OLG Karlsruhe v. 03.08.2010:
Arglist verlangt bewusstes Einwirken auf die Entscheidungen des Versicherers durch unrichtige oder unvollständige Angaben. Bereicherungs- oder Schädigungsabsicht ist nicht Voraussetzung der Arglist. Ausreichend ist das Bestreben, Beweisschwierigkeiten zu vermeiden oder die Regulierung zu beschleunigen oder allgemein auf die Entscheidung des Versicherers Einfluss nehmen zu wollen. Der Versicherer muss Täuschung und Arglist beweisen. Steht die Unrichtigkeit der Angaben des Versicherungsnehmers fest, muss dieser seinen Fehler plausibel erklären.
LG Köln v 26.05.2011:
Legt der Versicherungsnehmer mit der Schadenanzeige für einen behaupteten Diebstahl seines Wohnwagens arglistig einen falschen Kaufpreisbeleg vor, ist seine Glaubwürdigkeit so weit erschüttert, dass er mit eigenen Angaben das äußere Bild eines Fahrzeugdiebstahls nicht mehr belegen kann. Wegen der Arglist tritt vollständige Leistungsfreiheit ein.
LG Saarbrücken v. 06.09.2011:
Gibt der Versicherungsnehmer gegenüber dem vom Kfz-Kaskoversicherer beauftragten Privatgutachter wahrheitswidrig an, dass kein Vorschaden vorliegt, so liegt hierin eine Verletzung der Auskunftsobliegenheit. Ist der Versicherungsnehmer der Meinung, dass er den Privatgutachter nicht über den Vorschaden zu informieren braucht, weil sich dieser bereits "erledigt" habe, so handelt er gleichwohl vorsätzlich und arglistig. Eine Belehrung nach § 28 Abs. 4 VVG ist entbehrlich, wenn der Versicherungsnehmer die Obliegenheit arglistig verletzt hat.
LG Berlin v. 03.06.2013:
Gibt ein Versicherungsnehmer in der Schadensanzeige wahrheitswidrig eine falsche Laufleistung an und verneint er bestehende Vorschäden des Fahrzeugs, so liegt eine Obliegenheitsverletzung vor. Der Versicherungsnehmer handelt arglistig, wenn er den Versicherer über den Wert des Fahrzeugs oder über den Wert bestimmende Faktoren in erheblichem Maße täuscht. Davon ist auszugehen, wenn dem Versicherer auf klare und unmissverständliche Fragen hin erhebliche Vorschäden verschwiegen oder unzutreffende Angaben zur Laufleistung gemacht werden.
OLG München v. 25.04.2014:
Der Kausalitätsgegenbeweis der fehlenden Relevanz der Obliegenheitsverletzung für die Feststellung oder den Umfang der Leistungspflicht oder des Versicherungsfalles ist ausgeschlossen, wenn der Versicherungsnehmer oder sein Repräsentant arglistig gehandelt hat. Eine arglistige Verletzung der Aufklärungsobliegenheit setzt voraus, dass der Versicherungsnehmer einen gegen die Interessen des Versicherers gerichteten Zweck verfolgt und weiß, dass sein Verhalten die Schadenregulierung möglicherweise beeinflussen kann. Eine Bereicherungsabsicht ist nicht erforderlich. Es reicht aus, dass der Versicherungsnehmer oder sein Repräsentant Schwierigkeiten bei der Durchsetzung berechtigter Ansprüche ausräumen will und weiß, dass sein Verhalten den Versicherer bei der Schadenregulierung möglicherweise beeinflussen kann.
LG Düsseldorf v. 18.06.2010:
Das Gebot, nach einem Verkehrsunfall die Unfallaufnahme durch die Polizei an Ort und Stelle abzuwarten, stellt auch bei eindeutiger Haftungslage eine "elementare, allgemeine und jedem Versicherungsnehmer und Kraftfahrer bekannte Pflicht" dar. Eine Verletzung dieser Obliegenheitspflicht führt zum Verlust des Versicherungsschutzes und berechtigt den Versicherer zum Regress für die regulierten Schäden des Unfallgegners. Eine Verkehrsunfallflucht ist als arglistig einzustufen, denn sie ist potentiell geeignet, die Aufklärung des Tatbestandes und die Ermittlung des Haftungsumfangs der Versicherung nachteilig zu beeinflussen.
