Das Verkehrslexikon

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Aktivlegitimation - Anspruchs- und Klagebefugnis - Eigentumsvermutung




Gliederung:


-   Einleitung
-   Weiterführende Links
-   Schadensersatzansprüche aus Verkehrsunfall
-   Aktivlegitimation im Leasingverhältnis
-   Besitzwechsel - Werkstatt / Kunde
-   Gegenüber der Rechtsschutzversicherung
-   Aktivlegitimation des Mietwagenunternehmers
-   Nach Leistung des Kaskoversicherers
-   Nach Leistung des Sozialversicherungsträgers



Einleitung:


Aktivlegitimation ist die Befugnis, Ansprüche gerichtlich und außergerichtlich geltend machen zu können.

So ist beispielsweise nach einem Verkehrsunfall mit Kfz-Beschädigung der Eigentümer des Fahrzeugs für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüche legitimiert, nicht der Halter, sofern er nicht mit dem Eigentümer personengleich ist. Sind Schadensersatzansprüche z. B. an eine Mietwagenfirma abgetreten, so ist im Umfang der Abtretung nicht mehr der ursprüngliche Geschädigte aktivlegitimiert, sondern das Mietwagenunternehmen.

Nach § 1006 Abs. 1 S. 1 BGB wird zugunsten des Besitzers einer beweglichen Sache vermutet, dass er Eigentümer der Sache ist. Besitzer ist derjenige, der die tatsächliche Gewalt über eine bewegliche Sache innehat. Inhaber der tatsächlichen Gewalt bei einem Kfz ist in der Regel derjenige, der den Wagen im Unfallzeitpunkt führte. Wenn er überdies in den Papieren als Halter ausgewiesen ist und das Schadensgutachten in Auftrag gibt, sind das hinreichende Indizien dafür, dass er nicht bloßer Besitzdiener, sondern dauerhaft im Besitz der Sache war.

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Weiterführende Links:


Stichwörter zum Thema Kfz-Versicherung

Stichwörter zum Thema Zivilprozess

Die Aktivlegitimation des rechtmäßigen unmittelbaren Besitzers

Fahrzeugdiebstahl - Kfz-Diebstahl

Probefahrten

Sekundäre Darlegungslast im Zivilprozess

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Schadensersatzansprüche aus Verkehrsunfall:


BGH v. 18.11.1980:
Dem Mieter eines durch einen Unfall beschädigten Fahrzeugs stehen gegenüber dem Schädiger eigene Ansprüche wegen der Verletzung seines unmittelbaren Besitzrechts zu.

KG Berlin v. 06.12.2004:
Wenn der ersatzpflichtige Schädiger geltend machen will, Schadensersatzansprüche des Geschädigten eines Verkehrsunfalls seien gemäß § 67 VVG auf die Fahrzeugversicherung übergegangen, so ist es grundsätzlich an ihm, die Voraussetzungen für einen derartigen Forderungsübergang zu beweisen.

KG Berlin v. 18.07.2005:
Ist das Bestehen einer Vollkasko-Versicherung unstreitig und macht der Beklagte geltend, die Ansprüche des Klägers wegen Beschädigung seines Pkw seien nach § 67 VVG auf den Vollkasko-Versicherer übergegangen, so trifft den Beklagten dafür die Beweislast.

LG Darmstadt v. 04.07.2006:
Auch wenn der beklagte Kfz-Haftpflichtversicherer vorprozessual einen Teil des Schadens reguliert hat, ist es ihm nicht verwehrt, sich im Prozess mit dem Einwand der fehlenden Aktivlegitimation zu verteidigen. Das Gericht muss nicht gem. § 139 ZPO auf die fehlende Aktivlegitimation des Klägers hinweisen, wenn der Beklagte die Aktivlegitimation bestreitet und dieser Streit die zentrale Rolle indem Rechtsstreit spielt.

OLG Saarbrücken v. 19.12.2006:
Ist jemand zum Zeitpunkt der Beschädigung eines Fahrzeugs dessen Besitzer, so hat er auf Grund der Eigentumsvermutung des § 1006 Abs. 1 BGB sein Eigentum bewiesen. Es ist dann Sache der Gegenpartei, die Vermutung gemäß § 292 ZPO durch den Beweis des Gegenteils zu widerlegen. Dieser ist nach dem Beweismaß des § 286 Abs. 1 ZPO unter Würdigung aller Umstände des Lebenssachverhalts und Einbeziehung des Ergebnisses einer eventuellen Beweisaufnahme zu führen.

