Das Verkehrslexikon

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Fahreignung als Voraussetzung für die Erteilung bzw. Wiedererteilung oder Verlängerung einer Fahrerlaubnis




Gliederung:


   Einleitung

Weiterführende Links

Allgemeines

Beweislast der Behörde / Mitwirkungspflicht des Betroffenen

Führungszeugnis

EU-Richtlinie 91/439/EWG zu Alkohol und Drogen

Alkohol

Drogen

Fehlende Fahrpraxis<

Krankheiten

MPU

Praktische Fahrprobe

Sehvermögen

Straftaten

Substitution

Verfahrensrechtliches




Einleitung:


Fahreignung ist die umfassende Fähigkeit, aktiv als Führer von Fahrzeugen am öffentlichem Straßenverkehr teilzunehmen.

Systematisch umfasst die für die Erteilung einer Fahrerlaubnis erforderliche Fahreignung zahlreiche Komponenten:

körperlicher Art (Beispiele: Reaktionsvermögen, Sehvermögen)
charakterlicher Art (keine aggressiven Neigungen, keine relevanten Vorstrafen oder verkehrsrelevante Eintragungen, Einhaltung der Verkehrsregeln, Resistenz gegen suchtauslösende Substanzen - Alkohol, Drogen),
medizinischer Art (Abwesenheit von Krankheiten bzw. den Anforderungen des Verkehrs genügende medikamentöse Einstellung),

Zwar trifft den Betroffenen, der eine Fahrerlaubnis erwerben oder bei gegebenen Eignungszweifeln sich gegen einen Entzug der Fahrerlaubnis wehren will, eine Mitwirkungspflicht, jedoch liegt die Beweislast für ganz oder teilweise fehlende Fahreignung bei der Führerscheinbehörde, die die für eine rechtmäßige Entscheidung maßgeblichen Tatsachen von Amts wegen zu ermitteln hat.

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Weiterführende Links:


Stichwörter zum Thema Fahrerlaubnis und Führerschein

Fahreignungs-Bewertungssystem

Stichwörter zum Thema MPU

Krankheiten und Fahrerlaubnis

Wiedererteilung der Fahrerlaubnis - Wiedererlangung der Fahreignung

Kontrolliertes Trinken

Die Entziehung der Fahrerlaubnis im Verwaltungsverfahren

Die Bindungswirkung des Strafurteils bzw. der Entscheidung im Ordnungswidrigkeitenverfahren gegenüber der Verwaltungsbehörde bei der Beurteilung der Fahreignung und bei Probezeitmaßnahmen

Die MPU - Fahreignungsgutachten

Himmelreich DAR 2005, 131:

Zur Zulässigkeit der Beibringung eines positiven MPU-Gutachtens auch schon vor Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis

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Allgemeines:


BVerwG v. 31.07.1985:

Letzter maßgeblicher Zeitpunkt zur Behebung von Eignungszweifeln ist der Zeitpunkt des Erlasses des Widerspruchsbescheides

VGH München v. 30.11.1998:

Rückwirkende Ausräumung von Eignungszweifeln (bezogen auf den Zeitpunkt des Widerspruchsbescheides) ist noch in der Berufungsinstanz zulässig

VG Neustadt v. 16.03.2005:

Zur Pflicht der FE-Behörde, der Teilnahme an einem Kurs gem. § 70 FeV zuzustimmen und die Führerscheinakte dazu bis zum Erlass des Widerspruchsbescheides herauszugeben

OVG Lüneburg v. 08.03.2006:

Mit einem fachärztlichen Gutachten, das nicht in Absprache mit der Führerscheinbehörde und ohne die Führerscheinakte sowie ohne Fragestellung der Führerscheinbehörde erstellt wurde, können Eignungszweifel in der Regel nicht behoben werden.