LG Saarbrücken v. 01.10.2010:
Durch Einführung des VVG 2008 und die Neufassung des § 28 VVG nF. kann auf die sog. Relevanzrechtsprechung nicht mehr zurückgegriffen werden, so dass es auf die Frage nicht mehr ankommt, ob diese Grundsätze überhaupt in der Kfz-Haftpflichtversicherung Anwendung fanden. Nach § 28 Abs. 3 S. 1 VVG nF. ist der Versicherer trotz einer vorsätzlichen Obliegenheitsverletzung zur Leistung verpflichtet, soweit die Verletzung der Obliegenheit weder für den Eintritt oder die Feststellung des Versicherungsfalles noch für die Feststellung oder den Umfang der Leistungspflicht des Versicherers ursächlich ist. Dies gilt nicht bei Arglist (§ 28 Abs. 3 S. 2 VVG). Arglistig handelt der Versicherungsnehmer bereits dann, wenn er sich bewusst ist, dass sein Verhalten den Versicherer bei der Schadensregulierung möglicherweise beeinflussen kann.
LG Detmold v. 30.10.2012:
Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort ist potenziell geeignet, die Aufklärung des Tatbestandes und die Ermittlung des Haftungsumfanges der Versicherung nachteilig zu beeinflussen. Der Versicherungsnehmer, der nach einem Unfall die Unfallstelle (wenn auch in der Absicht später wiederzukommen) verlässt, handelt auch arglistig. Arglist verlangt neben der vorsätzlichen Obliegenheitsverletzung ein Verhalten, dass einen gegen die Interessen des Versicherers gerichteten Zweck verfolgt. Arglistig handelt der Versicherungsnehmer dann, wenn er sich bewusst ist, dass sein Verhalten den Versicherer bei der Schadensregulierung möglicherweise beeinflussen kann.
AG Leverkusen v. 14.06.2013:
Verlässt ein Versicherungsnehmer nach der Kollision mit einem parkenden Fahrzeug sein Kfz um einkaufen zu gehen und ermöglicht er erst nach Rückkehr zu seinem Fahrzeug die erforderlichen Feststellungen zur Klärung des Versicherungsfalls und den Umfang der Leistungspflicht seines Kfz-Haftpflichtversicherers vollumfänglich, so kann sich die Kfz-Haftpflichtversicherung wegen § 28 Abs. 3 VVG nicht auf eine Leistungsfreiheit bzw. Leistungskürzung berufen, wenn für ein arglistiges Verhalten des Versicherungsnehmers keine Anhaltspunkte ersichtlich sind.
LG Wuppertal v. 08.01.2015:
Arglistiges Verhalten nach § 28 Abs. 3 Satz 2 VVG ist gegeben bei einem Versicherten, der sich in dem Wissen, einen (Bagatell-) Schaden verursacht zu haben, vorsätzlich unerlaubt vom Unfallort entfernt und insoweit auch weiß, dass er damit die an sich gebotene Schadensabwicklung über die Versicherung unmöglich macht. Ein Versicherungsnehmer handelt bereits dann arglistig, wenn er sich bewusst ist, dass sein Verhalten den Versicherer bei der Schadensregulierung möglicherweise beeinflussen kann.
AG Dortmund v. 26.07.2016:
Nach Neufassung der AKB kann nicht mehr zwingend davon ausgegangen werden, dass in jedem Fall eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort gem. § 142 StGB auch ein Fall der Arglist i.S.d. § 28 Abs. 3 Satz 2 VVG vorliegt. Vielmehr muss anhand von Indizien ermittelt werden, ob der subjektive Tatbestand erfüllt ist.