OLG Brandenburg v. 18.12.2008:
Der Geschädigte eines Unfalls ist hinsichtlich der Ersatzansprüche wegen des Fahrzeugschadens aktivlegitimiert, wenn er beweist, dass er zum Unfallzeitpunkt unmittelbarer Besitzer des Fahrzeugs war, weil dann die Vermutungsregel des § 1006 BGB für sein Eigentum streitet.

OLG Karlsruhe v. 20.07.2009:
Hat der Ehemann der Klägerin nach dem Unfall mehrfach zu Protokoll gegeben, dass es sich um "sein" Fahrzeug gehandelt habe und ist er auch dessen Halter, dann fehlt der Klägerin für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen die Aktivlegitimation.

OLG Brandenburg v. 01.07.2010:
Eine Zahlung der Kaskoversicherung des Unfallgeschädigten während des Haftpflichtprozesses führt nicht zur Erfüllung des Schadensersatzanspruchs gegen den Geschädigten und damit auch nicht zur Erledigung der Hauptsache. Der in Folge der Zahlung eingetretene Anspruchsübergang auf den Versicherer hat keine Auswirkungen auf die Aktivlegitimation des Geschädigten, der den auf die Kaskoversicherung übergegangenen Anspruch weiterhin - in Prozessstandschaft - geltend machen kann.

KG Berlin v. 30.08.2010:
Nach § 1006 Abs. 1 Satz 1 BGB wird zugunsten des Besitzers vermutet, dass er bei Erlangung des unmittelbaren Besitzes Eigenbesitzer sowie aufgrund des Eigenbesitzes Eigentümer geworden ist. Hat der Kläger das Fahrzeug unter Eigentumsvorbehalt gekauft, war er lediglich Fremdbesitzer und kann sich nicht auf die Vermutung des § 1006 BGB berufen.

OLG Düsseldorf v. 05.10.2010:
Ist ein Darlehensnehmer nach dem Vertrag mit der Bank verpflichtet, alle fahrzeugbezogenen Ansprüche aus einem Schadensfall im eigenen Namen und auf eigene Kosten geltend zu machen" und gilt dies "über das Vertragsende hinaus, und zwar auch im Falle einer Kündigung“, dann bleibt der Darlehensnehmer vor und nach der Vertragsbeendigung für Schadensersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall aktivlegitimiert.

LG Magdeburg v. 10.01.2012:
Die Verlobte eines bei einem Verkehrsunfall getöteten Kradfahrers hat einen Anspruch auf Ersatz der Beerdigungskosten, insbesondere, wenn sie auch die Mutter der Erben des Getöteten ist, weil insoweit eine sittliche Verpflichtung besteht, für das Begräbnis zu sorgen. Ein von der Berufsgenossenschaft des Verstorbenen gezahltes Sterbegeld muss sie sich anrechnen lassen.

OLG Hamm v. 01.02.2013:
Zwar knüpft die Eigentumsvermutung des § 1006 Abs. 1 Satz 1 BGB an den bloßen Besitz an und ist es dann grundsätzlich Sache des Gegners, diese Vermutung zu widerlegen. Der Kläger ist indes nach den Grundsätzen der sog. "sekundären Darlegungslast" gleichwohl gehalten, zunächst einmal seinerseits zu den Umständen seines Besitz- und Eigentumserwerbs vorzutragen. Denn andernfalls wäre den außerhalb der insoweit maßgeblichen Geschehensabläufe stehenden Beklagten von vornherein jede Möglichkeit und Chance des Gegenbeweises genommen.

OLG Saarbrücken v. 28.02.2013:
Für den Anspruchsteller spricht die Eigentumsvermutung aus § 1006 Abs. 1 Satz 1 BGB, wenn er das mit Wunschkennzeichen versehene beschädigte Fahrzeug einem Sachverständigen vorgeführt hat. Die Vermutung ist nicht widerlegt, wenn der Anspruchsgegner lediglich einwendet, Fremdfinanzierung oder Leasing seien nicht auszuschließen, und der Anspruchsteller daraufhin nicht die Zulassungsbescheinigung Teil II (Kraftfahrzeugbrief) vorlegt.