OVG Koblenz v. 19.07.2006:

Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit der Entziehung der Fahrerlaubnis kann allein der Zeitpunkt der Bekanntgabe des Widerspruchsbescheids, der dem Verwaltungsakt erst die für den Prozess entscheidende Gestalt gibt, sein

OVG Bautzen v. 26.10.2009:

Steht die Nichteignung des Fahrerlaubnisinhabers vor Erlass des Widerspruchsbescheides im Fahrerlaubnisentziehungsverfahren wegen Metamphetaminkonsums nicht mehr fest, sondern bestehen nach erfolgreicher Teilnahme an einem Drogenkontrollprogramm nur noch Zweifel an der Fahreignung, muss die Behörde dem Betroffenen Gelegenheit geben, durch ein medizinisch-psychologisches Fahreignungsgutachten die Wiederherstellung seiner Fahreignung nachzuweisen. Sollen Zweifel mit einem früheren Drogenkonsum begründet werden, ist zusätzlich zu beachten, dass nicht jeder beliebig weit in der Vergangenheit liegende Drogenkonsum als Grundlage für die Anforderung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens herangezogen werden kann. Der festgestellte Betäubungsmittelmissbrauch muss vielmehr nach Gewicht und unter zeitlichen Gesichtspunkten noch geeignet sein, die Kraftfahreignung in Zweifel zu ziehen.

OVG Münster v. 11.04.2017:

Resultieren Fahreignungszweifel aus Sachverhalten, die in das Verkehrszentralregister einzutragen waren bzw. in das Fahreignungsregister aufzunehmen sind, beantwortet sich die Frage, wie lange der jeweilige Sachverhalt die Anordnung eines Fahreignungsgutachtens rechtfertigen kann, grundsätzlich nach den für diese Register geltenden Tilgungs- und Verwertungsvorschriften. Wenn hingegen die Zweifel an der Fahreignung aus einem nicht eintragungsfähigen Sachverhalt herrühren, ist in Ermangelung eines speziellen gesetzlichen Maßstabs einzelfallbezogen zu prüfen, ob der Sachverhalt nach Art und Ausmaß bzw. nach Maßgabe des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes immer noch einen Klärungsbedarf hervorruft. Diese einzelfallbezogene Betrachtungsweise dürfte auch dann geboten sein, wenn die Fahreignungszweifel aus Straftaten resultieren, die nur eine Eintragung in das Bundeszentralregister, nicht aber in das Verkehrszentralregister bzw. in das Fahreignungsregister nach sich gezogen haben.

OVG Magdeburg v. 25.06.2021:
  1.  Als Tatsachen, die im Sinne des § 22 Abs 2 S 5 FeV Bedenken gegen die Eignung des Bewerbers begründen, kommen nicht nur Sachverhalte in Betracht, die in einem strafgerichtlichen Verfahren festgestellt worden sind und zu einer strafgerichtlichen Verurteilung geführt haben.

  2.  Die Anforderung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens nach § 13 S 1 Nr 2 Buchst c FeV ist auch dann nicht unangemessen, wenn der Betroffene vorträgt, er habe mit dem Fahrrad nur eine sehr kurze Strecke bei nur geringem Verkehrsaufkommen zurückgelegt (wie OVG RP, Urteil vom 17. August 2012 - 10 A 10284/12 - juris Rn 29).

  3.  Die strafgerichtliche Rechtsprechung zum Absehen von der Regelvermutung des § 69 Abs 2 StGB kann nicht auf die Fälle des § 13 S 1 Nr 2 Buchst c FeV übertragen werden.

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Beweislast der Behörde / Mitwirkungspflicht des Betroffenen:


Mitwirkungspflicht des Betroffenen an der Beseitigung von Fahreignungszweifeln

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Führungszeugnis:


OVG Bautzen v. 24.05.2016:
Legt ein Fahrerlaubnisinhaber, der die Verlängerung seiner befristeten Fahrerlaubnis beantragt, nicht fristgemäß entsprechend der seit 01.05.2014 geltenden Fassung des § 11 Abs. 1 Satz 5 FeV ein amtliches Führungszeugnis vor, ist die Verlängerung zu versagen. Ein später vorgelegtes Führungszeugnis führt nicht zu einem Anspruch auf „nahtlose“ Verlängerung der befristeten Fahrerlaubnis.

