Das Verkehrslexikon

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Abstrakte und konkrete Gefährdung im Straf- und OWi-Recht




Gliederung:


-   Einleitung
-   Weiterführende Links
-   Allgemeines
- Gefährdung des Beifahrers bei Alkoholdelikten
- Absehen vom Fahrverbot ohne „abstrakte“ Gefährdung?



Einleitung:


Während in manchen Fällen für eine Ahndung einer Verkehrsordnungswidrigkeit oder eines Straftatbestandes genügend ist, dass von einem bestimmten Verkehrsverhalten eine abstrakte Gefahr für andere Personen oder Sachen ausgeht, muss in bestimmten Fällen die Gefährdung geschützter Rechtsgüter sich zu einer konkreten Gefahr verdichtet haben.

Konkret ist eine Gefahr nicht nur dann, wenn es tatsächlich zu ihrer Verwirklichung - also einem Verkehrsunfall - kommt; auch unterhalb dieser Schwelle kann ein Verhalten so sein, dass die Verwirklichung der Gefahr nur noch vom Zufall abhängt oder es zu einem sog. Beinahe-Unfall kommt.

Aus der Stellungnahme des Generalbundesanwalts (siehe BGH Beschluss vom 10.12.2009 - 4 StR 503/09):

   "Das Landgericht hat eine konkrete Gefahr bejaht, da es lediglich vom Zufall abhing, dass dem Angeklagten kein Gegenverkehr entgegenkam (UA S. 14). Dies genügt indes nicht, um eine konkrete Gefährdung im Sinne des § 315c StGB zu begründen. Zwar entzieht es sich exakter wissenschaftlicher Beschreibung, wann eine solche Gefahr gegeben ist. Die Tathandlung muss aber jedenfalls über die ihr innewohnende latente Gefährlichkeit hinaus im Hinblick auf einen bestimmten Vorgang in eine kritische Situation geführt haben; in dieser Situation muss - was nach der allgemeinen Lebenserfahrung aufgrund einer objektiv nachträglichen Prognose zu beurteilen ist - die Sicherheit einer bestimmten Person oder Sache so stark beeinträchtigt gewesen sein, dass es nur noch vom Zufall abhing, ob das Rechtsgut verletzt wurde oder nicht (Senat NStZ 1996, 83). Nach diesen Maßstäben lässt sich den Feststellungen des Landgerichts eine konkrete Gefahr im Sinne des § 315c StGB nicht entnehmen. Denn eine Begegnung mit anderen Fahrzeugen hat nicht stattgefunden. Die abstrakte Gefahr, die stets gegeben ist, wenn eine Kraftfahrstraße entgegen der Fahrtrichtung befahren wird, hatte sich daher noch nicht in einer kritischen Situation konkretisiert; erst recht war es in einer solchen Situation nicht zu einem "Beinahe-Unfall" (vgl. Senat NStZ 2009, 100, 101) gekommen. Dass es nur vom Zufall abhing, ob es zu einer kritischen Begegnung mit dem Gegenverkehr kommen würde, genügt für sich genommen nicht, um eine konkrete Gefahr im Sinne des § 315c StGB annehmen zu können".

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Weiterführende Links:


Verkehrsstrafsachen

Straßenverkehrsgefährdung

Der gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr

Die Gefährdung fremder Sachen von bedeutendem Wert

Was ist eine konkrete Gefährdung?

Alkoholisierter Kfz-Führer und Mitverschulden des Beifahrers an eigenen Verletzungen

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Allgemeines:


BG v. 25.10.1984:
Hat der Täter die Fußbremse eines Fahrzeuges absichtlich zerstört, liegt eine konkrete Gefährdung für den betroffenen Fahrer und das Fahrzeug in der Regel bereits dann vor, wenn das defekte Fahrzeug gestartet wird, um am Straßenverkehr teilzunehmen, weil es nur noch vom Zufall abhängt, ob sich das besonders hohe Unfallrisiko verwirklicht

OLG Köln v. 19.03.1991:
Zur Abgrenzung von abstrakter und konkreter Gefährdung

BGH v. 30.03.1995:
Herabgesetzte Beweisanforderungen bei Gefährdungsschilderung durch Zeugen