OLG Hamm v. 07.11.2024:
Zur groben Fahrlässigkeit bei Überlassung eines Fahrzeugs an Fahrer ohne Fahrerlaubnis nach Täuschung des Versicherungsnehmers
Amtsgericht Pfaffenhofen v. 18.01.2024:
Regress des Kfz-Haftpflichtversicherers bei vorsätzlichem unerlaubten Entfernen vom Unfallort (§ 142 StGB) und Obliegenheitsverletzung
Landgericht Bielefeld v. 25.11.2024:
Kaskoversicherung: Anspruch nach Fahrzeugbrand; Leistungsfreiheit bei arglistiger Obliegenheitsverletzung wegen falscher Kilometerangabe
Landgericht Wuppertal v. 16.07.2020:
Leistungsfreiheit des Kfz-Versicherers bei vorsätzlicher Falschbeantwortung von Fragen zur Fahrzeugnutzung und Schlüsselzugang im Schadensformular
OLG Hamm v. 19.12.2018:
Leistungsfreiheit des Versicherers bei vorsätzlicher Obliegenheitsverletzung durch Nichtbeantwortung von Nachfragen über zwei Jahre
OLG Köln v. 11.09.2017:
Ausschluss der Haftungsfreistellung bei Mietwagen nach Verkehrsunfallflucht und Obliegenheitsverletzung
Landgericht Köln v. 18.04.2019:
Arglistige Aufklärungsobliegenheitsverletzung: Leistungsfreiheit des Kfz-Versicherers bei Falschangaben zum Unfallfahrer
Amtsgericht Mettmann v. 12.09.2016:
Unfallflucht als Obliegenheitsverletzung: Keine Arglist ohne weitere Indizien für gegenläufigen Zweck zum Versichererinteresse
OLG Hamm v. 26.10.2016:
Redlichkeitsvermutung des Versicherungsnehmers bei wechselndem und widersprüchlichem Vortrag im Kaskoschadenfall
OLG Hamm v. 30.06.2016:
Zum Treueverhältnis bei Regressforderungen eines Betreuten gegenüber einer Versicherung und Gefährdungsschaden durch Prozessrisiko.
Landgericht Bielefeld v. 07.11.2017:
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort: Keine Leistungsfreiheit des Versicherers bei fehlender Arglist und Kausalität der Obliegenheitsverletzung
Landgericht Düsseldorf v. 13.07.2017:
Zur Leistungsfreiheit des Versicherers bei Obliegenheitsverletzung durch Entfernen vom Unfallort und Anforderungen an den Kausalitätsgegenbeweis
Landgericht Bonn v. 26.05.2017:
Verlust der Haftungsfreistellung bei Mietwagen durch arglistige Obliegenheitsverletzung (Verkehrsunfallflucht)
Landgericht Dortmund v. 16.03.2017:
Zum Versicherungsfall "Unfall" in der Vollkaskoversicherung, Beweislast bei Vorsatz und Zurechnung von Falschangaben Dritter
Landgericht Köln v. 21.12.2016:
Zum Beweis des äußeren Bildes eines Fahrzeugdiebstahls und zur Widerlegung einer vorgetäuschten Entwendung
Landgericht Aachen v. 03.11.2016:
Anfechtung eines Maschinen- und Kaskoversicherungsvertrags wegen arglistiger Täuschung durch Makler über Vorschäden
Landgericht Essen v. 04.01.2016:
Zur Beweislast des Versicherungsnehmers für den Unfallhergang bei Kaskoversicherung und zur Arglist bei unrichtigen Angaben.
Amtsgericht Erkelenz v. 02.03.2023:
Zum Regressanspruch der Kfz-Haftpflichtversicherung bei vorsätzlicher Obliegenheitsverletzung durch unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Nachtrunk
Amtsgericht Düsseldorf v. 03.09.2021:
Kürzung des bereicherungsrechtlichen Rückforderungsanspruchs des Haftpflichtversicherers bei Falschinformation über Unfallbeteiligung
Landgericht Aachen v. 22.07.2021:
Zur betrügerischen doppelten Abrechnung eines Vorschadens und der sekundären Darlegungslast des Geschädigten
OLG Hamm v. 03.05.2021:
Zum Beweis des vorsätzlichen Herbeiführens eines Unfalls durch den Versicherungsnehmer; Beweis im Einzelfall vom Versicherer nicht erbracht.