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EU-Richtlinie 91/439/EWG zu Alkohol und Drogen:


2. EU-FS-Richtlinie zur Alkoholproblematik

2. EU-FS-Richtlinie zur Drogenproblematik

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Alkohol:


Stichwörter zum Thema Alkohol

Alkohol und Fahrerlaubnisentzug und -erteilung im Verwaltungsverfahren

Fahreignung - Kriterien bezüglich Fahrerlaubnis und Alkohol

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Drogen:


Stichwörter zum Thema Drogen

Stichwörter zum Thema Cannabis

Probleme des Drogenkonsums und des Wirkstoffnachweises

Drogen im Fahrerlaubnisrecht

Wiedererteilung der Fahrerlaubnis - Wiedererlangung der Fahreignung

Drogenabstinenz und Wiedererlangung der Fahrerlaubnis

OVG Münster v. 22.12.2014:
Für die Annahme, der Wiedererlangung der Kraftfahreignung bedarf es (neben einer hier festgestellten dreimonatigen Drogenabstinenz) zusätzlich des Nachweises, dass bezogen auf die Einnahme illegaler Drogen auf der Grundlage einer tragfähigen Motivation eine hinreichend stabile Verhaltensänderung eingetreten ist und daher für die Folgezeit eine günstige Prognose getroffen werden kann. Dieser Nachweis kann grundsätzlich - und so auch hier - nur auf der Grundlage einer medizinisch- psychologischen Begutachtung erbracht werden.

VG Bremen v. 15.06.2016:
Die Voraussetzungen für eine positive Prognose der Fahreignung eines von multiplen Substanzen (v.a. Heroin und Kokain) Abhängigen liegen auch dann nicht mehr vor, wenn er Cannabis konsumiert hat.

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Fehlende Fahrpraxis:


VG Stuttgart v. 01.03.2017:
Das Wissen und die Fähigkeit zum sicheren, verkehrsordnungsgemäßen und umweltbewussten Führen eines KFZ unterliegt einer gewissen Relativierung durch die Zeit. - Fahrpraxis mit einem Mofa oder beim Rangieren auf einem privaten Grundstück ist nicht geeignet, Fahrpraxis im öffentlichen Straßenverkehr zu substituieren.

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Krankheiten:


Krankheiten und Fahrerlaubnis

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MPU:


Stichwörter zum Thema medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU)

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Praktische Fahrprobe:


Fahrschule / Fahrlehrer / Fahrschüler

Die praktische Fahrprobe

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Sehvermögen:


Sehvermögen und Fahrerlaubnis

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Straftaten:


MPU-Anordnung wegen vorangegangener Straftaten

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Substitution:


Substitutionsbehandlung

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Verfahrensrechtliches:


Stichwörter zum Thema Verkehrsverwaltungsrecht

OVG Berlin-Brandenburg v. 17.04.2015:
Ernstliche Zweifel an der Ergebnisrichtigkeit der angegriffenen Entscheidung im Sinne von § 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO können sich auch aus Umständen ergeben, die das Verwaltungsgericht nicht kannte und deshalb nicht berücksichtigen konnte. Dies gilt zumindest dann, wenn das fristgerechte Zulassungsvorbringen nach § 124a Abs. 4 Satz 4 VwGO durch die nachträgliche Einführung weiterer Tatsachen lediglich vertieft wird.

VG Neustadt v. 14.09.2015:
Anonymen Hinweisen Dritter kommt allgemein noch kein eigener Erkenntniswert zu, der Ermittlungsmaßnahmen, wie sie § 11 Abs 2 FeV vorsieht, begründet, weil aus dem sie kennzeichnenden Charakter der Unverbindlichkeit für den Anzeigenden - die Behauptungen können auf bloßer Böswilligkeit beruhen und für den Anzeiger folgenlos aufgestellt werden - bereits kein genügender Anfangsverdacht erwächst. - Liegen keine besonderen Umstände vor, die dafür sprechen, trotz festgestellter Eignungsbedenken eines Fahrerlaubnisinhabers von weiteren Aufklärungsmaßnahmen abzusehen, besteht für die Fahrerlaubnisbehörde im Rahmen des § 11 Abs 2 S 1 FeV kein Anlass zu weitergehenden gesonderten Ermessenserwägungen.

