Das Verkehrslexikon

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MPU-Gutachten-Anforderung und Verwaltungsverfahren




Gliederung:


-   Allgemeines
-   Frist zur Beibringung des MPU-Gutachtens
-   Verkehr der FSSt mit dem MPI
-   Gutachtenverwertung trotz rechtswidriger Anordnung
-   Nachträgliche Vorlage eines positiven Gutachtens
-   Verfahrensrechtliches



Allgemeines:


Stichwörter zum Thema medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU)

Die MPU-Anordnung ist kein Verwaltungsakt

Die MPU-Anordnung als Ermessensentscheidung

VGH München v. 13.12.2005:
Wird die Zeitspanne, innerhalb derer ein Gutachten vorzulegen ist, das dem Nachweis der Wiedererlangung der Fahreignung nach vorangegangenem Betäubungsmittelkonsum dienen soll, so knapp bemessen, dass sich bis zu ihrem Ablauf der von Rechts wegen erforderliche Abstinenznachweis nicht führen lässt, so zieht das die Rechtswidrigkeit der Gutachtensanforderung nach sich

VGH München v. 13.12.2005:
Eine Verwechslung von Blutproben stellt einen hochgradig atypischen Sachverhalt dar, so dass der Beteiligte, der eine derartige Gegebenheit behauptet, konkret und nachvollziehbar dartun muss, warum es in seinem Fall zu einem solchen Ablauf gekommen sein soll. Solange es an einem diesbezüglichen, durch geeignete Nachweise untermauerten Vortrag fehlt, besteht für die Behörde keine Veranlassung, ihrerseits einschlägige Ermittlungen anzustellen

VG Neustadt v. 16.03.2005:
Zur Fragestellung bei MPU-Anordnung, Verbot des Führens von Fahrrädern und Pflicht der FE-Behörde, der Teilnahme an einem Kurs gem. § 70 FeV zuzustimmen

VG Stade v. 22.09.2005:
Zwar ist die Anordnung einer MPU nicht rechtmäßig, wenn beim Vorliegen zweier Ordnungswidrigkeiten unter Alkoholeinfluss gem. § 24 a StVG der erste Verstoß wegen der vorgeschriebenen Tilgung nach 2 Jahren nicht mehr verwertbar ist, jedoch darf ein dennoch vorliegendes negatives Gutachten nicht unberücksichtigt blieben, sondern gibt allenfalls Anlass, ein zweites MPU-Fahreignungsgutachten zu beauftragen.

BVerwG v. 09.06.2005:
Ist die Fahrerlaubnis wegen eines Drogendelikts im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr entzogen worden, so ist bei Neuerteilung der Fahrerlaubnis die Anordnung der Vorlage eines medizinisch-psychologischen Gutachtens nach § 14 Abs. 1 Nr. 2 FeV nicht mehr zulässig, wenn die Tat wegen Zeitablaufs einem Verwertungsverbot unterliegt

OVG Koblenz v. 12.05.2003:
Zum Vertrauensschutz nach einer Erteilung einer Fahrerlaubnis trotz an sich gegebenen MPU-Erfordernisses

VG Sigmaringen v. 15.02.2005:
Verwertung eines alten in der FS-Akte befindlichen Gutachtens auch noch nach der Tilgung sämtlicher Eintragungen, solange die 10-jährige Vernichtungsfrist noch nicht erreicht ist

VG Düsseldorf v. 21.02.2005:
Bestehen nach einem ärztlichen Gutachten noch Zweifel an der Fahreignung und weigert sich der Betroffene, ein positives MPU-Gutachten vorzulegen, darf auf Ungeeignetheit geschlossen und die Fahrerlaubnis sofort entzogen werden.

