Das Verkehrslexikon

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Straßenverkehrsrechtliche Anordnungen




Gliederung:


   Einleitung
Weiterführende Links
Allgemeines
Keine Einmischung anderer Verfassungsorgane
Erprobungsmaßnahmen
Amtshaftung

Autobahn / Bundesstraßen / Kraftfahrstraßen
Befahren einer Fußgängerzone
Bewohnerparkzonen
Busspur / Sonderfahrstreifen
Fahrradstraße
Gehwegparken
Gemeingebrauch / Sondernutzung
Geschwindigkeitsbeschränkungen
Grenzmarkierungen
Halt- und Parkverbote
Haltestellenverlegung
Karnevalsumzug
Lärmschutzmaßnahmen
LKW-Verkehrsverbot
Mautausweichverkehr
Nacht- und Sonntagsparkverbot für LKW
Parkeinschränkungen
Parkerleichterungen für Behinderte
Parkflächenmarkierungen
Radwegebenutzungspflicht und Angebotsstreifen
Rollstuhlfahrer
Sicherheitskonzepte für Events
Straßenpoller / Sperrpfosten
Straßen- und Streckensperrungen
Überholverbote
Verkehrsberuhigter Bereich
Verkehrsverbote für Gewerbebetriebe
Vorfahrtregelung
Werbung - Werbeanlagen
Gebühren

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Einleitung:


Inwieweit Verkehrsteilnehmer - als Straßenbenutzer oder in ihrer Eigenschaft als Anlieger - gegenüber den Straßenverkehrsbehörden eigene Ansprüche auf Vornahme von verkehrsrechtlichen Anordnungen bzw. Maßnahmen haben können, beschäftigt bis heute die Verwaltungsgerichtsbarkeit.

Es handelt sich dabei entweder um den Wunsch nach einer Anordnung zu Lasten Dritter (beispielsweise um Park- oder Halteinschränkungen, um selbst besser in ein Grundstück ein- oder ausfahren zu können) oder um das Begehren einer Befreiung von belastenden Verkehrsregelungen (beispielsweise um eine Befreiung vom Erfordernis der Bewohnereigenschaft in parkraumbewirtschafteten Zonen).

Dass auch ein Einzelner ggf. einen Rechtsanspruch auf eine ermessensfehlerfreie Entscheidung über die Vornahme einer begehrten straßenverkehrsrechtlichen Maßnahme bzw Anordnung haben kann, hat das Bundesverwaltungsgericht (Urteil vom 22.01.1971 - VII C 48.69) bereits 1971 entschieden:

     "Dass der einzelne einen - allerdings auf ermessensfehlerfreie Entschließung der Behörde beschränkten - Anspruch auf Einschreiten gegen rechtswidrige Handlungen Dritter oder rechtswidriger Zustände hat, wenn dadurch seine öffentlich-rechtlich geschützten Interessen beeinflusst werden, hat das Bundesverwaltungsgericht bereits in dem Urteil vom 18. August 1960 (BVerwGE 11, 95) anerkannt. Daran hat es auch grundsätzlich später festgehalten (Beschluss vom 21. November 1967 - BVerwG I B 91.67 -, DVBl. 1968, 154). Für die Zuerkennung eines derartigen Anspruches ist es entscheidend, dass die Rechtsvorschrift, die durch die Handlung Dritter oder durch einen Zustand verletzt wird, nicht nur dem öffentlichen Interesse dient, wie z.B. die Bestimmungen des Gesetzes über den Ladenschluss (so der Beschluss des I. Senats, a.a.O.), sondern daneben, wenn auch nur in geringem Umfange, die Belange einzelner schützen will. Das Bundesverwaltungsgericht hat sich bei zahlreichen Vorschriften auf dem Gebiet des Bau-, Gewerbe- und Wasserrecht mit dieser Frage befasst (BVerwGE 11, 331; 17, 315; 22, 129; 24, 23; 27, 29; 28, 29 und 131; 31, 15; 32, 179) und sie dann bejaht, wenn zusätzlich zu dem von einer Vorschrift angestrebten objektiv-rechtlichen Interessenausgleich zwischen Allgemein- und Einzelinteressen die Einräumung einer besonderen Rechtsposition zugunsten eines hinreichend bestimmten Personenkreises erkennbar ist."

Ein gesondertes Problem ist die Berechtigung des Einzelnen zur Anfechtung von Verkehrsschildern.

Zu den Rechtsgrundlagen für den Erlass von straßenverkehrsrechtlichen Anordnungen hat das Bundesverwaltungsgericht (Urteil vom 15.04.1999 - 3 C 25/98) ausgeführt:

     "Vor dem vorbezeichneten Hintergrund kommt zunächst die Vorschrift des § 45 Abs. 1 b Satz 1 Nr. 5 StVO (vgl. hierzu Urteile vom 20. April 1994 - BVerwG 11 C 17.93 - BVerwGE 95, 333, und vom 14. Dezember 1994 - BVerwG 11 C 25.93 - BVerwGE 97, 214) von vornherein nicht als taugliche Anspruchsgrundlage für das Begehren des Klägers in Betracht.

Sie beruht auf der Ermächtigungsgrundlage des § 6 Abs. 1 Nr. 15 StVG, welche zum Erlass von Rechtsverordnungen über die Kennzeichnung von Fußgängerbereichen und verkehrsberuhigten Bereichen und die Beschränkungen oder Verbote des Fahrzeugverkehrs zur Erhaltung der Ordnung und Sicherheit in diesen Bereichen, zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Abgasen und zur Unterstützung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung ermächtigt. Wie der Wortlaut dieser Vorschrift nahelegt und worauf im übrigen auch die Gesetzgebungs-Materialien schließen lassen (vgl. BTDrucks 8/3150, S. 10), bezweckt sie - soweit hier interessierend - lediglich den Schutz vor Abgasen im Rahmen von Fußgänger- und verkehrsberuhigten Bereichen; über diese Bereiche geht indessen - von allem anderen abgesehen - der Antrag des Klägers deutlich hinaus.

b) Im Ergebnis nichts anderes gilt für die Vorschrift in § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO (vgl. hierzu Urteile vom 4. Juni 1986 - BVerwG 7 C 76.84 - BVerwGE 74, 234, und vom 20. Mai 1987 - BVerwG 7 C 60.85 - Buchholz 442.151 § 46 StVO Nr. 7; Beschluss vom 20. Dezember 1989 - BVerwG 7 B 188.89 - Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 32; Urteil vom 22. Dezember 1993 - BVerwG 11 C 45.92 - Buchholz 442.151 § 46 StVO Nr. 9).

Diese Bestimmung verlangt nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 13. Dezember 1979 - BVerwG 7 C 46.78 - BVerwGE 59, 221 <227 f.>) nicht notwendigerweise eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit, sondern lässt ein Einschreiten zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen auch dann zu, wenn hierdurch die öffentliche Ordnung wiederhergestellt werden soll. Indessen sieht § 45 Abs. 1 StVO sowohl in seinem Satz 1 als auch - was vorliegend von Bedeutung ist - in seinem Satz 2 (nur) die Beschränkung oder das Verbot der Benutzung "bestimmter Straßen oder Straßenstrecken" vor. Hierin liegt zwar lediglich eine besondere Bekräftigung des allgemeinen rechtsstaatlichen Bestimmtheitsgrundsatzes; wegen der mit Verstößen gegen entsprechende Beschränkungen oder Verbote verbundenen ordnungs-, straf- oder zivilrechtlichen Folgen muss für alle hiervon Betroffenen eindeutig ersichtlich sein, welche Maßnahmen an welchen Orten ergriffen worden und zu befolgen sind. Bezieht man aber weiterhin den Umstand ein, dass in den Fällen des § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO lediglich Verkehrseinschränkungen durch Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen im Sinne von § 45 Abs. 4, erster Teilsatz StVO (vgl. hierzu Urteil vom 11. Dezember 1996 - BVerwG 11 C 15.95 - BVerwGE 102, 316 m.w.N.) angeordnet werden dürfen, mithin keine Anordnungen zulässig sind, die durch Rundfunk, Fernsehen, Tageszeitung oder auf andere Weise bekanntgegeben werden (§ 45 Abs. 4, zweiter Teilsatz StVO), so ergibt sich im Hinblick auf die zur Ozonbekämpfung notwendigen kurzfristigen und gleichwohl großräumigen Maßnahmen eindeutig, dass sie vom Anwendungsbereich des § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO nicht erfasst werden. Zwar können darauf auch Maßnahmen gestützt werden, die sich auf ein größeres Gebiet, etwa einen ganzen Ortsteil beziehen, wenn die rechtssatzmäßigen Voraussetzungen für jede darin enthaltene Straße vorliegen (vgl. Urteil vom 24. April 1958 - BVerwG I C 157.54 - BVerwGE 6, 317 <319>; Beschluss vom 7. Januar 1974 - BVerwG 7 B 32.73 - VRS 46, 237 <238>; Urteil vom 3. Juni 1982 - BVerwG 7 C 9.80 - VRS 63, 232). Es ist aber schlechterdings ausgeschlossen, die zur Ozonbekämpfung regelmäßig notwendigen Maßnahmen mit dem Instrumentarium des § 45 Abs. 4 Halbsatz 1 StVO umzusetzen."

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Weiterführende Links:


Stichwörter zum Thema Parken

Verkehrszeichen - Verkehrsschilder - Verkehrseinrichtungen

Zusatzzeichen

Straßenverkehrsrechtliche Anordnungen - Erprobungsmaßnahmen

Auto-Poser

Verkehrsrechtliche Anordnungen von Halt- und Parkeinschränkungen

Behindertenparkplätze - Parkerleichterungen für Behinderte

Anordnung der Radwegebenutzungspflicht durch die Verwaltungsbehörde im Wege einer straßenverkehrsrechtlichen Maßnahme

Schutzstreifen für Radfahrer - Angebotsstreifen

Ausnahmegenehmigungen und Erlaubnisse

Gemeingebrauch und Sondernutzung

Weisungen von Polizeibeamten - Befolgungsanordnungen - straßenverkehrsrechtliche Verbote

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Allgemeines:


BVerwG v. 22.01.1971:
Zum Anspruch des Einzelnen auf Vornahme verkehrsbehördlicher Maßnahmen

BVerwG v. 15.04.1999:
Für ein Vorgehen von Straßenverkehrsbehörden in Form von - regelmäßig allein sachgerechten - weiträumigen Verkehrsbeschränkungen zum Schutz der Bevölkerung vor verkehrsbedingten erhöhten Ozonkonzentrationen in den Sommermonaten ("Sommersmog") hält das gültige Straßenverkehrs- und Immissionsschutzrecht über die Bestimmungen der §§ 40 a ff. BImSchG (Ozongesetz 1995) hinaus keine tauglichen Grundlagen bereit.