BGH v. 16.04.2012:
Für die Annahme einer konkreten Gefährdung bei einer fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung infolge Trunkenheit muss die Tathandlung über die ihr innewohnende latente Gefährlichkeit hinaus in eine kritische Situation geführt haben, in der – was nach allgemeiner Lebenserfahrung auf Grund einer objektiv nachträglichen Prognose zu beurteilen ist – die Sicherheit einer bestimmten Person oder Sache so stark beeinträchtigt war, dass es nur noch vom Zufall abhing, ob das Rechtsgut verletzt wurde oder nicht.

BGH v. 25.04.2012:
Mit der allgemein gehaltenen Erwägung, wegen des plötzlichen Aufpralls eines Fahrzeugs auf ein anderes ein Hindernis bildendes Fahrzeug habe die konkrete Gefahr erheblicher Verletzungen von Insassen insbesondere im Kopf- und Halswirbelsäulenbereich bestanden, ist die erforderliche konkrete Gefährdung von Leib oder Leben eines anderen Menschen im Sinne des § 315b Abs. 1 StGB nicht hinreichend belegt. Vielmehr sind regelmäßig genaue Feststellungen insbesondere zu den Geschwindigkeiten der Pkws im Zeitpunkt der Kollision und der Intensität des Aufpralls zwischen den beteiligten Fahrzeugen erforderlich. Entsprechendes gilt für die Feststellung einer Gefährdung fremder Sachen von bedeutendem Wert.

BGH v. 04.12.2012:
Nach gefestigter Rechtsprechung muss die Tathandlung für die Annahme einer konkreten Gefahr über die ihr innewohnende latente Gefährlichkeit hinaus in eine kritische Situation geführt haben, in der - was nach allgemeiner Lebenserfahrung auf Grund einer objektiv nachträglichen Prognose zu beurteilen ist - die Sicherheit einer bestimmten Person oder Sache so stark beeinträchtigt war, dass es nur noch vom Zufall abhing, ob das Rechtsgut verletzt wurde oder nicht. Für die Annahme einer Gefährdung von Mitfahrer sind Angaben zu den Geschwindigkeiten der Fahrzeuge im Zeitpunkt der Kollisionen und der Intensität des Aufpralls auf die einzelnen Gefährdungsobjekte erforderlich.

BGH v. 06.07.2021:
§ 315c Abs. 1 StGB setzt in allen Tatvarianten eine konkrete Gefährdung von Leib oder Leben eines anderen oder fremder Sachen von bedeutendem Wert voraus. Dies ist der Fall, wenn die Tathandlung die Sicherheit einer bestimmten Person oder Sache so stark beeinträchtigt hat, dass es nur noch vom Zufall abhing, ob das Rechtsgut verletzt wurde oder nicht. Erforderlich ist die Feststellung eines „Beinahe-Unfalls“, also eines Geschehens, bei dem ein unbeteiligter Beobachter zu der Einschätzung gelangt, „das sei noch einmal gut gegangen“. Für die Annahme einer konkreten Gefahr genügt es daher nicht, dass sich Menschen oder Sachen in enger räumlicher Nähe zum Täterfahrzeug befunden haben. Umgekehrt wird die Annahme einer Gefahr aber auch nicht dadurch ausgeschlossen, dass ein Schaden ausgeblieben ist, weil sich der Gefährdete - etwa aufgrund überdurchschnittlich guter Reaktion - noch zu retten vermochte.

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Gefährdung des Beifahrers bei Alkoholdelikten:


OLG Köln v. 19.03.1991:
Der Beifahrer eines fahruntüchtigen Fahrzeugführers wird nicht allein durch die bloße Mitnahme konkret gefährdet

BGH v. 30.03.1995:
Wann liegt konkrete Gefährdung eines Beifahrers vor?

