Das Verkehrslexikon

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Abstrakte bzw. sog. fiktive Schadensabrechnung - Abrechnung auf Gutachtenbasis




Gliederung:


-   Einleitung
-   Weiterführende Links
-   BGH-Rechtsprechung
-   Sonstige Gerichte
-   Fiktive Abrechnung in der Kaskoversicherung
-   Keine fiktive Abrechnung im Beamten- oder öffentlich-rechtlichem Dienstverhältnis
-   Risikozuschlag / Prognoserisiko
-   Einzelpositionen in der fiktiven Schadensabrechnung



Einleitung:


Unter abstrakter bzw. fiktiver Abrechnung versteht man die Geltendmachung eines Schadens auf der Grundlage eine Sachverständigengutachtens oder Kostenvoranschlags, ohne dass tatsächlich Belege (Rechnungen) über die Schadensbeseitigung oder die Ersatzbeschaffung vorgelegt werden.

Werden die Aufwendungen des Geschädigten durch Vorlage von Belegen nachgewiesen, spricht man von konkreter Schadensabrechnung.

Aus den Unterschieden der beiden Abrechnungsarten ergeben sich zahlreiche Probleme, die durch die Rechtsprechung gelöst werden müssen.

Mit Wirkung zum 01.08.2002 wurde das Schadensersatzrecht durchgreifend reformiert. Eine wichtige Änderung ist:

-   keine Erstattung der Umsatzsteuer bei fiktiver Schadensabrechnung.

Nicht verändert wurde durch die Reform der Grundsatz, dass die fiktive Schadensabrechnung im Bereich des Personenschadens ausgeschlossen ist. Notwendige oder geplante Heilbehandlungskosten können nur geltend gemacht werden, sofern sie auch tatsächlich angefallen sind.

Beginnend mit dem Problem der fiktiven Schadensberechnung im Werkvertragsrecht des Bauwesens begann die Rechtsprechung an der Zulässigkeit und Sinnhaftigkeit der fiktiven Schadensabrechnung zu zweifeln. Es deutete sich in der BGH-Rechtsprechung ein Wandel zur Abkehrung von der älteren Rechtsprechung an, der schließlich im Jahre 2021 vom VII. Zivilsenat mit der zumindest teilweisen Aufgabe seiner früheren Rechtsprechung gefördert wurde, indem die Abkehr von der abstrakten Schadensabrechnung vom Werkvertragsrecht auf das Kaufrecht ausgedehnt wurde.

Es konnte in der Folgezeit eigentlich nicht ausbleiben, dass die Abkehr von der beinahe allumfassenden fiktiven Schadensberechnung auch auf das Verkehrszivilrecht überschwappen würde, vgl. in diesem Zusammenhang das Urteil des LG Darmstadt vom 17.06.2021 – 23 O 572/20, das sich zwar unermüdlich gegen die fiktive Schadensabrechnung auch im Verkehrsrecht einsetzt, aber anerkennt, dass dies noch nicht der derzeit herrschenden Auffassung entspricht.

Insofern bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten.

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Weiterführende Links:


Stichwörter zum Thema Unfallschadenregulierung

Fiktive Abrechnung in der Fahrzeugversicherung

Die Grundsätze der fiktiven Schadensabrechnung

Fiktive Abrechnung auf Neuwagenbasis?

Abrechnung auf Totalschadenbasis: Vergleichskontrollrechnung und wirtschaftlicher Totalschaden

Zur sog. 70-%-Grenze

Zur Einhaltung der 6-Monatsfrist für die Weiterbenutzung des unfallbeschädigten Fahrzeugs vor Weiterverkauf

Eigenreparatur - Reparaturdurchführung in Eigenregie

Zum Wahlrecht des Geschädigten zwischen abstrakter und konkreter Schadensabrechnung

Zum späteren Verkauf des reparaturwürdigen Fahrzeugs nach fiktiver Abrechnung (6 Monats-Grenze)

Stundenverrechnungssätze einer Fachwerkstatt

Kein Nachbesichtigungsanspruch

Streitwert - Gegenstandswert - Rechtsmittelbeschwer

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BGH-Rechtsprechung:


BGH v. 20.06.1989:
Von dem Geschädigten ist weder nachzuweisen, dass er seinen Unfallwagen hat reparieren lassen, noch der Nachweis zu führen, auf welche Weise und in welchem Umfang die Reparatur durchgeführt worden ist. Vielmehr kann er sich mit der Vorlage des Schätzgutachtens eines Kfz-Sachverständigen begnügen. Dieses ist, solange nicht Anhaltspunkte für gravierende Mängel bestehen, ungeachtet des Bestreitens der Beklagten für den Tatrichter eine ausreichende Grundlage, den Schaden nach § 287 ZPO zu schätzen.

BGH v. 29.04.2003:
Der Geschädigte kann zum Ausgleich des durch einen Unfall verursachten Fahrzeugschadens die vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts ohne Abzug des Restwerts verlangen, wenn er das Fahrzeug tatsächlich reparieren lässt und weiter nutzt. Die Qualität der Reparatur spielt jedenfalls so lange keine Rolle, als die geschätzten Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert nicht übersteigen.

BGH v. 15.07.2003:
Verlangt der Geschädigte den zur Wiederherstellung erforderlichen Geldbetrag im Sinne des § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB (fiktiv) auf Basis eines Sachverständigengutachtens, das eine bestimmte Art einer ordnungsgemäßen Reparatur vorsieht, so kann er grundsätzlich nur für die erforderliche Dauer dieser Reparatur Ersatz der Kosten für die Anmietung eines Ersatzfahrzeuges beanspruchen.

BGH v. 23.05.2006:
Der Geschädigte kann zum Ausgleich des durch einen Unfall verursachten Fahrzeugschadens, der den Wiederbeschaffungswert nicht übersteigt, die vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts ohne Abzug des Restwerts verlangen, wenn er das Fahrzeug - gegebenenfalls unrepariert - mindestens sechs Monate nach dem Unfall weiter nutzt.

BGH v. 29.04.2008:
Ein Unfallgeschädigter kann (fiktiv) die vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts in der Regel nur abrechnen, wenn er das Fahrzeug mindestens sechs Monate weiternutzt und zu diesem Zweck - falls erforderlich - verkehrssicher (teil-) reparieren lässt.

