolle

Landgericht Hagen v. 07.01.2025:
Zur Auslagenerstattung bei Verfahrenseinstellung wegen Verfolgungsverjährung im Bußgeldverfahren bei behördlichem Fehlverhalten

Landgericht Aachen v. 19.12.2018:
Zur Erstattungsfähigkeit von Anwaltskosten in Bagatellsachen bei grundsätzlicher Bedeutung für den Betroffenen (Handwerker-Parkausweis)

Landgericht Arnsberg v. 05.12.2018:
Fahrlässige Körperverletzung eines Motorradfahrers durch Landwirt; Verwarnung mit Strafvorbehalt

Landgericht Krefeld v. 07.06.2017:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

Landgericht Arnsberg v. 28.02.2020:
Zur Angemessenheit von Rechtsanwaltsgebühren im Bußgeldverfahren nach Freispruch und der Anwendung der Mittelgebühr

Landgericht Krefeld v. 29.10.2019:
Zur Kostenfolge bei unterlassener Einholung eines Vergleichsfotos durch die Verwaltungsbehörde

Landgericht Münster v. 25.03.2019:
Zur absoluten Verjährung einer Verkehrsordnungswidrigkeit bei verspätetem erstinstanzlichem Urteil; Widerstand und versuchte Nötigung bei verminderter Schuldfäh

Landgericht Bielefeld v. 14.05.2018:
Körperverletzung im Amt bei Verkehrskontrolle; Strafmilderung wegen rechtsstaatswidriger Verfahrensverzögerung

Landgericht Paderborn v. 12.01.2015:
Zur Erstattungsfähigkeit von Rechtsanwaltsgebühren in Bußgeldsachen bei schwieriger Sachlage

BGH v. 18.12.2014:
Minder schwerer Fall der Körperverletzung mit Todesfolge bei tödlichem Unfall nach Anfahren eines Taxis mit offener Tür

BVerfG v. 13.10.2015:
Zur Verletzung des Willkürverbots bei der Kosten- und Auslagenentscheidung nach Einstellung eines OWi-Verfahrens außerhalb der Hauptverhandlung.

Landgericht Düsseldorf v. 31.08.2015:
Zur Erstattungsfähigkeit von Anwaltsgebühren nach Berufungsrücknahme der StA und Gebühren im StrEG-Beschwerdeverfahren

Amtsgericht Gummersbach v. 15.10.2014:
Ablehnung der Hauptverfahrenseröffnung im Verkehrsstrafverfahren bei unzureichend ermitteltem Sachverhalt durch die Staatsanwaltschaft

OLG Hamm v. 26.08.2014:
Fahrlässige Tötung im Straßenverkehr: Keine Bewährung trotz mildernder Umstände bei hoher Alkoholisierung und aggressiver Fahrweise

OLG Düsseldorf v. 20.03.2012:
Zum Strafklageverbrauch nach Einstellung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens gemäß § 47 Abs. 2 OWiG

OLG Köln v. 26.01.2012:
Zum Teilerfolg der Staatsanwaltschaft bei Berufung gegen Freispruch und geringerer Strafe als beantragt

Amtsgericht Oberhausen v. 31.03.2011:
Zur Kostentragung bei Einstellung eines OWi-Verfahrens nach Fotovergleich oder berechtigtem Schweigen der Betroffenen

Landgericht Bonn v. 01.03.2012:
Zur Prüfung materiell-rechtlicher Einwände im Kostenfestsetzungsverfahren bei Bußgeldverfahren

Amtsgericht Aachen v. 02.08.2011:
Nemo tenetur-Grundsatz: Schweigen in der OWi-Hauptverhandlung bei Identitätsverwechslung kein Betrug

Amtsgericht Dortmund v. 21.02.2011:
Zur einmaligen Berechnung der Auslagenpauschale im Bußgeldverfahren bei Vertretung vor Verwaltungsbehörde und Gericht

Amtsgericht Lüdinghausen v. 12.11.2012:
Zur Tatkonkretisierung bei LKW-Abstandsverstoß im Bußgeldbescheid

Amtsgericht Lüdinghausen v. 10.05.2006:
Kostenlast nach Einstellung des Bußgeldverfahrens bei verspäteter Vorlage entlastender Umstände

Amtsgericht Lüdinghausen v. 10.11.2006:
Auslagenerstattung bei später Benennung des Fahrers zum Schutz eines nahen Angehörigen

Amtsgericht Lüdinghausen v. 10.05.2006:
Zur Kausalität zwischen verspätetem Vortrag entlastender Umstände und Verfahrenseinstellung mangels hinreichenden Tatverdachts

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 02.05.2005:
Einstellung eines Disziplinarverfahrens gegen Polizeibeamten wegen Beihilfe zum Versicherungsbetrug und unerlaubter Munition