Amtsgericht Köln v. 21.09.2020:
Zur grob fahrlässigen Verletzung der Anzeige- und Aufklärungspflicht des Versicherungsnehmers in der KFZ-Haftpflichtversicherung
BGH v. 28.04.2020:
Zur Abgrenzung von Mittäterschaft und Beihilfe bei einem Versicherungsbetrug durch Falschaussage nach einem fingierten Verkehrsunfall
OLG Hamm v. 05.09.2025:
Zur arglistigen Obliegenheitsverletzung in der Kaskoversicherung durch Leugnung eines schriftlichen Kaufvertrages und Rolle des Rechtsanwalts als Wissenserkläru
OLG Düsseldorf v. 26.02.2024:
Zum Beweis des äußeren Bildes eines Kfz-Diebstahls in der Kaskoversicherung und die Beweislastverteilung
OLG Hamm v. 04.07.2023:
Zur Leistungsfreiheit der Vollkaskoversicherung bei vorsätzlicher Verletzung der Aufklärungsobliegenheit über Vorschäden
OLG Hamm v. 09.08.2017:
Zur Wirksamkeit der AKB-Bedingungen zur Leistungsfreiheit und Widerlegung der Redlichkeitsvermutung bei Kaskodiebstahl
OLG Köln v. 22.06.2017:
Zur Haftung bei einem gestellten Verkehrsunfall und falschen Angaben zum Unfallhergang gegenüber der Versicherung
OLG Hamm v. 08.03.2017:
Anforderungen an den Beweis des äußeren Bildes eines Diebstahls und die Glaubwürdigkeit des Versicherungsnehmers
Landgericht Bonn v. 16.02.2018:
Betrug durch fingierte Straßenverkehrsunfälle zum Nachteil von Kfz-Haftpflichtversicherungen
OLG Hamm v. 24.06.2016:
Manipulierter Unfall: Unplausible Angaben des Schädigers als Indiz für kollusive Schädigungsabsicht
Landgericht Bielefeld v. 27.11.2020:
Beweislast für manipulierten Verkehrsunfall und Aktivlegitimation des Geschädigten trotz widersprüchlichen Vortrags
OLG Köln v. 01.06.2016:
Zum Nachweis eines verabredeten Unfalls und die Anforderungen an den Indizienbeweis
Landgericht Köln v. 16.03.2016:
Fingierter Verkehrsunfall: Ablehnung von Schadensersatzansprüchen und Rückforderung wegen vorsätzlicher unerlaubter Handlung
OLG Düsseldorf v. 21.01.2022:
Zur Obliegenheitsverletzung bei Kraftfahrzeugdiebstahl und widersprüchlichen Angaben des Versicherungsnehmers
Landgericht Bochum v. 29.03.2023:
Zur Vortäuschung eines Fahrzeugteilediebstahls in der Teilkaskoversicherung aufgrund von Fehlerspeichereinträgen
OLG Hamm v. 14.03.2018:
Zur Beweislast für das äußere Bild eines Fahrzeugdiebstahls und die Erschütterung der Redlichkeitsvermutung bei Widersprüchen
OLG Hamm v. 21.06.2017:
Vorsätzliche Obliegenheitsverletzung bei verspäteter Schadenmeldung (6 Monate nach VU) und Kenntnis der Anzeigepflicht
Landgericht Dortmund v. 13.04.2016:
Ablehnung der Leistungspflicht bei Kfz-Diebstahl wegen Vortäuschung und fehlendem äußeren Bild der Entwendung
Amtsgericht Geldern v. 23.04.2015:
Zur Rückforderung von Kaskoversicherungsleistungen bei vorgetäuschtem Fahrzeugdiebstahl und Obliegenheitsverletzungen
Landgericht Bielefeld v. 18.02.2015:
Zur Arglist bei Unfallflucht auf einem Firmenparkplatz und der Verletzung versicherungsrechtlicher Obliegenheiten
OLG Köln v. 15.07.2014:
Arglistige Obliegenheitsverletzung durch Falschangaben zum Alkoholkonsum in der Schadensanzeige; Zurechnung von Wissenserklärungen
Amtsgericht Köln v. 04.07.2014:
Zur Kausalität der Obliegenheitsverletzung bei Unfallflucht für den Regress des Kfz-Haftpflichtversicherers
Amtsgericht Neuss v. 05.04.2014:
Zum Regress des Kfz-Haftpflichtversicherers bei vorsätzlicher Unfallflucht: Anforderungen an Arglist
Landgericht Aachen v. 04.04.2014:
Zur Ablehnung von Versicherungsleistungen bei Diebstahl eines Oldtimers wegen arglistiger Täuschung und fehlendem Diebstahlsnachweis