OLG Hamm v. 11.10.2013:
Der Anspruchsteller ist nach den Grundsätzen der sekundären Darlegungslast gehalten, zu den Umständen seines Besitz und Eigentumserwerbs schlüssig vorzutragen. Kommt er dem nicht nach, kommt ihm die Vermutungswirkung des § 1006 BGB nicht zu Gute. Den Nachweis seines Eigentums hat er dann nach Vollbeweisgrundsätzen zu führen.

OLG Saarbrücken v. 08.05.2014:
Die gesetzliche Vermutung des § 1006 Abs. 1 BGB setzt lediglich voraus, dass der Besitzer seinen unmittelbaren Besitz nachweist und die Rechtsbehauptung aufstellt, Eigentümer der Sache zu sein. Er ist nicht gehalten, im Sinne einer sog. sekundären Darlegungslast seinerseits zu den Umständen des Eigentumserwerbs vorzutragen, wenn der Beweisgegner den Eigentumserwerb schlicht bestreitet.

OLG Düsseldorf v. 24.06.2014:
Zum Nachweis eines Eigentumserwerbs genügt es nicht, pauschal die Eigentümerstellung zu behaupten und keinen substantiierten Vortrag zu den einzelnen Erwerbstatsachen zu leisten.

AG Brandenburg v. 03.07.2015:
Die Eigentumsvermutung des § 1006 BGB gilt bei Kraftfahrzeugen selbst dann zugunsten des Besitzers des Kfz, wenn dieser nicht als Halter im Kfz-Brief eingetragen wurde.

OLG Köln v. 22.04.2015:
Hatte der Kläger unmittelbaren Besitz an dem Fahrzeug, gilt zu seinen Gunsten die Vermutung der Erlangung von Eigenbesitz und damit auch der Eigentümerstellung.

LG Mönchengladbach v. 04.05.2015:
Ein Schadensersatzanspruch wegen Fahrzeugbeschädigung scheidet aus, wenn der Kläger weder seinen Besitz noch sein Eigentum an dem Fahrzeug, z.B. durch Vorlage eines Kaufvertrages, nachweist. Insofern ergibt sich aus der Haltereigenschaft nicht, dass der Kläger auch Eigentümer des Fahrzeuges ist.

LG Dortmund v. 09.12.2015:
Legt ein im Rahmen eines Verkehrsunfalls Geschädigter trotz durch die Gegenseite bestrittener Aktivlegitimation die Zulassungsbescheinigung Teil II im Rahmen eines Rechtsstreits um Schadensersatzansprüche aus Verkehrsunfall nicht vor, so ist der Anspruch wegen fehlender Aktivlegitimation zurückzuweisen.

OLG Düsseldorf v. 19.06.2018:
Der Geschädigte kann nicht durch bloßes Bestreiten der Aktivlegitimation dazu gezwungen werden, Auskünfte darüber zu erteilen, auf welche Weise er das Eigentum an dem Fahrzeug erlangt hat. - Die Eigentumsvermutung nach § 1006 Abs. 1 S. 1 BGB kann nur substantiiert widerlegt werden. Lediglich das unsubstantiierte Bestreiten "ins Blaue hinein" reicht nicht aus.

BGH v. 27.04.2021:
  1.  Ist die Direktklage eines Dritten gegen den Versicherer und den Fahrer rechtskräftig abgewiesen worden, ist eine Klage gegen den Halter gemäß § 124 Abs. 1 VVG dann ausgeschlossen, wenn der Versicherer zumindest auch wegen der Halterhaftung erfolglos in Anspruch genommen worden war.

  2.  Die Rechtskrafterstreckung gemäß § 124 Abs. 1 VVG erfolgt auch dann, wenn der Dritte mit seinem Begehren auf Schadensersatz gegen den Versicherer (nur) deshalb unterlegen ist, weil er seine Aktivlegitimation nicht nachweisen konnte.

