Das Verkehrslexikon

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Reparaturwerkstatt - Werkstattverschulden - Gewährleistung - Schwarzarbeit




Gliederung:


-   Einleitung
-   Weiterführende Links
-   Allgemeines
-   Gewährleistung
-   Betrügerische Reparaturkosten
-   Nutzungsausfall
-   Schwarzarbeit
-   a href="#300">Kenntnis von Rückrufaktionen



Einleitung:


Häufig ergeben sich Probleme daraus, dass die mit der Schadensbeseitigung beauftragte Werkstatt nicht zügig genug arbeitet, so dass längere Ausfallzeiten des beschädigten Fahrzeugs entstehen. Zu wessen Lasten dieses Werkstattverschulden geht, wird nicht immer einheitlich beantwortet. Einerseits hat der Geschädigte sich "seine" Werkstatt ausgesucht; andererseits hat er kaum Einfluss auf die Reparaturdauer und obliegt es dem Schädiger, für die Wiederherstellung zu sorgen.

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Weiterführende Links:


Stichwörter zum Thema Reparaturschaden, Reparaturkosten und Werkstatt

Reparaturwerkstatt

Auch bei der Auswahl und Beaufsichtigung der Werkstatt muss der Geschädigte die Schadensminderungspflicht beachten.

Das Werkstattverschulden ist grundsätzlich nicht vom Geschädigten, sondern vom ersatzpflichtigen Schädiger zu vertreten.

Ausfallentschädigung - Nutzungsausfall - Dauer und Werkstattverschulden

Die Abtretung der Schadensersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall in Höhe der Reparaturkosten an die Reparaturwerkstatt bzw. an einen regulierenden Versicherer

Die Reparaturkosten-Übernahmebestätigung

Abstrakte bzw. sog. fiktive Schadensabrechnung - Abrechnung auf Gutachtenbasis

Eigenreparatur - Reparaturdurchführung in Eigenregie

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Allgemeines:


BGH v. 29.10.1974:
Es würde dem Sinn und Zweck des Schadensersatzes widersprechen, wenn der Geschädigte mit Mehraufwendungen der Schadensbeseitigung belastet bliebe, deren Entstehung seinem Einfluss entzogen ist und die ihren Grund darin haben, dass die Schadensbeseitigung in einer fremden, vom Geschädigten, wohl auch nicht vom Schädiger kontrollierbaren Einflusssphäre stattfinden muss. Insoweit besteht kein Grund, dem Schädiger das "Werkstattrisiko" abzunehmen.

OLG Köln v. 03.02.2004:
Macht ein Kunde einer Kraftfahrzeugwerkstatt gegen den Werkstattinhaber Schadenersatzansprüche wegen erlittener Verletzungen durch einen "Airbag-Unfall" (unkontrolliertes Auslösen des Fahrerairbags durch einen Kurzschluss) geltend, so vermag § 830 Abs. 1 S. 1 BGB nicht auch Zweifel darüber zu überbrücken, ob dem in Anspruch genommenen eine rechtswidrige Handlung überhaupt zur Last fällt. Ein Anscheinsbeweis kommt dem Kunden dabei nicht zugute.

OLG Saarbrücken v. 28.02.2012:
Im Verkehrsunfallprozess sind weder der mit der Begutachtung des entstandenen Schadens beauftragte Sachverständige noch der Reparaturbetrieb hinsichtlich der Obliegenheiten zur Schadensminderung Erfüllungsgehilfen des Geschädigten. Der Geschädigte muss sich infolgedessen eine Pflichtverletzung des Reparaturbetriebs, die zu höheren Reparaturkosten führt, im Verhältnis zum Haftungsschuldner nicht zurechnen lassen. Dieser Einwendungsausschluss hat auch dann Bestand, wenn der Reparaturbetrieb durch Zession Gläubiger des Schadensersatzanspruchs geworden ist.