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Frist zur Beibringung des MPU-Gutachtens:


Fristsetzung zur Beibringung eines MPU-Gutachtens

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Verkehr der FSSt mit dem MPI:


VG Neustadt v. 27.07.2005:
Die Fahrerlaubnisbehörde ist nicht berechtigt, ohne Einwilligung des betroffenen Fahrerlaubnisinhabers bei der amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung eine ergänzende Stellungnahme zu einem ihr vorgelegten Fahreignungsgutachten einzuholen.

OVG Greifswald v. 22.05.2013:
Bleiben versehentlich nicht verwertbare Unterlagen bei der der Untersuchungsstelle übermittelten Akte, ist dies rechtswidrig bzw. steht in Widerspruch zu § 11 Abs. 6 Satz 4 FeV. Derartige Fehler gehen grundsätzlich ohne Weiteres zu Lasten der Behörde, mittelbar dadurch, dass sie die Nichtverwertbarkeit des auf der Grundlage solchermaßen fehlerhafter Unterlagen erstellten Gutachtens nach sich ziehen können. Das gesetzliche Verwertungsverbot nach Maßgabe von § 29 Abs. 8 Satz 1 StVG greift auf jeder Stufe des Verfahrens betreffend die Beurteilung der Eignung des Antragstellers: Auch der Gutachter darf die betroffene Tat und Entscheidung dem Betroffenen nicht mehr vorhalten bzw. zu seinem Nachteil verwerten.

Hat die fehlerhafte Übersendung nicht verwertbarer Unterlagen an die Untersuchungsstelle kausal zur Folge, dass die Frage der Eignung des Antragstellers zum Führen von Kraftfahrzeugen aktuell noch nicht beurteilt werden kann, kann dem Antragsteller gestützt auf den allgemeinen öffentlich-rechtlichen Folgenbeseitigungsanspruch im einstweiligen Anordnungsverfahren ein Anordnungsanspruch dergestalt zustehen, dass der Antragsgegner ihn vorläufig so stellen muss, als wenn bislang auf die Gutachtenanordnung hin noch keine Begutachtung durch eine amtlich anerkannte Begutachtungsstelle für Fahreignung erfolgt wäre.

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Gutachtenverwertung trotz rechtswidriger Anordnung:


BVerwG v. 19.03.1996:
Hat sich ein Fahrerlaubnisinhaber einer angeordneten medizinisch-psychologischen Begutachtung gestellt und liegt das Gutachten der Behörde vor, so ist dies eine neue Tatsache, die selbständige Bedeutung hat; ihre Verwertbarkeit hängt nicht von der Rechtmäßigkeit der behördlichen Anordnung ab.

VG Neustadt v. 05.05.2008:
Hat sich der Betroffene der angeordneten Begutachtung gestellt und liegt der Behörde das Gutachten vor, so ist dies eine neue Tatsache, die selbständige Bedeutung hat; ihre Verwertbarkeit hängt dann nicht mehr von der Rechtmäßigkeit der behördlichen Anordnung ab.

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Nachträgliche Vorlage eines positiven Gutachtens:


VGH München v. 26.11.2014:
Der Nachweis des für einen Abstinenznachweis erforderlichen Trennungsvermögens kann wegen der ihm immanenten psychologischen Komponente nicht durch ein nachträglich vorgelegtes fachärztlichen Gutachtens, sondern nur durch ein medizinisch-psychologisches (MPU-)Gutachten geführt werden.

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Verfahrensrechtliches:


Die MPU-Anordnung ist kein Verwaltungsakt

BVerwG v. 15.12.1989:
Vor der Anordnung einer MPU ist eine Anhörung des Betroffenen nicht nötig

VGH Mannheim v 28.10.2004:
Vor der Anordnung einer MPU oder eines ärztlichen Gutachtens ist weder eine Anhörung noch gar eine Beweisaufnahme über die die Anordnung rechtfertigenden Tatsachen nötig

BVerwG v. 31.07.1985:
Letzter maßgeblicher Zeitpunkt zur Behebung von Eignungszweifeln ist der Zeitpunkt des Erlasses des Widerspruchsbescheides