BVerwG v. 30.04.1999:
Zwar nehmen Straßenbahnen am allgemeinen Straßenverkehr teil. § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO erfasst aber nicht Maßnahmen gegen alle am Straßenverkehr teilnehmenden Fahrzeuge, sondern lediglich Maßnahmen gegen Kraftfahrzeuge und deren Führer. Wie sich § 1 Abs. 2 StVG eindeutig entnehmen lässt, unterfällt der Straßenbahnverkehr, auch wenn er am Straßenverkehr teilnimmt, dem Kraftfahrzeugverkehr nicht, weil es sich bei Straßenbahnen zwar um Landfahrzeuge handelt, welche durch Maschinenkraft bewegt werden, sie aber an Bahngleise im Sinne des § 1 Abs. 2 StVG gebunden sind.

BVerwG v. 04.07.2007:
Eine Gefahrenlage auf Grund besonderer örtlicher Verhältnisse, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der in § 45 StVO genannten Rechtsgüter erheblich übersteigt, kann sich nicht nur aus der Streckenführung, sondern auch aus der Verkehrsbelastung der betreffenden Strecke ergeben, etwa einer ganz erheblichen Überschreitung der durchschnittlichen täglichen Verkehrsstärke und einem überproportional hohen Anteil des Schwerlastverkehrs (im Anschluss an das Urteil vom 5. April 2001 - BVerwG 3 C 23.00 - Buchholz 442.151 § 45 StVO Nr. 41).

VGH München v. 11.08.2009:
§ 45 StVO enthält allgemein geltende Grundsätze für die Beeinflussung des Verkehrsgeschehens durch Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen. Zusammen mit einigen weiteren Bestimmungen (vor allem den §§ 39, 44, 46 und 47 StVO) gehört diese Vorschrift gleichsam zum "Allgemeinen Teil" der Straßenverkehrs-​Ordnung. Es bedarf besonderer Anhaltspunkte, um annehmen zu können, dass eine in den "Allgemeinen Teil" eines Regelwerks aufgenommene Vorschrift nach dem Willen des Normgebers auf bestimmte Materien des "Besonderen Teils" der gleichen Kodifikation nicht anwendbar sein soll.

OVG Lüneburg v. 16.11.2009:
Die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach § 70 StVZO für Kraftfahrzeuge, die in der StVZO genannte Bau- und Betriebsvorschriften nicht erfüllen, kommt nur an den Hersteller, Fahrzeughalter, Eigentümer oder in sonstiger Weise Verfügungsberechtigten des Fahrzeugs in Betracht.

BVerwG v. 23.09.2010:
Eine Gefahrenlage, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der in § 45 StVO genannten Rechtsgüter erheblich übersteigt, liegt nicht erst dann vor, wenn ohne ein Handeln der Straßenverkehrsbehörde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zusätzliche Schadensfälle zu erwarten wären (Änderung der Rechtsprechung aus dem Urteil vom 5. April 2001 - BVerwG 3 C 23.00 - Buchholz 442.151 § 45 StVO Nr. 41). Es reicht aus, dass eine entsprechende konkrete Gefahr besteht, die sich aus den besonderen örtlichen Verhältnissen ergibt.

BVerwG v. 03.05.2011:
Aus dem Wortlaut und dem systematischen Verhältnis von § 44 StVO (Sachliche Zuständigkeit) und § 45 StVO (Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen) ergibt sich, dass es sich bei § 45 Abs. 9 StVO nicht um eine Zuständigkeitsregelung handelt, sondern dass dort die materiellen Voraussetzungen für die Anordnung von Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen geregelt werden.

VG Aachen v. 07.05.2013:
Eine erhebliche Gefahrenlage lässt sich im konkreten Einzelfall nicht unter Berücksichtigung der Vorgaben für die Anlage von Radwegen in den Richtlinien der FGSV - RASt 06 - oder deren Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (Ausgabe 2010 - ERA 2010 -) bejahen. Bei der Heranziehung dieser Regelwerke ist zu beachten, dass sie keinen normativen Charakter haben und für die Gerichte bei der Beurteilung des Vorliegens der straßenverkehrsrechtlichen Voraussetzungen für eine Radwegebenutzungspflicht nach § 45 Abs. 9 Satz 2 StVO nicht bindend sind.

OVG Lüneburg v. 10.01.2014:
Im Falle einer Anfechtungsklage gegen eine fachaufsichtliche Weisung ist die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der letzten Behördenentscheidung maßgebend. Dies gilt auch, wenn sich die Weisung auf einen Dauerverwaltungsakt (hier: Verkehrszeichen) bezieht (vgl. VGH Bad. Württ., Urt. v. 23.6.1995).

OVG Koblenz v. 26.02.2014:
Die Anordnung der Straßenverkehrsbehörde gegenüber dem Träger der Straßenbaulast, ein Verkehrszeichen aufzustellen oder eine Verkehrseinrichtung anzubringen, stellt noch keine anfechtbare Regelung mit Rechtswirkung gegenüber den Anliegern oder sonstigen Verkehrsteilnehmern dar.

VG Aachen v. 10.02.2015:
Die Regelungen des § 45 Abs 9 S 1 und § 39 Abs 1 StVO haben zum Ziel, den Vorrang der allgemeinen und besonderen Verhaltensvorschriften im Straßenverkehr zu verdeutlichen bzw. diese im Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer aufzuwerten. Gleichzeitig wird damit auf die "Subsidiarität der Verkehrszeichenanordnung" verwiesen.

VG Berlin v. 11.01.2016:
Aufgrund der Zuständigkeitskonzentration bedarf es für eine Straßenbenutzung, für die bereits nach der Straßenverkehrsordnung eine Ausnahmegenehmigung erforderlich ist, keiner gesonderten straßenrechtlichen Sondernutzungserlaubnis.

VGH München v. 20.02.2017:
Die Herstellung oder Erweiterung von Straßen erfolgt nur im öffentlichen Interesse, so dass ein privater Dritter insoweit grundsätzlich keine Rechtsansprüche geltend machen kann.

VGH München v. 29.01.2021:
  1.  Es obliegt der Straßenverkehrsbehörde, die einer verkehrsrechtlichen Anordnung zugrundeliegenden Umstände zu ermitteln, zu dokumentieren und aktenkundig zu machen. Sie trägt die materielle Beweislast dafür, dass die Voraussetzungen für die Anordnung eines Verkehrszeichens erfüllt sind (BayVGH, B.v. 28.12.2020 – 11 ZB 20.2176 – juris Rn. 22).

  2.  Eine verkehrsrechtliche Anordnung setzt zwar nicht voraus, dass Schadensfälle mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten sind (BVerwG, U.v. 23.9.2010 – 3 C 37.09 – BVerwGE 138, 21 = juris Rn. 27; BayVGH, U.v. 5.6.2018 – 11 B 17.1503 – KommunalPraxis BY 2018, 320 = juris Rn. 26). Hat aber – wie hier – eine langjährig bestehende verkehrsrechtliche Lage ohne offensichtlich hohes Gefahrenpotential noch nie zu einem Unfall geführt, ist dies durchaus ein Anhaltspunkt dafür, dass es an einer besonderen Gefahrenlage fehlt.

  3.  Nach § 45 Abs. 9 Satz 1 StVO sind Verkehrszeichen jedoch nur dort anzuordnen, wo dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend erforderlich ist. Beschränkungen und Verbote des fließenden Verkehrs dürfen nach § 45 Abs. 9 Satz 3 StVO nur angeordnet werden, wenn auf Grund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der in den vorstehenden Absätzen genannten Rechtsgüter erheblich übersteigt.

  4.  Besondere örtliche Verhältnisse im Sinne von § 45 Abs. 9 Satz 3 StVO bei verkehrsbehördlichen Maßnahmen sind insbesondere in der Streckenführung, dem Ausbauzustand der Strecke, witterungsbedingten Einflüssen (z.B. Nebel, Schnee- und Eisglätte), der dort anzutreffenden Verkehrsbelastung und den daraus resultierenden Unfallzahlen begründet (vgl. BVerwG, B.v. 3.1.2018 – 3 B 58.16 – juris Rn. 21 m.w.N.).

VGH München v. 19.04.2021:
Grundsätzlich gilt für jedes Verkehrszeichen, dass dessen Anordnung angesichts der allen Verkehrsteilnehmern obliegenden Verpflichtung, die allgemeinen und besonderen Verhaltensvorschriften der Straßenverkehrsordnung eigenverantwortlich zu beachten, nur dort getroffen werden darf, wo dies auf Grund der besonderen Umstände zwingend geboten (§ 39 Abs. 1 StVO) bzw. zwingend erforderlich (§ 45 Abs. 9 Satz 1 StVO) ist.

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Keine Einmischung anderer Verfassungsorgane:


VGH Kassel v. 17.12.2015:
Mit der alleinigen Begründung, der Petitionsausschuss des Hessischen Landtages habe die Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung für eine Ortsdurchfahrt befürwortet und der Hessische Landtag habe dieses Votum bestätigt, kann nicht eine an die Erfüllung der Voraussetzungen des § 45 Abs. 1, Abs. 9 Sätze 1 und 2 gebundene Geschwindigkeitsbeschränkung angeordnet werden. - Die Grundsätze der Gewaltenteilung und der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung verbieten die Bindung der Exekutive an Empfehlungen des Petitionsausschusses, mit deren Umsetzung dem Begehren eines einzelnen Petenten wider geltendes Recht zur Durchsetzung verholfen würde.

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Erprobungsmaßnahmen:


Straßenverkehrsrechtliche Anordnungen - Erprobungsmaßnahmen

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Amtshaftung:


Amtshaftung im Verkehrsrecht

BGH v. 06.06.2019:
Die Mitarbeiter eines privaten Unternehmens, die zur Ausführung einer verkehrsbeschränkenden Anordnung der Straßenbaubehörde und des der Anordnung beigefügten Verkehrszeichenplans (§ 45 Abs. 2 und 6 StVO) Verkehrsschilder nicht ordnungsgemäß befestigen, handeln als Verwaltungshelfer und damit als Beamte im haftungsrechtlichen Sinne. Ihre persönliche Haftung gegenüber einem durch das Verkehrsschild Geschädigten scheidet daher gemäß Art. 34 Satz 1 GG aus (Bestätigung und Fortführung von BGH, Urteil vom 9. Oktober 2014 - III ZR 68/14, NJW 2014, 3580).

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Autobahn / Bundesstraßen / Kraftfahrstraßen:


BVerwG v. 03.01.2018:
Bei der Entscheidung über straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen spielen u.a. die besonderen örtlichen Verhältnisse eine besondere Rolle. Hierzu gehören auch der autobahnähnliche Ausbauzustand einer Bundesstraße und die Wahrnehmung dieses Ausbauzustands durch die Verkehrsteilnehmer.

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Befahren einer Fußgängerzone:


OVG Saarlouis v. 25.04.2014:
Die uneingeschränkte Anfahrmöglichkeit zu einem Grundstück, in dem der Eigentümer auch wohnt, bis "unmittelbar vor die eigene Haustür" gehört im städtischen Ballungsgebiet einer Fußgängerzone nicht zu dem durch Art. 14 Abs. 1 GG geschützten Kernbereich des Anliegergebrauchs. Die Straßenverkehrsbehörde darf den Anliegerverkehr im Fußgängerbereich vielmehr aufgrund der Ermächtigung des § 45 StVO insoweit zulassen oder einschränken, als dies bei Berücksichtigung der straßenverkehrsrechtlichen Belange einerseits und der Interessen des Anliegers andererseits mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit vereinbar ist.

