Das Verkehrslexikon

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Zeugen - Zeugenbeweis




Gliederung:


-   Einleitung
-   Weiterführende Links
-   Allgemeines
Ungeeignetheit
Zeugenvernehmung in Abwesenheit des Betroffenen
Beweisantrag / Entlastungszeuge
Erneute Anhörung in der Rechtsmittelinstanz
Verwertung strafprozessualer Zeugenaussagen im Haftpflichtprozess
Nichterreichbarkeit eines Zeugen
Richterliche Vernehmung
Zeugenbenennung gegenüber der Versicherung
Autovermietung: Zeugengebühr für Fahrerbenennung?
Zeugengebührenvorschuss
Straf- und OWi-Verfahren



Einleitung:


Der Zeugenbeweis gilt allgemein als das schwächste Beweismittel, weil die Ergebnisse der Aussagepsychologie belegen, dass Zeugenaussagen ganz besonders zeitlichen Veränderungen unterliegen und infolge von unbewussten Vorgängen bis ins Gegenteil des ursprünglich einmal Wahrgenommenen verkehrt werden können.

Schon die Vernehmung mehrerer Zeugen eines Verkehrsunfalls ergibt umso mehr verschiedene Unfallverläufe, je mehr Zeugen vorhanden sind.

In der Regel sind daher stichhaltiger objektive Beweismittel und Indizien verlässlicher als Zeugenaussagen, die zudem oft noch durch eine psychische Nähe (z. B. Verwandtschaft, Insasse) oder aber auch Gegnerschaft (Nachbarstreit, Partnerschaftsstreit) geprägt sein können.

Gleich wohl wird auch die Ansicht vertreten, dass einem angebotenen Zeugenbeweis nachgegangen werden muss, bevor das Gericht die Beweiswürdigung anhand von Indizien vornimmt, vgl. insoweit OLG Frankfurt am Main (Urteil vom 20.07.2010 - 22 U 14/10)

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Weiterführende Links:


Zeugen - Zeugenbeweis

Aussageverweigerungsrecht - Zeugnisverweigerungsrecht - Schweigerecht

Welche Verwandten haben ein Zeugnisverweigerungsrecht?

Die Beweiswürdigung in Zivilsachen

Schadenanzeige - Falschangaben - Verletzung der Aufklärungspflicht

Die Beweiswürdigung in Straf- und Bußgeldsachen

Geschwindigkeitsschätzungen von Zeugen

Dauer der Rotlichtphase - Schätzung durch Polizeibeamte oder sonstige Zeugen

Zeugenvernehmung in Abwesenheit des Betroffenen

Entbindung von der Verpflichtung zum persönlichen Erscheinen in der Hauptverhandlung und Säumnis des Betroffenen

Verwertungsverbote

Verwertungsverbote im Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

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Allgemeines:


OLG Frankfurt am Main v. 15.10.1976:
Die Abtretung der Ersatzansprüche durch den wirtschaftlich bei einem Verkehrsunfall Geschädigten an einen nahen Angehörigen ist ein verständliches Mittel, um sich in einem Prozess des Angehörigen gegen den Schädiger die Stellung eines Zeugen und damit die gleichen Beweismöglichkeiten zu verschaffen, wie sie dem Halter in der Person des Fahrers zur Verfügung stehen.

LG Berlin v. 16.07.1990:
Bei Verkehrsunfällen, bei denen lediglich der einen Partei der Fahrer oder Beifahrer als Zeuge zur Verfügung steht, muss das Gericht nach § 141 ZPO das persönliche Erscheinen des anderen unfallbeteiligten Fahrers anordnen.

BVerfG v. 29.12.1993:
Der den Zivilprozess beherrschende Gedanke des Beibringungsgrundsatzes wird missachtet, wenn ein Gericht trotz Fehlens eines entsprechenden Beweisantritts einen Urkundenbeweis verwertet (hier: in Parallelverfahren protokollierte Aussage der Ehefrau des Klägers). Eine derartige prozessordnungswidrige, von Amts wegen erfolgte Verwendung des Beweismittels ist mit der gegenüber den anwaltlich vertretenen Parteien gebotenen richterlichen Neutralität und Distanz nicht vereinbar und verletzt GG Art 3 Abs 1 in seiner Ausprägung als Willkürverbot.

BGH v. 30.11.1999:
Die urkundenbeweisliche Verwertung der Niederschrift über eine Zeugenaussage in einem anderen Verfahren ermöglicht regelmäßig auch dann keine verfahrensrechtlich zulässige Beurteilung der Glaubwürdigkeit dieses Zeugen, wenn sich in der Akte des anderen Verfahrens Vermerke über die Umstände der seinerzeitigen Vernehmung finden.

KG Berlin v. 08.11.2001:
Es gibt keinen allgemeinen Erfahrungssatz des Inhalts, dass die Aussage eines Zeugen, der sich nicht bereits am Unfallort den aufnehmenden Polizeibeamten als Zeuge vorstellt, sondern sich erst später auf eine Zeitungsanzeige hin meldet, grundsätzlich einen geringeren Beweiswert hat.

KG Berlin v. 24.01.2002:
Ein Erfahrungssatz des Inhalts, dass Personen, die überwiegend in einer bestimmten Art und Weise am Straßenverkehr teilnehmen (als Pkw-Fahrer, als Lkw-Fahrer, als Kradfahrer, als Radfahrer oder als Fußgänger) sich im Fall eines Unfalls im Zweifel mit demjenigen Unfallbeteiligten solidarisieren, der in derselben Art und Weise wie sie am Straßenverkehr teilnimmt, ist dem Gericht nicht bekannt.