OLG Koblenz v. 07.05.2014:
Fahrlässige Körperverletzung

Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht v. 25.10.2007:
Bußgeldverfahren

BGH v. 30.06.2015:
Urkundenfälschung

Amtsgericht Stralsund v. 19.11.2007:
Kostenbescheid nach § 25 a StVG

Landgericht Kiel v. 11.01.2006:
Bußgeldhöhe

OLG Düsseldorf v. 28.06.2016:
Kennzeichenmissbrauch

Landgericht Freiburg v. 25.02.2008:
Grundregel des Verkehrs

Landgericht Karlsruhe v. 29.07.2004:
Ausfahren aus der Autobahn

OLG Karlsruhe v. 21.09.2004:
actio libera in causa

OLG Karlsruhe v. 29.10.2004:
Grünpfeil

OLG Oldenburg v. 12.11.2009:
Tachoscheiben

Landgericht Detmold v. 10.01.2012:
Notwendige Auslagen

Amtsgericht Lemgo v. 14.04.2011:
Tatfoto

Amtsgericht Bonn v. 05.06.2009:
Autotelefon

OLG Köln v. 17.08.2004:
Fahrlässige Tötung

Amtsgericht Neuss v. 26.11.2002:
Unfallflucht

OLG Köln v. 02.11.1999:
Anhörungsbogen

OLG Hamm v. 20.05.1974:
Bußgeldhöhe

Amtsgericht Pasewalk v. 26.01.2021:
Einlassungen des Angeklagten

BGH v. 27.11.2024:
Eingriff in den Straßenverkehr

Landgericht Hagen v. 07.04.2025:
Gebührenhöhe in Bußgeldverfahren

Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken v. 16.11.2023:
Sonntagsfahrverbot

Landgericht Itzehoe v. 15.04.2025:
Abkommen von Fahrbahn

Amtsgericht Bad Segeberg v. 27.06.2024:
Fahrlässige Tötung

Amtsgericht Flensburg v. 06.07.2023:
Busspur

Amtsgericht Stuttgart v. 03.09.2025:
Messprotokoll

Landgericht Heilbronn v. 22.04.2024:
Enger Straßenteil

Landgericht Heilbronn v. 14.11.2022:
Fahrerlaubnisentzug

Amtsgericht Bad Salzungen v. 09.05.2022:
Einspruch (Bußgeldbescheid)

Thüringer Oberlandesgericht v. 27.04.2021:
Kraftfahrzeugrennen

Thüringer Oberlandesgericht v. 29.12.2014:
EG-Kontrollgerät

Amtsgericht Rudolstadt v. 02.07.2013:
Verkehrsunterricht

Landgericht Meiningen v. 08.03.2010:
Schuldfähigkeit

Landgericht Wiesbaden v. 29.11.2023:
Verzicht (Vorfahrt / Vorrang)

Landgericht Kassel v. 20.05.2019:
Bußgeldverfahren

Landgericht GieBen v. 19.11.2018:
Kindliche Radfahrer

Amtsgericht Kassel v. 23.12.2015:
Geschwindigkeitsmessung

Amtsgericht Gelnhausen v. 19.04.2013:
Kostenbescheid nach § 25 a StVG

Landgericht Darmstadt v. 14.07.2011:
Zeugen

Amtsgericht Büdingen v. 26.05.2025:
Ordnungswidrigkeiten

Amtsgericht Frankfurt am Main v. 18.10.2021:
Kindliche Radfahrer

Amtsgericht Frankfurt am Main v. 19.07.2018:
Parkausweis

OLG Rostock v. 14.04.2022:
Tatbestandskatalog

Landgericht Detmold v. 15.05.2018:
Notwendige Auslagen

Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin v. 18.12.2024:
Einbahnstraße

Landgericht Berlin v. 02.03.2021:
Fahren ohne Licht

KG v. 15.01.2020:
Tatbestandsirrtum

KG v. 16.08.2018:
Verkehrsschilder

KG v. 22.06.2015:
Bordsteinabsenkung

Amtsgericht Magdeburg v. 11.05.2018:
Einfahren in die Autobahn

Amtsgericht Magdeburg v. 14.06.2017:
Autotelefon

Amtsgericht Zeitz v. 27.06.2016:
Drogenschnelltest

Amtsgericht Zeitz v. 02.09.2015:
Eichung

Amtsgericht Rinteln v. 27.10.2016:
OWi-Verfahren

Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken v. 14.02.2003:
Cannabis am Steuer

BayObLG v. 21.07.2026:
Beweisantrag

AG Zeitz v. 15.09.2025:
Bußgeldbescheid

AG Zeitz v. 19.11.2025:
Akteneinsicht

AG Zeitz v. 14.07.2025:
Bußgeldbescheid

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