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Bewohnerparkzonen:


Die Einrichtung von Bewohnerparkzonen

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Busspur / Sonderfahrstreifens:


Sonderfahrstreifen - Busspur

BVerwG v. 27.01.1993:
Ein Sonderfahrstreifen für Linienomnibusse kann von der Straßenverkehrsbehörde angeordnet werden, wenn diese Maßnahme zur Förderung der Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs, insbesondere seiner Flüssigkeit und Leichtigkeit in innerstädtischen Ballungsgebieten, geeignet und erforderlich ist (§ 45 Abs. 1 Satz 1 StVO).

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Fahrradstraße:


Fahrradstraße

VGH München v. 21.10.1998:
Der Erlass einer verkehrsregelnden Anordnung gem StVO § 45 Abs 1 S 1 zur Beschilderung einer Straße als Fahrradstraße setzt eine konkrete Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Straßenverkehrs voraus. Zur Annahme einer derartigen Gefahrenlage bedarf es jedoch nicht des Nachweises, dass jederzeit mit einem Schadenseintritt zu rechnen ist; es genügt vielmehr die Feststellung, die konkrete Situation an einer bestimmten Stelle oder einer bestimmten Strecke einer Straße lege die Befürchtung nahe, es könnten - möglicherweise durch Zusammentreffen mehrerer gefahrenträchtiger Umstände - irgendwann in überschaubarer Zukunft mit hinreichender Wahrscheinlichkeit Schadensfälle eintreten.

VG Köln v. 15.10.2021:
Eine juristische Person hat keine Klageberchtigung gegen die Anordnung einer Fahrradstraße. Sie ist als Personenhandelsgesellschaft zwar in den subjektiven Schutzbereich des Art. 2 Abs. 1 GG einbezogen, der über Art. 19 Abs. 3 GG entsprechend Anwendung findet. Vgl. BVerfG, Urteil vom 29. Juli 1959 - 1 BvR 394/58 - NJW 1959, 1675; BVerfG, Beschluss vom 12. April 2005 - 2 BvR 1027/02 - NJW 2005, 1917; Di Fabio in Maunz/Dürig, GG (94. EL Januar 2021) Art. 2 Abs. 1 Rn. 10. Sie ist jedoch nicht Verkehrsteilnehmerin in diesem Sinne und gehört nicht zu dem von der angegriffenen verkehrsregelnden Anordnung erfassten Adressatenkreis.

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Gehwegparken:


Gehwegparken - zulässiges Parken auf dem Bürgersteig

VG Saarlouis v. 29.08.2012:
Die Nutzung des Gehweges zum Be- und Entladen bedarf einer Ausnahmegenehmigung. Nach § 2 Abs. 1 StVO müssen Fahrzeuge die Fahrbahn benutzen, während gemäß § 25 Abs. 1 Satz 1 die Gehwege den Fußgängern vorbehalten sind. Dementsprechend sieht § 12 Abs. 4 StVO vor, dass auch Halten und Parken eines Fahrzeuges grundsätzlich auf der Fahrbahn zu erfolgen hat. Weil in dem betroffenen Bereich das Halten und Parken auf dem Gehweg weder durch Parkflächenmarkierungen noch durch Verkehrszeichen Nr. 315 zugelassen ist, bedarf es hierzu einer Ausnahmegenehmigung gemäß § 46 Abs. 1 Nr. 3 StVO. Die Erteilung einer straßenverkehrsrechtlichen Ausnahmegenehmigung nach § 46 StVO setzt Gründe voraus, welche das öffentliche Interesse an dem Verbot, von dem dispensiert werden soll, überwiegen, und ist nur in besonders dringlichen Ausnahmefällen gerechtfertigt.

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Gemeingebrauch / Sondernutzung:


Straßenrecht - Gemeingebrauch - Sondernutzung

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Geschwindigkeitsbeschränkungen:


Verkehrsrechtliche Anordnung von Geschwindigkeitsbeschränkungen

Stichwörter zum Thema Geschwindigkeit

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Grenzmarkierungen:


Verkehrsrechtliche Anordnungen von Grenzmarkierungen bzw. deren Verlängerung

Das Parken vor fremden Grundstücken, insbesondere vor Garagen oder Carports

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Halt- und Parkverbote:


Verkehrsrechtliche Anordnungen von Halt- und Parkeinschränkungen

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Haltestellenverlegung:


Haltestellen allgemein

Haltestellen - Errichtung und Anfechtung - verkehrsrechtliche Maßnahmen

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Karnevalsveranstaltungen:


Karnevalsumzug und Verkehrsrecht
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Lärmschutzmaßnahmen:


Lärmschutz

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LKW-Verkehrsverbot:


VGH München v. 12.04.2016:
Die Straßenverkehrsbehörden können die Benutzung bestimmter Straßen oder Straßenstrecken aus Gründen der Sicherheit oder Ordnung des Verkehrs beschränken oder verbieten. Das gleiche Recht haben sie zur Verhütung außerordentlicher Schäden an der Straße und zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen. Diese Befugnis wird aber dahin modifiziert, dass Voraussetzung für Beschränkungen und Verbote des fließenden Verkehrs eine besondere örtliche Gefahrenlage ist, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der Wohnbevölkerung durch Lärm und Abgase erheblich übersteigt. Hierzu müssen Lärm oder Abgase Beeinträchtigungen mit sich bringen, die jenseits dessen liegen, was unter Berücksichtigung der Belange des Verkehrs im konkreten Fall als ortsüblich hingenommen werden muss und damit zugemutet werden kann.

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Mautausweichverkehr:


Mautsystem

BVerwG v. 13.03.2008:
Ausnahmen von einem durch Verkehrszeichen angeordneten Durchfahrverbot können nicht durch eine nur schriftlich ergangene und bekanntgemachte Allgemeinverfügung zugelassen werden. Orientierungspunkte dafür, wann die Beeinträchtigungen durch Mautausweichverkehr die Erheblichkeitsschwelle des § 45 Abs. 9 Satz 3 StVO erreichen, können unter anderem der Verkehrslärmschutzverordnung - 16. BImSchV - entnommen werden. Erhebliche Auswirkungen liegen danach unter anderem dann vor, wenn der Beurteilungspegel durch den Mautausweichverkehr um mindestens 3 dB (A) oder auf mindestens 70 dB (A) am Tage oder 60 dB (A) in der Nacht erhöht oder ein schon in dieser Höhe bestehender Beurteilungspegel weiter erhöht wird.

BVerwG v. 15.12.2011:
Die Verhältnismäßigkeit eines auf § 45 Abs. 9 Satz 3 StVO gestützten Durchfahrverbots kann nicht allein anhand des abstrakten Verhältnisses des Mautausweichverkehrs zu dem sonstigen von der Sperrung betroffenen Durchgangsverkehr beurteilt werden. Eine sachgerechte Bewertung setzt auch voraus, dass die wirtschaftlichen Nachteile der vom Durchfahrverbot betroffenen Unternehmen der sich durch den Mautfluchtverkehr ergebenden Zusatzbelastung für die Anwohner gegenübergestellt werden. Dabei ist eine bestehende Lärmvorbelastung ebenso zu berücksichtigen wie das Ausmaß der durch das Durchfahrverbot zu erwartenden Verbesserung der Immissionssituation.

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Nacht- und Sonntagsparkverbot für LKW:


Sonntagsfahrverbot - Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen

VG Göttingen v. 13.04.2011:
Für die Anwendung des Nacht- und Sonntagsparkverbots für LKW nach § 12 Abs. 3 a Satz 1 StVO ist auch die tatsächlich vorhandene Bebauung des Gebiets ausschlaggebend und nicht nur die Ausweisung eines Gebiets im Bebauungsplan.

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Parkeinschränkungen:


Verkehrsrechtliche Anordnungen von Halt- und Parkeinschränkungen

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Parkerleichterungen für Behinderte:


Behindertenparkplätze - Parkerleichterungen für Behinderte

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Parkflächenmarkierungen:


VGH München v. 09.04.2010:
Soweit ein Anlieger auf der Grundstückszufahrt beim Ein- und Ausfahren nicht übermäßig behindert wird, kann er eine Entfernung einer seiner Einfahrt gegenüberliegenden Parkplatzmarkierung nicht verlangen. Soweit er die Einfahrt gelegentlich auch für ein Wohnwagengespann oder einen Traktor mit Hänger benutzen muss, kann ihm ggf. durch Anordnung eines temporären Haltverbots geholfen werden.

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Radwegebenutzungspflicht und Angebotsstreifen:


Anordnung der Radwegebenutzungspflicht durch die Verwaltungsbehörde im Wege einer straßenverkehrsrechtlichen Maßnahme

Schutzstreifen für Radfahrer - Angebotsstreifen

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Rollstuhlfahrer:


VG Saarlouis v. 25.01.2002:
Der Anlieger, der auf den Rollstuhl angewiesen ist und sein Wohnhaus mit Hilfe einer in den Fahrbahnbereich hinreichenden beweglichen Rampe nur dann verlassen bzw nur dann mit deren Hilfe in das Haus zurückkehren kann, wenn das wegen dieses Umstandes vor dem Hauseingang angebrachte Halteverbot (Zeichen 283) mit Grenzmarkierung (Zeichen 299) eingehalten wird, hat Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung der Straßenverkehrsbehörde auf darüber hinausgehende verkehrsrechtliche Maßnahmen auf der Grundlage von § 45 StVO, wenn das Halteverbot häufig nicht beachtet wird.

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Sicherheitskonzepte für Events:


OVG Münster v. 19.06.2013:
Das europarechtliche System zur Gefahrenabwehr in Häfen erlaubt allenfalls in beschränktem Umfang die Übertragung von Sicherheitsaufgaben für Märkte, Außengastronomie an Straßencafes, Radrennen, Karnevalsumzüge, City-Läufe, Konzerte, Public- Viewing-Veranstaltungen an den (privaten) Hafenbetreiber. Die Verpflichtung zur Eigensicherung erstreckt sich jedenfalls ohne besondere Ermächtigung nicht auf die Durchführung von Kontrollen auf öffentlichen Straßen und/oder deren Sperrung. Ein (privates) Hausrecht an dem unbeschränkten Gemeingebrauch gewidmeten öffentlichen Zufahrtstraßen im Hafen besteht nicht.

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Straßenpoller / Sperrpfosten:


Poller - versenkbare Sperren - Sperrpfosten

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Straßen- und Streckensperrungen:


Straßensperrungen / Streckensperrungen

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Überholverbote:


BVerwG v. 04.07.2007
Eine Gefahrenlage auf Grund besonderer örtlicher Verhältnisse, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der in § 45 StVO genannten Rechtsgüter erheblich übersteigt, kann sich nicht nur aus der Streckenführung, sondern auch aus der Verkehrsbelastung der betreffenden Strecke ergeben, etwa einer ganz erheblichen Überschreitung der durchschnittlichen täglichen Verkehrsstärke und einem überproportional hohen Anteil des Schwerlastverkehrs (im Anschluss an das Urteil vom 5. April 2001 - BVerwG 3 C 23.00 - Buchholz 442.151 § 45 StVO Nr. 41).