OLG Hamm v. 11.06.2021:
Genügt der mittelbare Besitzer als Unfallgeschädigter bei einfachem Bestreiten seiner Eigentümerstellung durch den Schädiger seiner sekundären Darlegungslast, indem er zu den Umständen seines Besitz- und Eigentumserwerbs konkret und schlüssig vorträgt, ist es im Hinblick auf die Vermutung des § 1006 Abs. 3, Abs. 1 Satz 1 BGB am Schädiger, gemäß § 292 ZPO den Beweis des Gegenteils zu führen, was hinreichenden Tatsachenvortrag und Beweisantritt erfordert (in Abgrenzung zu OLG Hamm, Beschluss vom 7. Mai 2021 - 7 U 9/21, Ls. 1).

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Aktivlegitimation im Leasingverhältnis:


Aktivlegitimation für Schadensersatzansprüche aus Verkehrsunfall im Leasingverhältnis

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Besitzwechsel - Werkstatt / Kunde:


BGH v. 17.03.2017:
   Bei einem Werkvertrag ist der Besteller, der nach erfolgter Reparatur seines Kraftfahrzeuges eine Probefahrt vornimmt, nicht Besitzdiener des Werkunternehmers.

Jedenfalls dann, wenn eine zur Vorbereitung der Abnahme eines reparierten Kraftfahrzeugs durchgeführte Probefahrt des Bestellers in Anwesenheit des Werkunternehmers oder dessen Besitzdieners stattfindet, erlangt der Besteller keinen unmittelbaren Besitz an dem Fahrzeug. Vielmehr bleibt der Werkunternehmer unmittelbarer Besitzer; sein Besitz wird lediglich gelockert.

Die Übergabe eines Schlüssels bewirkt nur dann einen Übergang des Besitzes an der dazugehörigen Sache, wenn der Übergeber die tatsächliche Gewalt an der Sache willentlich und erkennbar aufgegeben und der Empfänger des Schlüssels sie in gleicher Weise erlangt hat.

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Gegenüber der Rechtsschutzversicherung:


OLG Celle v.29.07.2004:
Zur Aktivlegitimation eines nur Mitversicherten nach Treu und Glauben.

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Aktivlegitimation des Mietwagenunternehmers:


Zur Frage fremder Rechtsbesorgung bei der Geltendmachung abgetretener Schadensersatzansprüche durch eine Autovermietung

OLG Stuttgart v. 18.08.2011:
Ein Mietwagenunternehmer ist für die Geltendmachung abgetretener Schadensersatzansprüche aktivlegitimiert. Die Beitreibung der abgetretenen Forderungen ist selbst dann, wenn ein fremdes Geschäft nicht zu leugnen ist, nur ein Annex – und damit bloße Nebenleistung - zum eigentlichen Hauptgeschäft, so dass in jedem Falle eine erlaubnisfreie Dienstleistung i. S. v. § 5 Abs. 1 RDG vorliegt.

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Nach Leistung des Kaskoversicherers:


OLG Karlsruhe v. 13.12.2013:
Leistet der Kaskoversicherer ganz oder teilweise nach Rechtshängigkeit an den gegen den Schädiger klagenden Geschädigten, muss dieser seine Klage insoweit auf Zahlung an den Versicherer umstellen.

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Nach Leistung des Sozialversicherungsträgers:


BGH v. 17.10.2017:
Der durch einen Verkehrsunfall Geschädigte ist einem angehörigen Schädiger, mit dem er in häuslicher Gemeinschaft lebt, und dessen Haftpflichtversicherer gegenüber grundsätzlich auch insoweit aktivlegitimiert, als er Schadensersatzleistungen verlangt, die mit den ihm vom Sozialversicherungsträger zu erbringenden Sozialleistungen kongruent sind. Ein Verlust der Aktivlegitimation durch Übergang seiner diesbezüglichen Forderung auf den Sozialversicherungsträger gemäß § 116 Abs. 1 Satz 1 SGB X ist aufgrund des Familienprivilegs des § 116 Abs. 6 Satz 1 SGB X ausgeschlossen (Senatsurteil vom 28. November 2000, VI ZR 352/99, BGHZ 146, 108). Eine Übertragung des Regelungsinhalts des § 86 Abs. 3 VVG auf § 116 Abs. 6 SGB X im Wege der Auslegung oder Analogie scheidet aus.