KG Berlin v. 06.07.2009:
Hat sich eine Partei erstinstanzlich ausdrücklich mit der Verwertung von schriftlichen Zeugenaussagen einverstanden erklärt, ist es ihr verwehrt, in der Berufungsinstanz noch einen erfolgreichen Antrag auf mündliche Anhörung der Zeugen zu stellen.

BGH v. 17.02.2010:
Zur Frage der Verwertbarkeit der Aussage eines Zeugen über den Inhalt eines Telefonats, das er ohne Einwilligung des Gesprächspartners mitgehört hat (im Anschluss an BGH, Urteil vom 18. Februar 2003, XI ZR 165/02, NJW 2003, 1727 und BGH, 12. Januar 2005, XII ZR 227/03, BGHZ 162, 1).

OLG Frankfurt am Main v. 20.07.2010:
Tritt der Kläger Beweis für den Hergang eines Unfalls durch Zeugenvernehmung an, muss das Gericht im Regelfall erst eine Beweisaufnahme durchführen, bevor es aufgrund sonstiger Indizien von einer Manipulation ausgeht. Unterlässt das erstinstanzliche Gericht jegliche Beweisaufnahme und hört sich nicht die Parteien an, liegt ein zur Zurückverweisung führender erheblicher Verstoß gegen Art. 103 GG vor.

BGH v. 04.11.2010:
Es verstößt gegen den zivilprozessualen Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme, wenn ein Gericht Aussagen, die Zeugen vor ihm in einem anderen Verfahren gemacht haben, als gerichtsbekannt verwertet. Die Ergebnisse der Beweisaufnahme in einem anderen Verfahren können im Wege des Urkundenbeweises verwertet werden, wenn dies von der beweispflichtigen Partei beantragt wird (BGH, Urteil vom 30. November 1999 - VI ZR 207/98, NJW 2000, 1420, 1421).

OLG Frankfurt am Main v. 08.02.2011:
Die Sicherheit einer Zeugenaussage lässt keinen Rückschluss auf Ihre objektive Richtigkeit zu; ebenso gibt es auch im Verkehrsunfallprozess keine Vermutung für die Wahrheitsgemäßheit einer Aussage. Es sind valide Realitätskriterien erforderlich, um eine Überzeugung im Rahmen des § 286 ZPO zu begründen.

OLG München v. 27.01.2012:
Es ist verfahrensfehlerhaft, wenn das Gericht bei bestrittenem Unfallhergang einen durch Beweisantrag angebotenen Zeugenbeweis nicht erhebt, weil es die Zeugenaussage für "eher ungeeignet" hält.

OLG Hamburg v. 02.07.2015:
Ein Geständnis, mit welchem pauschal die Richtigkeit mehrerer hundert differenzierter Einzeldaten bestätigt worden ist, muss nach der Natur der Sache, hier in Gestalt menschlicher Wahrnhmungs- und Merkfähigkeiten, i.d.R. Zweifeln begegnen.

OLG München v. 13.11.2015:
Einer Anhörung der Partei kommt grundsätzlichen Bedeutung besonders dann zu, wenn ohne sie die Aufklärung eines strittigen Unfallhergangs aussichtslos erscheint. Entsprechendes gilt, wenn der Fahrer des Klägerfahrzeugs als Unfallbeteiligter, der nicht Partei des Rechtsstreits ist, nicht als Zeuge vernommen wird.

KG Berlin v-11.04.2016:
Ein Betroffener kann auch dann aufgrund einer Zeugenbekundung verurteilt werden (hier: wegen eines Rotlichtverstoßes), wenn sich der Zeuge an den konkreten Vorfall nicht erinnern kann. Voraussetzung hierfür ist, dass seine früheren Angaben - etwa durch Vorhalt - in die Hauptverhandlung eingeführt werden und der Zeuge bestätigt, sie in den niedergelegten Form getätigt oder überprüft zu haben (Anschluss BGH, 12. Dezember 1989, 5 StR 495/89, StV 1990, 485). Dies ist insbesondere dann möglich, wenn die Beweisperson - wie hier - kein Zufallszeuge ist, sondern sich im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit regelmäßig mit der Beobachtung gleichförmiger Vorgänge befasst.

KG Berlin v. 03.05.2017:
Auf Grund der Komplexität und Fehlerträchtigkeit bei der Überführung eines Angeklagten auf Grund der Aussage und des Wiedererkennens einer einzelnen Beweisperson ist der Tatrichter grundsätzlich verpflichtet, die Bekundungen des Zeugen wiederzugeben, auf denen dessen Wertung beruht, dass er den Angeklagten als den Täter wiedererkenne, die Angaben des Zeugen zur Täterbeschreibung zumindest in gedrängter Form wiederzugeben und diese Täterbeschreibung des Zeugen zum Äußeren und zum Erscheinungsbild des Angeklagten in der Hauptverhandlung in Beziehung zu setzen.

OLG Oldenburg v. 05.10.2021:
Umfang der Beweisaufnahme bei Vorhandensein eines Messfotos und Benennung einer anderen Person als Fahrer durch den Betroffene - Umfang der Beweisaufnahme bei Vorhandensein eines Messfotos und Benennung einer anderen Person als Fahrer durch den Betroffenen.

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Ungeeignetheit::


OLG Zweibrücken v. 02.08.2016:
Völlig ungeeignet kann ein Zeuge sein, wenn er für lange zurückliegende Vorgänge benannt ist und es unmöglich erscheint, dass er diese zuverlässig in seinem Gedächtnis behalten hat. Dies hat der Tatrichter anhand allgemeiner Lebenserfahrung unter Berücksichtigung aller Umstände, die dafür oder dagegen sprechen, dass der Zeuge die in sein Wissen gestellten Wahrnehmungen im Gedächtnis behalten hat, zu beurteilen. Hierbei ist in Grenzen eine Vorwegnahme der Beweiswürdigung und dabei auch der Freibeweis zulässig und geboten, wobei jedoch feststehen muss, dass eine verwertbare Aussage keinesfalls zu erwarten ist.