AG Norderstedt v. 14.09.2012:
Ein etwaiges Verschulden der Reparaturwerkstatt kann dem Geschädigten nicht zugerechnet werden. Die vom Geschädigten zur Mängelbeseitigung beauftragten Drittunternehmen sind regelmäßig nicht seine Erfüllungsgehilfen i.S.d. § 278 BGB im Verhältnis zum Schädiger. Daher hat Geschädigte im Rahmen seines Anspruchs auf Erstattung des erforderlichen Geldbetrages nach § 249 Abs. 2 S. 1 BGB grundsätzlich nicht das so genannte Werkstattrisiko zu tragen. Dieses muss vielmehr in der Sphäre des Schädigers verbleiben, denn es besteht kein Sachgrund, dem Schädiger das Werkstattrisiko abzunehmen, das er auch zu tragen hätte, wenn der Geschädigte ihm die Beseitigung des Schadens nach § 249 Abs. 1 BGB überlassen würde.

AG Berlin-Mitte v. 23.09.2015:
Als erforderlich i.S.v. § 249 Abs. 2 BGB sind diejenigen Aufwendungen anzusehen, die ein verständiger, wirtschaftlich denkender Mensch in der Lage des Verkehrsunfallgeschädigten machen würde (Anschluss BGH, 11. Februar 2014; VI ZR 225/13, VersR 2014, 474). Es ist nicht sachgerecht, den Geschädigten mit Mehraufwendungen der Schadensbeseitigung zu belasten, deren Entstehung seinem Einfluss entzogen und die ihren Grund darin haben, dass die Schadensbeseitigung in einer fremden, vom Geschädigten nicht mehr kontrollierbaren Einflusssphäre stattfinden muss. Das Werkstattrisiko geht deshalb grundsätzlich zu Lasten des Schädigers.

AG Köln v. 09.01.2019:
Der Geschädigte hat gemäß § 249 BGB grundsätzlich Anspruch auf die Kosten, die vom Standpunkt eines verständigen, wirtschaftlich denkenden Menschen in der Lage des Geschädigten zur Behebung des Schadens zweckmäßig und notwendig erscheinen. Die Erforderlichkeit wird dabei aus einer subjektbezogenen ex-ante-Betrachtung bestimmt. So können auch Maßnahmen als erforderlich angesehen werden, die sich objektiv und ex post betrachtet als nicht erforderlich herausstellen. Der Schädiger trägt das Werkstatt- und Prognoserisiko. So kann er beispielsweise auch mit dem Mehraufwand belastet werden, den die von dem Geschädigten beauftragte Werkstatt ohne sein Verschulden infolge unwirtschaftlicher und unsachgemäßer Maßnahmen verursacht hat. Etwas anderes gilt nur ausnahmsweise, wenn dem Geschädigten insoweit ein (Auswahl-) Verschulden zur Last fällt.

AG Marburg v. 01.12.2020:
Der regulierende Versicherer kann die Zahlung gemäß § 255 BGB davon abhängig machen, dass ihm Zug um Zug gegen Zahlung die Ansprüche des Auftraggebers gegen die Reparaturwerkstatt abgetreten werden. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Geschädigte durch die Abtretung alle seine Ansprüche gegen die Reparaturwerkstatt auf Gewährleistung und Nachbesserung verliert. Er hat aber insoweit wiederum die freie Werkstattwahl zur Schadensabwicklung.

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Gewährleistung:


Kfz-Werkstatt - Gewährleistung

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Betrügerische Reparaturkosten:


OLG Hamm v. 31.01.1995:
Ein Werkstattverschulden geht zu Lasten des Schädigers. Es macht dabei keinen Unterschied, ob die Werkstatt dem Geschädigten unnötige Arbeiten in Rechnung stellt, überhöhte Preise oder Arbeitszeiten in Ansatz bringt oder Arbeiten berechnet, die in dieser Weise nicht ausgeführt worden sind.

OLG Karlsruhe v. 22.12.2015:
Solange dem Geschädigten nicht ausnahmsweise bezüglich des beauftragten Sachverständigen oder der beauftragten Werkstatt ein Auswahlverschulden zur Last fällt, sind ihm die Kosten zu erstatten, die er aufgrund des Gutachtens als notwendig ansehen darf und von denen er nach erfolgter Reparatur aufgrund der gestellten Werkstattrechnung annehmen darf, dass er sie als Auftraggeber schuldet. Der Unfallgeschädigte darf sowohl auf die Sachkunde des Gutachters vertrauen, als auch darauf, dass die Werkstatt nicht betrügerisch Werkleistungen in Rechnung stellt, die gar nicht erbracht wurden. Die Möglichkeit, das Gutachten aus eigener Kenntnis zu überprüfen oder die Durchführung der Reparaturen selbst zu kontrollieren, hat der Geschädigte nur in besonderen Fällen.