Verwaltungsgericht München v. 23.10.2024:
Fahrerlaubnisentziehung wegen fehlenden Gutachtens zur Fahreignung bei Diabetes, Polyneuropathie und Schlaganfall

BVerwG v. 18.06.2020:
Fahrerlaubnisentziehung: Begrenzung des Tattagprinzips durch Verwertungsverbot nach Löschung von Eintragungen

Verwaltungsgericht Minden v. 22.10.2024:
Zur vorläufigen Neuerteilung einer Fahrerlaubnis bei Cannabismissbrauch und der Notwendigkeit eines medizinisch-psychologischen Gutachtens

Verwaltungsgericht Köln v. 24.04.2024:
Zur Fahrerlaubniserteilung bei Alkoholabhängigkeit: Rechtmäßigkeit der MPU-Anordnung und Folgen der Nichtbeibringung.

Verwaltungsgericht Minden v. 19.01.2023:
Zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis bei fehlendem positivem medizinisch-psychologischem Gutachten (MPU)

Verwaltungsgericht Köln v. 18.10.2022:
Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach Alkoholfahrten; Anforderungen an MPU-Gutachten

Verwaltungsgericht Köln v. 06.09.2022:
Zur Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach Entzug wegen psychischer Auffälligkeiten und Straftaten

Verwaltungsgericht Köln v. 06.09.2022:
Zur Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach Entzug wegen Alkohol und der Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (MPU)

Verwaltungsgericht Köln v. 12.01.2022:
Neuerteilung der Fahrerlaubnis bei Alkoholabhängigkeit: Notwendigkeit der Aufarbeitung der Ursachen und Therapie trotz Abstinenz

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 26.04.2021:
Mitführen einer Minikamera in der theoretischen Fahrerlaubnisprüfung als schwerwiegende Täuschungshandlung

Verwaltungsgericht Aachen v. 12.11.2020:
Zur Gutachtenanordnung nach Neuerteilung der Fahrerlaubnis bei über 15-jähriger Unterbrechung der Probezeit

Verwaltungsgericht Köln v. 31.07.2019:
Zur Gewähr für die Fahrgastbeförderung: Keine MPU-Anordnung bei wirtschaftlichen Straftaten ohne direkten Bezug zur persönlichen Bereicherung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 23.05.2019:
Zur Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach wiederholten Trunkenheitsfahrten und verweigerter medizinisch-psychologischer Untersuchung (MPU)

OLG Hamm v. 11.04.2019:
Zur subjektiven Erkennbarkeit der Fahruntüchtigkeit bei plötzlichen gesundheitlichen Mängeln und Alter eines Kraftfahrers

Oberverwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen v. 10.06.2026:
Zur besonderen Verantwortung bei der Fahrgastbeförderung: Gesteigerte Anforderungen an charakterliche Eignung und Verkehrsverhalten

Verwaltungsgericht Bremen v. 12.05.2026:
Zur Verwertbarkeit eines MPU-Gutachtens bei falscher Tatsachengrundlage und zur Begründung eines ordentlichen Wohnsitzes nach § 7 FeV

Verwaltungsgericht Köln v. 28.11.2022:
Zur Unzuverlässigkeit eines Unternehmers im Gelegenheitsverkehr bei Beschäftigung von Fahrern ohne Fahrerlaubnis

Oberverwaltungsgericht NRW v. 18.02.2020:
Fahreignung bei Drogenkonsum und EU-Fahrerlaubnis: Erfordernis einer MPU trotz früherer Vorfälle

Oberverwaltungsgericht NRW v. 22.09.2017:
Fahrerlaubnisentzug bei 8 Punkten im Fahreignungsregister; Berechnung der Tilgungsfristen

Verwaltungsgericht München v. 14.05.2025:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis nach dem Fahreignungs-Bewertungssystem und den Anforderungen an die Maßnahmestufen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 27.03.2025:
Anforderungen an Angaben zum Cannabiskonsum bei Fahreignungsbegutachtung nach negativen Vorgutachten

Oberverwaltungsgericht NRW v. 08.06.2022:
Rechtmäßigkeit der MPU-Anordnung als Voraussetzung für den Schluss auf Nichteignung nach § 11 Abs. 8 Satz 1 FeV

Oberverwaltungsgericht NRW v. 20.08.2021:
Fahrerlaubnisentziehung bei Kokainkonsum und fehlender Fahreignung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 13.07.2021:
Zur Anordnung eines MPU bei Neuerteilung der Fahrerlaubnis auf Probe nach langer Unterbrechung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 15.04.2021:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei zweimaligem Fahren unter Cannabiseinfluss durch gelegentlichen Konsumenten