Amtsgericht Hamm v. 26.03.2014:
Kausalität als Voraussetzung für Regress des Haftpflichtversicherers bei Unfallflucht und Obliegenheitsverletzung
Amtsgericht Düsseldorf v. 26.03.2015:
Zum versuchten Betrug nach Verkehrsunfall durch wahrheitswidrige Unfallschilderung und Verwertbarkeit heimlicher Tonaufnahme
OLG Hamm v. 25.06.2014:
Zum Vollbeweis einer Unfallmanipulation durch ungewöhnliche Häufung typischer Umstände im Versicherungsrecht
Landgericht Duisburg v. 17.04.2014:
Zur Beweislast bei Vandalismusschäden und Indizien für fingierte Schäden in der Kfz-Vollkaskoversicherung
Landgericht Bonn v. 29.10.2013:
Zum Regressanspruch der Kfz-Haftpflichtversicherung nach vorsätzlicher Verkehrsunfallflucht und Kausalitätsgegenbeweis; Abgrenzung zu Arglist
Landgericht Kleve v. 27.06.2013:
Zur Leistungsfreiheit des Kaskoversicherers bei vorsätzlich falschen Angaben zu Kaufpreis und Vorschäden
Amtsgericht Hagen v. 24.04.2013:
Regressanspruch des Kfz-Haftpflichtversicherers bei Fahren ohne Fahrerlaubnis und Regulierungsermessen
Amtsgericht Bonn v. 23.04.2013:
Zur Obliegenheitsverletzung bei Verlassen des Unfallorts trotz möglicher Feststellung der Personalien
Amtsgericht Wesel v. 11.04.2013:
Zur Regresspflicht des Haftpflichtversicherers bei vorsätzlicher Obliegenheitsverletzung durch unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Landgericht Bonn v. 15.11.2012:
Verkehrsunfallflucht: Voraussetzungen der arglistigen Obliegenheitsverletzung und Kausalitätsgegenbeweis
Amtsgericht Duisburg v. 08.08.2012:
Zum Entfall des Versicherungsschutzes bei vorsätzlichem Verlassen des Unfallorts (Unfallflucht) durch mitversicherte Person
Amtsgericht Essen v. 29.02.2012:
Zur Leistungsfreiheit der Kaskoversicherung bei arglistiger Obliegenheitsverletzung durch Falschangaben nach Verkehrsunfallflucht
Amtsgericht Wetter v. 14.02.2012:
Zum Regressanspruch des Versicherers bei vorsätzlichem Verlassen des Unfallorts und Wahrnehmbarkeit der Kollision
Amtsgericht Krefeld v. 23.11.2011:
Zum Regress des Versicherers bei vorsätzlicher und arglistiger Obliegenheitsverletzung durch Verlassen der Unfallstelle
Amtsgericht Eschweiler v. 14.04.2011:
Zur arglistigen Verletzung der Aufklärungsobliegenheit durch Unfallflucht und dem Regressanspruch des Versicherers
Amtsgericht Düsseldorf v. 22.03.2011:
Zum Regressanspruch der Kfz-Haftpflichtversicherung bei vorsätzlicher Obliegenheitsverletzung durch Unfallflucht
BGH v. 12.01.2011:
Zum Täuschungsvorsatz bei falschen Angaben zum Verwendungszweck von Mietfahrzeugen in Kfz-Versicherungsanträgen
OLG Hamm v. 11.06.2010:
Äußeres Bild eines Diebstahls aus PKW bei Teilkasko: Aufbruchspuren und fehlende Teile; Beweis der Vortäuschung durch Versicherer
OLG Düsseldorf v. 20.05.2010:
Leistungsfreiheit des Versicherers wegen Obliegenheitsverletzung bei Abstellen eines beladenen Lkw
Landgericht Münster v. 10.09.2012:
Zur Annahme einer Unfallmanipulation zum Zwecke des Versicherungsbetruges bei auffälliger Unfallhäufung und Abrechnungspraxis
OLG Düsseldorf v. 15.06.2010:
Zum Ausschluss des Rechtsschutzes bei ursächlichem Zusammenhang zwischen vorsätzlicher Straftat und nachfolgender Interessenwahrnehmung
OLG Köln v. 02.03.2010:
Anforderungen an den Indizienbeweis für einen gestellten Verkehrsunfall in der Vollkaskoversicherung
Amtsgericht Aachen v. 22.12.2009:
Anforderungen an die Substantiierung eines Rollerdiebstahls und Glaubwürdigkeitszweifel im Versicherungsfall.