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Zeugenvernehmung in Abwesenheit des Betroffenen::


Zeugenvernehmung in Abwesenheit des Betroffenen

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Beweisantrag / Entlastungszeuge::


Der Beweisantrag im Zivilprozess

Der Beweisantrag im Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren

OLG Düsseldorf v. 03.05.1991:
Die Ablehnung eines Antrags auf Anhörung von "Gegenzeugen" ist nach der Vernehmung nur eines Belastungszeugen bei besonderen Umständen des Einzelfalles nach OWiG § 77 Abs 2 Nr 1 zulässig. Derartige besondere Umstände sind zu bejahen, wenn die Aussage eines dem Gericht als zuverlässig bekannten, den Verkehrsverstoß beobachtenden Polizeibeamten durch die Benennung von zwei in den Vorfall verwickelten Entlastungszeugen entkräftet werden soll, bei denen es sich um Kollegen des Betroffenen handelt.

KG Berlin v. 05.12.2011:
Ein Antrag auf Vernehmung eines Entlastungszeugen wird in der Regel nicht abgelehnt werden können, sofern die Aufklärungspflicht seine Anhörung gebietet, wenn sein unter Beweis gestelltes Wissen den Bekundungen eine einzigen Belastungszeugen gegenüber steht und seine Benennung das Ziel hat, dessen Aussage zu widerlegen. Das gilt auch für die Fälle, in denen nicht ein einzelner Zeuge den Betroffenen belastet, sondern zwei durch eine gemeinsame Diensthandlung verbundene Polizeibeamte ausgesagt haben.

KG Berlin v. 13.05.2015:
Ein Beweisantrag ist auch dann gegeben, wenn der Betroffene die nach seiner Auffassung zu vernehmenden Polizeibeamten nicht benennt. Denn bei der Benennung eines Zeugen genügt der Vortrag derjenigen Tatsachen, die es dem Gericht ermöglichen, ihn zu ermitteln oder zu identifizieren, so z.B. wenn der Zeuge unter Berücksichtigung des Beweisthemas über seine Tätigkeit insbesondere in einer Behörde zu individualisieren ist.

OLG Nürnberg v. 03.02.2016:
Wird ein angebotener Zeugenbeweis - vorliegend zu einem Unfallhergang und einer durch den Unfall verursachten Verletzung - nicht erhoben, weil das Gericht dessen Bekundungen wegen seiner bereits gewonnenen Überzeugung kein Gewicht mehr beimisst, stellt dies eine unzulässige Beweisantizipation dar. Die Nichtberücksichtigung eines erheblichen Beweisangebots verstößt gegen Art. 103 Abs. 1 GG und stellt einen wesentlichen Verfahrensmangel dar.

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Erneute Anhörung in der Rechtsmittelinstanz:


Erneute Anhörung von Zeugen in der Rechtsmittelinstanz

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Verwertung strafprozessualer Zeugenaussagen im Haftpflichtprozess:


BGH v. 14.02.1967:
Die Bitte um Wiederholung einer im Strafprozess erfolgten Beweisaufnahme bedeutet im Haftpflichtprozess die erstmalige Antretung eines Zeugenbeweises iS des ZPO § 373 und ist nicht als Antrag auf wiederholte Vernehmung nach ZPO § 398 anzusehen.

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Nichterreichbarkeit eines Zeugen:


OLG München v. 14.02.2014:
Unerreichbarkeit eines Zeugen ist nur anzunehmen, wenn er länger als drei Monate vernehmungsunfähig ist, im Ausland lebt und sein Erscheinen definitiv abgelehnt hat oder nicht am Gerichtsort erscheinen muss. Ob eine Unerreichbarkeit eines Zeugen auch gegeben ist, wenn eine kommissarische Vernehmung im Rechtshilfeweg nach § 363 ZPO mangels persönlichem Eindruck von dem Zeugen für die Überzeugungsbildung und Wahrheitsfindung nicht genügt, ist strittig, wird aber - insbesondere in neuerer Zeit - zu Recht überwiegend verneint.

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Richterliche Vernehmung:


OLG Bamberg v. 02.03.2015:
Die nur telefonische richterliche Anhörung eines Zeugen bewirkt keine Unterbrechung der Verfolgungsverjährung nach § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 OWiG (Anschluss an OLG Köln, Beschluss vom 23. Januar 1979, Ss 1067/78 = DAR 1980, 55).

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Zeugenbenennung gegenüber der Versicherung:


Schadenanzeige - Falschangaben - Verletzung der Aufklärungspflicht

Obliegenheitsverletzungen / Leistungsfreiheit und Regress der Kfz-Versicherung

LG Dortmund v. 23.04.2010:
Der Versicherungsnehmer ist im Rahmen der ihn treffenden Aufklärungsobliegenheit verpflichtet, die Unfallzeugen anzugeben. Es entlastet ihn nicht vom Vorwurf der Obliegenheitsverletzung (nach VVG a.F.), wenn er eine Zeugin ggü. dem Versicherer nicht angibt, damit die Lebensgefährtin nicht von dieser erfährt.

OLG Karlsruhe (Urteil vom 06.04.2021 - 12 U 333/20):
Es liegt in der Regel keine grob fahrlässige oder vorsätzliche Obliegenheitsverletzung vor, wenn der Versicherungsnehmer die Frage des Versicherers „Gibt es Zeugen, die den Unfall beobachtet haben?“ dahingehend missversteht, dass damit nur außerhalb des versicherten Fahrzeugs befindliche Personen gemeint sind und den Beifahrer nicht als Zeugen des Unfalls benennt.

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Autovermietung: Zeugengebühr für Fahrerbenennung?