VGH München v. 30.11.1998:
Die rückwirkende Ausräumung von Eignungszweifeln (bezogen auf den Zeitpunkt des Widerspruchsbescheides) ist noch in der Berufungsinstanz zulässig

VGH Mannheim v. 14.09.2004:
Aufgrund von Vorschriften der StPO und des EGGVG (GVGEG) darf die Staatsanwaltschaft auf Anforderung der Fahrerlaubnisbehörde eine Abschrift eines Strafurteils an diese übersenden, wenn diese im Rahmen der Überprüfung der Fahreignung eines Fahrerlaubnisbewerbers von der Verurteilung als solcher in zulässiger Weise Kenntnis erlangt hat. Die Verwertung eines derartigen Urteils ist auch dann zulässig, wenn sich im BZR oder im VZR keine Eintragung darüber befindet.

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 13.08.2026:
Unzulässigkeit einer MPU-Anordnung bei Cannabis-Konsum nach neuer FeV ohne vorherigen Missbrauchsnachweis

Verwaltungsgericht Aachen v. 19.02.2026:
Zur Anwendbarkeit des neuen THC-Grenzwertes bei Gutachtenanordnungen nach § 13a FeV und Anforderungen an die Fragestellung

Verwaltungsgericht Köln v. 22.07.2025:
Rechtswidrigkeit einer Gutachtenanordnung: Fehlender Untersuchungsanlass bei Krebserkrankung und falsche Rechtsgrundlage bei Alkoholproblematik

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 05.05.2025:
Zur Fahrerlaubnisentziehung nach nachträglichem Rückzug eines positiven MPU-Gutachtens

Oberverwaltungsgericht NRW v. 16.01.2025:
Zur vorläufigen Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung bei Widerruf der Anerkennung als Begutachtungsstelle für Fahreignung

Verwaltungsgericht Köln v. 25.07.2023:
Entziehung der Fahrerlaubnis: Verspätete Abgabe einer Urinprobe für Drogenscreening

Verwaltungsgericht Minden v. 19.01.2023:
Zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis bei fehlendem positivem medizinisch-psychologischem Gutachten (MPU)

Verwaltungsgericht Köln v. 06.09.2022:
Zur Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach Entzug wegen Alkohol und der Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (MPU)

Oberverwaltungsgericht NRW v. 31.08.2022:
Grenzen der MPU-Anordnung nach § 2a Abs. 5 Satz 5 StVG bei freiwilligem Fahrerlaubnisverzicht

BVerwG v. 14.12.2023:
Zur Abgrenzung wiederholter Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss für die Anordnung einer MPU

Oberverwaltungsgericht NRW v. 08.06.2022:
Rechtmäßigkeit der MPU-Anordnung als Voraussetzung für den Schluss auf Nichteignung nach § 11 Abs. 8 Satz 1 FeV

BVerwG v. 07.04.2022:
MPU-Anordnung bei wiederholten Alkohol-Zuwiderhandlungen: Berücksichtigung ungeahndeter Ordnungswidrigkeiten

Oberverwaltungsgericht NRW v. 13.07.2021:
Zur Anordnung eines MPU bei Neuerteilung der Fahrerlaubnis auf Probe nach langer Unterbrechung

Verwaltungsgericht Aachen v. 14.04.2021:
Zur sofortigen Vollziehung der Fahrerlaubnisentziehung bei Nötigung im Straßenverkehr und Verwertbarkeit des MPU-Gutachtens

BVerwG v. 17.03.2021:
Zur MPU-Anordnung bei einmaliger Trunkenheitsfahrt mit BAK unter 1,6 Promille, aber ab 1,1 Promille ohne Ausfallerscheinungen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 25.08.2020:
Zur Ermessensausübung bei Anordnung einer MPU nach Trennungsverstoß (§ 14 Abs. 1 Satz 3 FeV)