BGH v. 30.03.1995:
Abgrenzung abstrakte - konkrete Gefährdung in Bezug auf einen Fzg-Insassen, wenn der Fzg-Führer absolut fahruntauglich ist

BGH v. 16.04.2012:
Für die Annahme einer konkreten Gefährdung eines Beifahrers genügt die hierauf bezogene knappe Bemerkung des Tatsachengerichts („Dadurch gefährdete er ... .“) nicht den Anforderungen zur Darlegung einer konkreten Gefahr. Einen Vorgang, bei dem es beinahe zu einer Verletzung der Mitfahrerin gekommen wäre – also ein Geschehen, bei dem ein unbeteiligter Beobachter zu der Einschätzung gelangt, „das sei noch einmal gut gegangen“, wird dadurch nicht ausreichend festgestellt.

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Absehen vom Fahrverbot ohne „abstrakte“ Gefährdung?


Absehen vom Fahrverbot - fehlende „abstrakte“ Gefährdung bei qaualifiziertem Rotlichtverstoß

BGH v. 20.12.2022:
Konkrete Gefährdung von Personen oder fremder Sachen durch Beinahe-Unfall

BGH v. 26.10.2022:
Strafbarkeit wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit verbotenem Kraftfahrzeugrennen

BGH v. 11.11.2021:
Verbotenes Kraftfahrzeugrennen: Begriff des Kraftfahrzeugrennens; Qualifikationstatbestand der Gefährdung von Individualrechtsgütern; Vorliegen von Nebentäterschaft

BGH v. 29.01.2019:
Urkundsqualität von ausländischen Kennzeichen

BGH v. 27.04.2017:
Gefährdung des Straßenverkehrs: Voraussetzung der kritischen Verkehrssituation und eines "Beinahe-Unfalls"; Urteilsfeststellungen zur konkreten Gefährdung eines Sache von bedeutendem Wert

BGH v. 19.11.2013:
Vorsätzliche Straßenverkehrsgefährdung: Nichtaufklärbarkeit des Geratens auf die Gegenfahrbahn wegen Alkoholisierung oder wegen Suizidabsicht

BGH v. 24.09.2013:
Straßenverkehrsgefährdung: Drohende Kollision mit entgegenkommendem Fahrzeug; Kausalität zwischen Rauschmittelgenuss und Fahrfehler

OLG Hamm v. 20.05.2021:
Anforderungen an Feststellungen zur Gefährdung fremder Sachen von bedeutendem Wert bei § 315c Abs. 1 StGB

KG v. 14.04.2020:
Aufgabe der Rechtsprechung zur abstrakten Gefahr bei qualifiziertem Rotlichtverstoß

OLG Zweibrücken v. 08.03.2018:
Qualifizierter Rotlichtverstoß an Baustellenampeln: Feststellungen zur abstrakten Gefährdung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 11.07.2024:
Zur Annahme einer konkreten Gefahr nach § 14 Abs. 1 OBG NRW bei einmaligem Verkehrsverstoß und zur Bestimmtheit von Posing-Ordnungsverfügungen

OLG Köln v. 16.11.2023:
Zur Unvollständigkeit der Feststellungen zur konkreten Gefährdung nach § 315c StGB und zur Beweiswürdigung

BGH v. 30.06.2026:
Zur Verneinung eines strafbefreienden Rücktritts vom versuchten Totschlag bei mehreren Beteiligten

BGH v. 29.01.2025:
Anforderungen an die Darlegung der Schuldfähigkeit bei psychischer Störung und konkrete Gefährdung nach § 315c StGB

Amtsgericht Essen v. 15.12.2021:
Vorsätzliche Straßenverkehrsgefährdung durch Blockieren eines Fahrzeugs zur Konfrontation eines anderen Verkehrsteilnehmers

Amtsgericht Kamen v. 03.11.2020:
Zur fahrlässigen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Übermüdung am Steuer und Fahrverbot

Amtsgericht Düsseldorf v. 27.03.2019:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

BGH v. 05.06.2019:
Anforderungen an die Protokollberichtigung bei Nichterteilung des letzten Wortes; zum Gefahrverwirklichungszusammenhang bei § 315c StGB

Amtsgericht Oberhausen v. 13.03.2019:
Fahrlässige Trunkenheit im Verkehr durch Mischkonsum von Cannabis und Lorazepam; Abgrenzung zur Straßenverkehrsgefährdung