BGH v. 12.03.2009:
Der Geschädigte kann vom Schädiger die fiktiven Kosten der Reparatur seines Pkw auch dann verlangen, wenn das Fahrzeug bei einem späteren Unfall am gleichen Karosserieteil zusätzlich beschädigt worden ist, die Reparatur des Zweitschadens zwangsläufig zur Beseitigung des Erstschadens geführt hat und der Kaskoversicherer des Geschädigten aufgrund seiner Einstandspflicht für den späteren Schaden die Reparaturkosten vollständig erstattet hat.

BGH v. 02.03.2010:
Für die Berechnung von Fahrzeugschäden stehen dem Geschädigten regelmäßig zwei Wege der Naturalrestitution zur Verfügung: Reparatur des Unfallfahrzeugs oder Anschaffung eines gleichwertigen Ersatzfahrzeugs. Das gilt aber nur, wenn eine Wiederherstellung des beschädigten Fahrzeugs im Rechtssinne möglich ist. Dies ergibt sich aus § 251 Abs. 1 BGB. Ist eine Wiederherstellung im Rechtssinne möglich, so kann der Kläger nur den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs verlangen, wenn er fiktiv abrechnet und die Kosten für eine Reparatur des Fahrzeugs fast doppelt so hoch sind wie der Wiederbeschaffungswert. Das gilt jedenfalls auch dann, wenn es sich zwar bei dem Fahrzeug um ein Unikat handelt, ein Oldtimermarkt sich aber nicht feststellen lässt (Wartburg).

BGH v. 23.11.2010:
Ein Unfallgeschädigter kann (fiktiv) die vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts in der Regel nur abrechnen, wenn er das Fahrzeug mindestens sechs Monate weiternutzt und es zu diesem Zweck - falls erforderlich - verkehrssicher (teil-)reparieren lässt. Vor Ablauf der Sechs-Monats-Frist kann der Geschädigte, der sein Fahrzeug tatsächlich repariert oder reparieren lässt, Reparaturkosten, die den Wiederbeschaffungswert nicht übersteigen, regelmäßig nur ersetzt verlangen, wenn er den konkret angefallenen Reparaturaufwand geltend macht.

BGH v. 19.02.2013:
Bei einer (fiktiven) Schadensabrechnung nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB umfassen die erforderlichen Reparaturkosten auch allgemeine Kostenfaktoren wie Sozialabgaben und Lohnnebenkosten.

BGH v. 19.02.2013:
Die Berücksichtigung fiktiver Sozialabgaben und Lohnnebenkosten bei der Berechnung der im Rahmen einer „fiktiven“ Reparaturkostenabrechnung nach § 249 Abs. 2 S. 1 BGB erstattungsfähigen Reparaturkosten widerspricht weder dem Wirtschaftlichkeitsgebot noch dem Bereicherungsverbot. Denn das Vermögen des durch einen Verkehrsunfall Geschädigten ist um denjenigen Betrag gemindert, der aufgewendet werden muss, um die beschädigte Sache fachgerecht zu reparieren. Zu den erforderlichen Wiederherstellungskosten gehören grundsätzlich auch allgemeine Kostenfaktoren wie Umsatzsteuer, Sozialabgaben und Lohnnebenkosten.

BGH v. 03.12.2013:
Lässt der Geschädigte einen Kraftfahrzeugsachschaden sach- und fachgerecht in dem Umfang reparieren, den der eingeschaltete Sachverständige für notwendig gehalten hat, und unterschreiten die von der beauftragten Werkstatt berechneten Reparaturkosten die von dem Sachverständigen angesetzten Kosten, so beläuft sich auch im Rahmen einer fiktiven Abrechnung der zur Herstellung erforderliche Geldbetrag auf die tatsächlich angefallenen Bruttokosten. Der Geschädigte hat in diesem Fall keinen Anspruch auf Zahlung des vom Sachverständigen angesetzten Nettobetrags zuzüglich der tatsächlich gezahlten Umsatzsteuer, soweit dieser Betrag die tatsächlich gezahlten Bruttoreparaturkosten übersteigt.

BGH v. 13.09.2016:
Zur Berechnung des bei fiktiver Schadensabrechnung vom Brutto-Wiederbeschaffungswert eines unfallbeschädigten Kraftfahrzeugs in Abzug zu bringenden Umsatzsteueranteils (Anschluss Senat, Urteil vom 9. Mai 2006, VI ZR 225/05, VersR 2006, 987). - Wählt der Geschädigte den Weg der fiktiven Schadensabrechnung, ist die im Rahmen einer Ersatzbeschaffung angefallene Umsatzsteuer nicht ersatzfähig. Eine Kombination von fiktiver und konkreter Schadensabrechnung ist insoweit unzulässig (Anschluss Senat, Urteil vom 30. Mai 2006, VI ZR 174/05, VersR 2006, 1088 Rn. 11).

BGH v. 22.02.2018:
Der Besteller, der das Werk behält und den Mangel nicht beseitigen lässt, kann im Rahmen eines Schadensersatzanspruchs statt der Leistung (kleiner Schadensersatz) gegen den Unternehmer gemäß § 634 Nr. 4, §§ 280, 281 BGB seinen Schaden nicht nach den fiktiven Mängelbeseitigungskosten bemessen (Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung).

BGH v. 13.03.2020:
   An den VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs wird gemäß § 132 Abs. 3 GVG folgende Anfrage gerichtet:

  1.  Wird an der in dem Urteil vom 22. Februar 2018 (VII ZR 46/17, BGHZ 218, 1 Rn. 31 ff.) vertretenen Rechtsauffassung festgehalten, wonach der "kleine" Schadensersatz statt der Leistung gemäß §§ 280, 281 Abs. 1 BGB nicht anhand der voraussichtlich erforderlichen, aber (noch) nicht aufgewendeten ("fiktiven") Mängelbeseitigungskosten bemessen werden darf?

  2.  Wird ferner daran festgehalten, dass sich ein Schadensersatzanspruch des allgemeinen Leistungsstörungsrechts auf Vorfinanzierung "in Form der vorherigen Zahlung eines zweckgebundenen und abzurechnenden Betrags" richten kann (Urteil vom 22. Februar 2018 - VII ZR 46/17, aaO Rn. 67)?