Oberverwaltungsgericht NRW v. 17.12.2020:
Anforderungen an die Ermessensausübung bei Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens nach § 14 Abs. 1 Satz 3 FeV

Verwaltungsgericht Aachen v. 20.04.2020:
Fahreignung bei gelegentlichem Cannabiskonsum und erstmaliger Cannabisfahrt; Frist zur Gutachtenvorlage

Oberverwaltungsgericht NRW v. 18.02.2020:
Zur Notwendigkeit eines medizinisch-psychologischen Gutachtens vor Entziehung der Fahrerlaubnis bei Cannabiskonsum

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 17.05.2018:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Kokainkonsums und den Anforderungen an die Wiedererlangung der Fahreignung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 07.11.2017:
Entziehung der Fahrerlaubnis bei Amphetamin-Konsum: Keine Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 28.12.2016:
Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Kokainkonsums; Anforderungen an die Wiedererlangung der Kraftfahreignung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 24.11.2016:
Entziehung der Fahrerlaubnis bei Nichtvorlage eines MPU-Gutachtens nach wiederholten Verstößen in der neuen Probezeit

VGH Baden-Württemberg v. 04.05.2026:
Fahreignung bei Medizinal-Cannabis: Missbräuchliche Einnahme ohne eindeutige ärztliche Verschreibung oder Überdosierung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 28.11.2016:
Zur Ablehnung der Neuerteilung der Fahrerlaubnis bei erheblichen Eignungszweifeln und fehlendem medizinisch-psychologischen Gutachten

Verwaltungsgericht Köln v. 01.08.2016:
Voraussetzungen der Neuerteilung einer Fahrerlaubnis und Unzulässigkeit einer vorläufigen Fahrerlaubnis im Eilverfahren

Verwaltungsgericht Minden v. 10.03.2016:
Nichterteilung der Fahrerlaubnis wegen fehlendem MPU-Gutachten nach Vergewaltigung als Indiz für hohes Aggressionspotenzial

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 13.05.2015:
Zur Punkteumrechnung nach StVG-Reform: Maßgeblichkeit des Eintragungsdatums für vor dem 01.05.2014 begangene Taten

Oberverwaltungsgericht NRW v. 15.04.2015:
Zur Einbeziehung nachträglich eingetragener Zuwiderhandlungen in die Punkteumrechnung nach § 65 Abs. 3 Nr. 4 StVG n.F.

Oberverwaltungsgericht NRW v. 30.03.2015:
Zur Fahreignung bei psychischer Störung oder Persönlichkeitsstörung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 09.12.2014:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei Erreichen von acht Punkten und der warnenden Wirkung von Zuwiderhandlungen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 09.12.2014:
Zur Löschung von Verkehrsordnungswidrigkeiten nach § 65 Abs. 3 Nr. 1 StVG und der Punktebewertung von Reifenmängeln

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 08.07.2015:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei altersbedingter Fahrungeeignetheit nach mangelhaftem Ergebnis einer Fahrprobe

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 17.03.2015:
Zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach Entzug wegen Alkohol- und Drogenkonsums und verweigerter MPU

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 28.11.2014:
Leseunfähigkeit des Bescheidempfängers als Bestimmtheitsmangel eines Bescheides und Folgen für die Fahrerlaubnisentziehung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 07.10.2014:
Ablehnung der Neuerteilung der Fahrerlaubnis bei Nichtbeibringung eines geforderten medizinisch-psychologischen Gutachtens

Landgericht Wuppertal v. 29.04.2014:
Zur Annahme der Fahreignung trotz Regelvermutung der Ungeeignetheit nach positiver Entwicklung des Angeklagten

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 20.02.2014:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Aggressionspotenzials: Anforderungen an MPU-Gutachten und Relevanz zur Kraftfahreignung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 01.07.2015:
Zur Punkteberechnung im Fahreignungs-Bewertungssystem und Fahrerlaubnisentziehung nach StVG n.F. (Tattagprinzip)

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 14.01.2015:
Zur Kraftfahreignung bei einmaligem Kokain- und Amphetaminkonsum