Landgericht Düsseldorf v. 09.06.2023:
Zur Eigentumsvermutung des Besitzers nach § 1006 BGB und Präklusion verspäteten Bestreitens der Aktivlegitimation und des Unfallhergangs

Landgericht Duisburg v. 19.05.2023:
Fehlende Aktivlegitimation bei Schadensersatzansprüchen nach Verkehrsunfall: Anforderungen an den Eigentumsnachweis

Landgericht Nürnberg-Fürth v. 15.02.2024:
Zur Aktivlegitimation und zum Nachweis eines Verkehrsunfalls bei bestrittenem Unfallgeschehen und Eigentum

Amtsgericht Coburg v. 12.07.2023:
Zum Werkstattrisiko und zur Aktivlegitimation des Besitzers bei der Erstattung von Unfallreparaturkosten

OLG Hamm v. 16.05.2023:
Zur Eigentumsvermutung nach § 1006 Abs. 1 BGB bei Unklarheiten im Erwerbsgeschäft und zur Beweislast für die Einwilligung in einen Verkehrsunfall.

Landgericht Wuppertal v. 18.05.2022:
Zum Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Anspruch auf Nachbesichtigung und Aktivlegitimation des Eigentümers

Landgericht Würzburg v. 16.02.2022:
Aktivlegitimation und Umsatzsteuererstattung des Leasingnehmers bei Reparatur eines Unfallschadens am Leasingfahrzeug

BGH v. 17.01.2023:
Zum Mitverschulden des Sicherungseigentümers bei Verkehrsunfallschäden; alternative Klagehäufung und Prozessstandschaft

Landgericht Bielefeld v. 27.11.2020:
Beweislast für manipulierten Verkehrsunfall und Aktivlegitimation des Geschädigten trotz widersprüchlichen Vortrags

OLG Köln v. 06.08.2020:
Zur Aktivlegitimation des Besitzers bei fiktiven Reparaturkosten und Wertminderung eines sicherungsübereigneten Kfz

Amtsgericht Siegburg v. 24.07.2020:
Zur Aktivlegitimation des Geschädigten bei Verkehrsunfallschäden; keine Pflicht zur Vorlage von Kaufvertrag oder Ausfüllen von Fragebögen

OLG Hamm v. 12.02.2020:
Abgesprochener Verkehrsunfall: Kein Schadensersatz ohne Nachweis der Aktivlegitimation

Landgericht Essen v. 03.02.2020:
Beweis eines Verkehrsunfalls trotz Manipulationsvorwurf; Anforderungen an die Aktivlegitimation des Klägers

Amtsgericht Dachau v. 14.06.2023:
Aktivlegitimation des Konzessionsnehmers für Schäden an Autobahninfrastruktur; kein Abzug Neu-für-alt bei Verkehrsschildern

Amtsgericht Solingen v. 20.08.2019:
Ersatzfähigkeit von UPE-Aufschlägen bei fiktiver Schadensabrechnung nach Verkehrsunfall; Nachweis der Aktivlegitimation.

Landgericht Bonn v. 22.02.2023:
Verkehrssicherungspflicht bei Bäumen im Verkehrsraum: Natürlicher Fruchtfall und Abgrenzung zu Astabbrüchen; Anforderungen an die Aktivlegitimation

Landgericht Essen v. 01.03.2019:
Zum Nachweis von Eigentum und mittelbarem Besitz an einem Fahrzeug bei Schadensersatzansprüchen

OLG Dresden v. 30.06.2026:
Aktivlegitimation des Versicherungsnehmers bei Sicherungsübereignung des Fahrzeugs und Anforderungen an den Beweis eines Kfz-Diebstahls

Landgericht Aachen v. 14.12.2017:
Beweislast für Eigentum am Fahrzeug bei Schadensersatzklage nach Verkehrsunfall

Landgericht Düsseldorf v. 09.10.2017:
Zur Aktivlegitimation des Klägers bei behauptetem Verkehrsunfall und Indizien für Manipulation

OLG Düsseldorf v. 18.02.2025:
Haftung des Car-Sharing-Kunden bei Fahrzeugschaden unter Alkoholeinfluss und AGB-Verstoß