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 23.10.2019:
Zur Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens außerhalb des Fahreignungs-Bewertungssystems bei schneller Punkteakkumulation

BVerwG v. 05.11.2018:
Kein besonderes Interesse an der sofortigen Vollziehung einer Fahrerlaubnisentziehung bei positiver MPU

BVerwG v. 06.04.2017:
Zur MPU-Anordnung nach strafgerichtlicher Fahrerlaubnisentziehung bei einmaliger Trunkenheitsfahrt unter 1,6 Promille ohne weitere Anhaltspunkte

Oberverwaltungsgericht NRW v. 07.03.2017:
Anforderungen an Gutachten zur Kraftfahreignung bei psychischen Erkrankungen und Substanzmissbrauch im Rahmen der Prozesskostenhilfe

Oberverwaltungsgericht NRW v. 25.10.2016:
Zur Anordnung einer MPU bei Alkoholfahrt im Ausland und Verwertbarkeit ausländischer Atemalkoholmesswerte

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 02.09.2016:
Zur Verwertbarkeit eines MPU-Gutachtens bei mehrfachen Trunkenheitsfahrten und Umrechnung von AAK in BAK

Verwaltungsgericht Würzburg v. 30.07.2026:
Fahrerlaubnisentziehung: Sofortige Vollziehbarkeit bei nicht fristgerechter MPU-Vorlage trotz Betrug durch MPU-Vorbereiter

Verwaltungsgericht Köln v. 18.05.2026:
Anforderungen an die Begründung einer medizinisch-psychologischen Begutachtung bei Entziehung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung

Verwaltungsgericht München v. 16.03.2026:
Zur Unzulässigkeit eines Antrags auf einstweiligen Rechtsschutz gegen die Entziehung der Fahrerlaubnis bei bestandskräftigem Bescheid

VGH Baden-Württemberg v. 17.10.2022:
Zur Verwirkung von Rügen gegen die öffentliche Zustellung einer Fahrerlaubnisentziehung und zur MPU-Anordnung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 12.05.2026:
Zur Unzulässigkeit von Rechtsschutz gegen die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) als Verfahrenshandlung

Verwaltungsgericht Minden v. 10.01.2022:
Inzidente Prüfung der Rechtmäßigkeit einer Gutachtenanordnung bei Kostenbescheid für verkehrsmedizinisches Gutachten

Oberverwaltungsgericht NRW v. 17.12.2020:
Anforderungen an die Ermessensausübung bei Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens nach § 14 Abs. 1 Satz 3 FeV

Verwaltungsgericht Aachen v. 22.07.2020:
Zur MPU-Anordnung bei 1,6 Promille und der Bindungswirkung eines Strafurteils über die Fahreignung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 23.06.2020:
Beibringung eines MPU bei Cannabiskonsum: Keine Entschuldigung durch Abstinenznachweis-Forderung der Gutachtenstelle

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 18.09.2019:
Gelegentlicher Cannabiskonsum: Auswahl der Maßnahme und fehlender Akteneinsichtshinweis

Oberverwaltungsgericht NRW v. 13.06.2018:
Anforderungen an die Ermessensausübung bei der Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (MPU) bei Berücksichtigung älterer Straftaten

Verwaltungsgericht Bremen v. 24.07.2026:
Zur Anordnung einer MPU nach Kokainabhängigkeit und Angemessenheit der Beibringungsfrist bei Unterbringung nach § 64 StGB

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 03.06.2026:
Zur MPU-Anordnung bei zweimaligem Auffallen mit THC im Straßenverkehr über 3,5 ng/ml

VGH München v. 12.05.2026:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei Nichtvorlage eines ärztlichen Gutachtens wegen Bewusstseinsverlusten

Oberverwaltungsgericht NRW v. 11.08.2026:
Zur Rechtmäßigkeit der Fahrerlaubnisentziehung bei Nichtvorlage eines MPU-Gutachtens und späterem Freispruch im Bußgeldverfahren.