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 08.06.2014:
Entziehung der Fahrerlaubnis bei Konsum harter Drogen; Anforderungen an die Wiedererlangung der Fahreignung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 21.05.2014:
Zur Ablehnung der Wiedererteilung der Fahrerlaubnis wegen Alkoholmissbrauchs und negativem MPU-Gutachten

Verwaltungsgericht Köln v. 21.03.2014:
Versagung einer Gemeinschaftslizenz für grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr bei Insolvenz und Unzuverlässigkeit

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 18.11.2013:
Zur materiellen Befähigung zum Führen von Kraftfahrzeugen und deren formalisiertem Nachweis; kein Anspruch auf praktische Prüfung bei fehlender Befähigung trotz

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 16.10.2013:
Zur Verlängerung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung bei Diabetes Typ I mit unbefriedigender Stoffwechseleinstellung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 07.10.2013:
Fahrerlaubnisentziehung: Wiederholte Verkehrsverstöße nach Neuerteilung und widerlegter MPU-Prognose

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 05.08.2013:
Versagung der Fahrerlaubnis wegen Nichtvorlage eines MPU-Gutachtens nach mehrfachem Fahren ohne Fahrerlaubnis

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 27.02.2013:
Entziehung der Fahrerlaubnis aufgrund von Aggressionspotenzial bei Straftaten außerhalb des Straßenverkehrs

Verwaltungsgericht Aachen v. 19.10.2012:
Zur Zulassung zur Fahrerlaubnisprüfung bei laufendem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 17.10.2012:
Zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach zahlreichen Verkehrsdelikten und negativer MPU

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 14.05.2012:
Zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis bei Ungeeignetheit wegen Vielzahl schwerer Delikte und erforderlicher MPU

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 26.01.2012:
Zur Interessenabwägung im vorläufigen Rechtsschutz bei Feststellungsverfügung über die Ungültigkeit eines EU-Führerscheins und fehlender Fahreignung

Verwaltungsgericht Köln v. 26.07.2013:
Identitätsnachweis für Fahrerlaubnis: Duldungsbescheinigung nicht ausreichend

Verwaltungsgericht Münster v. 08.07.2013:
Zur Fahreignung bei psychotischen Krankheitserscheinungen und schwerer Persönlichkeitsstörung (Stalking-Verhalten)

Verwaltungsgericht Köln v. 12.04.2013:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis wegen altersbedingter Fahrungeeignetheit nach Fahrprobe

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 13.03.2013:
Zur Feststellung der Fahreignung älterer Kraftfahrer

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 21.11.2012:
Zur Anwendung des Punktesystems nach erneuter Fahrerlaubnisentziehung und Wiedererteilung der Fahrerlaubnis

Verwaltungsgericht Minden v. 30.08.2012:
Fahrerlaubnisentziehung bei Methadonsubstitution; Voraussetzungen für einen Ausnahmefall der Fahreignung

Landgericht Bielefeld v. 24.08.2012:
Zur Aufhebung der Beschlagnahme eines PKW bei Eigentumsvorbehalt und erfolgreicher Verkehrstherapie

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 24.04.2012:
Zur Kraftfahreignung bei psychiatrischer Erkrankung und fehlender durchgängiger Behandlung

Verwaltungsgericht Aachen v. 27.03.2012:
Zur Gewähr bei der Fahrgastbeförderung: Abgrenzung von unternehmerischer Zuverlässigkeit und Fahrereignung bei Vermögensdelikten

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 04.01.2012:
Zur (Wieder-)Erteilung der Fahrerlaubnis bei Ungeeignetheit und der Notwendigkeit einer positiven MPU auf eigene Kosten

Verwaltungsgericht Minden v. 23.12.2011:
Neuerteilung der Fahrerlaubnis: Ablehnung einer einstweiligen Anordnung bei wiederholtem Fahren ohne Fahrerlaubnis

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 20.07.2011:
Zur (Wieder-)Erteilung der Fahrerlaubnis bei Ungeeignetheit wegen Vielzahl von Delikten und Bußgeldbescheiden

Verwaltungsgericht Aachen v. 28.06.2011:
Zur Ablehnung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung wegen mangelnder persönlicher Zuverlässigkeit bei strafrechtlichen Verfehlungen