BVerwG v. 23.09.2010:
Eine Gefahrenlage, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung der in § 45 StVO genannten Rechtsgüter erheblich übersteigt, liegt nicht erst dann vor, wenn ohne ein Handeln der Straßenverkehrsbehörde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zusätzliche Schadensfälle zu erwarten wären (Änderung der Rechtsprechung aus dem Urteil vom 5. April 2001 - BVerwG 3 C 23.00 - Buchholz 442.151 § 45 StVO Nr. 41). Es reicht aus, dass eine entsprechende konkrete Gefahr besteht, die sich aus den besonderen örtlichen Verhältnissen ergibt.

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Verkehrsberuhigter Bereich:


Verkehrsberuhigter Bereich

Parkregelungen im verkehrsberuhigten Bereich

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Verkehrsverbote für Gewerbebetriebe:


BVerwG v. 22.12.1993:
Es ist zulässig, befristete Ausnahmegenehmigungen nach § 46 Abs. 1 Nr. 11 StVO über einen langen Zeitraum hin ohne Unterbrechung wiederholt zu erteilen, solange die die Ausnahmegenehmigung rechtfertigende Situation andauert. Erstreckt sich die einem Gewerbetreibende erteilte Ausnahmegenehmigung von einem Verkehrsverbot (§ 46 Abs. 1 Nr. 11 StVO) auch auf Fahrzeuge seiner "Kunden", so betrifft sie insoweit nicht, wie § 46 Abs. 1 StVO voraussetzt, "bestimmte Einzelfälle" oder "bestimmte Antragsteller", sondern einen unbestimmten Personenkreis.

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Vorfahrtregelung:


OLG München v. 04.04.2013:
Mündet ein asphaltierter höhengleicher gemeinsamer Fuß- und Radweg n eine Ortsverbindungsstraße, auf der 100 km/h schnell gefahren werden kann, ein, so kann dies zu Missverständnissen über das Vorfahrtrecht eines von rechts kommenden Radfahrers führen. In einem solchen Fall ist es Amtspflicht der Behörde, an der Einmündung eine ausdrückliche Vorfahrtsregelung durch Verkehrszeichen zu treffen oder ein geeignetes Gefahrenzeichen anzubringen. Wegen der Verletzung dieser Amtspflicht ist muss die Behörde dem Haftpflichtversicherer des unfallbeteiligten Kfz die Hälfte des von ihr an den Radfahrer gezahlten Entschädigung ersetzen.

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Gebühren:


Gebühren der Straßenverkehrsbehörden

Verwaltungsgericht Aachen v. 11.06.2024:
Zu den Voraussetzungen einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf einer Kreisstraße bei fehlender qualifizierter Gefahrenlage

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 01.09.2022:
Keine Anwendung des Landesordnungsrechts zur Gefahrenabwehr bei Verkehrsverstößen von Fahrerlaubnisinhabern

BVerwG v. 01.10.2024:
Zur Bindungswirkung der Richtlinien für die Anlage von Land- und Stadtstraßen (RAL/RASt) im Planfeststellungsverfahren

Verwaltungsgericht Aachen v. 14.04.2022:
Zur qualifizierten konkreten Gefahrenlage als Voraussetzung für die Anordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung

BVerwG v. 01.07.2020:
Zur materiell-rechtlichen Teilbarkeit einer straßenverkehrsrechtlichen Anordnung bei Anfechtung eines Zusatzzeichens

BVerwG v. 02.06.2022:
Finanzverantwortung des Bundes für Zweckausgaben in der Bundesauftragsverwaltung und Kompetenz für Streckenkontrollen an Bundesfernstraßen

BVerwG v. 04.07.2023:
Planrechtfertigung und FFH-Verträglichkeit beim Ausbau einer Bundesfernstraße nach gesetzlicher Bedarfsfeststellung

Verwaltungsgericht Köln v. 20.12.2024:
Ablehnung von verkehrsbeschränkenden Maßnahmen (Geschwindigkeitsbegrenzung) zum Lärm- und Abgasschutz auf Autobahnen

BVerwG v. 07.01.2019:
Zur Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache bei Beschwerden gegen die Nichtzulassung der Revision in Lärmschutzsachen

Verwaltungsgericht Köln v. 25.08.2017:
Schließung einer Fernbus-Haltestelle bei erhöhter Gefahrenlage trotz Linienverkehrsgenehmigung

Verwaltungsgericht Aachen v. 07.07.2026:
Zur Zulässigkeit einer Klageänderung gegen eine verkehrsrechtliche Anordnung und die Einhaltung der Klagefrist

VGH Baden-Württemberg v. 30.06.2026:
Zur Anfechtbarkeit eines rot-weiß gestreiften Sperrpfostens als Verkehrseinrichtung und den Anforderungen an Verkehrsregelungen

Verwaltungsgericht München v. 16.06.2026:
Ablehnung eines Eilantrags auf verkehrsrechtliche Sicherungsmaßnahmen mangels Antragsbefugnis und Rechtsschutzbedürfnisses

Verwaltungsgericht Berlin v. 12.06.2026:
Kein Anspruch von Anwohnern auf Teileinziehung einer öffentlichen Straße zur Verkehrsberuhigung

Verwaltungsgericht Köln v. 05.05.2026:
Zur Rechtswidrigkeit einer verkehrsrechtlichen Anordnung zur Errichtung einer Fahrradstraße bei unzureichendem Verkehrskonzept

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 06.02.2024:
Zur Ablehnung einer Ausnahmegenehmigung vom Verhüllungsverbot (§ 23 Abs. 4 StVO) beim Führen eines Kraftfahrzeugs

BVerwG v. 06.06.2024:
Individueller Schutz von Anwohnern vor Gehwegparken; Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung der Behörde

BVerwG v. 24.01.2019:
Zur Bestimmtheit und Auslegung des Begriffs „schmale Fahrbahn“ in § 12 Abs. 3 Nr. 3 Halbs. 2 StVO

BVerwG v. 01.09.2017:
Zur Anordnung von Tempo 30-Zonen: Klassifizierung von Straßen des überörtlichen Verkehrs und Anwendbarkeit des § 45 Abs. 9 StVO

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 18.06.2026:
Zur Ermessensentscheidung über Bewohnerparkregelungen und die Berücksichtigung von Anwohnerbefragungen

Verwaltungsgericht Braunschweig v. 28.05.2026:
Einstweilige Außerbetriebsetzung einer Geschwindigkeitsüberwachungsanlage: Anforderungen an den Anordnungsgrund

Oberverwaltungsgericht NRW v. 03.06.2022:
Fahrtenbuchauflage: Anforderungen an die Prüfung eines Verkehrsverstoßes und Mitwirkungspflicht des Halters bei Bestreiten

BVerwG v. 20.08.2019:
Zur Anordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung und Erweiterung einer Tempo 30-Zone

Verwaltungsgericht Aachen v. 14.07.2026:
Rechtsschutzbedürfnis bei Verpflichtungsklage: Erfordernis eines vorherigen Antrags auf verkehrsrechtliche Maßnahme

Verwaltungsgericht Aachen v. 14.04.2026:
Zur Anordnung verkehrsrechtlicher Maßnahmen zum Schutz vor Verkehrslärm; Anforderungen an qualifizierte Gefahrenlage

Verwaltungsgericht Köln v. 21.11.2025:
Zum Anspruch auf Bescheidung eines Antrags auf verkehrsregelnde Maßnahmen zum Schutz vor Lärm und Abgasen nach § 45 StVO

Verwaltungsgericht Köln v. 21.11.2025:
Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung über verkehrsrechtliche Lärmschutzmaßnahmen nach § 45 StVO für Anwohner

Oberverwaltungsgericht NRW v. 18.11.2025:
Zur befristeten Umwandlung eines verkehrsberuhigten Bereichs in eine Sackgasse und Voraussetzungen einer qualifizierten Gefahrenlage

Verwaltungsgericht Aachen v. 11.07.2025:
Zur Anordnung der aufschiebenden Wirkung bei Klagen gegen verkehrsrechtliche Anordnungen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 24.06.2025:
Verkehrsbeschränkungen auf Fahrradstraßen mit zugelassenem Kfz-Verkehr; Voraussetzungen nach § 45 Abs. 9 StVO

Verwaltungsgericht Aachen v. 16.04.2025:
Zur Antragsbefugnis einer juristischen Person gegen verkehrsrechtliche Anordnungen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 03.04.2025:
Klagebefugnis gegen Teileinziehung einer Straße für den Kraftfahrzeugverkehr und Klagefrist

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 25.02.2025:
Zur zweifelhaften Vereinbarkeit eines geschützten Radfahrstreifens ("Protected Bike Lane") mit der StVO

Oberverwaltungsgericht NRW v. 27.01.2025:
Zur Antragsbefugnis eines Anwohners gegen ein Haltverbot bei fehlender Eigenschaft als Fahrzeugführer

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 16.01.2025:
Zur Anwendbarkeit der DSGVO bei der Überwachung von Lkw-Durchfahrtsverboten durch Ordnungsbehörden und Abgrenzung zur JI-Richtlinie

Oberverwaltungsgericht NRW v. 11.10.2024:
Kein Anspruch auf Einrichtung oder Erhalt von Parkmöglichkeiten auf öffentlichen Straßen aus Anlieger- oder Gemeingebrauch

Verwaltungsgericht Köln v. 29.08.2024:
Zur Bindungswirkung der Rechtskraft bei identischem Streitgegenstand über die Zuständigkeit zur Straßensperrung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 22.05.2024:
Verkehrsverbot für Krafträder auf Wochenenden und Feiertage: Voraussetzungen und Verhältnismäßigkeit

Oberverwaltungsgericht NRW v. 22.05.2024:
Zur Zulässigkeit eines zeitlich und örtlich beschränkten Motorrad-Verbots (VZ 255) und Anforderungen an die Ermessensausübung

Verwaltungsgericht Aachen v. 07.05.2024:
Verkehrsberuhigung: Anspruch auf Neubescheidung zusätzlicher straßenverkehrsrechtlicher Maßnahmen in verkehrsberuhigten Bereichen

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 18.03.2024:
Verkehrsrechtliche Anordnung: Beschränkung des Motorradverkehrs auf kurvenreicher Strecke wegen erhöhter Unfallgefahr (§ 45 StVO)

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 06.02.2024:
Zur Einrichtung eines Schwerbehindertenparkplatzes und dem fehlenden qualifizierten Interesse eines Anliegers an Parkmöglichkeiten

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 06.02.2024:
Zur Anordnung eines Durchfahrtsverbots wegen Lärm- und Abgasbelästigung durch die Poser- und Raserszene

Oberverwaltungsgericht NRW v. 08.12.2023:
Zur Umsetzung verkehrsbeschränkender Maßnahmen aus Luftreinhalteplänen und deren inzidenter gerichtlicher Überprüfung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 02.08.2023:
Zur Klagebefugnis und Klagefrist gegen Verkehrszeichen sowie zur Interessenabwägung bei Geschwindigkeits- und Vorfahrtsregelungen

Verwaltungsgericht Aachen v. 23.05.2023:
Zur Anordnung einer Fahrradstraße nach § 45 Abs. 1b Satz 1 Nr. 5 Alt. 2 StVO zur Unterstützung der städtebaulichen Entwicklung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 08.05.2023:
Zur NO2-Belastung als Gefahrenlage nach § 45 StVO und der Heranziehung von BImSchV-Grenzwerten

Verwaltungsgericht Aachen v. 25.04.2023:
Voraussetzungen für straßenverkehrsrechtliche Anordnungen zum Schutz von Anwohnern vor Erschütterungsschäden durch Schwerlastverkehr

Oberverwaltungsgericht NRW v. 07.02.2023:
Zur Klagebefugnis einer Immobilienverwaltungsgesellschaft gegen die Anordnung einer Fahrradstraße mit freigegebenem Kraftfahrzeugverkehr.