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Nutzungsausfall:


Nutzungsausfall oder Vorhaltekosten bei gewerblich bzw. geschäftlich oder gemischt privat-geschäftlich genutzten Fahrzeugen

OLG Hamm v. 31.10.2013:
Der Käufer eines gewerblich genutzten Fahrzeugs kann einen Nutzungsausfallschaden aufgrund eines Werkstattaufenthalts wegen werkseitiger Herstellungsfehler nicht geltend machen, wenn ihm durch den Werkstattaufenthalt kein Rechtsnachteil entstanden ist, weil er den vorübergehenden Ausfall des Fahrzeugs ausgleichen konnte, da er ein zweites Fahrzeug vorhielt, und wenn er das streitgegenständlichen Fahrzeug nicht parallel zu dem Bestandsfahrzeug hätte einsetzen können, weil er nach seinen eigenen Angaben als "Einzelkämpfer" ohne Hilfspersonal tätig war.

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Schwarzarbeit:


Schwarzarbeit / Schwarzlohnabrede

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Kenntnis von Rückrufaktionen:


OLG Hamm v. 08.02.2017:
Bezeichnet sich eine Werkstatt als Fachwerkstatt für Fahrzeuge einer bestimmten Marke, trifft sie, auch wenn sie nur mit Wartungsarbeiten im Umfang einer "kleinen Inspektion" beauftragt ist, die Pflicht sich zu informieren, ob das Fahrzeug von einer Rückrufaktion wegen sicherheitsrelevanter Mängel betroffen ist.

Amtsgericht Bonn v. 11.08.2023:
Werkstattrisiko bei Beauftragung einer Fachwerkstatt nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Münster v. 25.07.2023:
Werkstattrisiko: Abtretung von Rückgriffsansprüchen gegen die Werkstatt; Bedingung eines Zahlungsnachweises unzulässig

Amtsgericht Köln v. 28.03.2023:
Zum Werkstatt- und Prognoserisiko bei der Erstattung restlicher Reparaturkosten nach Verkehrsunfall

Landgericht Bielefeld v. 03.05.2023:
Reparaturkosten nach Verkehrsunfall: Abweichung zwischen Gutachten und tatsächlicher Reparaturleistung

Amtsgericht Münster v. 27.09.2022:
Werkstattrisiko des Schädigers bei Reparaturkosten; Erstattungsfähigkeit von Corona-Schutzmaßnahmen bei Unfallreparatur

Landgericht Nürnberg-Fürth v. 08.08.2025:
Werkvertrag: Schadensersatz bei mangelhaftem Austauschmotor und fehlgeschlagener Nachbesserung

Amtsgericht Coburg v. 23.09.2024:
Zum Werkstattrisiko bei der Erstattung von Reparaturkosten: Umfang und Beweislast

Amtsgericht München v. 16.02.2023:
Werkstattrisiko des Schädigers bei Reparaturkosten nach Verkehrsunfall; Erstattungsfähigkeit von Corona-Desinfektionskosten

Amtsgericht München v. 03.02.2023:
Zum Werkstattrisiko und der Erstattungsfähigkeit von Reparaturkosten, inkl. Corona-Schutzmaßnahmen und Mehraufwand

Amtsgericht Amberg v. 04.10.2022:
Schädigerhaftung für unwirtschaftliche Werkstattarbeit; kein Mitverschulden des Geschädigten bei Reparaturdauer; Erstattungsfähigkeit von Ergänzungsgutachten

Amtsgericht Pfaffenhofen v. 28.01.2022:
Werkstattrisiko: Erstattungsfähigkeit überhöhter Lackierkosten und unnötiger Teileerneuerung

Amtsgericht München v. 22.11.2021:
Werkstattrisiko bei Kfz-Reparatur: Erstattungsfähigkeit von Mehrkosten und unbeglichener Rechnung

Amtsgericht Münster v. 29.10.2021:
Werkstattrisiko und Erstattungsfähigkeit von Reparaturkosten bei Verkehrsunfallschaden