BGH v. 12.03.2021:
Der kaufvertragliche Anspruch auf Schadensersatz statt der Leistung (kleiner Schadensersatz) gemäß § 437 Nr. 3, §§ 280, 281 BGB kann anhand der voraussichtlich erforderlichen, aber (noch) nicht aufgewendeten („fiktiven“) Mängelbeseitigungskosten bemessen werden (Abgrenzung zu BGH, Urteil vom 22. Februar 2018 - VII ZR 46/17, BGHZ 218, 1 und Beschluss vom 8. Oktober 2020 - VII ARZ 1/20, NJW 2021, 53).(Rn.7) Allerdings muss die Umsatzsteuer nur ersetzt werden, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist.

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Sonstige Gerichte:


LG Kleve v. 29.12.1998:
Der Geschädigte bei einem Kraftfahrzeugunfall darf sich grundsätzlich auf ein von ihm eingeholtes Sachverständigengutachten zur Schadensermittlung verlassen (vgl. z.B. BGH ZfS 1989, 299f. [300]; Jaqusch-Hentschel, a.a.O., § 1 StVG Rz. 6 m.w.N.) und darf seinen Schaden allein auf der Grundlage eines derartigen Gutachtens abrechnen, das auch als Basis für die Schätzung des Reparaturschadens durch ein Gericht gemäß § 287 Abs. 1 ZPO in der Regel ausreicht. Der Schädiger hat daher grundsätzlich auch keinen Anspruch auf Nachbesichtigung eines verunfallten Fahrzeuges.

OLG Köln v. 12.01.2005:
Es besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Ersatz fiktiver, also tatsächlich noch nicht entstandener Heilbehandlungskosten. Im Bereich der Personenschäden sind die zur Wiederherstellung der Gesundheit erforderlichen Kosten vielmehr zweckgebunden und unterliegen nicht der Dispositionsfreiheit des Geschädigten.

AG Bad Freienwalde v. 11.05.2007:
Dem Verkehrsunfallgeschädigten steht kein Anspruch auf Ersatz der jeweils höheren fiktiven Stundenverrechnungssätze, der fiktiven UPE-Aufschläge und der fiktiven Verbringungskosten einer markengebunden Fachwerkstatt zu, wenn ihm die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung einen für ihn mühelos erreichbaren nicht markengebundenen preisgünstigeren Fachbetrieb benennt.

AG Solingen v. 14.12.2007:
Der Geschädigte genügt seiner Beweislast für Schadensumfang und Schadenshöhe durch Vorlage eines Sachverständigengutachtens. Dem Haftpflichtversicherer des Schädigers steht kein Recht auf Nachbesichtigung zu.

OLG Karlsruhe v. 12.05.2009:
Verkauft der Geschädigte sein Fahrzeug erst mehr als sechs Monate nach dem Verkehrsunfall, so kann er seinen Schaden in der Regel abstrakt auf der Basis der fiktiven Reparaturkosten abrechnen, wenn die Reparaturkosten laut Schadensgutachten niedriger sind als der Wiederbeschaffungswert. Liegen die Voraussetzungen für eine abstrakte Abrechnung auf Reparaturkostenbasis vor, spielt es keine Rolle, ob und inwieweit der Geschädigte bei einem späteren Verkauf seines Fahrzeugs einen möglicherweise erheblichen Gewinn erzielt.

AG Köln v. 20.05.2009:
Wenn der tatsächliche Sachschaden an einem Fahrzeug eines Leasingunternehmens lediglich fiktiv abgerechnet hat, kann der Leasinggeber gemäß § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB nur insoweit Ersatz für die Mietwagenkosten verlangen, wie sie in dem der Abrechnung zugrundeliegenden Sachverständigengutachten als erforderlich angesehen wurden.

AG Medebach v. 03.09.2009:
Keine unzulässige Kombination von fiktiver und konkreter Abrechnung, wenn bei reparaturwürdigem Schaden ein teureres Fahrzeug angeschafft wird und dafür die fiktiven Reparaturkosten sowie die konkret angefallene Mehrwertsteuer aus der Ersatzbeschaffung in der Höhe verlangt werden, wie sie für die Reparaturkosten angefallen wäre.

OLG Köln v. 13.01.2010:
Allerdings entspricht es seit dem Urteil vom 21.05.2006 - VI ZR 192/05 (BGHZ 168, 43 = NJW 2006, 2179 = VersR 2006, 989; ferner BGH NJW 2008, 1941 = VersR 2008, 839; NJW 2008, 2183, VersR 2008, 937) gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass ein Unfallgeschädigter die vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts in der Regel nur abrechnen kann, wenn er das Fahrzeug mindestens sechs Monate nach dem Unfall weiter nutzt. Im Fall einer Eigenreparatur wird bei einer kurzfristigen Veräußerung indes nicht der Restwert realisiert, so dass der Geschädigte mit seiner Abrechnung der Reparaturkosten nicht gegen das Verbot verstößt, sich durch den Schadensersatz zu bereichern. Er ist dann auch nicht gehalten, die Kosten der Eigenreparatur konkret zu belegen. Grundsätzlich kann der Geschädigte, der etwa als Kfz-Meister über eine eigene Werkstatt verfügt, den Aufwand einer Eigenreparatur nach den fiktiven Reparaturkosten gemäß einem Sachverständigengutachten abrechnen.

LG Saarbrücken v. 14.05.2010:
Grundsätzlich kann der Ersatz der Reparaturkosten bis zu 130% der Wiederbeschaffungskosten auch ohne Durchführung einer Reparatur verlangt werden, wenn dem Geschädigten die Vorfinanzierung der Reparatur weder mit eigenen Mitteln noch durch Aufnahme eines Darlehens möglich ist. Auch ist eine beabsichtigte Reparatur in Eigenregie kein Hindernis und eine sechsmonatige Eigennutzung kein eigenständiges gesetzliches Merkmal für die Annahme eines Integritätsinteresses. Allerdings muss der Geschädigte sein Integritätsinteresse dann anderweitig nachweisen. Wird allerdings eine Teilzahlung der gegnerischen Versicherung trotz behaupteter Finanzierungsschwierigkeiten nicht für die Anschaffung von für die Reparatur in Eigenregie notwendigen Teilen verwendet, spricht dies gegen ein vorhandenes Integritätsinteresse.