Verwaltungsgericht Köln v. 23.12.2022:
Zur sofortigen Vollziehung der Fahrerlaubnisentziehung bei Nichtbeibringung eines MPU-Gutachtens und gelegentlichem Cannabiskonsum

VGH München v. 20.05.2026:
Voraussetzungen für die Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (MPU) nach erstmaliger Cannabisfahrt

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 14.11.2017:
Verwertung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens zur Feststellung der Fahrungeeignetheit

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 21.09.2016:
Fahrerlaubnisentzug wegen wiederholter Trunkenheitsfahrten und Nichtvorlage eines MPU-Gutachtens

BVerwG v. 21.10.2015:
Prozessvergleich zur Beibringung eines Fahreignungsgutachtens: Bindungswirkung trotz formeller Mängel der Anordnung

BVerwG v. 05.02.2015:
Zur Konkretisierung der Fragestellung bei der Anordnung eines fachärztlichen Fahreignungsgutachtens

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 17.11.2015:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei Alkoholmissbrauch und Nichtbeibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (MPU)

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 29.09.2015:
Zur Anordnung einer MPU bei Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach Trunkenheitsfahrt und anschließendem erheblichem Alkoholkonsum

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 23.04.2015:
Widerlegung eines positiven MPU-Gutachtens bei Drogenkonsum durch nachträglich bekannt gewordene Tatsachen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 17.03.2015:
Zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach Entzug wegen Alkohol- und Drogenkonsums und verweigerter MPU

Oberverwaltungsgericht NRW v. 03.11.2014:
Zur Verwertbarkeit einer ausländischen Atemalkoholmessung für die Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (MPU)

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 25.07.2014:
Zur sofortigen Vollziehung der Fahrerlaubnisentziehung; Bindungswirkung von Strafurteilen zur Fahreignung; Verwertbarkeit von MPU-Gutachten

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 22.07.2014:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis wegen mangelnder Fahreignung nach medizinisch-psychologischem Gutachten (MPU)

Verwaltungsgericht Münster v. 16.05.2014:
Zur rechtmäßigen Anordnung einer MPU nach rechtskräftiger Verurteilung wegen Trunkenheitsfahrt in Polen

Verwaltungsgericht Köln v. 25.03.2014:
Zur Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung bei Entziehung der Fahrerlaubnis wegen rechtswidriger MPU-Anordnung außerhalb des Punktesystems

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 30.10.2014:
Verwertbarkeit von Gutachten ohne Zustimmung; Entziehung der Fahrerlaubnis bei Nichtvorlage eines angeforderten Gutachtens

Oberverwaltungsgericht NRW v. 18.09.2014:
Zur Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens bei länger zurückliegendem Drogenkonsum

Oberverwaltungsgericht NRW v. 10.09.2014:
Anforderungen an die Rechtmäßigkeit einer Anordnung zur Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (MPU) nach § 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 6 FeV

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 20.02.2014:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Aggressionspotenzials: Anforderungen an MPU-Gutachten und Relevanz zur Kraftfahreignung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 02.12.2013:
Zur vorläufigen Erteilung einer Fahrerlaubnis bei unwirksamer Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 26.11.2013:
Zur Rechtmäßigkeit der Entziehung der Fahrerlaubnis bei wiederholten Alkoholfahrten und Nichtbeibringung eines MPU-Gutachtens

Verwaltungsgericht Köln v. 25.07.2013:
Zur Unwirksamkeit der Bekanntgabe einer MPU-Aufforderung an einen nicht mehr bevollmächtigten Rechtsanwalt

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 16.07.2013:
Zur Verwertbarkeit eines MPU-Gutachtens bei rechtswidriger Anordnung, wenn der Fahrerlaubnisinhaber es vorgelegt hat