OLG Hamm v. 21.09.2017:
Zur Straßenverkehrsgefährdung (§ 315c StGB) bei Beschädigung des vom Täter geführten, nicht ihm gehörenden Fahrzeugs; Zäsurwirkung eines Unfalls

Verwaltungsgericht München v. 08.07.2026:
Zur abstrakten Gefahr durch Werbeanlagen außerhalb geschlossener Ortschaften nach § 33 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 StVO

Landgericht Münster v. 02.05.2018:
Vorsätzlicher gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr bei Suizidversuch mit Schädigung Dritter

BGH v. 25.03.2026:
Zum Gefährdungsvorsatz bei § 315c Abs. 1 StGB bei alkoholbedingter Fahrunsicherheit und Geisterfahrt

BGH v. 24.02.2026:
Zum gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr bei Fluchtfahrt auf Polizeisperre und zur Tateinheit mit Betäubungsmittelbesitz

Landgericht Ansbach v. 13.12.2021:
Versuchter Mord durch vorsätzlichen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und gefährliche Körperverletzung

BGH v. 06.06.2023:
Zur Beweiswürdigung von DNA-Mischspuren und den Voraussetzungen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr (§ 315b StGB)

BGH v. 12.04.2023:
Gefährlichkeitsprognose (§ 63 StGB) bei psychischer Erkrankung: Anforderungen an die Begründung und Prüfung des natürlichen Vorsatzes

BGH v. 10.11.2022:
Versuchter Mord mit gemeingefährlichen Mitteln durch Fahrzeug bei Anschlag auf Rosenmontagszug; gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.

BGH v. 06.09.2022:
Zur Fortdauer der Untersuchungshaft bei versuchtem Tötungsdelikt an Polizeibeamtem mittels Pkw und weiteren Verkehrsdelikten

Landgericht Bochum v. 26.03.2020:
Zur Verurteilung wegen versuchten Mordes und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Trunkenheit im Verkehr

BGH v. 30.07.2021:
Anforderungen an die Beweiswürdigung des voluntativen Elements beim bedingten Tötungsvorsatz bei Flucht vor Polizeikontrolle

BGH v. 10.06.2021:
Zur Beweiswürdigung des bedingten Tötungsvorsatzes bei einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr

BGH v. 24.03.2020:
Anforderungen an die Feststellungen zur lebensgefährdenden Behandlung und zum Vorsatz bei § 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB

BGH v. 11.10.2018:
Schuldunfähigkeit bei gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr; Ablehnung der Unterbringung nach § 63 StGB

Amtsgericht Recklinghausen v. 09.06.2017:
Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr durch Erschrecken von Autofahrern mit Horrormasken

BGH v. 27.04.2017:
Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer (§ 316a StGB): Zur Auslegung von „Führer eines Kraftfahrzeugs“ und „Ausnutzen der besonderen Verhältnisse des Straßenverkeh

OLG Hamm v. 05.05.2026:
Zum gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr durch Abschütteln einer sich am Fahrzeug festklammernden Person

OLG Hamm v. 31.01.2017:
Beifahrer als Täter des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) und gefährliche Körperverletzung (§ 224 StGB) durch Türöffnen

OLG Düsseldorf v. 21.10.2016:
Zu den Anforderungen an Feststellungen zur konkreten Gefahr (§ 315c StGB) und zum Vorsatz bei Trunkenheit im Verkehr (§ 316 StGB)

Landgericht Köln v. 28.07.2016:
Zum gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und grob fehlerhafter Urteilsbegründung des Amtsgerichts

Landgericht Bonn v. 26.04.2016:
Zum gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr durch Steinwürfe von einer Fußgängerbrücke auf fahrende Pkw

Amtsgericht Unna v. 19.01.2024:
Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort bei Flucht vor Polizeikontrolle; Fahrerlaubnisentzug

Amtsgericht Bielefeld v. 05.07.2023:
Zum gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr durch Polizeibeamten bei missglücktem Anhalteversuch