OLG Köln v. 07.05.2014:
Der Geschädigte kann die Reparaturkosten nach Gutachten mit der Mehrwertsteuer einer (unwirtschaftlichen) Ersatzbeschaffung kombinieren. Die Mehrwertsteuer ist daher auf den Betrag beschränkt, der bei der wirtschaftlichen Reparatur angefallen wäre. Der Gesetzgeber wollte den Geschädigten aber durch § 249 Abs. 2 S. 2 BGB nicht daran hindern, den unwirtschaftlichen Weg der Schadensbeseitigung zu wählen, solange er nur die Kosten für die wirtschaftlich gebotene Wiederherstellung verlangt. Dabei kann er aber – wenn die Umsatzsteuer tatsächlich angefallen ist – diese bis zu dem wirtschaftlich erforderlichen Betrag verlangen.

AG Moers v. 15.05.2014:
Zur Darlegung eines Fahrzeugschadens reicht nicht allein die Vorlage eines Kostenvoranschlags. Dies gilt insbesondere dann nicht, wenn dieser elf Monate nach dem Unfall erstellt worden ist.

LG Stuttgart v. 16.07.2014:
Der Geschädigte eines Verkehrsunfalls kann vom Schädiger und dessen Haftpflichtversicherung in der Regel die vom Schadenssachverständigen in Rechnung gestellten Kosten ersetzt verlangen, es sei denn, dass diese deutlich über den marktüblichen Preisen liegen und diese Abweichung für den Geschädigten ohne Weiteres erkennbar war; eine Marktforschung muss er nicht betreiben.

LG Darmstadt v. 17.06.2021:
Es ist auch in Ansehung des Urteils des V. BGH-Senats vom 12. März 2021 (V ZR 33/19) daran festzuhalten, dass sich die vom VII. BGH-Senat mit Urteil vom 22. Februar 2018 in der Sache zutreffend und überzeugend erkannte Aufgabe der fiktiven Schadensabrechnung (VII ZR 46/17) nicht auf werkvertraglich begründete Schadensersatzansprüche aus §§ 631 ff., 280, 281 BGB beschränkt, sondern auf Schadensersatzansprüche jedweder Art, gleich, ob sie auf vertraglichen oder gesetzlichen Schuldverhältnissen im Sinne des § 241 BGB beruhen (gegen BGH, Urteil vom 12. März 2021, V ZR 33/19).

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Fiktive Abrechnung in der Kaskoversicherung:


Fahrzeugversicherung - Voll- oder Teilkasko

Fiktive Abrechnung in der Fahrzeugversicherung

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Keine fiktive Abrechnung im Beamten- oder öffentlich-rechtlichem Dienstverhältnis:


BVerwG v. 26.11.1992:
Die Regelung über den Ersatz von Sachschäden in § 99 Abs. 1 LBG Rheinland-Pfalz gibt in Verbindung mit den dazu erlassenen ermessensbindenden Verwaltungsvorschriften keinen Anspruch auf Ersatz für ersparte Aufwendungen bei einer selbst ausgeführten Reparatur.

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Risikozuschlag / Prognoserisiko:


Prognoserisiko bei der gutachterlichen Feststellung der Reparaturkosten und des Wiederbeschaffungswertes

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Einzelpositionen in der fiktiven Schadensabrechnung:


Achsvermessungskosten
An- und Abmeldekosten
Ausfallentschädigung
Beilackierung
Durchsichtkosten
Ersatzteilaufschläge
Heilbehandlungskosten
Mehrwertsteuer / Umsatzsteuer
Nutzungsausfall
Radioumbaukosten
Restwert
Richtbankkosten
Reparaturbestätigung
Überführungskosten / Verbringungskosten (Lackiererei)
Zulassungskosten

BGH v. 08.04.2025:
Feststellungsinteresse bei späterem Übergang von fiktiver zu konkreter Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall

BGH v. 25.03.2025:
Zum Wegfall des Feststellungsinteresses bei Verkauf eines unreparierten Fahrzeugs nach fiktiver Schadensabrechnung

OLG Hamm v. 10.04.2018:
Zur Abrechnung von Fahrzeugschaden auf Neuwagenbasis (junger Gebrauchtwagen) und fiktiver Abrechnung (unreparierter Verkauf).

Landgericht Saarbrücken v. 15.09.2017:
Zur Abrechnung auf Totalschadensbasis und der Berücksichtigung der Mehrwertsteuer beim Wiederbeschaffungswert nach Verkehrsunfall.

Landgericht Saarbrücken v. 19.05.2017:
Zum Übergang von fiktiver zu konkreter Schadensabrechnung und Ersatz von Überführungskosten bei Ersatzbeschaffung nach Verkehrsunfall

Landgericht Saarbrücken v. 09.12.2016:
Zur Kostenlast nach § 93 ZPO bei Anerkenntnis der Klageforderung nach Nachweis der Werkstattbindung

Amtsgericht Mitte v. 10.12.2020:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten nach Verkehrsunfall und dem Beweiswert eines Prüfberichts

Amtsgericht Dresden v. 29.08.2019:
Fiktive Abrechnung: Erschütterung eines Gutachtens durch anonymen Prüfbericht und Zumutbarkeit alternativer Werkstätten

Landgericht Hagen v. 23.08.2024:
Zur fiktiven Abrechnung nach tatsächlicher Reparatur: Keine Offenlegungspflicht der Reparaturkosten

Landgericht Essen v. 20.06.2023:
Zur Erstattungsfähigkeit von Kosten einer Reparaturbestätigung bei fiktiver Abrechnung und Löschung von Daten aus dem GDV-Portal

Amtsgericht Meinerzhagen v. 28.11.2022:
Fiktive Abrechnung nach vollständiger Reparatur: Begrenzung durch tatsächliche Kosten und Offenlegungspflicht

Landgericht München v. 23.01.2025:
Darlegungs- und Beweislast für Großkundenrabatte bei fiktiver Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall

Landgericht Landshut v. 20.12.2023:
Zum Feststellungsinteresse bei Wechsel von fiktiver zu konkreter Schadensabrechnung und Verjährung

Amtsgericht Erding v. 31.03.2023:
Zur Verweisung auf günstigere Referenzwerkstatt bei fiktiver Abrechnung und zum deklaratorischen Schuldanerkenntnis

Landgericht Köln v. 30.01.2023:
Großkundenrabatte bei fiktiver Schadensabrechnung des Wiederbeschaffungswerts eines Mietfahrzeugs

Landgericht München v. 10.01.2023:
Fiktive Abrechnung nach Parkplatzunfall: Erstattungsfähigkeit von Kleinteilezuschlag, UPE-Aufschlägen, Desinfektion und Farbmusterblech

Landgericht Traunstein v. 02.11.2022:
Erstattungsfähigkeit von UPE-Aufschlägen bei fiktiver Abrechnung durch selbst reparierendes Autohaus; Abgrenzung der Wertminderung.