Oberverwaltungsgericht NRW v. 01.02.2023:
Anordnung von Fahrradstraßen: Zwingende Erforderlichkeit und Ermessen der Straßenverkehrsbehörde

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 16.05.2022:
Anforderungen an eine Geschwindigkeitsbegrenzung zum Lärmschutz auf einer Ortsdurchfahrt

Oberverwaltungsgericht NRW v. 25.04.2022:
Zur Vollstreckung einer gerichtlichen Anordnung zur Aufhebung der Vollziehung einer verkehrsrechtlichen Allgemeinverfügung (Protected Bike Lane)

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 31.03.2022:
Aufhebung verkehrsrechtlicher Anordnungen zur Sperrung einer Landstraße für Krafträder

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 11.02.2022:
Zur Klagebefugnis gegen die Einrichtung von Fahrradstraßen und deren Rechtmäßigkeit

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 25.01.2022:
Qualifizierte Anliegerinteressen bei verkehrsrechtlichen Anordnungen nach § 45 StVO

Verwaltungsgericht Münster v. 11.11.2021:
Zur Einrichtung einer Fahrradstraße im Außenbereich und der Einschätzungsprärogative von Straßenverkehrsbehörden

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 08.07.2021:
Anspruch auf straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen zur Minderung von Verkehrslärm an einer Hauptverkehrsstraße

Verwaltungsgericht Köln v. 29.03.2021:
Zur Aufhebung der Zulassung von Radverkehr in Gegenrichtung einer Einbahnstraße aufgrund von Sicherheitsbedenken

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 08.09.2020:
Zur Verpflichtung der Straßenverkehrsbehörde zur erneuten Bescheidung von Anträgen auf Lärmminderung durch Verkehrsregelungen auf einer Bundesstraße

Verwaltungsgericht Minden v. 11.08.2020:
Zur Gebührenfestsetzung für verkehrsrechtliche Anordnungen bei Großraum- und Schwertransporten und Ermessensfehler

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 22.07.2020:
Zeitweises Verkehrsverbot für Krafträder auf der L 687 bei erhöhter Unfallgefahr

Verwaltungsgericht Aachen v. 21.07.2026:
Klagebefugnis gegen verkehrsrechtliche Anordnung nach Teileinziehung einer Straße für den motorisierten Individualverkehr

Verwaltungsgericht Aachen v. 09.01.2026:
Zum fehlenden Rechtsschutzbedürfnis für einen Eilantrag auf verkehrsrechtliche Lärmschutzmaßnahmen bei bereits unterschrittenem Immissionsgrenzwert

Oberverwaltungsgericht NRW v. 04.07.2025:
Zur Planfeststellung für den Ausbau einer Bundesfernstraße; Anforderungen an die Planrechtfertigung und Abwägung von Belangen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 11.04.2025:
Zur Fristsetzung für den Rückbau einer 'Protected Bike Lane' und zur Rechtmäßigkeit eines Radfahrstreifens

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 25.02.2026:
Zur Versagung einer Sondernutzungserlaubnis für das Aufstellen von Steinen auf einem öffentlichen Gehweg zur Sicherung einer Grundstücksausfahrt

Verwaltungsgericht Aachen v. 11.11.2025:
Duldungspflicht bei Ladesäule auf Privatgrundstück, das historisch als öffentliche Straße gewidmet ist

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 01.07.2025:
Zur Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zur Luftreinhaltung auf der B.-straße

Verwaltungsgericht Münster v. 12.05.2025:
Zulässigkeit eines Verkehrsversuchs zur Erforschung des Verkehrsverhaltens nach § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 Hs. 1 StVO

Verwaltungsgericht Aachen v. 23.08.2024:
Zur Antragsbefugnis eines Fußgängers oder Anliegers gegen Haltverbote für Kraftfahrzeuge

Verwaltungsgericht Köln v. 01.08.2024:
Zur Unzulässigkeit vorbeugenden Rechtsschutzes gegen die Einrichtung von Fahrradstraßen vor Aufstellung der Verkehrszeichen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 12.03.2024:
Zur Rechtmäßigkeit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 12.03.2024:
Kein Anspruch auf Wiederaufstellung eines Durchfahrtsverbots mit Anlieger frei auf öffentlich gewidmeter Straße

Verwaltungsgericht Köln v. 01.03.2024:
Zur Anordnung einer Grenzmarkierung (Zeichen 299) für ein Parkverbot bei Grundstücksein- und -ausfahrten

Verwaltungsgericht Köln v. 01.03.2024:
Zur Ermessensausübung bei der Standortwahl einer Bushaltestelle für den Linienverkehr vor einem Privatgrundstück

Verwaltungsgericht Köln v. 14.02.2024:
Zur Ermessensausübung bei der Ablehnung einer Sondernutzungserlaubnis für eine Grundstückszufahrt (Gehwegabsenkung)

Oberverwaltungsgericht NRW v. 02.08.2023:
Anfechtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung: Klagefrist und Voraussetzungen einer qualifizierten Gefahrenlage nach § 45 Abs. 9 StVO

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 30.05.2023:
Geschwindigkeitsbegrenzung auf Ortsdurchfahrt: Keine Teileinziehung, Lärmschutz und Verkehrsverstetigung

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 06.04.2023:
Zur Annahme einer schmalen Fahrbahn i.S.d. § 12 Abs. 3 StVO und dem Anspruch auf verkehrsrechtliche Maßnahmen.

Oberverwaltungsgericht NRW v. 03.03.2023:
Zur Verlegung und Festlegung von Bushaltestellen: Kompetenzen der Personenbeförderungs- und Straßenverkehrsbehörde

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 20.01.2023:
Fehlender Seitenstreifen als Begründung für Geschwindigkeitsbegrenzung auf Landstraße

Verwaltungsgericht Köln v. 02.11.2022:
Zur Antragsbefugnis von Personenhandelsgesellschaften bei verkehrsrechtlichen Anordnungen zur Einrichtung einer Bewohnerparkzone

Oberverwaltungsgericht NRW v. 18.08.2022:
Klagebefugnis gegen Verkehrszeichen und Ermessen bei Geschwindigkeitsbeschränkung nach Lärmaktionsplan

Verwaltungsgericht Köln v. 29.04.2022:
Zur Neuverbescheidung eines Antrags auf Tempo 30 aus Lärmschutzgründen; Abwägung von Lärmschutz und Verkehrsbedeutung

Verwaltungsgericht Köln v. 29.04.2022:
Verpflichtung zur Neubeschcheidung über Tempo 30-Anordnung aus Lärmschutzgründen

Verwaltungsgericht Köln v. 29.04.2022:
Anspruch auf Neubescheidung über verkehrsrechtliche Anordnung zur Geschwindigkeitsreduzierung aus Lärmschutzgründen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 11.02.2022:
Zum Anspruch auf Zuteilung eines bestimmten Kraftfahrzeugkennzeichens und der Ermessensausübung der Zulassungsbehörde

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 25.01.2022:
Keine individuellen Ansprüche auf Lärmschutzmaßnahmen bei bestehendem Lärmaktionsplan

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 14.06.2021:
Zur Rechtswidrigkeit einer Tempo-30-Anordnung wegen fehlender qualifizierter Gefahrenlage und Ermessensausfalls

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 19.05.2021:
Zur Anordnung der aufschiebenden Wirkung gegen ein Motorrad-Verkehrsverbot auf einer Landesstraße (Zeichen 255 StVO)

Verwaltungsgericht Minden v. 06.04.2021:
Zur Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht auf einer Landesstraße bei fehlenden Voraussetzungen nach § 45 Abs. 9 StVO

Verwaltungsgericht Aachen v. 30.03.2021:
Klage auf Entfernung einer Bushaltestelle und eines Wartehäuschens durch Anlieger wegen Eigentumsbeeinträchtigung

Verwaltungsgericht Minden v. 25.03.2021:
Zur Bestandskraft einer Anordnung zur Radwegbenutzungspflicht auf einem gemeinsamen Geh- und Radweg

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 16.11.2020:
Kennzeichnung eines verkehrsberuhigten Bereichs: Keine ausdrückliche städteplanerische Entscheidung bei faktischer Entsprechung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 05.06.2026:
Zur Beseitigung von Blumenkübeln auf dem Gehweg bei fehlender Sondernutzungserlaubnis und Nachschieben von Gründen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 09.02.2026:
Sondernutzungserlaubnis für Gehwegüberfahrt: Ermessen der Straßenbaubehörde bei Stellplatzgröße und E-Ladefunktion

Verwaltungsgericht Köln v. 09.12.2025:
Zur Prüfungskompetenz des Wegebaulastträgers bei der Zustimmung zur Verlegung von Telekommunikationslinien nach § 127 TKG

Verwaltungsgericht Aachen v. 27.02.2024:
Zur Ermessensausübung bei der Ablehnung eines Handwerkerparkausweises für Kleinstfahrzeuge nach § 46 Abs. 1 StVO

Oberverwaltungsgericht NRW v. 19.04.2023:
Zum Anspruch auf nachträglichen Lärmschutz und Entschädigung nach § 75 Abs. 2 VwVfG NRW bei Eigentümerwechsel und Lärmzunahme

Verwaltungsgericht Köln v. 01.12.2025:
Zur Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis für eine Grundstückszufahrt und die Grenzen der Ermessensreduzierung auf Null

Verwaltungsgericht Köln v. 03.04.2024:
Schließung einer Grundstückszufahrt und Folgenbeseitigungsanspruch

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 04.06.2025:
Ermessensfehlerfreie Ablehnung einer Sondernutzungserlaubnis für Blumenkübel auf dem Gehweg