Zeugengebühren für Fahrerbenennung durch Autovermietung?

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Zeugengebührenvorschuss:


Vorschusszahlungen für Zeugen oder Sachverständige

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Straf- und OWi-Verfahren:


Verwertungsverbote

Zeugnisverweigerungsrechte

BGH v. 09.05.2000:
Zum Verteidigerverhalten bei der Beweisführung durch Zeugenbenennung

OLG Stuttgart v. 12.04.2010:
Die bloße Behauptung, ein/e Zeuge/in (hier der eine Geschwindigkeitsmessung durchführende Polizeibeamte) sei dem Gericht als besonders zuverlässig bekannt, lässt - zumindest in dieser pauschalen Form - keinen Rückschluss auf die Zuverlässigkeit der Angaben oder der Vorgehensweise des Zeugen im betreffenden Fall zu.

OLG Hamm v. 04.08.2011:
Nach §§ 46 Abs. 1, 71 Abs. 1 OWiG, § 222 Abs. 1 Satz 1 StPO hat das Gericht dem Betroffenen die zur Hauptverhandlung geladenen Zeugen rechtzeitig namhaft zu machen. Dies gilt auch dann, wenn die Zeugen bereits im Bußgeldbescheid aufgeführt waren. Dies gilt auch und vor allem, wenn sowohl der Verteidiger wie der Betroffene selbst befugterweise nicht in der Hauptverhandlung anwesend sind.

OLG Hamm v. 20.08.2014:
Der bloßen inhaltlichen Protokollierung einer Zeugenaussage wohnt nicht die Beweiskraft des Protokolls nach § 274 StPO inne. Soll eine Protokollierung nach § 273 Abs. 3 StPO vorgenommen werden, so muss dies eindeutig erkennbar sein.

OLG Bamberg v. 02.03.2015:
Die nur telefonische richterliche Anhörung eines Zeugen bewirkt keine Unterbrechung der Verfolgungsverjährung nach § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 OWiG (Anschluss an OLG Köln, Beschluss vom 23. Januar 1979, Ss 1067/78 = DAR 1980, 55).

OLG Brandenburg v. 20.06.2019::
Die Möglichkeit der vereinfachten Beweisaufnahme durch fernmündliche Befragung gilt nur für die Einholung von behördlichen Erklärungen gilt, nicht jedoch für die Vernehmung von Zeugen. Die fernmündliche Zeugenvernehmung im Rahmen der Hauptverhandlung ist keine zulässige Beweiserhebung nach § 77a OWiG. Dass der Betroffene der telefonischen Vernehmung und der Verwertung der dabei gewonnenen Aussage zugestimmt hat, rechtfertigt keine andere Bewertung.

BGH v. 20.05.2025:
Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr: Anforderungen an die Feststellungen einer konkreten Gefahr

BGH v. 16.02.2023:
Widersprüchliche Beweiswürdigung zum bedingten Tötungsvorsatz bei einem verbotenem Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge

BGH v. 20.05.2025:
Anforderungen an die Feststellung einer konkreten Gefahr nach § 315b StGB und zum fehlgeschlagenen Versuch bei versuchter gefährlicher Körperverletzung

Landgericht Hannover v. 05.09.2023:
Zur notwendigen Verteidigung bei Sachverständigengutachten zum Nachtrunk

OLG Celle v. 15.11.2023:
Sorgfaltspflicht des Öllieferanten bei Heizöltankbefüllung; Anforderungen an Sichtkontrolle und Beweiswürdigung

OLG Celle v. 21.09.2021:
Zur Notwendigkeit der Hinzuziehung eines Dolmetschers bei sprachunkundigem Zeugen im OWi-Verfahren

OLG Karlsruhe v. 16.10.2020:
Zur Wirksamkeit von Barzahlungen an einen Verkaufsmitarbeiter beim Autokauf

OLG Dresden v. 30.09.2020:
Zur Haftungsverteilung bei Sicherungseigentum am Fahrzeug und zur Beweiswürdigung von Zeugenaussagen im Verkehrsunfallrecht.

KG v. 04.05.2020:
Zur Beweiswürdigung von Zeugenaussagen unter Rückgriff auf Aufzeichnungen und Erinnerungshilfen im Bußgeldverfahren

OLG Düsseldorf v. 13.07.2020:
Mangelhafte Feststellungen und Beweiswürdigung bei Rotlichtverstoß

OLG Dresden v. 28.09.2020:
Zur lückenhaften Beweiswürdigung bei der Identifizierung des Fahrers nach Rotlichtverstoß

BGH v. 07.02.2018:
Zur Beweiswürdigung bei Lichtbildidentifizierung und den Anforderungen an die vorsätzliche Gefährdung des Straßenverkehrs

OLG Bamberg v. 27.08.2018:
Zur Belehrungspflicht des Betroffenen bei Verdacht auf Alkoholfahrt und Verwertbarkeit von Zeugenaussagen der Polizeibeamten

OLG Hamm v. 18.05.2017:
Zum Rücktritt vom Kaufvertrag über einen Ferrari LaFerrari bei Abweichung von vereinbarter Beschaffenheit (Erstzulassung, Kilometerstand)

OLG Hamm v. 21.07.2016:
Zur Beschaffenheitsvereinbarung bei Gebrauchtwagenkauf: Online-Anzeige vs. Bestellformular

OLG Koblenz v. 28.09.2016:
Zur steuerlichen Einstufung eines Pickups als LKW als Beschaffenheitsvereinbarung und Sachmangel beim Fahrzeugkauf

OLG München v. 18.01.2008:
Zur erneuten Beweiswürdigung von Zeugenaussagen bei einem Verkehrsunfall auf einem Parkplatz

OLG Köln v. 20.11.2001:
Zur Vortäuschung eines Diebstahls im Kaskoversicherungsrecht; Beweiswürdigung bei widersprüchlichen Zeugenaussagen und Ungereimtheiten.