BayObLG v. 13.02.2026:
Öffentlicher Verkehrsraum: Parkhaus mit temporär gesperrter Ausfahrt bei Trunkenheit im Verkehr

BayObLG v. 07.05.2026:
Alkoholisierung des Unfallopfers: Keine Relevanz für Schuldspruch und Strafzumessung des Täters bei grob verkehrswidrigem Überholen

BGH v. 23.04.2026:
Zur Beeinträchtigung der Sicherheit des Straßenverkehrs bei § 315b StGB und dem Erfordernis des öffentlichen Verkehrsraums

BayObLG v. 03.02.2026:
Anforderungen an die Absicht beim verbotenen Kraftfahrzeugrennen (§ 315d Abs. 1 Nr. 3 StGB) bei Polizeiflucht und zur Beweiswürdigung der Geschwindigkeit

KG Berlin v. 08.05.2026:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 06.09.2022:
Baugenehmigung für LED-Werbewechselanlage: Keine konkrete Verkehrsgefährdung trotz komplexer Verkehrssituation

BGH v. 07.05.2024:
Zum Rücktritt vom Versuch bei Schuldunfähigkeit und den Anforderungen an den gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB)

OLG Hamm v. 05.05.2026:
Zur Eröffnungsentscheidung bei Raub und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr; Abgrenzung von Personengewalt

Amtsgericht Essen v. 03.11.2021:
Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Betrug durch inszenierte Verkehrsunfälle

Amtsgericht Wuppertal v. 12.12.2023:
Zur vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis bei Straßenverkehrsgefährdung (§ 315c StGB) und dem Erfordernis eines bedeutenden Sachschadens

BGH v. 06.12.2022:
Beweiswürdigung bei konkreter Gefahr nach § 315b StGB und Anforderungen an Sachverständigengutachten zur Schuldfähigkeit

BGH v. 08.06.2021:
Zur Zuständigkeit bei Verbindungsbeschlüssen und zum Tatentschluss beim versuchten gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr

Oberverwaltungsgericht NRW v. 27.03.2020:
Verkehrssicherheitsgefährdung durch Videowände mit Bildwechsel an Bundesstraßen

BGH v. 04.06.2019:
Gewaltbegriff bei räuberischer Erpressung: Öl auf Windschutzscheibe als psychisch vermittelter Zwang

Landgericht Dortmund v. 31.01.2019:
Verurteilung wegen versuchten Mordes und vorsätzlichen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr

Amtsgericht Geilenkirchen v. 12.06.2018:
Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und gefährliche Körperverletzung durch Einsatz eines Pkw als Nötigungsmittel

Oberverwaltungsgericht NRW v. 27.09.2016:
Zulässigkeit von Fremdwerbeanlagen in Kerngebieten und die Anforderungen an eine konkrete Verkehrsgefährdung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 30.10.2015:
Zur Genehmigungsfähigkeit einer Werbeanlage im unbeplanten Innenbereich unter Berücksichtigung der Verkehrssicherheit

Landgericht Aachen v. 27.02.2015:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

OLG Hamm v. 11.09.2014:
Anforderungen an Feststellungen zur konkreten Gefahr und zum subjektiven Tatbestand bei § 315c StGB

BGH v. 05.06.2014:
Zum bedingten Tötungsvorsatz bei Herbeiführen von Unglücksfällen durch Werfen von Gegenständen auf eine Autobahn

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 02.06.2014:
Zur Verkehrsgefährdung durch beleuchtete Wechselwerbeanlagen im Rahmen der Baugenehmigung nach BauO NRW

Landgericht Aachen v. 12.03.2015:
Fahrerlaubnisentzug nach gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung

BGH v. 15.01.2015:
Zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bei Flucht mit dem PKW und unbemerkter Verletzung eines Beamten

BGH v. 04.11.2014:
Zum Vorsatz bei versuchter gefährlicher Körperverletzung durch Anfahren im Straßenverkehr

BGH v. 23.07.2014:
Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer: Beginn des Angriffs bei vorgetäuschter Polizeikontrolle auf der Autobahn