OLG Düsseldorf v. 19.07.2022:
Anspruch auf Ersatz entgangener kostenloser Ladefunktion bei fiktiver Abrechnung eines wirtschaftlichen Totalschadens

OLG Hamm v. 24.06.2022:
Zur fiktiven Schadensabrechnung von Umrüstungskosten bei Spezialfahrzeugen ohne Ersatzmarkt und der Grenze der Verhältnismäßigkeit

Landgericht Essen v. 01.02.2022:
Anforderungen an die Substantiierung von Vorschäden bei fiktiver Abrechnung und Teilüberdeckung von Alt- und Neuschaden

Landgericht Augsburg v. 29.10.2021:
Ersatzfähigkeit von UPE-Aufschlägen und zusätzlichen Sachverständigenkosten bei fiktiver Abrechnung nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Passau v. 17.09.2021:
Zur Berechnung des Vollkaskoschadens bei fiktiver Abrechnung und Anrechnung von Leistungen der Haftpflichtversicherung

Landgericht Kleve v. 09.07.2021:
Zur Unzulässigkeit der Kombination von fiktiver und konkreter Schadensabrechnung bei wirtschaftlichem Totalschaden und entgangener Sonderfunktion

Amtsgericht Düsseldorf v. 19.11.2020:
Zur fiktiven Abrechnung von Unfallschäden nach der 130%-Regel bei Weiternutzung des verkehrssicher reparierten Fahrzeugs

Landgericht Arnsberg v. 23.09.2020:
Zur Berücksichtigung von Großkundenrabatten bei fiktiver Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall

OLG Düsseldorf v. 08.09.2020:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten trotz Ankündigung oder Durchführung einer Reparatur

Amtsgericht Rheine v. 31.08.2020:
Erstattungsfähigkeit von Beilackierungs-, Verbringungskosten und UPE-Aufschlägen bei fiktiver Abrechnung nach Verkehrsunfall

Landgericht Schweinfurt v. 04.04.2024:
Restwertanrechnung bei fiktiver Schadensabrechnung im Totalschadensfall und Weiternutzung des Fahrzeugs

Amtsgericht München v. 26.07.2023:
HIS-Eintrag bei fiktiver Abrechnung: Kein Löschungsanspruch trotz späterer Reparatur

OLG Hamm v. 11.09.2023:
Zur Berechnung der Versicherungsleistung bei Vollkaskoschaden: Umsatzsteuererstattung bei fiktiver Abrechnung und Ersatzbeschaffung

Amtsgericht Schmallenberg v. 28.11.2019:
Zur fiktiven Abrechnung von Unfallschäden: Keine Anrechnung eines Großkundenrabatts

OLG Düsseldorf v. 17.09.2019:
Fiktive Schadensabrechnung: Unzumutbarkeit der Verweisung auf freie Werkstatt bei 38 km Entfernung

Amtsgericht Bielefeld v. 28.09.2018:
Zum Nutzungsausfall bei wirtschaftlichem Totalschaden und der Erstattungsfähigkeit von Reparaturbestätigungskosten und Anwaltsgebühren

Amtsgericht Bonn v. 18.05.2018:
Zur Erstattungsfähigkeit von Beilackierungs-, Verbringungs- und UPE-Aufschlägen bei fiktiver Abrechnung

Amtsgericht Bergisch Gladbach v. 28.02.2018:
Kombination von fiktiver und konkreter Schadensabrechnung; Sachverständigenkosten für Reparaturbestätigung; Nutzungsausfallentschädigung bei Altfahrzeug

Amtsgericht Aachen v. 18.01.2018:
Erstattungsfähigkeit von Beilackierungskosten und UPE-Aufschlägen bei fiktiver Abrechnung eines Unfallschadens

Amtsgericht Köln v. 28.11.2017:
Kein Verweis auf Alternativwerkstatt bei fiktiver Abrechnung auf Basis ortsüblicher Löhne

OLG Hamm v. 04.05.2018:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten bei Verkauf des Fahrzeugs vor Ablauf der 6-Monats-Frist

Amtsgericht Münster v. 05.10.2017:
Zur Berücksichtigung von UPE-Aufschlägen bei fiktiver Abrechnung von Fahrzeugschäden und Anforderungen an den Nachweis von Reparaturkosten

OLG Hamm v. 03.01.2018:
Zur Zulässigkeit der Speicherung von Fahrzeugdaten im Hinweis- und Informationssystem (HIS) der Versicherer nach fiktiver Totalschadenabrechnung

Landgericht Mönchengladbach v. 29.04.2019:
Fiktive Abrechnung: Erstattungsfähigkeit von Hol- und Bringservicekosten; Voraussetzungen der Verweisung auf günstigere Werkstatt

Amtsgericht Rheine v. 25.01.2017:
Großkundenrabatt bei fiktiver Schadensabrechnung eines Flottenmanagementunternehmens

Amtsgericht Gummersbach v. 28.04.2016:
Fiktive Abrechnung: Keine Erstattung von UPE-Aufschlägen und Verbringungskosten

Landgericht Münster v. 08.05.2018:
Zur Anrechnung eines Großkundenrabatts bei fiktiver Abrechnung von Unfallschäden

Landgericht Wuppertal v. 25.01.2018:
Verweisung auf günstigere freie Werkstatt bei fiktiver Abrechnung; Ersatzfähigkeit von UPE-Aufschlägen