Amtsgericht Berlin Tiergarten v. 30.04.2018:
Fahren unter Alkoholeinfluss: Nachweis der Fahruntauglichkeit bei 1,01 Promille und Bewertung von Fahrfehlern

Landgericht Landshut v. 27.05.2024:
Zur Beweiswürdigung bei Fahren ohne Fahrerlaubnis: Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen trotz Belastungseifer

BayObLG v. 06.02.2024:
Zur Beweiswürdigung bei Abstands- und Überholverstoß: Erforderlichkeit von Tatzeit, Einlassung und detaillierter Zeugenaussage

Amtsgericht Straubing v. 16.08.2021:
Zur Annahme von Vorsatz bei erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts und Glaubhaftigkeit der Zeugenaussage

BGH v. 27.04.2021:
Zur Notwendigkeit der Wiederholung einer Zeugenvernehmung in der Berufungsinstanz bei fehlender Würdigung in erster Instanz

Amtsgericht Pfaffenhofen v. 24.09.2021:
Zur Beweiswürdigung von Parteianhörung und Zeugenaussage im Verkehrsunfallprozess; Waffengleichheit

Amtsgericht Wuppertal v. 07.11.2019:
Zur Beweislast bei Verkehrsunfall ohne Berührung und Würdigung von Zeugenaussagen mit Eigeninteresse

OLG Düsseldorf v. 09.04.2019:
Zur Beweiswürdigung bei Verkehrsunfall durch herabfallenden Gegenstand vom LKW

OLG Hamm v. 27.09.2018:
Zur Beweiswürdigung von Zeugenaussagen und der Haftungsverteilung bei Auffahrunfällen an Lichtzeichenanlagen

Amtsgericht Solingen v. 29.01.2018:
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort: Beweiswürdigung von Einlassungen und Zeugenaussagen

OLG Düsseldorf v. 17.05.2018:
Zur Beweiswürdigung der Rotlichtdauer bei qualifiziertem Rotlichtverstoß (> 1 Sekunde)

OLG Hamm v. 24.10.2017:
Zur Beweiswürdigung bei qualifiziertem Rotlichtverstoß durch Schätzung von Polizeibeamten ohne technische Hilfsmittel

OLG Schleswig-Holstein v. 28.05.2026:
Zur Beweiswürdigung bei bestrittener Unfallkausalität, Vorschäden und der Nullhypothese bei Zeugenaussagen

OLG Hamm v. 16.12.2016:
Zur Beweiswürdigung bei Zeugenaussagen über Rotlichtverstoß und Vorfahrtverletzung an einer durch Verkehrszeichen geregelten Einmündung

Amtsgericht Schwelm v. 04.04.2016:
Zur vorsätzlichen Geschwindigkeitsüberschreitung bei Geschwindigkeitstrichter und Beweiswürdigung von Messprotokollen

OLG Hamm v. 08.07.2016:
Zur Aufhebung eines Urteils wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs bei unterlassener Beweiserhebung zum Unfallhergang

OLG Düsseldorf v. 31.05.2024:
Anforderungen an die Feststellungen zur Rotlichtdauer bei qualifiziertem Rotlichtverstoß durch Zeugenaussagen

BGH v. 18.07.2018:
Zur fehlenden Beweiswürdigung bei Trunkenheit im Verkehr und den Anforderungen an die Feststellungen zur Fahruntüchtigkeit

Landgericht Bonn v. 27.12.2019:
Alleinige Haftung des Auffahrenden bei Verkehrsunfall auf Parkplatz; Beweiswürdigung von Zeugenaussagen

Landgericht Münster v. 29.08.2017:
Beweislast für die Identifizierung des unfallbeteiligten Fahrzeugs im Begegnungsverkehr

OLG Hamm v. 19.03.2025:
Nachweis des äußeren Bildes einer Fahrzeugentwendung; Anwendbarkeit der Redlichkeitsvermutung auf Zeugen

BGH v. 13.03.2024:
Zur rechtsfehlerhaften Beweiswürdigung des Landgerichts bei Raubvorwurf nach tätlichem Angriff

BGH v. 13.03.2024:
Zur Beweiswürdigung bei banden- und gewerbsmäßigem Betrug und Urkundenfälschung im Zusammenhang mit Fahrzeuggeschäften

OLG München v. 23.03.2022:
Haftung bei Auffahrunfall nach Spurwechsel; Beweiswürdigung von Zeugenschätzungen

Amtsgericht Rheinbach v. 03.07.2018:
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort: Widerlegung der Schutzbehauptung, den Anstoß nicht bemerkt zu haben

Landgericht Köln v. 07.08.2018:
Hälftige Haftungsteilung bei unaufklärbarem Unfallhergang; zur Beweiswürdigung von Zeugenaussagen und aussagepsychologischen Fehlerquellen.

OLG Köln v. 07.02.2018:
Verwirkung des Rücktrittsrechts bei Beharren auf mangelhafter Sonderausstattung trotz Verkäuferwarnung

Amtsgericht Bergisch Gladbach v. 02.11.2017:
Unwirksamer Rücktritt vom Gebrauchtwagenkaufvertrag wegen unwesentlicher Abweichung der Vorbesitzerzahl

OLG Köln v. 17.01.2017:
Anforderungen an die Darlegung von Vorschäden und deren fachgerechter Reparatur bei fiktiver Abrechnung nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Soest v. 15.12.2016:
Ablehnung der Hauptverfahrenseröffnung wegen Betrugs bei Fahrzeugverkauf mangels hinreichenden Tatverdachts bezüglich Vorsatz und Kenntnis.