Verwaltungsgericht Aachen v. 26.07.2024:
Antragsbefugnis für einstweilige Anordnung zur Wiederherstellung von Parkflächen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 15.04.2024:
Zur Reichweite des Anliegergebrauchs bei vorübergehender Straßensperrung für Kanalbaumaßnahmen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 21.02.2025:
Zur Umstufung von Bundesfernstraßen und der Bestimmung der Verkehrsbedeutung nach dem StrWG NRW

Verwaltungsgericht Aachen v. 13.01.2023:
Rechtmäßigkeit von Versammlungsbeschränkungen: Startpunkt, Verkehrskonzept und Verbot von Traktoren bei Großdemonstration

Oberverwaltungsgericht NRW v. 22.09.2022:
Feststellungsinteresse bei Fortsetzungsfeststellungsklage zur Vorbereitung eines Amtshaftungsprozesses; Ermessensausübung bei Bewohnerparkausweisen

Verwaltungsgericht Aachen v. 27.07.2022:
Ausnahmsloses Verbot von Versammlungen auf Bundesautobahnen nach § 13 Abs. 1 Satz 3 VersG NRW

Oberverwaltungsgericht NRW v. 03.09.2021:
Zur Verweisung einer Versammlung von der Autobahn auf einen anderen Ort bei Gefährdung des Verkehrs

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 27.05.2020:
Sperrpfosten: Abgrenzung zwischen straßenrechtlicher Teileinziehung und straßenverkehrsrechtlicher Verkehrsregelung

Verwaltungsgericht Aachen v. 27.01.2020:
Zur Ermessensentscheidung der Straßenverkehrsbehörde bei der Erteilung von Bewohnerparkausweisen

Verwaltungsgericht Münster v. 21.10.2019:
Zur Untersagung der Nutzung von Bundesautobahnen für eine Versammlung mit landwirtschaftlichen Zugmaschinen

Verwaltungsgericht Münster v. 16.09.2019:
Zur Verpflichtung der Behörde zur tatsächlichen Umsetzung angeordneter mobiler Haltverbotszonen für Versammlungen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 24.08.2019:
Zum Anspruch eines Anliegers auf Wiederanordnung eines Halteverbots nach dessen Aufhebung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 06.06.2019:
Zu den Voraussetzungen für Verkehrsverbote und -beschränkungen nach § 45 StVO sowie zum Ermessen der Behörde

Verwaltungsgericht Aachen v. 19.02.2019:
Kein Anspruch einer Anwaltskanzlei auf Bewohnerparkausweise als Anliegerin

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 18.09.2018:
Ablehnung eines Eilantrags auf Wiederzulassung des Fahrradverkehrs auf einem Mittelstreifen der Brucknerallee

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 12.07.2018:
Zum Anspruch eines Straßenanliegers auf exklusiven Parkplatz vor dem eigenen Haus auf öffentlicher Straße

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 26.06.2018:
Beginn der Klagefrist bei Anfechtung eines Verkehrsverbotes: Subjektive Umstände des Verkehrsteilnehmers unerheblich

Oberverwaltungsgericht NRW v. 28.03.2018:
Voraussetzungen für verkehrsbeschränkende Maßnahmen nach § 45 Abs. 9 Satz 3 StVO bei schmalen Straßen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 10.11.2017:
Zur fehlenden weitergehenden Rechtsposition bei Straßenbaumaßnahme ohne förmliches Planungsverfahren

Oberverwaltungsgericht NRW v. 03.11.2017:
Versammlungsfreiheit auf Bundesautobahnen und Belange der Verkehrssicherheit

Verwaltungsgericht Köln v. 02.11.2017:
Zur Nichtzulassung einer Fahrraddemonstration auf einer Bundesautobahn wegen erheblicher Verkehrsbeeinträchtigung

Verwaltungsgericht Köln v. 25.08.2017:
Rechtmäßigkeit der Schließung einer Fernbus-Haltestelle aufgrund erhöhter Verkehrsgefahren

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 18.05.2017:
Zur Adressatenstellung juristischer Personen bei Durchfahrverboten

Verwaltungsgericht Münster v. 18.05.2017:
Zum Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung über verkehrsbeschränkende Maßnahmen zum Schutz vor Lärm und Abgasen (§ 45 StVO)

BVerwG v. 27.04.2017:
Klagefrist bei Planfeststellungsbeschluss: Eindeutige Individualzustellung erforderlich; Abwägung gemeindlicher Planungshoheit.

Oberverwaltungsgericht NRW v. 07.04.2017:
Zur Ablehnung von Sondernutzungserlaubnissen für Altkleidersammelcontainer bei fehlender konkreter Ausschließlichkeit

Oberverwaltungsgericht NRW v. 22.03.2017:
Zur Aufhebung einer Radwegbenutzungspflicht bei fehlender Ermessensausübung der Behörde

Oberverwaltungsgericht NRW v. 30.01.2017:
Zur Versammlungsfreiheit auf Bundesautobahnen und dem Vorrang der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs

Oberverwaltungsgericht NRW v. 12.05.2022:
Normenkontrolle eines Bebauungsplans wegen planbedingter Verkehrszunahme und Abwägungsmängeln

Verwaltungsgericht Köln v. 29.04.2022:
Zur Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 aus Lärmschutzgründen

Verwaltungsgericht Aachen v. 07.10.2021:
Zur Neubescheidungspflicht bei Ablehnung einer Sondernutzungserlaubnis für Altkleidersammelcontainer im öffentlichen Straßenraum

Verwaltungsgericht Aachen v. 01.09.2021:
Zur Untersagung einer Fahrraddemonstration auf einer Bundesautobahn

Oberverwaltungsgericht NRW v. 09.06.2021:
Zur Entbehrlichkeit einer Sondernutzungserlaubnis nach StrWG NRW bei Vorliegen einer straßenverkehrsrechtlichen Ausnahmegenehmigung

Verwaltungsgericht Köln v. 04.06.2021:
Ablehnung einer Sondernutzungserlaubnis für Grundstückszufahrt wegen Erhalts öffentlichen Parkraums

Oberverwaltungsgericht NRW v. 19.03.2021:
Zur Wahl des Versammlungsorts und den Grenzen des Selbstbestimmungsrechts bei unzumutbaren Verkehrsbeeinträchtigungen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 12.08.2020:
Zur Zulassung der Berufung bei fehlendem Anspruch auf Straßenmarkierung für Grundstückseinfahrt mangels schmaler Fahrbahn

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 05.06.2020:
Zur Ablehnung einer Ausnahmegenehmigung für Parkerleichterung bei mangelnder Impulskontrolle

Verwaltungsgericht Köln v. 29.05.2020:
Zur Verlängerung einer Parkverbotsmarkierung gegenüber einer Grundstückszufahrt

Verwaltungsgericht Minden v. 29.04.2020:
Ermessensfehler bei Ablehnung weiterer Lärmschutzmaßnahmen zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Verkehrslärm

Verwaltungsgericht Köln v. 05.12.2019:
Ablehnung eines Bauvorbescheides wegen fehlender straßenrechtlicher Zustimmung für Zufahrt zu Landesstraße außerhalb der Ortsdurchfahrt

Oberverwaltungsgericht NRW v. 29.11.2019:
Zur Antragsbefugnis eines Grundstückseigentümers bei Normenkontrolle eines Bebauungsplans wegen Verkehrs- und Abstandsbeeinträchtigungen

Verwaltungsgericht Münster v. 21.10.2019:
Untersagung der Nutzung von Bundesautobahnen für eine Versammlung mit landwirtschaftlichen Zugmaschinen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 11.09.2019:
Zur gerichtlichen Überprüfung von Planfeststellungsbeschlüssen für Straßenbauvorhaben: Lärmschutz, Zufahrtsrechte und Verfahrensfehler

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 23.05.2019:
Zur Genehmigung von Windenergieanlagen im Bereich der Anbaubeschränkungszone einer Bundesautobahn und der Prüfung der Verkehrssicherheit

BVerwG v. 10.04.2019:
Zur Rügebefugnis einer Gemeinde im Planfeststellungsverfahren für Straßenbauvorhaben bei Luftreinhaltung und Lärmschutz

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 15.11.2018:
Zur Fortschreibung von Luftreinhalteplänen und der Berücksichtigung von Verkehrsverboten bei NO2-Grenzwertüberschreitungen

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 15.11.2018:
Fortschreibung von Luftreinhalteplänen: Zuständigkeit, Klageänderung und Verkehrsverbote bei NO2-Grenzwertüberschreitungen

Verwaltungsgericht Köln v. 14.11.2018:
Ausnahme vom Anbauverbot für Außenwerbung an Landstraßen bei fehlender Verkehrsbeeinträchtigung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 11.04.2018:
Ablehnung einer Gehwegüberfahrt für zusätzliche Stellplätze bei ausreichend vorhandenen Zufahrten und knapper Parksituation

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 11.04.2018:
Zur Versagung einer Sondernutzungserlaubnis für eine zweite Grundstückszufahrt bei bereits vorhandener Garagenzufahrt

Verwaltungsgericht Köln v. 08.03.2018:
Lärmminderung bei LKW-An- und Abfahrtverkehr: Vermischung mit allgemeinem Verkehr und Anwendung der TA Lärm

Verwaltungsgericht Aachen v. 27.02.2018:
Zur Einrichtung eines personenbezogenen Schwerbehindertenparkplatzes vor der Arbeitsstätte

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 17.01.2017:
Zur Anordnung von Radverkehrsverboten auf Busspuren und die Beurteilung besonderer örtlicher Verhältnisse

Oberverwaltungsgericht NRW v. 08.12.2017:
Zur Erteilung von Sondernutzungserlaubnissen für Altkleidercontainer auf öffentlichen Verkehrsflächen und Ermessensbindung

Verwaltungsgericht Köln v. 10.11.2017:
Nachträgliche Schallschutzmaßnahmen an einer Bundesautobahn; Voraussetzungen für den Anspruch nach § 75 Abs. 2 Satz 2 VwVfG NRW

Oberverwaltungsgericht NRW v. 06.10.2017:
Zur Verantwortlichkeit des Aufstellers von Altkleidersammelcontainern für verkehrswidriges Verhalten der Benutzer

Verwaltungsgericht Köln v. 01.09.2017:
Zur Rechtmäßigkeit der Anordnung einer Radwegebenutzungspflicht bei qualifizierter Gefahrenlage durch Schwerlastverkehr

Oberverwaltungsgericht NRW v. 15.08.2017:
Zur Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit durch Anpflanzungen und Verhältnismäßigkeit von Rückschnittanordnungen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 28.06.2017:
Postulationsfähigkeit einer Gewerkschaft bei Parkerleichterungen für Schwerbehinderte

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 30.05.2017:
Zum Ermessen der Straßenverkehrsbehörde bei Parkerleichterungen für Schwerbehinderte außerhalb der VwV-StVO-Fallgruppen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 11.01.2017:
Sammelcontainer: Verkehrsgefährdung und Sondernutzung durch herausgefordertes Verhalten der Benutzer

Oberverwaltungsgericht NRW v. 14.12.2016:
Zur Verantwortlichkeit für Verkehrsverstöße Dritter bei Altkleidersammelcontainern auf Privatgrundstück