OLG Hamm v. 20.02.2014:
Zum Schädigungsvorsatz bei § 315b StGB und zur mittelbaren/unmittelbaren Einwirkung des gefährlichen Werkzeugs bei § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 25.11.2013:
Zur Verkehrsgefährdung durch Werbeanlagen mit wechselndem Plakatanschlag

BGH v. 09.10.2013:
Zur Begründung des bedingten Tötungsvorsatzes beim Zufahren auf Polizeibeamte zur Flucht vor Kontrolle

Oberverwaltungsgericht NRW v. 28.08.2013:
Zur Beurteilung der Verkehrsgefährdung durch Mega-Light-Wechselanlagen: Erforderlichkeit einer Einzelfallprüfung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 22.11.2012:
Baugenehmigung für Wechselwerbeanlage: Kriterien der Verkehrsgefährdung nach BauO NRW

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 22.11.2012:
Zur Baugenehmigung von Mega-Light-Werbeanlagen bei konkreter Verkehrsgefährdung an unfallträchtigen Kreuzungen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 22.11.2012:
Baugenehmigung für Mega-Light-Werbeanlage; Verkehrsgefährdung an unfallträchtigem Kreuzungsbereich

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 22.11.2012:
Zur Verkehrsgefährdung durch Mega-Light-Werbeanlagen an Unfallschwerpunkten

Landgericht Bonn v. 12.12.2012:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

BGH v. 25.10.2012:
Versuchter Totschlag und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr mittels Pkw

BGH v. 26.09.2012:
Anforderungen an Feststellungen zur Schuldfähigkeit und Gefährlichkeitsprognose bei Unterbringung nach § 63 StGB

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 26.09.2012:
Voraussetzungen einer Verkehrsgefährdung durch Werbeanlagen

BGH v. 30.08.2012:
Zur Heimtücke bei erwartetem Übergriff nach vorangegangenen Drohungen und Nachstellungen

Landgericht Bielefeld v. 10.12.2010:
Verurteilung wegen Raubes, Erpressung und fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs; Sicherungsverwahrung und Fahrerlaubnissperre.

OLG Köln v. 15.01.2010:
Zur Annahme einer Gefährdung des Untersuchungserfolgs bei polizeilicher Anordnung einer Blutprobe

BGH v. 05.01.2010:
Zur Auslegung des § 315b Abs. 1 Nr. 3 StGB bei abstrakter und konkreter Gefahrenlage; zur Strafbemessung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 08.03.2007:
Anforderungen an die 'besondere Gefährlichkeit' eines Schulwegs für die Übernahme von Schülerfahrkosten

OLG Hamm v. 08.01.2008:
Anforderungen an die Beweiswürdigung und rechtliche Würdigung bei gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB)

Landgericht Ravensburg v. 04.02.2026:
Zur Rückrechnung bei Nachtrunk, Vorsatz bei Trunkenheitsfahrt, bedeutendem Schaden und Entziehung der Fahrerlaubnis

OLG Oldenburg v. 11.03.2010:
Sattelzug

OLG Celle v. 30.08.2004:
Fahrlässige Körperverletzung

Verwaltungsgericht Stade v. 21.03.2002:
Abstrakte Gefährdung

OLG Hamm v. 09.12.2004:
Ausweichen

OLG Hamm v. 23.06.2003:
Abstrakte Gefährdung

OLG Köln v. 08.02.2000:
Abstrakte Gefährdung

OLG Köln v. 03.09.1996:
Konkrete Gefährdung

OLG Köln v. 15.03.1994:
Abstrakte Gefährdung

Amtsgericht Braunschweig v. 13.12.2022:
Konkrete Gefährdung

Landgericht Itzehoe v. 15.04.2025:
Abkommen von Fahrbahn

Amtsgericht Rudolstadt v. 11.05.2017:
Moped

Landgericht Limburg a.d. Lahn v. 20.11.2020:
Sprinter

KG v. 12.04.2024:
Bedeutender Wert (Gefährdung)

Amtsgericht Dessau-Roßlau v. 23.12.2014:
Straßenverkehrsgefährdung

Landgericht Hamburg v. 12.09.2014:
Unfallskizzen

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