OLG Köln v. 24.11.2009:
Zum Beweis eines Kfz-Diebstahls bei Verdacht der Vortäuschung durch widersprüchliche Schlüsselübergabe
OLG Köln v. 02.11.2009:
Annahme eines gestellten Verkehrsunfalls bei Häufung gravierender Indizien und Beweiserleichterungen für den Versicherer
Landgericht Dortmund v. 19.08.2009:
Leistungsfreiheit der Kfz-Diebstahlversicherung bei arglistiger Obliegenheitsverletzung durch Einreichung eines gefälschten Kaufvertrags und Falschangaben.
Landgericht Düsseldorf v. 26.06.2009:
Beweislast des Bereicherungsgläubigers bei Rückforderung von Schadensersatzleistungen trotz verschwiegener Vorschäden
OLG Hamm v. 24.04.2009:
Kaskoversicherung: Erschütterung der Redlichkeitsvermutung und Obliegenheitsverletzung bei Pkw-Diebstahl im Ausland
Landgericht Krefeld v. 12.12.2008:
Zur Rückforderung von Kaskoversicherungsleistungen bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Falschangabe von Vorschäden
Amtsgericht Düsseldorf v. 28.10.2008:
Zur Rückzahlung einer Erstattungssumme bei verschwiegenen Vorschäden nach Verkehrsunfall; Beweislast bei unredlichem Geschädigten
Amtsgericht Solingen v. 18.04.2008:
Zur Rückforderung der Versicherungsleistung bei vorsätzlicher Obliegenheitsverletzung des Versicherungsnehmers
Landgericht Dortmund v. 25.09.2008:
Zur Verjährung des Regressanspruchs des Kfz-Haftpflichtversicherers bei Obliegenheitsverletzung (Unfallflucht)
Landgericht Essen v. 08.07.2008:
Kfz-Diebstahl: Entkräftung der Beweiserleichterung des Versicherungsnehmers durch erhebliche Zweifel an dessen Glaubwürdigkeit
OLG Köln v. 23.01.2007:
Vorgetäuschter Kfz-Diebstahl: Rückforderung der Versicherungsleistung und Beweislast des Versicherers
Landgericht Düsseldorf v. 24.11.2005:
Vollkaskoversicherung: Leistungsfreiheit bei vorsätzlich falschen Angaben zu Kfz-Schlüsseln nach Fahrzeugentwendung
Landgericht Köln v. 23.02.2005:
Zur Beweiserleichterung bei Fahrzeugentwendung in der Teilkaskoversicherung und Obliegenheiten des Versicherungsnehmers
OLG Köln v. 17.01.2006:
Zur Leistungsfreiheit des Kfz-Versicherers bei Verletzung der Aufklärungsobliegenheit durch Falschangaben zur Zeugenbenennung nach Fahrzeugentwendung
OLG Köln v. 30.08.2005:
Leistungsfreiheit der Kaskoversicherung bei unerlaubtem Entfernen vom Unfallort (§ 142 StGB)
OLG Hamm v. 22.06.2005:
Beweislast des Versicherungsnehmers für Fahrzeugdiebstahl; Glaubwürdigkeit eines vorverurteilten Zeugen
OLG Köln v. 10.05.2005:
Zum Beweis des Fahrzeugdiebstahls in der Kaskoversicherung bei widersprüchlichen Angaben des Versicherungsnehmers
OLG Köln v. 19.04.2005:
Zur Glaubwürdigkeit des Versicherungsnehmers beim Nachweis des äußeren Bildes der Fahrzeugentwendung in der Teilkaskoversicherung
OLG Köln v. 15.02.2005:
Zur Leistungsfreiheit der Kaskoversicherung bei vorsätzlicher Verletzung der Aufklärungsobliegenheit zu Vorschäden
OLG Köln v. 01.02.2005:
Kaskoversicherung: Beweis des äußeren Bildes einer Fahrzeugentwendung; Aktivlegitimation des Versicherungsnehmers
OLG Dresden v. 24.06.2025:
Zur Beweislast des Versicherungsnehmers bei behaupteter Fahrzeugentwendung und Glaubwürdigkeit bei Vorschäden