OLG München v. 19.05.2021:
Zum Mitverschulden bei unterlassener Radmutternkontrolle nach Reifenwechsel trotz Hinweises

Amtsgericht München v. 30.04.2021:
Zum Werkstattrisiko und der Erstattungsfähigkeit von Covid-19 Schutzmaßnahmen als Reparaturkosten nach Verkehrsunfall

Amtsgericht München v. 18.02.2021:
Zum Werkstatt- und Prognoserisiko des Schädigers bei der Fahrzeugreparatur nach Verkehrsunfall; Erstattungsfähigkeit von Probefahrt- und Covid-19-Schutzkosten

Amtsgericht Kempten v. 09.02.2021:
Zum Werkstattrisiko und der Erstattungsfähigkeit von COVID-Schutzmaßnahmen bei Unfallreparatur

Amtsgericht Düsseldorf v. 29.12.2020:
Zur Haftung einer Werkstatt für Reparaturkosten, die das Sachverständigengutachten geringfügig übersteigen

Amtsgericht Regensburg v. 12.10.2022:
Werkstattrisiko: Erstattungsfähigkeit von Reparaturkosten bei bereits zurückerhaltenem Fahrzeug

Amtsgericht Bergisch Gladbach v. 17.12.2021:
Werkvertrag bei isoliertem Diagnoseauftrag am Kfz; Abgrenzung Mangel und Nebenpflichtverletzung

Amtsgericht Neuss v. 09.08.2016:
Zur Ersatzfähigkeit unnötiger Reparaturkosten bei Werkstattfehlern und dem Werkstattrisiko des Schädigers

Landgericht Wuppertal v. 05.10.2017:
Zum Werkstattrisiko bei der Erstattung von Reparaturkosten nach einem Verkehrsunfall

Amtsgericht Coburg v. 14.10.2022:
Zum Werkstattrisiko des Schädigers bei der Erstattung von Reparaturkosten nach Verkehrsunfall

Amtsgericht München v. 16.11.2021:
Zum Werkstattrisiko bei Reparaturkosten, insbesondere Covid-19-Schutzmaßnahmen und unvollständiger Zahlung der Rechnung

Amtsgericht Köln v. 24.11.2021:
Zum Werkstattrisiko und der subjektbezogenen Schadensbetrachtung bei der Bemessung erforderlicher Reparaturkosten

Amtsgericht Lüdenscheid v. 11.03.2021:
Zum Werkstattrisiko: Schädiger trägt Mehrkosten unwirtschaftlicher oder unsachgemäßer Reparatur durch Werkstatt

Amtsgericht Köln v. 30.12.2020:
Zum Werkstattrisiko bei Unfallreparatur: Schädiger trägt Kosten für unnötige oder überhöhte Reparaturarbeiten

Amtsgericht Coburg v. 01.03.2023:
Zum Werkstattrisiko des Schädigers bei Verbringungskosten und Corona-Schutzmaßnahmen nach einem Verkehrsunfall

Amtsgericht Coburg v. 28.06.2022:
Zum Werkstatt- und Prognoserisiko des Schädigers bei der Erstattung von Reparaturkosten nach einem Verkehrsunfall

Landgericht Bochum v. 26.11.2021:
Umfang des Werkstattrisikos: Erstattungsfähigkeit von Reparaturkostenpositionen bei Laienunkenntnis und Sachverständigengutachten

Amtsgericht München v. 27.09.2021:
Werkstattrisiko und Erstattungsfähigkeit von COVID-19-Schutzmaßnahmen bei der Fahrzeugreparatur nach Verkehrsunfall

Amtsgericht München v. 14.05.2021:
Erstattungsfähigkeit von Reparaturkosten nach Sachverständigengutachten; Werkstattrisiko des Schädigers; COVID-19-Desinfektion

Amtsgericht Siegburg v. 26.09.2017:
Zum Werkstattrisiko und der Erstattungsfähigkeit von Reparaturkosten nach Sachverständigengutachten im Verkehrsunfallrecht

Amtsgericht Köln v. 27.12.2022:
Zur Erforderlichkeit von Reparaturkosten bei überhöhten Werkstattrechnungen und dem Werkstatt- und Prognoserisiko des Schädigers