OLG Düsseldorf v. 19.04.2016:
Zur fiktiven Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall: Werkstattwahl, Achsvermessung und Wertminderung

OLG Hamm v. 08.04.2016:
Zur Erstattungsfähigkeit der Umsatzsteuer bei fiktiver Abrechnung und konkreter Teilreparatur nach Verkehrsunfall

Landgericht Köln v. 31.08.2017:
Zur Verweisung auf eine günstigere freie Fachwerkstatt bei fiktiver Abrechnung auch bei Zugrundelegung mittlerer Stundenverrechnungssätze

Landgericht Dortmund v. 08.09.2016:
Zum Abzug der Mehrwertsteuer vom Wiederbeschaffungswert bei fiktiver Abrechnung in der Teilkaskoversicherung

Landgericht Bielefeld v. 21.07.2016:
Zur Wertminderung und Verbringungskosten bei fiktiver Abrechnung nach polnischem Recht

Amtsgericht Dülmen v. 23.08.2023:
Zur Erstattungsfähigkeit von Nutzungsausfallschaden und Kosten einer Reparaturbestätigung bei fiktiver Abrechnung und Eigenreparatur

Landgericht Essen v. 08.04.2022:
Zur Haftungsabwägung bei Verkehrsunfall und fiktiver Abrechnung von Sachverständigenkosten

Landgericht Bielefeld v. 05.10.2021:
Zur Rückforderung überzahlter fiktiver Reparaturkosten und Betrug bei der Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall

Landgericht Hagen v. 06.06.2023:
Zur Darlegung des fiktiven Fahrzeugschadens bei fehlender Reparatur und erforderlichen Angaben zu Wiederbeschaffungswert, Restwert und Vorschaden

Landgericht Aachen v. 06.09.2018:
Beilackierungskosten bei fiktiver Schadensberechnung nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Düsseldorf v. 18.08.2015:
Anforderungen an die Verweisung auf eine günstigere Referenzwerkstatt bei fiktiver Schadensabrechnung und deren Gleichwertigkeit

Landgericht Kleve v. 13.03.2015:
Fiktive Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall: Wahl der Werkstatt und Erstattungsfähigkeit von Rechtsanwaltskosten

Amtsgericht Düsseldorf v. 28.01.2015:
Zur fiktiven Schadensabrechnung von UPE-Aufschlägen, Verbringungskosten, Ofentrocknung und zur Berücksichtigung eines Taxirabatts

Amtsgericht Hattingen v. 22.01.2015:
Zur Berücksichtigung von Vorschäden und Nebenkosten bei fiktiver Abrechnung von Unfallschäden

Amtsgericht Gummersbach v. 30.04.2014:
Zur Haftungsabwägung bei Kollision zweier rückwärtsfahrender Fahrzeuge und fiktiver Abrechnung von Reparaturkosten

Amtsgericht Düsseldorf v. 30.07.2015:
Fiktive Abrechnung von Unfallschäden: Verweis auf günstigere Werkstatt und Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten

Amtsgericht Solingen v. 22.04.2015:
Zur Haftungsverteilung bei Kollision während Rangiervorgang und Vorbeifahrt; Anforderungen an den Verweis auf günstigere Reparaturwerkstatt.

Amtsgericht Bochum v. 21.10.2014:
Zum Anscheinsbeweis bei Auffahrunfällen und zur Schadensminderungspflicht bei fiktiver Abrechnung von Reparaturkosten

OLG Düsseldorf v. 30.09.2014:
Fiktive Schadensabrechnung: Verweis auf freie Werkstatt und Gültigkeit des Sachverständigengutachtens bei Vorschäden

Amtsgericht Witten v. 19.08.2014:
Beweislast bei unaufklärbarem Verkehrsunfall; Verweisung auf günstigere Fachwerkstatt bei fiktiver Abrechnung

Amtsgericht Marl v. 19.05.2014:
Zur Zumutbarkeit des Werkstattverweises auf eine freie Fachwerkstatt bei fiktiver Schadensabrechnung

Amtsgericht Bielefeld v. 08.01.2014:
Umsatzsteuer bei fiktiver Abrechnung von Fahrzeugschaden und Differenzbesteuerung nach § 25a UStG

Landgericht Paderborn v. 07.01.2014:
Verkehrsunfall auf Parkplatz: Vorrang auf Fahrspuren und Erstattungsfähigkeit von Verbringungskosten bei fiktiver Abrechnung

Amtsgericht Solingen v. 14.11.2013:
Fiktive Reparaturkosten: Zumutbarkeit der Verweisung auf freie Referenzwerkstatt; Erstattungsfähigkeit von UPE-Zuschlägen

Landgericht Siegen v. 05.11.2013:
Verweis auf günstigere Reparaturmöglichkeit bei fiktiver Abrechnung des Kfz-Schadens

Landgericht Dortmund v. 17.10.2013:
Kaskoversicherung: Anrechnung des Bruttorestwerts bei fiktiver Abrechnung durch Verbraucher

Amtsgericht Essen v. 23.08.2013:
Zur Schadensminderungspflicht bei fiktiver Abrechnung von Kfz-Schäden und Verweis auf eine freie Fachwerkstatt

Amtsgericht Mülheim an der Ruhr v. 09.07.2013:
Zur Verweisung auf günstigere freie Werkstatt bei fiktiver Abrechnung von Unfallschäden an älterem Fahrzeug

Amtsgericht Düsseldorf v. 18.12.2012:
Umfang des Schadensersatzes nach Verkehrsunfall; Verbringungskosten bei fiktiver Abrechnung; Verzug bei verweigerter Nachbesichtigung

Amtsgericht Kerpen v. 14.11.2012:
Umfang der fiktiven Abrechnung von Sachschäden und Erstattungsfähigkeit von Sachverständigen- und Rechtsanwaltskosten nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Oberhausen v. 14.09.2012:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten bei älteren Fahrzeugen und Nutzungsentschädigung

Landgericht Aachen v. 24.08.2012:
Zum Umfang des Schadensersatzes bei Abrechnung auf Gutachterbasis (KFZ)

Amtsgericht Grevenbroich v. 17.07.2012:
Schadensminderungspflicht: Verweisung auf freie Werkstatt bei fiktiver Abrechnung von Unfallschäden

Landgericht Wuppertal v. 07.03.2012:
Zur fiktiven Abrechnung von Fahrzeugschäden: Verweis auf günstigere freie Werkstatt bei älteren Fahrzeugen

Amtsgericht Köln v. 06.02.2012:
Zur Erstattungsfähigkeit von Kostenvoranschlagskosten bei fiktiver Abrechnung und vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Gummersbach v. 03.02.2012:
Zur fiktiven Schadensabrechnung: Verweisung auf günstigere freie Werkstatt und Erstattungsfähigkeit von Beilackierungskosten

Amtsgericht Mülheim an der Ruhr v. 12.04.2011:
Zur fiktiven Abrechnung von Unfallschäden: Abzug von Wertverbesserung, UPE-Aufschlägen, Verbringungskosten und Nutzungsausfall.