Oberverwaltungsgericht NRW v. 27.09.2016:
Zulässigkeit von Fremdwerbeanlagen in Kerngebieten und die Anforderungen an eine konkrete Verkehrsgefährdung

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 08.08.2016:
Zur Ablehnung einer Ausnahmegenehmigung zum Befahren einer Umweltzone bei nicht erfüllten Härtefallvoraussetzungen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 12.04.2016:
Zur Zulässigkeit eines Bebauungsplans für ein Altenheim bei prognostizierter Verkehrszunahme in einem verkehrsberuhigten Bereich

Verwaltungsgericht Münster v. 26.11.2015:
Zur Rücknahme einer bestandskräftigen verkehrsrechtlichen Anordnung bei behaupteter Rechtswidrigkeit

Verwaltungsgericht Köln v. 10.12.2015:
Zur Versagung eines Versammlungsortes auf einer Bundesautobahn bei Gefährdung der Verkehrssicherheit

BVerwG v. 20.10.2015:
Sachliche Zuständigkeit der Straßenverkehrsbehörde bei Maßnahmen zur Ausführung der StVO auf Grundlage der polizeilichen Generalklausel

Oberverwaltungsgericht NRW v. 22.07.2015:
Zur fehlerhaften Ermessensausübung der Straßenverkehrsbehörde bei straßenverkehrsrechtlichem Einschreiten zum Schutz vor Verkehrsimmissionen

BVerwG v. 15.07.2015:
Zur Straßenreinigungspflicht von Anliegern und deren verkehrsrechtliche Einordnung (insb. § 25 StVO)

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 16.06.2015:
Zur Zulässigkeit der Anordnung grundstücksferner Abholplätze für Abfallbehältnisse bei straßenverkehrsrechtlichen Hindernissen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 16.06.2015:
Zur Zumutbarkeit einer Bringpflicht für Abfallbehältnisse bei örtlichen Besonderheiten und straßenverkehrsrechtlichen Hindernissen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 15.12.2014:
Zur Ausschlusswirkung eines bestandskräftigen Planfeststellungsbeschlusses für die Inbetriebnahme einer Autobahn

BVerwG v. 11.12.2014:
Zur Anwendbarkeit des § 32 Abs. 1 StVO auf Nichtverkehrsteilnehmer und Abgrenzung zur straßenrechtlichen Sondernutzung

BVerwG v. 11.12.2014:
Anwendbarkeit des § 32 Abs. 1 StVO auf Nichtverkehrsteilnehmer; Zuständigkeit für Sondernutzungsgebühren

Verwaltungsgericht Köln v. 25.07.2014:
Zur Anordnung einer Radwegbenutzungspflicht bei hoher Verkehrsbelastung und Mängeln am Radweg

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 27.05.2014:
Zur Ermessensausübung bei der Ablehnung eines LKW-Durchfahrtsverbots zum Schutz vor Verkehrslärm und Abgasen

Verwaltungsgericht Köln v. 09.05.2014:
Zur Radwegbenutzungspflicht auf der Auffahrt zur Severinsbrücke bei hoher Verkehrsbelastung und beengten Verhältnissen

Oberverwaltungsgericht NRW v. 03.02.2014:
Kein vorbeugender Unterlassungsanspruch gegen Straßenöffnung bei fehlender Glaubhaftmachung unzumutbarer Lärmimmissionen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 29.09.2015:
Versagung einer Ausnahmegenehmigung zum Parken für Arzt im Rufbereitschaftsdienst vor der Wohnung nach ministeriellem Erlass

Verwaltungsgericht Köln v. 29.05.2015:
Fortsetzungsfeststellungsklage bei aufgehobener Einbahnstraßenregelung im Probebetrieb; vorbeugende Unterlassungsklage.

Verwaltungsgericht Minden v. 11.12.2014:
Zur Klagefrist bei Anfechtung einer Radwegebenutzungspflicht als Allgemeinverfügung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 04.12.2014:
Zur Versagung einer Baugenehmigung für eine Werbeanlage bei Verkehrsgefährdung an einem Unfallschwerpunkt

Oberverwaltungsgericht NRW v. 17.11.2014:
Planfeststellungsbeschluss für den Neubau und Ausbau der B 265n/B 265 (Ortsumgehung I.-I1.)

Verwaltungsgericht Münster v. 30.10.2014:
Sondernutzungserlaubnis für Altkleidercontainer: Anforderungen an den Antrag und Ermessen bei Kapazitätsbegrenzung im öffentlichen Raum

Oberverwaltungsgericht NRW v. 24.10.2014:
Zur straßenrechtlichen Sondernutzung von Altkleidercontainern auf Privatgrundstücken

Verwaltungsgericht Münster v. 30.06.2014:
Erforderlichkeit einer Sondernutzungserlaubnis für mehrsitzige Tandems (Party-Bikes) auf öffentlichen Straßen

BVerfG v. 01.04.2014:
Verfassungsmäßigkeit der LKW-Überlängen-Ausnahmeverordnung (LKWÜberlStVAusnV)

Oberverwaltungsgericht NRW v. 24.03.2014:
Zur Reichweite der gerichtlichen Überprüfung von Planfeststellungsbeschlüssen bei mittelbaren Beeinträchtigungen und Verkehrsprognosen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 20.02.2014:
Zur Zuständigkeit unterer Straßenverkehrsbehörden für regierungsbezirksweite Handwerkerparkausweise

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 27.01.2014:
Zum Anspruch eines durch eine Brückensperrung möglicherweise in seiner Existenz gefährdeten Geschäftsbetriebes auf Unterlassen bzw. Abwehr von Straßensperrungen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 12.11.2013:
Genehmigungspflicht eines Weihnachtsmarktes nach § 29 Abs. 2 StVO bei übermäßiger Inanspruchnahme öffentlicher Straßen

Verwaltungsgericht Köln v. 08.11.2013:
Befristete Streckensperrung für Krafträder wegen Hochgeschwindigkeitsfahrten und Unfallgefahr

BVerwG v. 06.11.2013:
Zur gerichtlichen Kontrolle gemeindlicher Belange bei Fachplanungen und der wehrfähigen Planungshoheit einer Gemeinde

Verwaltungsgericht Aachen v. 05.11.2013:
Rechtmäßigkeit einer Bewohnerparkzone; kein Anspruch auf Bewohnerparkausweis für Studierende mit Nebenwohnsitz

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 02.10.2013:
LKW-Durchfahrtsverbot wegen Luftreinhaltung: Antragsbefugnis und Verhältnismäßigkeit bei landwirtschaftlichem Verkehr

Verwaltungsgericht Köln v. 14.08.2013:
Verkehrszeichen als abschließende Regelung nach § 45 StVO; Interessenabwägung bei Aufhebung der Zulassung von Radverkehr entgegen der Fahrtrichtung.

Amtsgericht Siegen v. 02.07.2013:
Zum Sonntagsfahrverbot für Minisattelzüge und zur Reichweite von Weisungen eines Polizeibeamten

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 02.07.2013:
Zum Anspruch eines Anliegers auf verkehrsrechtliche Maßnahmen (Geschwindigkeitsbeschränkung, Lärmschutz)

Verwaltungsgericht Münster v. 14.12.2012:
Anforderungen an die Ermessensausübung bei Lärmschutzmaßnahmen gegen Motorradverkehr auf funktionswidrig genutztem Wirtschaftsweg

Oberverwaltungsgericht NRW v. 09.10.2012:
Zur Konkretisierung von Anträgen auf straßenverkehrsbezogene Maßnahmen zur Reduzierung der Feinstaubbelastung (PM10)

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 06.09.2012:
Zur ausschließlichen Geltung des Straßenverkehrsrechts für Wegweiser (Zeichen 432 StVO) und deren Voraussetzungen

Verwaltungsgericht Aachen v. 30.03.2012:
Zur Ablehnung einer Sondernutzungserlaubnis für Außengastronomie auf öffentlichen Parkplätzen im Bewohnerparkbereich

Verwaltungsgericht Minden v. 27.10.2011:
Zur Rechtmäßigkeit der Aufhebung einer Einbahnstraßenregelung und Einführung des Zweirichtungsverkehrs unter Berücksichtigung von Lärmschutzinteressen

Verwaltungsgericht Aachen v. 20.09.2011:
Zum Umfang der Klagebefugnis eines Anliegers bei verkehrslenkenden Maßnahmen wegen Lärm- und Abgasbelastung und Anspruch auf Neubescheidung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 15.06.2011:
Zur Kostentragung für die Signalplanung einer Lichtzeichenanlage durch die Straßenverkehrsbehörde

Oberverwaltungsgericht NRW v. 30.08.2010:
Zur verkehrsmäßigen Erschließung eines Grundstücks und der Relevanz straßenverkehrsrechtlicher Halteverbote für das Heranfahrenkönnen

Verwaltungsgericht Aachen v. 23.04.2010:
Anordnung der aufschiebenden Wirkung gegen ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 t auf der B 265

Verwaltungsgericht Köln v. 05.03.2010:
Zur Klagefrist bei Verkehrszeichen als Allgemeinverfügung und höhere Gewalt im Verwaltungsrecht

Verwaltungsgericht Minden v. 26.04.2013:
Zur Beitragsfähigkeit eines verkehrsberuhigten Bereichs bei unzureichender baulicher Gestaltung

Verwaltungsgericht Aachen v. 23.04.2013:
Zur Verwendung der französischen Ortsbezeichnung "Liège" statt "Lüttich" auf Autobahnwegweisern

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 22.11.2012:
Zur Verkehrsgefährdung durch Mega-Light-Werbeanlagen an Unfallschwerpunkten

Verwaltungsgericht Aachen v. 27.08.2012:
Zur Ermessensfehlerhaftigkeit bei der Ablehnung einer Sondernutzungserlaubnis für ein Straßencafé auf öffentlicher Verkehrsfläche

Verwaltungsgericht Aachen v. 06.07.2012:
Zur Rechtmäßigkeit der Anordnung einer Bewohnerparkzone und der Ablehnung der Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Klage

Verwaltungsgericht Köln v. 06.07.2012:
Zur Ablehnung einer Sondernutzungserlaubnis für Altkleider- und Schuh-Sammelcontainer auf öffentlichem Straßenland

Verwaltungsgericht Aachen v. 10.04.2012:
Zur Aufhebung einer Geschwindigkeitsbeschränkung aus Artenschutzgründen wegen Ermessensfehlers

Verwaltungsgericht Aachen v. 20.12.2011:
Parkerleichterungen für Schwerbehinderte: Ermessensreduzierung auf Null bei atypischen, vergleichbaren Fällen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 13.10.2011:
Anlagen der Außenwerbung an Landesstraßen: Voraussetzungen einer Ortsdurchfahrt und Erschließungsfunktion

Verwaltungsgericht Köln v. 22.07.2011:
Viehtrieb auf Gemeindestraße am Ortsrand im ländlichen Bereich als Gemeingebrauch

Verwaltungsgericht Köln v. 13.05.2011:
Kein Anspruch auf Anordnung von teilweisem Gehwegparken für Anlieger; Kein Vertrauensschutz bei jahrelangem illegalem Parken.