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 07.01.2013:
Zur Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung bei Fahrerlaubnisentziehung aufgrund negativer MPU

Verwaltungsgericht Münster v. 11.07.2012:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei wiederholten Trunkenheitsfahrten und unberechtigter Weigerung, ein MPU-Gutachten beizubringen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 18.05.2012:
Zur gerichtlichen Durchsetzung der Überlassung einer Fahrerlaubnisakte für eine erneute MPU gemäß § 44a VwGO

Verwaltungsgericht Aachen v. 16.05.2012:
Fahrerlaubnisentziehung bei erneuter Nichtbewährung in neuer Probezeit und Nichtbeibringung eines MPU-Gutachtens

Verwaltungsgericht Aachen v. 09.05.2012:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei MPU-Weigerung trotz Freispruchs von Trunkenheitsfahrt, wenn Alkoholmissbrauch vermutet wird

Oberverwaltungsgericht NRW v. 23.04.2012:
Anforderungen an eine MPU-Anordnung und Feststellung der Fahrungeeignetheit nach Ablauf einer Sperrfrist

Oberverwaltungsgericht NRW v. 13.04.2012:
Formelle Anforderungen an die Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (MPU) bei Alkoholauffälligkeit

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 20.01.2012:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Alkoholmissbrauchs und fehlender Abstinenz

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 16.01.2012:
Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen: MPU bei signifikant höherer Wahrscheinlichkeit künftiger Verkehrsverstöße

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 15.11.2011:
Fahrerlaubnisentzug wegen mangelnder Fahreignung nach MPU bei aggressivem Verhalten und fehlender Einsicht

Verwaltungsgericht Minden v. 03.11.2011:
Widerruf der Fahrlehrerlaubnis wegen Unzuverlässigkeit; Verwertbarkeit eines MPU-Gutachtens

Verwaltungsgericht Minden v. 15.07.2011:
Fahrerlaubnisentzug bei Nichtbeibringung eines ärztlichen Gutachtens nach Verkehrsunfall mit Synkope-Verdacht; Sofortvollzug.

Oberverwaltungsgericht NRW v. 12.07.2011:
Zur Anordnung einer MPU bei Trunkenheitsfahrt unter 1,6 Promille aufgrund zusätzlicher Umstände (Alkoholgewöhnung, Straftat)

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 29.03.2011:
Zur Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen bei Verschweigen von Ermittlungsverfahren in MPU

Verwaltungsgericht Köln v. 07.06.2010:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei Nichtbeibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens nach Verkehrsverstößen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 27.04.2010:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei wiederholten Alkoholfahrten und negativem medizinisch-psychologischen Gutachten

Oberverwaltungsgericht NRW v. 07.02.2013:
Zur Rechtmäßigkeit einer MPU-Anordnung bei Straftaten ohne und mit Verkehrsbezug

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 12.07.2012:
Fahrerlaubnisentziehung wegen Alkoholmissbrauchs und unterbliebener Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 11.05.2012:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei gefälschtem medizinisch-psychologischem Gutachten (MPU) und Haaranalyse

Verwaltungsgericht Aachen v. 04.07.2011:
Zur Rechtmäßigkeit der Anordnung einer MPU bei nicht straßenverkehrsbezogenem Alkoholkonsum

Verwaltungsgericht Minden v. 02.12.2010:
Fahrerlaubnisentzug wegen Nichtbeibringung eines MPU-Gutachtens nach Kokainkonsum; Anforderungen an MPU-Anordnung

Verwaltungsgericht Münster v. 13.04.2010:
Verpflichtung eines Polizeibeamten zur Blutuntersuchung bei Zweifeln an der Kraftfahrtauglichkeit

Verwaltungsgericht Köln v. 07.01.2010:
Zur Annahme von Alkoholmissbrauch und Fahrerlaubnisentzug bei hoher Alkoholgewöhnung ohne Ausfallerscheinungen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 22.12.2009:
Zur Kraftfahreignung bei Alkohol- und Drogenkonsum und der Verwertbarkeit eines MPU-Gutachtens