Amtsgericht Düsseldorf v. 14.03.2011:
Zur Zumutbarkeit der Verweisung auf günstigere Reparaturmöglichkeiten bei fiktiver Schadensabrechnung älterer Fahrzeuge

Landgericht Aachen v. 21.02.2011:
Zur Verweisung auf freie Fachwerkstatt bei fiktiver Schadensabrechnung und Schadensminderungspflicht nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Hamm v. 18.01.2011:
Zur fiktiven Schadensabrechnung bei älteren Fahrzeugen und Verweisung auf freie Werkstatt

Amtsgericht Gummersbach v. 04.10.2010:
Verweisung auf freie Fachwerkstatt bei fiktiver Schadensabrechnung und Schadensminderungspflicht

Landgericht Aachen v. 07.06.2013:
Begrenzung der fiktiven Abrechnung auf Wiederbeschaffungsaufwand bei Nichtreparatur und Abmeldung des Fahrzeugs

Landgericht Essen v. 27.05.2013:
Zur Darlegung von Unfallschäden bei erheblichen Vorschäden und zeitnahem Fahrzeugverkauf

Landgericht Hagen v. 12.04.2013:
Fiktive Abrechnung von Unfallschäden: Verweisung auf günstigere Werkstatt und Ersatzfähigkeit von Kostenpositionen

Landgericht Düsseldorf v. 13.12.2012:
Zur Geltendmachung von fiktiven Nettoreparaturkosten und tatsächlich angefallener Umsatzsteuer bei günstigerer Reparatur

Landgericht Bonn v. 28.11.2012:
Zur Verweisung des Unfallgeschädigten auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit in einer freien Fachwerkstatt bei fiktiver Abrechnung der Reparaturkosten

Amtsgericht Bochum v. 25.09.2012:
Fiktive Abrechnung: Verweisung auf günstigere freie Werkstatt bei älterem Fahrzeug; UPE-Aufschläge und Verbringungskosten nur bei Nachweis.

Landgericht Essen v. 11.09.2012:
Zur Verweisung auf günstigere freie Werkstatt bei fiktiver Abrechnung von Reparaturkosten und Beweiswürdigung

Landgericht Bonn v. 05.06.2012:
Zur Erstattungsfähigkeit der Umsatzsteuer bei fiktiver Abrechnung auf Reparaturkostenbasis trotz Ersatzbeschaffung; Nutzungsausfallentschädigung.

Amtsgericht Bielefeld v. 30.05.2012:
Fiktive Abrechnung: Erstattungsfähigkeit von höheren Stundenverrechnungssätzen, Verbringungskosten und UPE-Aufschlägen bei günstigerer Alternativwerkstatt

Amtsgericht Gummersbach v. 15.05.2012:
Zum Abzug von Sozialabgaben und Lohnnebenkosten bei fiktiver Abrechnung von Fahrzeugschäden

Landgericht Wuppertal v. 23.04.2012:
Fiktive Reparaturabrechnung nach Verkehrsunfall: Beweisvereitelung durch Fahrzeugverkauf und Wert eines Privatgutachtens

Landgericht Dortmund v. 17.01.2012:
Aktivlegitimation des Leasingnehmers bei Sachschaden; fiktive Abrechnung von Reparaturkosten

Landgericht Düsseldorf v. 31.08.2011:
Zur fiktiven Abrechnung von Unfallschäden: Verweisung auf günstigere freie Fachwerkstatt bei gleichem Qualitätsstandard

Amtsgericht Neuss v. 23.08.2011:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten: Verweisung auf günstigere Werkstatt und Abzug von Beilackierungskosten

Amtsgericht Düsseldorf v. 28.07.2011:
Zur fiktiven Abrechnung bei geringeren tatsächlichen Reparaturkosten trotz Einreichung der Reparaturrechnung

Amtsgericht Wuppertal v. 28.07.2011:
Fiktive Reparaturkosten: Abrechnung nach Preisen freier Werkstatt bei über 8 Jahre altem Fahrzeug ohne Premium-Wartungshistorie.

Amtsgericht Mülheim an der Ruhr v. 15.07.2011:
Fiktive Abrechnung von Reparaturkosten: Verweis auf günstigere, gleichwertige Werkstatt und UPE-Aufschläge bei älterem Fahrzeug

Amtsgericht Siegen v. 06.06.2011:
Zur Erforderlichkeit und Ersatzfähigkeit einer Beilackierung bei fiktiver Abrechnung von Unfallschäden, insbesondere bei Metallic-Lacken

Amtsgericht Arnsberg v. 20.01.2010:
Merkantiler Minderwert: Keine starre Alters- oder Kilometergrenze; Erstattungsfähigkeit von UPE-Aufschlägen bei fiktiver Abrechnung.