BayObLG v. 03.08.2023:
Zur Bestimmung der sachlichen Zuständigkeit bei Streitgenossenschaft mit Amtshaftungsanspruch

Amtsgericht Gemünden v. 19.08.2021:
Zur Aktivlegitimation des Leasingnehmers bei Unfallschäden und zur Umsatzsteuererstattung

OLG Düsseldorf v. 02.04.2019:
Zur Aktivlegitimation des Leasingnehmers bei Unfallschäden und zur Betriebsgefahr eines Leasingfahrzeugs

Landgericht Köln v. 21.05.2019:
Zur Plausibilität eines Verkehrsunfalls trotz Indizien für gestellten Unfall und Aktivlegitimation des Sicherungseigentümers

Amtsgericht Langenfeld v. 04.01.2023:
Zur Restwertbestimmung nach einem Verkehrsunfall bei Sicherungsübereignung und Aktivlegitimation des Halters

Amtsgericht Remscheid v. 26.08.2022:
Aktivlegitimation des Fahrzeugeigentümers bei Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall; Erstattungsfähigkeit bezahlter Gutachterkosten

Amtsgericht Wuppertal v. 18.07.2022:
Zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen für ein Leasingfahrzeug durch den Leasingnehmer nach Verkehrsunfall

Landgericht Münster v. 20.12.2022:
Wiederbeschaffungsaufwand bei Totalschaden: Restwertangebote aus dem Internet und Aktivlegitimation des Darlehensnehmers.

Landgericht Duisburg v. 09.09.2022:
Gebrauchtwagenkauf: Mängelrüge nach verweigerter Probefahrt und Aktivlegitimation des Klägers

Amtsgericht Köln v. 14.05.2021:
Zum merkantilen Minderwert bei jungen Gebrauchtfahrzeugen nach Unfallschaden und zur Prozessstandschaft für Leasingansprüche

OLG München v. 21.04.2021:
Zur Aktivlegitimation des Leasingnehmers bei fiktiver Abrechnung von Reparaturkosten und Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall

Landgericht Nürnberg-Fürth v. 18.02.2021:
Zur Aktivlegitimation des Darlehensnehmers bei umfassender Sicherungsabtretung von Schadensersatzansprüchen

Landgericht München v. 17.12.2025:
Aktivlegitimation bei Weiterveräußerung eines Dieselfahrzeugs mit Abtretung von Sachmängelhaftungsansprüchen

Amtsgericht Eschweiler v. 21.04.2023:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall und Aktivlegitimation des Zessionars

Landgericht Mönchengladbach v. 18.12.2019:
VW-Abgasskandal: Aktivlegitimation und Schadensersatzanspruch des Leasingnehmers nach § 826 BGB

Landgericht Duisburg v. 26.05.2026:
Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Geltendmachung von Reparaturkosten und merkantilem Minderwert für sicherungsübereignetes Fahrzeug in gewillkürter Prozesssta

Landgericht Dortmund v. 13.08.2018:
Anwaltliche Beratungspflichten bei Aktivlegitimation und Forderungsübergang in Verkehrssachen

Amtsgericht Düsseldorf v. 29.02.2016:
Zur Erstattung von Sachverständigenkosten bei verschwiegenen Vorschäden und zum Nachweis von Eigentum und Nutzungsausfall

OLG Hamm v. 18.11.2022:
Zur Verjährung eines Schadensersatzanspruchs nach Abtretung an Prozessfinanzierer und Rückabtretung bei fehlender Aktivlegitimation des Finanzierers

Landgericht Düsseldorf v. 08.09.2023:
Anforderungen an Aktivlegitimation und Beweis des äußeren Bildes bei Fahrzeugdiebstahl in der Kaskoversicherung

OLG Hamm v. 18.12.2020:
Aktivlegitimation des Klägers bei Reparaturkosten und sofortiges Anerkenntnis nach § 97 ZPO.

OLG Hamm v. 09.01.2023:
Zur Eigentumsvermutung nach § 1006 Abs. 3 BGB bei Fahrzeugen und dem Beweiswert von Zulassungsbescheinigung/Kaufvertrag

OLG Hamm v. 06.07.2021:
Anforderungen an die Darlegung von Besitz und Eigentum sowie von Alt-/Vorschäden beim Wiederbeschaffungswert nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Mönchengladbach v. 02.11.2016:
Zum Bestreiten der Eigentümerstellung des Geschädigten nach vorprozessualer Regulierung und Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten.