Landgericht Kleve v. 09.09.2016:
Zur Unabwendbarkeit eines Unfalls durch hochgeschleuderten Gegenstand bei Dunkelheit und Beweiswürdigung von Zeugen- und Parteiaussagen.

Verwaltungsgericht Münster v. 05.09.2016:
Grob fahrlässiges Einfahren eines Polizeibeamten bei Rotlicht in eine Kreuzung ohne rechtzeitiges Einschalten von Sondersignalen

Amtsgericht Rheinbach v. 13.03.2017:
Geringer Beweiswert eines Wiedererkennens nach mangelhafter Wahllichtbildvorlage; Ablehnung der Hauptverfahrenseröffnung

Landgericht Düsseldorf v. 22.12.2016:
Zur Beweiswürdigung bei Zusicherung im Fahrzeugkauf und Nacherfüllungspflicht bei Mangel im Ausland

OLG Hamm v. 18.12.2015:
Zum Beweis des äußeren Bildes eines Fahrzeugdiebstahls und zur Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen

Amtsgericht Aachen v. 11.12.2015:
Nötigung im Straßenverkehr: Autofahrer packt Fußgänger am Hals nach Geste und Zuruf

Landgericht Aachen v. 06.08.2015:
Beweiswürdigung bei widersprüchlichen Einlassungen nach Verkehrskonflikt; Abgrenzung von vorsätzlicher und fahrlässiger Körperverletzung

OLG Hamm v. 20.07.2015:
Zur Glaubwürdigkeit von Zeugen und Klägerangaben beim Nachweis eines Teilediebstahls im Versicherungsrecht

Landgericht Bielefeld v. 16.07.2015:
Beweis des äußeren Bildes eines Teilediebstahls im Kaskofall; Glaubwürdigkeit der Zeugenaussage zur Rückkehrzeit

Landgericht Köln v. 10.07.2015:
Zur Alleinhaftung nach Auffahrunfall mit Gegenverkehrsbeteiligung; Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen bei Wahrnehmungsfehlern

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 11.05.2015:
Fahrtenbuchauflage: Haltereigenschaft des Zulassungsinhabers bei fehlender Verfügungsgewalt über das Fahrzeug

Amtsgericht Geldern v. 23.04.2015:
Zur Rückforderung von Kaskoversicherungsleistungen bei vorgetäuschtem Fahrzeugdiebstahl und Obliegenheitsverletzungen

Landgericht Essen v. 12.03.2015:
Zur Leistungsfreiheit des Versicherers bei vorsätzlicher Herbeiführung eines Verkehrsunfalls und zur Haltereigenschaft

Landgericht Münster v. 19.12.2014:
Haftungsverteilung bei Kollision zwischen Überholendem und links Abbiegendem; Anscheinsbeweis bei zweiter Rückschaupflicht

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 10.12.2014:
Zur Fahrerlaubnisentziehung bei unbewusstem Amphetaminkonsum und Glaubhaftigkeit der Einlassung

Landgericht Aachen v. 28.11.2014:
Zur Haftungsverteilung bei Kollision im Zusammenhang mit dem Anfahren vom Fahrbahnrand oder einer Parkfläche (§ 10 StVO)

Amtsgericht Gummersbach v. 15.10.2014:
Ablehnung der Hauptverfahrenseröffnung im Verkehrsstrafverfahren bei unzureichend ermitteltem Sachverhalt durch die Staatsanwaltschaft

Landgericht Kleve v. 10.10.2014:
Versuchter Mord und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr durch gezieltes Überfahren; Fahrerlaubnisentzug

Amtsgericht Köln v. 01.09.2014:
Alleinige Haftung bei Rotlichtverstoß an einer Kreuzung; Beweiswert von Videoaufzeichnung und Sachverständigengutachten

OLG Düsseldorf v. 22.07.2014:
Zur Haftungsverteilung bei Kollision während eines nicht vollendeten Fahrstreifenwechsels

OLG Düsseldorf v. 22.07.2014:
Zur Leistungsablehnung der Teilkaskoversicherung bei widersprüchlichen Angaben zum Fahrzeugdiebstahl und Vorschaden

Landgericht Bochum v. 06.06.2014:
Arglistige Täuschung beim Gebrauchtwagenkauf: Feinstaubplakette und Unfallfreiheit

Landgericht Bochum v. 06.06.2014:
Zur Anfechtung eines Gebrauchtwagenkaufvertrages wegen arglistiger Täuschung über Feinstaubplakette und Unfallfreiheit

Landgericht Duisburg v. 17.04.2014:
Zur Beweislast bei Vandalismusschäden und Indizien für fingierte Schäden in der Kfz-Vollkaskoversicherung

Landgericht Bonn v. 07.02.2014:
Zur Beweislast für arglistiges Verschweigen von Mängeln beim Gebrauchtwagenkauf; Anforderungen an die Glaubhaftigkeit einer Zeugenaussage.

OLG Hamm v. 20.08.2014:
Zur Beweiskraft der bloßen inhaltlichen Protokollierung einer Zeugenaussage im Hauptverhandlungsprotokoll

OLG Hamm v. 12.07.2013:
Haftung bei Unfall mit langsamem Mähdrescher: Ausschluss der Gefährdungshaftung, aber Verschuldenshaftung des Fahrers und Halters

Landgericht Wuppertal v. 11.07.2013:
Zur Haftungsverteilung bei Auffahrunfall mit plötzlichem Abbremsen und Fernlichtnutzung

Amtsgericht Recklinghausen v. 14.05.2013:
Zur Beweiswürdigung bei Verkehrsunfallschaden und nachteiliger Berücksichtigung von Beweisvereitelung

Amtsgericht Bochum v. 03.05.2013:
Zur Haftungsverteilung bei Kollision infolge Rechtsüberholens eines Linksabbiegers und zur Zeugenglaubhaftigkeit

Landgericht Bielefeld v. 08.03.2013:
Zur Verkehrssicherungspflicht des Veranstalters einer Fahrradtour bei Überquerung einer vorfahrtberechtigten Straße

Landgericht Köln v. 05.03.2013:
Zur Beweislast des Klägers bei Vorschaden und nicht gutachtengerechter Reparatur nach Veräußerung des Fahrzeugs

Landgericht Essen v. 12.02.2013:
Zur Nötigung durch psychischen Zwang und fehlendem Nötigungserfolg bei stehendem Verkehr auf einem Parkplatz

Amtsgericht Düsseldorf v. 11.12.2012:
Zum Restwert bei Totalschaden und zur Glaubwürdigkeit von Zeugenaussagen über den Verkaufszeitpunkt.