Landgericht Münster v. 21.07.2009:
Abrechnung von Mehrwertsteuer bei fiktiver Reparatur und Ersatzbeschaffung nach Verkehrsunfall unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitspostulats

Landgericht Hagen v. 02.07.2009:
Zur Zulässigkeit der kombinierten fiktiven und konkreten Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall (Umsatzsteuer, Nutzungsausfall)

Amtsgericht Gummersbach v. 08.06.2009:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten nach Verkehrsunfall: Wahl der markengebundenen Werkstatt, Verbringungskosten, merkantiler Minderwert

Amtsgericht Gummersbach v. 08.06.2009:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten nach Verkehrsunfall: Stundenverrechnungssätze markengebundener Werkstätten, Verbringungskosten und merkantiler Minde

Amtsgericht Dortmund v. 16.12.2008:
Fiktive Abrechnung von Fahrzeugschäden: Erstattungsfähigkeit von Markenwerkstattkosten

Landgericht Dortmund v. 28.11.2008:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten nach Verkehrsunfall: Stundenlöhne markengebundener Fachwerkstatt und Schadensminderungspflicht

Amtsgericht Köln v. 24.11.2008:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten bei Verweisung auf günstigere, gleichwertige Werkstatt

Amtsgericht Wesel v. 23.05.2008:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten nach Stundensätzen einer markengebundenen Fachwerkstatt bei geringer Differenz

Landgericht Bielefeld v. 06.08.2008:
Bereicherungsverbot bei fiktiver Schadensabrechnung nach Kfz-Unfall

Amtsgericht Aachen v. 28.02.2007:
Zur fiktiven Abrechnung von Unfallschäden: Stundenverrechnungssätze markengebundener Werkstätten und Beilackierung

Amtsgericht Düsseldorf v. 14.12.2006:
Zur fiktiven Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall: Stundensätze markengebundener Fachwerkstatt und Nachlässe auf Ersatzteile

Landgericht Duisburg v. 08.03.2007:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten, Nutzungsausfall und Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Köln v. 15.08.2006:
Fiktive Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall: Verweisung auf günstigere markengebundene Werkstatt

Amtsgericht Bochum v. 17.05.2006:
Zur fiktiven Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall: Sachverständigenkosten und Anrechnung des Restwertangebots

Amtsgericht Bonn v. 21.03.2006:
Fiktive Abrechnung von Unfallschäden: Keine Abrechnung nach markengebundener Werkstatt bei Nachweis günstigerer Alternativen

Amtsgericht Siegburg v. 14.10.2005:
Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall: Fiktive Reparaturkosten vs. Restwert bei fehlendem Ersatzfahrzeugerwerb

Amtsgericht Essen v. 17.08.2005:
Erstattungsfähigkeit von Kostenvoranschlagskosten einer Vertragswerkstatt bei fiktiver Abrechnung nach Verkehrsunfall.

Amtsgericht Witten v. 23.06.2005:
Zur Höhe der Kostenpauschale und der fiktiven Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall bei Verweis auf günstigere Werkstatt

Amtsgericht Lemgo v. 12.05.2005:
Sachverständigenkosten und Verbringungskosten bei fiktiver Abrechnung nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Köln v. 12.08.2008:
Zum Transparenzgebot bei der Abrechnung von Kaskoschäden auf Gutachtenbasis und der Begrenzung auf den Wiederbeschaffungsaufwand

Amtsgericht Köln v. 14.05.2008:
Zur Mithaftung bei Kollision zwischen Linksabbieger und Überholer sowie zur fiktiven Schadensabrechnung

Amtsgericht Siegburg v. 25.04.2008:
Fiktive Abrechnung von Reparaturkosten: Keine Verweisung auf Sonderkonditionen zwischen Versicherer und Werkstatt

Landgericht Bonn v. 02.10.2008:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten: Keine Verweisung auf Werkstatt mit Sonderkonditionen des Schädigers

Landgericht Bonn v. 20.08.2008:
Keine Verweisung auf günstigere Partnerwerkstatt der Versicherung bei fiktiver Abrechnung

Landgericht Bochum v. 02.04.2008:
Zur fiktiven Abrechnung von Fahrzeugschäden bei Weiternutzung des unreparierten oder nicht verkehrssicheren Fahrzeugs

Amtsgericht Essen v. 26.07.2007:
Fiktive Abrechnung von Reparaturkosten: Anspruch auf Stundensätze einer markengebundenen Fachwerkstatt

Amtsgericht Dortmund v. 02.02.2007:
Fiktive Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall: Keine Kürzung von Stundenverrechnungssätzen, Lackierkosten und UPE-Aufschlag

Amtsgericht Münster v. 16.10.2006:
Zur fiktiven Abrechnung von Fahrzeugschäden: Keine Erstattung der Mehrwertsteuer bei fiktiver Abrechnung und Ersatzbeschaffung

Amtsgericht Düsseldorf v. 27.09.2006:
Fiktive Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall: Wiederbeschaffungswert, Restwert und Umsatzsteuer.

Amtsgericht Hagen v. 24.05.2006:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten nach einem Verkehrsunfall: Stundensätze einer markengebundenen Werkstatt

Amtsgericht Hagen v. 26.01.2006:
Fiktive Abrechnung von Kfz-Schäden: Wahlrecht für markengebundene Fachwerkstatt; Ersatz von UPE-Zuschlägen und Verbringungskosten

Amtsgericht Aachen v. 19.01.2006:
Zur Ersatzfähigkeit von Reparaturkosten und Mehrwertsteuer bei fiktiver Abrechnung nach Verkehrsunfall und Ersatzbeschaffung

Amtsgericht Hagen v. 30.06.2005:
Fiktive Abrechnung von Reparaturkosten; Zumutbarkeit einer günstigeren Werkstatt bei fehlendem verbindlichen Angebot

Amtsgericht Bad Oeynhausen v. 08.03.2005:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten nach Verkehrsunfall: Stundenverrechnungssätze markengebundener Werkstatt und Verbringungskosten

Amtsgericht Recklinghausen v. 08.03.2005:
Zur Anrechnung eines höheren Restwertangebots bei wirtschaftlichem Totalschaden und Eigenreparatur des Fahrzeugs

Landgericht Bochum v. 30.09.2005:
Fiktive Abrechnung: Geschädigter muss sich nicht auf günstigere, nicht markengebundene Werkstatt verweisen lassen

Landgericht Bielefeld v. 31.08.2005:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten nach Stundensätzen einer markengebundenen Fachwerkstatt

Landgericht Hagen v. 28.02.2005:
Umsatzsteuererstattung bei fiktiver Abrechnung und Differenzbesteuerung des beschädigten Fahrzeugs

OLG Köln v. 08.11.2005:
Keine Mehrwertsteuererstattung bei fiktiver Abrechnung von Fahrzeugschäden ohne tatsächliches Anfallen nach § 13 Abs. 5 AKB

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