OLG Köln v. 21.10.2020:
Zur Aktivlegitimation des Leasingnehmers bei Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen im Dieselskandal

OLG Köln v. 18.07.2017:
Zum Nachweis der Eigentümerstellung eines Fahrzeugs und der Aktivlegitimation bei Schadensersatzansprüchen aus § 7 StVG.

Landgericht Aachen v. 16.12.2016:
Eigentumsvermutung nach § 1006 BGB bei Verkehrsunfallschäden: Besitzerstellung und Anwesenheit Dritter

Landgericht Essen v. 08.03.2016:
Zur Aktivlegitimation bei Verkehrsunfallschäden und zum deklaratorischen Schuldanerkenntnis durch Teilregulierung

OLG Düsseldorf v. 19.05.2015:
Zur Beweiswürdigung bei gestelltem Unfallereignis, fehlender Aktivlegitimation und massiven Vorschäden

Landgericht Köln v. 20.03.2015:
Auskunftspflicht des Besitzers bei Weiterveräußerung von Landmaschinen; Gutgläubiger Erwerb ohne Zulassungsbescheinigung Teil II

Amtsgericht Münster v. 07.03.2014:
Zur Beweiswürdigung der Unfallverursachung bei bestrittenem Kontakt nach Wendemanöver

Landgericht Duisburg v. 23.01.2014:
Zur Aktivlegitimation und Ermittlung des Wiederbeschaffungswertes bei unklarer Fahrzeuglaufleistung

Landgericht Mönchengladbach v. 12.11.2013:
Zum fehlenden Nachweis der Aktivlegitimation (Eigentümerstellung) bei einem Verkehrsunfallschaden

Landgericht Hagen v. 14.10.2013:
Zur Ablehnung von Prozesskostenhilfe bei unzureichender Darlegung von Aktivlegitimation, Vorschäden und Schmerzensgeldanspruch nach Verkehrsunfall

OLG Hamm v. 11.10.2013:
Zur sekundären Darlegungslast beim Eigentumsnachweis eines Unfallfahrzeugs und der Vermutung des § 1006 BGB

OLG Düsseldorf v. 18.09.2012:
Zur Definition des virtuellen Verkaufsraums im Internet und der Pflicht zur Angabe der CO2-Effizienzklasse

Landgericht Essen v. 06.05.2013:
Anforderungen an den Nachweis von Eigentum und Vorschadenbeseitigung bei Unfallschäden

Amtsgericht Velbert v. 04.04.2013:
Zum Nachweis von Eigentum und Abgrenzung von Vorschäden bei Schadensersatzansprüchen aus Verkehrsunfall

Amtsgericht Mönchengladbach v. 19.03.2013:
Fehlender Nachweis der Aktivlegitimation bei Schadensersatzansprüchen nach einem Verkehrsunfall

Landgericht Bochum v. 17.01.2013:
Zur Entkräftung der Eigentumsvermutung des § 1006 BGB bei unzureichendem Sachvortrag zum Erwerb

Landgericht Essen v. 17.12.2012:
Darlegungslast des Geschädigten bei Vorschäden und bestrittener Aktivlegitimation nach Verkehrsunfall

Landgericht Bochum v. 29.10.2012:
Zum Nachweis des Eigentums am Fahrzeug bei Schadensersatzklage nach Verkehrsunfall

Landgericht Hagen v. 17.07.2012:
Klageabweisung wegen fehlenden Eigentumsnachweises und unglaubwürdiger Zeugen bei Verkehrsunfallschaden

Amtsgericht Mülheim an der Ruhr v. 03.04.2012:
Eigentumsnachweis nach mündlichem Kaufvertrag eines Unfallfahrzeugs und Schadensersatzanspruch des Klägers

Landgericht Essen v. 05.03.2012:
Aktivlegitimation bei Schadensersatzanspruch für fremdes Fahrzeug; Voraussetzungen der gewillkürten Prozessstandschaft

Landgericht Düsseldorf v. 17.02.2012:
Zur Aktivlegitimation des Leasingnehmers bei Schadensersatzansprüchen nach Verkehrsunfall und gekündigtem Leasingvertrag