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 07.06.2010:
Zur Prüfungspflicht bei Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach 15-jähriger Entziehung und fehlender aktiver Verkehrsteilnahme

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 10.04.2013:
Zur Anordnung einer MPU bei Wiedererteilung der Fahrerlaubnis: Verwertbarkeit alter Trunkenheitsfahrten und Ablaufhemmung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 30.05.2012:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis nach negativer MPU aufgrund schwerwiegender Zuwiderhandlung in der verlängerten Probezeit

Verwaltungsgericht Aachen v. 20.09.2011:
Ablehnung der Wiedererteilung von Taxikonzessionen wegen fehlender Zuverlässigkeit bei Straftat und PBefG-Verstößen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 17.05.2011:
Fahrerlaubnisentziehung wegen Punktestands: Tilgungshemmung von Registereintragungen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 09.10.2009:
Anerkennung ausländischer Fahrerlaubnisse: Grenzen der Überprüfung von Wohnsitz und Eignung durch den Aufnahmestaat

Oberverwaltungsgericht NRW v. 29.06.2009:
Zur Prozesskostenhilfe bei Klagen auf Fahrerlaubniserteilung: Aussagekraft alter MPU-Gutachten und Amtsermittlungspflicht

Verwaltungsgericht Minden v. 13.11.2008:
Zur Notwendigkeit einer Fahrerlaubnisprüfung bei Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach über elfjähriger Fahrpause

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 06.02.2008:
Zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis bei Alkoholabhängigkeit und fehlendem Abstinenznachweis

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 23.01.2008:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis bei Kokainkonsum und fehlender Kraftfahreignung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 04.07.2006:
Anordnung eines ärztlichen Gutachtens im Fahrerlaubnisrecht: Keine selbständig anfechtbarer Verwaltungsakt

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 20.02.2008:
Zur Ablehnung einer einstweiligen Anordnung auf Erteilung einer beschränkten Fahrerlaubnis bei Zweifeln an der Kraftfahreignung wegen Alkoholabusus

Verwaltungsgericht Münster v. 11.01.2008:
Fahrerlaubnisentzug bei Epilepsie: Keine 5-jährige Anfallsfreiheit ohne Therapie für Gruppe 2 Fahrzeuge

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 22.08.2007:
Zum Nachweis der Geburtsdaten bei Wiedererteilung der Fahrerlaubnis durch Zusammenschau von Urkunden

Verwaltungsgericht Münster v. 10.11.2006:
Fahrerlaubnisklassen C und CE: Zweijahresfrist nach § 24 Abs. 2 FeV und Ausschluss der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

Oberverwaltungsgericht NRW v. 09.11.2005:
Zur Anerkennung einer im EU-Ausland erworbenen Fahrerlaubnis bei fortbestehenden Fahreignungsmängeln nach Entzug der deutschen Fahrerlaubnis

Oberverwaltungsgericht NRW v. 08.11.2005:
Neuerteilung der Fahrlehrerlaubnis: Erhöhte Zuverlässigkeitsanforderungen nach fahrlässigem Vollrausch

Amtsgericht Köln v. 15.10.2008:
Zur Mangelhaftigkeit eines MPU-Gutachtens bei unzureichender individueller Prognose des Rückfallrisikos bei Alkoholkonsum

Landgericht Aachen v. 25.11.2005:
Zur Abkürzung einer Sperrfrist nach Trunkenheitsfahrt bei Teilnahme an verkehrspsychologischer Einzelmaßnahme

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 19.05.2008:
Entziehung der Fahrerlaubnis bei Amphetaminkonsum; einmaliger Konsum harter Drogen schließt Kraftfahreignung aus

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 27.04.2007:
Zur Entziehung der Fahrerlaubnis wegen wiederholter Alkoholfahrten und Nichtbeibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 08.11.2006:
Zur Wiedererteilung der Fahrerlaubnis bei Aggressionspotential und Weigerung zur Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens

Verwaltungsgericht Münster v. 06.09.2005:
Anforderungen an die Zuverlässigkeit eines Fahrlehrers bei Neuerteilung der Fahrlehrererlaubnis nach Alkoholabhängigkeit

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