Das Verkehrslexikon



Das Verkehrslexikon




Halswirbelschleudertrauma - Kausalität - Geschwindigkeitsänderung - Harmlosigkeitsgrenze


Seit vielen Jahren wird um die sog. Harmlosigkeitsgrenze heftig gestritten. Es handelt sich bei diesem Konstrukt um Unfälle, bei denen die durch die Kollision verursachte Geschwindigkeitsveränderung des vom Verletzten geführten Fahrzeugs derart niedrig war, dass nach der Auffassung vieler in Literatur und Rechtsprechung die beklagten Verletzungsfolgen gar nicht eingetreten sein sollen. In einem sodann viel besprochenen Urteil vom 28.01.2003 - VI ZR 139/02 - DAR 2003, 218 f.) hat der BGH in einem Einzelfall die rein schematische Anwendung der Harmlosigkeitsgrenze abgelehnt und auf Grund der Umstände des Einzelfalls nach einer individuellen Beweiswürdigung insbesondere der Bekundungen des verletzten Klägers die Beschwerden als entschädgungspflichtige Folgen eines an sich als Bagatellgeschehen zu betrachtenden Unfalls anerkannt.

Hieran schloss sich nun erneut der Meinungsstreit an. Beide Seiten nehmen das BGH-Urteil für sich in Anspruch ("Abschaffung der Harmlosigkeitsgrenze" / "es hat sich gar nichts verändert").

Auch das OLG Stuttgart (Urteil vom 05.10.2004 - 1 U 59/04 - DAR 2005, 33 ff.) hat mit eingehender Begründung eine dem BGH-Fall entsprechende Entscheidung getroffen.







Gliederung:





Allgemeines:

- nach oben -




Sachverständigengutachten:

- nach oben -




BGH-Rechtsprechung:

- nach oben -




Für die Annahme einer Harmlosigkeitsgrenze:

- nach oben -




Gegen die Annahme einer Harmlosigkeitsgrenze:

- nach oben -




Annahme der Kausalität ohne Rücksicht auf die Harmlosigkeitsgrenze auf Grund feststehender Beschwerden:

- nach oben -




Ablehnung der Kausalität ohne Rücksicht auf die Harmlosigkeitsgrenze auf Grund möglicher anderer Ursachen:

- nach oben -




Harmlosigkeitsgrenze bei Seitenaufprall?


- nach oben -