Landgericht Wuppertal v. 27.11.2012:
Haftung bei Kettenunfall: Anscheinsbeweis für das letzte Fahrzeug in der Kette

Landgericht Paderborn v. 22.11.2012:
Verkehrsunfall Mähdrescher und Leichtkraftrad: Haftung bei Verstoß gegen Auflagen der Ausnahmegenehmigung

Amtsgericht Lippstadt v. 26.10.2012:
Zum Vertrauenstatbestand bei Handzeichen im Straßenverkehr und Haftungsverteilung nach Kollision

Amtsgericht Wuppertal v. 18.10.2012:
Zur Beweiswürdigung bei wechselhaftem Aussageverhalten eines Zeugen im Verkehrsunfallprozess

Amtsgericht Grevenbroich v. 15.10.2012:
Beweiswürdigung von Zeugenaussagen und Sachverständigengutachten bei Verkehrsunfall mit geparktem Fahrzeug

Amtsgericht Aachen v. 31.08.2012:
Zur Beweislast und Unabwendbarkeit eines Verkehrsunfalls bei fehlender Mitwirkung des Klägers an der Sachaufklärung

Landgericht Essen v. 25.07.2012:
Zur Unglaubwürdigkeit eines Zeugen beim Fahrzeugkauf und fehlendem Eigentumsnachweis bei fiktiver Abrechnung

Landgericht Bonn v. 05.06.2012:
Zur berechtigten vorzeitigen Beendigung einer eBay-Auktion über einen Gebrauchtwagen bei Mängeln

Verwaltungsgericht Aachen v. 30.04.2012:
Fahrtenbuchauflage: Mitwirkungspflicht des Halters und fehlende Zugangsvermutung bei formlosem Zeugenfragebogen

Landgericht Aachen v. 29.03.2012:
Zur Verkehrssicherungspflicht bei einem Poller auf einem Schotterweg geringer Verkehrsbedeutung

Amtsgericht Wetter v. 14.02.2012:
Zum Regressanspruch des Versicherers bei vorsätzlichem Verlassen des Unfallorts und Wahrnehmbarkeit der Kollision

Landgericht Münster v. 20.01.2012:
Zur Beweislast für den Kausalzusammenhang bei Steinschlag-Schaden an Windschutzscheibe durch Mäharbeiten

Amtsgericht Aachen v. 13.07.2011:
Alleinige Haftung des Auffahrenden bei Kettenkollision; fehlende Bremswegverkürzung durch Vorunfall

Landgericht Bochum v. 24.06.2011:
Zur Verwirkung der Verbrauchereigenschaft bei Vortäuschung einer Unternehmereigenschaft im Gebrauchtwagenkauf

Landgericht Essen v. 26.05.2011:
Zum Zurücktreten der Betriebsgefahr eines anfahrenden Busses hinter dem groben Eigenverschulden eines Fußgängers

Landgericht Bonn v. 25.02.2011:
Zur objektiven Bestimmung des erforderlichen Aufwands für die Beseitigung von Dieselkraftstoff und der Konkurrenz von öffentlich-rechtlichen und zivilrechtliche

Verwaltungsgericht Köln v. 25.11.2010:
Zur Rechtmäßigkeit einer Abschleppmaßnahme bei temporärem Haltverbot und der Beweiswürdigung zur Aufstellung der Schilder

Landgericht Bonn v. 15.11.2010:
Rücktritt vom Kaufvertrag wegen arglistig verschwiegenem Einbruchdiebstahlschaden an Gebrauchtfahrzeug; Beweiswürdigung

OLG Hamm v. 22.10.2010:
Vertretungsmacht des Tankstellenleiters für Schuldanerkenntnis nach Falschbetankung; kein Mitverschulden des Kunden.

OLG Düsseldorf v. 02.08.2010:
Handhabung des Auskunftsverweigerungsrechts eines Zeugen nach § 384 ZPO: Notwendigkeit der vorherigen Befragung zur Sache

OLG Hamm v. 11.12.2012:
Gebrauchtwagenkauf: Fehlende Beweisbarkeit arglistiger Täuschung bei manipuliertem Kilometerstand und unglaubhafter Zeugenaussage

Amtsgericht Essen v. 07.10.2011:
Zur Beweiswürdigung bei wechselndem Zeugenvortrag und vorsätzlicher Unfallverursachung

Amtsgericht Duisburg v. 09.06.2011:
Haftungsverteilung bei ungeklärtem Überholunfall; Beweiswert von Zeugenaussagen zur Fahrzeugposition

Landgericht Bielefeld v. 04.02.2010:
Zum Beweis eines Rotlichtverstoßes bei Verkehrsunfall durch Zeugenaussagen und Ampelphasenplan

Landgericht Münster v. 03.11.2008:
Haftung bei Vorfahrtsverletzung und Beweiswürdigung von Zeugenaussagen zum Blinken

Amtsgericht Coesfeld v. 31.05.2007:
Betrug im besonders schweren Fall durch Neuwagenvermittler bei Zweckentfremdung von Anzahlungen und Restkaufpreisen