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 09.10.2009:
Zur Rechtmäßigkeit der Fahrerlaubnisentziehung nach Trunkenheitsfahrt mit über 1,6 Promille und nicht beigebrachtem MPU

Oberverwaltungsgericht NRW v. 08.10.2009:
Anforderungen an die Begründung einer MPU-Anordnung und die Folgen der Nichtvorlage des Gutachtens

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 18.08.2009:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei manipuliertem MPU-Gutachten und Vorrang des § 3 StVG vor § 48 VwVfG

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 20.01.2009:
Zur MPU-Anordnung bei Anhaltspunkten für Alkoholmissbrauch trotz BAK unter 1,6 Promille bei Trunkenheitsfahrt

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 21.11.2008:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei wiederholten Alkoholverstößen und Nichtbeibringung eines MPU-Gutachtens

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 12.11.2008:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei wiederholten Alkoholfahrten und negativem medizinisch-psychologischen Gutachten

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 03.11.2008:
Zur Rechtmäßigkeit der Fahrerlaubnisentziehung nach Trunkenheitsfahrt und negativem medizinisch-psychologischen Gutachten

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 26.02.2007:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei Verweigerung weiterer Gutachten zur Fahreignung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 13.08.2008:
Anordnung einer MPU wegen Alkoholmissbrauchs: Trunkenheitsfahrt unter 1,6 Promille in Kombination mit weiteren alkoholbedingten Vorfällen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 20.05.2008:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei wiederholten Alkoholfahrten und negativem medizinisch-psychologischen Gutachten

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 14.05.2008:
Zur Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens nach Beendigung einer Methadon-Therapie

Oberverwaltungsgericht NRW v. 18.12.2007:
Zur Anwendung von § 13 und § 46 Abs. 3 FeV im Fahrerlaubnisentziehungsverfahren und zur Gutachtenanforderung bei Alkoholmissbrauch

Verwaltungsgericht Minden v. 02.11.2007:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Ungeeignetheit nach MPU-Gutachten; Bedeutung für ausländische Fahrerlaubnisse

Oberverwaltungsgericht NRW v. 29.10.2007:
Mitbestimmung des Personalrats bei der Erweiterung von Kraftfahrtauglichkeitsuntersuchungen für Polizeibeschäftigte

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 06.07.2007:
Fahrerlaubnisentzug nach wiederholten Alkoholfahrten und negativem MPU-Gutachten

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 15.05.2007:
Fahrerlaubnisentziehung wegen Alkoholmissbrauchs; MPU-Anordnung bei hohem BAK-Wert nach Unfall und Nachtrunk

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 27.04.2007:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis wegen wiederholter Alkoholfahrten und Nichtbeibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 26.02.2007:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei mangelnder Kraftfahreignung aufgrund verkehrspsychologischer Gutachten

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 04.07.2006:
Anordnung eines ärztlichen Gutachtens im Fahrerlaubnisrecht: Keine selbständig anfechtbarer Verwaltungsakt

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 27.08.2008:
Fahrerlaubnisentzug: Weigerung zur Vorlage eines MPU-Gutachtens nach Drogen- und Alkoholauffälligkeit

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 01.06.2005:
Zur Unzulässigkeit der selbstständigen Anfechtung einer Gutachtenanordnung und der Rechtmäßigkeit der Gebührenfestsetzung im Fahrerlaubnisrecht

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 19.09.2006:
Zur Verweigerung einer Blutuntersuchung bei Polizeibeamten im Rahmen der Kraftfahrtauglichkeitsprüfung für Dienstkraftfahrzeuge

VGH München v. 12.01.2026:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei wiederholt unsicherer Fahrweise und Nichtvorlage des Ergebnisses einer Fahrprobe

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