Amtsgericht Gummersbach v. 18.05.2011:
Nichtigkeit der Abtretung von Mietwagenkostenansprüchen an Mietwagenunternehmen bei Verstoß gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG)

Landgericht Hagen v. 18.04.2011:
Aktivlegitimation des Leasingnehmers bei Schadensersatzansprüchen nach Verkehrsunfall

OLG Düsseldorf v. 02.03.2011:
Zur Aktivlegitimation des Verkehrshaftungsversicherers und dem Beweiswert des Frachtbriefs nach CMR

OLG Düsseldorf v. 02.03.2010:
Zur Aktivlegitimation und zum Nachweis eines ersatzfähigen Mindestschadens bei mehrfachen Vorschäden und widersprüchlichen Angaben.

Landgericht Aachen v. 12.03.2013:
Zur Aktivlegitimation des Leasingnehmers bei Reparaturkosten und Wertminderung nach Verkehrsunfall

Landgericht Dortmund v. 17.01.2012:
Aktivlegitimation des Leasingnehmers bei Sachschaden; fiktive Abrechnung von Reparaturkosten

OLG Köln v. 25.01.2010:
Zur Eigentumsvermutung des § 1006 BGB bei Besitz eines Kraftfahrzeugs und des Kraftfahrzeugbriefs durch verschiedene Personen

Amtsgericht Dortmund v. 08.12.2009:
Zur Unzulässigkeit der Klage bei unerlaubter Rechtsdienstleistung durch Geltendmachung abgetretener Mietwagenkosten

Landgericht Bonn v. 01.10.2009:
Zur Eigentumsübertragung eines Pkw bei Zurückbehaltung des Kfz-Briefs durch den Zahlenden

OLG Düsseldorf v. 11.02.2009:
Zum gutgläubigen Erwerb von Sicherungseigentum an einem Pkw; Nachforschungspflicht bei fehlender Eintragung im Kfz-Brief

Landgericht Kleve v. 15.10.2008:
Zum Nachweis des Eigentums an einem Fahrzeug bei Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen nach einem angeblichen Verkehrsunfall

Landgericht Köln v. 18.03.2008:
Zur Aktivlegitimation des Leasingnehmers in gewillkürter Prozessstandschaft bei Verkehrsunfallschäden am Leasingfahrzeug

Landgericht Dortmund v. 15.08.2007:
Zum Beweis der Aktivlegitimation bei einer Fahrzeugversicherung und Unglaubwürdigkeit von Zeugenaussagen zum Eigentumserwerb

Landgericht Duisburg v. 05.12.2005:
Zum Eigentumserwerb an einem Kraftfahrzeug und der Bedeutung des Kfz-Briefes für den Eigentumsübergang.

Landgericht Bielefeld v. 18.07.2005:
Zur Auslegung der Ablösesumme und Eigentumserwerb des Leasingnehmers bei vorzeitiger Auflösung des Leasingvertrages

Amtsgericht Münster v. 31.07.2006:
Aktivlegitimation des Leasingnehmers nach Verkehrsunfall und Erstattungsfähigkeit von Rechtsanwaltskosten

OLG Düsseldorf v. 23.05.2005:
Zur Aktivlegitimation des Leasingnehmers bei Abrechnung des Fahrzeugschadens auf Neuwagenbasis nach Abtretung durch den Leasinggeber

OLG Köln v. 01.03.2005:
Beweislast für Eigentum am beschädigten Fahrzeug bei Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen nach Verkehrsunfall

OLG Köln v. 01.02.2005:
Kaskoversicherung: Beweis des äußeren Bildes einer Fahrzeugentwendung; Aktivlegitimation des Versicherungsnehmers

OLG Koblenz v. 01.06.2015:
Aktivlegitimation bei Verkehrsunfall: Keine Eigentumsvermutung nach § 1006 BGB bei unglaubwürdigem Besitzerwerb

Amtsgericht Wertheim v. 14.10.2005:
Aktivlegitimation

OLG Köln v. 08.05.1998:
Nutzungsausfall (allgemein + Pkw)

OLG Braunschweig v. 19.09.2017:
Leasingfahrzeug

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