OLG Düsseldorf v. 10.04.2008:
Beweislast für äußeres Bild des Kfz-Diebstahls und Glaubwürdigkeit des Zeugen bei Teilkaskoversicherung

Landgericht Köln v. 15.01.2008:
Kein Schadensersatz bei überteuertem Autokauf, wenn Käufer Kenntnis vom überhöhten Preis hatte

Landgericht Arnsberg v. 08.11.2007:
Beihilfe zum Betrug bei Pkw-Finanzierung und -Versicherung: Falschangaben zur gewerblichen Nutzung

Amtsgericht Köln v. 07.05.2007:
Jugendstrafe und Fahrerlaubnisentzug nach Sachbeschädigung, Beleidigung und Körperverletzung

Amtsgericht Nettetal v. 24.11.2006:
Zum Beweis der Kausalität von HWS-Distorsion und anderen Verletzungen nach einem Verkehrsunfall bei geringer Kollisionsgeschwindigkeit

OLG Hamm v. 20.12.2007:
Voraussetzungen für die Ahndung der Verweigerung der Personalienangabe nach § 111 OWiG

Landgericht Dortmund v. 15.08.2007:
Zum Beweis der Aktivlegitimation bei einer Fahrzeugversicherung und Unglaubwürdigkeit von Zeugenaussagen zum Eigentumserwerb

Landgericht Bochum v. 05.07.2007:
Haftung des LKW-Fahrers bei Kollision mit Person am Fahrbahnrand; Anforderungen an Beweislast für Unabwendbarkeit und Mitverschulden

Landgericht Arnsberg v. 01.03.2007:
Zur Aufklärungspflicht des Autoverkäufers über die Eignung von Kfz-Versicherung und Darlehen für gewerbliche Weitervermietung

OLG Hamm v. 10.08.2007:
Zur grob fahrlässigen Herbeiführung des Versicherungsfalls durch einen Repräsentanten im Kfz-Versicherungsrecht

OLG Hamm v. 20.06.2007:
Zum Richterwechsel nach Beweisaufnahme und Beweislast bei Kfz-Entwendung im Kaskofall sowie zur Erschütterung der Redlichkeitsvermutung

OLG Düsseldorf v. 14.05.2007:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

OLG Köln v. 24.04.2007:
Kein Versicherungsschutz bei Entwendung eines aus gestohlenen Teilen zusammengebauten Fahrzeugs.

Landgericht Wuppertal v. 11.01.2007:
Amtspflichtverletzung: Haftung des Landes für Verkehrsunfall durch fliehenden Untersuchungshäftling auf Autobahn

Landgericht Bielefeld v. 27.10.2006:
Zur wettbewerbsrechtlichen Zulässigkeit von Mietwagenempfehlungen durch Haftpflichtversicherer nach einem Verkehrsunfall

Landgericht Essen v. 18.09.2006:
Grobe Fahrlässigkeit bei Rotlichtverstoß; Voraussetzungen des Mitzieheffekts im Versicherungsrecht.

Landgericht Köln v. 27.07.2006:
Beweislast bei Fahrzeugentwendung und Glaubhaftigkeit einer Zeugenaussage im Kaskoversicherungsfall

Amtsgericht Moers v. 20.04.2005:
Haftungsverteilung bei Auffahrunfall nach plötzlichem Bremsen des Vorausfahrenden ohne zwingenden Grund an Ampel

Amtsgericht Mönchengladbach v. 12.04.2005:
Teilkaskoschutz bei Überschwemmungsschaden: Keine unmittelbare Einwirkung bei Einfahrt in überflutete Straße

OLG Düsseldorf v. 14.05.2007:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

OLG Düsseldorf v. 11.12.2006:
Zur Neuwageneigenschaft eines EU-Importfahrzeugs bei Registrierkennzeichen und Überführungsfahrt

Landgericht Bonn v. 28.10.2005:
Zum Haftungsausschluss nach SGB VII bei Verletzung eines Nothelfers durch ein Fahrzeug; Abgrenzung Nothelfer/Pannenhelfer

OLG Düsseldorf v. 14.01.2008:
Zur vorweggenommenen Beweiswürdigung eines Sachverständigengutachtens und unterlassener Zeugenvernehmung im Verkehrsunfallprozess

OLG Düsseldorf v. 23.02.2007:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

OLG Düsseldorf v. 06.03.2006:
Zur Haftung des Straßenbahnführers bei Kollision mit einem Pkw im Gleisbereich und zur Würdigung widersprüchlicher Zeugenaussagen

AG Hamburg-Altona v. 04.09.2003:
Mündlicher Gebrauchtwagenkaufvertrag; Beweiswürdigung der Zeugenaussage des vermittelnden Händlers

AG Hanau v. 24.01.2003:
Zum Beweiswert widersprüchlicher Angaben zur Ausstattung eines Gebrauchtwagens (automatische Niveauregulierung)

AG Potsdam v. 12.09.2002:
Zur Vermutung der Mangelhaftigkeit nach § 476 BGB beim PKW-Kauf und Beweislast bei fehlendem Kostenvorschuss für Zeugenladung

OLG Köln v. 13.09.2001:
Beweisantizipation

OLG Köln v. 16.03.2001:
Zukunftsschaden

OLG Köln v. 24.03.1994:
Ampel

OLG Köln v. 18.11.1983:
Warnzeichen

OLG München v. 21.10.2020:
Geschwindigkeitsschätzung

KG v. 14.06.2024:
Beweiswürdigung

KG v. 10.08.2017:
Identitätsgutachten

KG v. 07.04.2017:
Geschwindigkeitsschätzung

KG v. 11.04.2016:
Vorhalt

KG v. 12.05.2011:
Kreuzungsräumer

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