OLG Hamm v. 16.09.2020:
Kosten der Fehlersuche bei Fahrzeugreparatur: Vergütung nicht unmittelbar erfolgreicher Leistungsteile und Beweislast des Bestellers

Amtsgericht Hagen v. 29.05.2020:
Kaskoversicherung: Werkstattrisiko bei Folgeschäden nach Marderbiss; Auslegung der Reparaturkostenklausel

OLG Hamm v. 08.02.2017:
Informationspflicht der Fachwerkstatt bei Rückrufaktionen des Herstellers auch bei kleiner Inspektion

Landgericht Köln v. 11.08.2016:
Mangelhafte Kfz-Reparatur: Pflicht zur Beratung über Austausch von Verschleißteilen und Entbehrlichkeit der Fristsetzung.

Amtsgericht Wuppertal v. 11.01.2016:
Zum Werkstattrisiko und der Ersetzbarkeit von Unfallschäden am Schalthebel nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Bonn v. 05.12.2014:
Zur Unzumutbarkeit der Fristsetzung bei mangelhafter Grundeinstellung der Feststellbremse durch KFZ-Werkstatt

Amtsgericht Köln v. 03.09.2012:
Zur Hinweispflicht bei Reparaturabwicklung mit umfassendem Serviceversprechen und Zeitwertabrechnung der Versicherung.

Landgericht Aachen v. 26.01.2012:
Schadensersatzanspruch wegen mangelhafter Kfz-Reparatur (Zahnriemenmontage) und Freistellung von Rechtsanwaltskosten

Amtsgericht Herne v. 24.11.2010:
Haftung für Einbruchschaden während Reparatur nach Verkehrsunfall und Zurechnung von Reparaturverzögerungen

OLG Düsseldorf v. 24.02.2010:
Zur fristlosen Kündigung eines Vertragswerkstattvertrages wegen schwerwiegender Pflichtverletzung bei Werkstattleistung

Landgericht Düsseldorf v. 14.01.2008:
Zur deliktischen Haftung bei fehlerhafter Kfz-Reparatur und Nutzungsausfallentschädigung bei finanzieller Notlage

Amtsgericht Essen v. 31.01.2006:
Verweisung auf günstigere und gleichwertige Reparaturwerkstatt in der Kraftfahrtversicherung

OLG Düsseldorf v. 23.09.2005:
Mangelhafte Spurverbreiterung: Haftung des Werkunternehmers für Unfallschaden durch gelöste Schrauben

Amtsgericht Coburg v. 16.02.2022:
Zum Werkstattrisiko und der Schadensminderungspflicht bei Verweisung auf nicht existente Referenzwerkstatt nach Verkehrsunfall

BGH v. 18.05.2004:
Zur Pflicht des Kfz-Vertragshändlers, bei Wartungsarbeiten auch an nicht selbst ausgelieferten Fahrzeugen Herstellungsfehler zu überprüfen.

OLG Saarbrücken v. 18.02.2016:
Werkstatthaftung bei Motorschaden nach Überführungsfahrt und gemeldeter Motorwarnleuchte

OLG Brandenburg v. 16.12.2025:
Mangelhafte Kfz-Reparatur: Schadensersatzanspruch und Nutzungsausfallentschädigung

OLG Koblenz v. 18.07.2019:
Zum Umfang der Prüfpflicht einer Motorradwerkstatt bei Reparaturauftrag für Tachometerdefekt

LG Marburg v. 12.08.2020:
Beweislast für Kausalität zwischen falschem Motoröl und Garantieverlust bei Fahrzeugwartung

Landgericht Itzehoe v. 05.06.2008:
Nutzungsausfall (Wohnmobil)

KG v. 05.04.2018:
Werkstattverschulden

Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken v. 28.02.2012:
Werkstattrisiko

OLG Stuttgart v. 13.08.2015:
Werkstattrisiko

Landgericht Detmold v. 17.04.2023:
Verweisung auf freie Fachwerkstatt

Landgericht Heilbronn v. 31.01.2023:
Werkstattrisiko

BGH v. 09.09.2026:
Werkstattrisiko in der Kaskoversicherung: Unberechtigte Rechnungspositionen der Werkstatt muss der Kaskoversicherer nicht erstatten

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