Verwaltungsgericht Aachen v. 26.04.2011:
Sperrung eines öffentlichen Wirtschaftsweges für nicht-landwirtschaftlichen Verkehr: Kein Anspruch auf verkehrsrechtliche Anordnung

Verwaltungsgericht Aachen v. 01.02.2011:
Lichtzeichenanlage als Querungshilfe in Tempo-30-Zone bei Dunkelschaltung

Oberverwaltungsgericht NRW v. 25.01.2011:
Zur Klagebefugnis und dem Rechtsschutzbedürfnis bei Anfechtung von Verkehrszeichen zur Einrichtung einer Umweltzone; Inzidente Überprüfung des Luftreinhalteplan

Verwaltungsgericht Aachen v. 16.11.2010:
Zur Anordnung einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 km/h auf einer Landesstraße (L 3/Grenzlandring) trotz polizeilicher Bedenken.

Verwaltungsgericht Köln v. 29.10.2010:
Zur Rechtmäßigkeit eines Planfeststellungsbeschlusses für eine Ortsumgehung unter Berücksichtigung der Beteiligung und Planrechtfertigung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 04.06.2010:
Zur Ausnahmegenehmigung vom Fahrverbot in der Umweltzone für ein Wohnmobil; Anforderungen an ein überwiegendes und unaufschiebbares Individualinteresse

Verwaltungsgericht Aachen v. 27.05.2010:
Neubescheidung von Ausnahmegenehmigungen nach § 46 Abs. 1 Nr. 11 StVO bei Ermessensfehlern aufgrund geänderter Umstände

Verwaltungsgericht Köln v. 05.05.2010:
Zur Ablehnung einer Sondernutzungserlaubnis für die Befahrung eines Geh- und Radwegs und der Entfernung eines Drängelgitters

Verwaltungsgericht Köln v. 22.01.2010:
Zur Rechtmäßigkeit der dauerhaften Unterbrechung einer Anliegerstraße durch Sperrpfosten bei besonderer Gefahrenlage

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 17.12.2009:
Zur Kostentragung der Signalplanung für Lichtzeichenanlagen durch die Straßenverkehrsbehörde

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 08.12.2009:
Voraussetzungen für eine Ausnahmegenehmigung vom Fahrverbot in einer Umweltzone nach 35. BImSchV

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 08.12.2009:
Zur Rechtmäßigkeit von Umweltzonen und der diese anordnenden Verkehrsschilder

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 01.12.2009:
Zur Überprüfung der Radwegebenutzungspflicht nach Bestandskraft von Verkehrsschildern

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 01.12.2009:
Radwegebenutzungspflicht trotz Mängeln des Radwegs bei höherer Sicherheit als Fahrbahnbenutzung

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 18.11.2009:
Zur Beseitigung von Parkautomaten auf stillschweigend gewidmeter öffentlicher Verkehrsfläche

Verwaltungsgericht Münster v. 02.11.2009:
Ermessensfehler bei Lärmschutzmaßnahmen gegen Motorradlärm und funktionswidrigen Erschließungsverkehr

Verwaltungsgericht Aachen v. 26.05.2009:
Zur Aufhebung einer verkehrsrechtlichen Anordnung eines Rechtsabbiegebots an einer Supermarktausfahrt wegen Ermessensfehlers

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 11.02.2009:
Erfordernis konkreter Maßnahmenanträge im Immissionsschutzrecht bei verkehrsbedingter Feinstaubbelastung.

Oberverwaltungsgericht NRW v. 29.10.2008:
Zur Pflicht zum straßenverkehrsrechtlichen Einschreiten gegen verkehrsbedingte Lärm- und Abgasbelastung auf einem tatsächlich-öffentlichen Weg

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 12.08.2008:
Aufhebung einer Straßensperrung für den Durchgangsverkehr: Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Klage

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 29.02.2008:
Verkehrsberuhigung: Keine Bepollerung ohne besondere Gefahrenlage nach § 45 Abs. 9 Satz 2 StVO

Verwaltungsgericht Köln v. 28.01.2008:
Fachaufsichtliche Weisung bei gemeindlichem Verkehrskonzept nach § 45 Abs. 1b Nr. 5 StVO

Oberverwaltungsgericht NRW v. 25.07.2007:
Zum Ermessen der Behörde bei straßenverkehrsrechtlichem Einschreiten zum Schutz vor Verkehrslärm nach § 45 Abs. 1 StVO

Oberverwaltungsgericht NRW v. 25.07.2007:
Zum Ermessen der Behörde bei verkehrsregelndem Einschreiten zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Verkehrslärm

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 12.07.2007:
Rechtmäßigkeit der Sperrung einer Straße für Kraftfahrzeuge durch Sperrpfosten

Verwaltungsgericht Arnsberg v. 25.01.2007:
Zur Ausnahmegenehmigung für das Parken in einer Bewohnerparkzone für Nicht-Anwohner (Pflegekraft)

Verwaltungsgericht Aachen v. 19.01.2007:
Zur Einführung von Parkgebühren und Parkscheinautomaten in einer touristisch frequentierten Ortslage

Verwaltungsgericht Aachen v. 30.10.2006:
Zum subjektiv-öffentlichen Recht eines Anliegers auf verkehrsrechtliche Anordnungen nach § 45 StVO

Verwaltungsgericht Aachen v. 26.09.2006:
Zur Anordnung einer Verkehrseinrichtung (Stahlschlange) in verkehrsberuhigtem Bereich; kein Recht auf rangierfreie Garagenzufahrt

Oberverwaltungsgericht NRW v. 27.09.2005:
Anliegergebrauch: Kein Anspruch auf Kfz-Zufahrt bis zum Wohngrundstück bei Wohnwegen

Verwaltungsgericht Münster v. 05.12.2008:
Versagung einer Sondernutzungserlaubnis für eine Zufahrt zu einer Landesstraße außerhalb einer Ortsdurchfahrt

Verwaltungsgericht Aachen v. 17.06.2008:
Zur Abgrenzung von Gemeingebrauch und Sondernutzung beim Abstellen von Altpapiertonnen im öffentlichen Straßenraum

Oberverwaltungsgericht NRW v. 01.06.2005:
Verkehrslärmschutz für Anwohner nach § 45 StVO; Ermessensfehler bei Ablehnung von Maßnahmen zur Nachtzeit.

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 07.04.2005:
Zum Individualanspruch auf Geschwindigkeitsbegrenzung wegen Verkehrslärm und die Ermessensausübung der Straßenverkehrsbehörde

Verwaltungsgericht Köln v. 04.03.2005:
Zur sofortigen Vollziehung einer verkehrsrechtlichen Anordnung zur endgültigen Einführung von Einbahnverkehr nach Probebetrieb.

Verwaltungsgericht Minden v. 21.06.2007:
Anbauverbot an Bundesfernstraßen: Kein Dispens bei Beeinträchtigung von Verkehrssicherheit und -leichtigkeit

Verwaltungsgericht Münster v. 14.03.2007:
Sondernutzungserlaubnis für Zufahrtserweiterung: Ermessensausübung und Grenzen des Anliegergebrauchs

Verwaltungsgericht Aachen v. 13.12.2006:
Zur Anfechtung der Planfeststellung für den Neubau einer Landesstraße als Ortsumgehung

Verwaltungsgericht Minden v. 12.12.2006:
Zur Versagung einer Baugenehmigung für einen Fahrzeugreparatur- und Pflegedienst wegen Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit auf einer Bundesstraße

Oberverwaltungsgericht NRW v. 06.12.2006:
Keine straßenrechtliche Umstufung oder Planfeststellung für verkehrsrechtliche Anordnung einer Einbahnstraße

Oberverwaltungsgericht NRW v. 22.11.2006:
Genehmigungspflicht für Liegendbeförderungen in Kraftomnibussen nach § 35i Abs. 2 StVZO

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 21.06.2006:
Zum Anspruch auf straßenverkehrsrechtliche Anordnungen (Nachtfahrverbot, Geschwindigkeitsbegrenzung) aus Lärmschutzgründen

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 21.09.2005:
Zur Widmung einer Verkehrsfläche als verkehrsberuhigter Bereich und die Rechte von Anliegern

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 09.08.2005:
Anbringungsverbot von Werbeanlagen bei Beeinträchtigung von Verkehrseinrichtungen (§ 33 Abs. 2 Satz 1 StVO)

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 01.06.2005:
Zur Erteilung von Parkerleichterungen für Gehbehinderte mit Merkzeichen G bei knapper Verfehlung des Merkzeichens aG

Oberverwaltungsgericht NRW v. 18.04.2005:
Zur Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis bei Volksfesten: Erfordernis straßenrechtlicher Ablehnungsgründe

OLG Düsseldorf v. 18.10.2005:
NEEDS_REVIEW: Titelzeile fehlt

Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz v. 14.03.2012:
Ausfahren aus einer Bundesstraße

Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße v. 16.06.2011:
Grundstückseinfahrt

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht v. 17.01.2013:
Verkehrshindernisse

Verwaltungsgericht des Saarlandes Saarlouis v. 28.11.2018:
Beleuchtung (Fahren ohne ...)

Verwaltungsgericht des Saarlandes Saarlouis v. 29.09.2016:
Beleuchtung (Fahren ohne ...)

Verwaltungsgericht des Saarlandes Saarlouis v. 25.04.2013:
Zwei Nebenstraßen

Verwaltungsgericht Freiburg v. 28.01.2004:
Lärmschutz

VGH Baden-Württemberg v. 29.01.2009:
Verkehrsberuhigte Bereiche

Verwaltungsgericht Freiburg v. 15.03.2007:
Linksabbiegen trotz Verbot

Verwaltungsgericht Karlsruhe v. 13.06.2018:
Verkehrshindernisse

VGH Baden-Württemberg v. 15.04.2004:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

VGH Baden-Württemberg v. 30.04.2008:
StVO-Anwendung (öffentlich/privat)

Verwaltungsgericht Freiburg v. 18.05.2004:
Fahrstreifenbegrenzungen

VGH Baden-Württemberg v. 02.11.2004:
Feuerwehrzufahrt

Verwaltungsgericht Stuttgart v. 11.11.2005:
Inline-Skates

Verwaltungsgericht Karlsruhe v. 27.09.2006:
Verkehrshindernisse

Verwaltungsgericht Sigmaringen v. 27.06.2007:
Einfahren in eine Bundesstraße

Verwaltungsgericht Stuttgart v. 16.06.2009:
Umweltzone

Verwaltungsgericht Sigmaringen v. 14.06.2013:
Verkehrsschilder

VGH Baden-Württemberg v. 18.11.2015:
Fahrstreifenbegrenzungen

VGH Baden-Württemberg v. 22.06.2016:
Fahrstreifenbegrenzungen

VGH Baden-Württemberg v. 06.07.2016:
Parkflächenmarkierungen

VGH Baden-Württemberg v. 17.11.2016:
Fahrbahnverengung

Verwaltungsgericht Karlsruhe v. 22.06.2017:
Verkehrsberuhigte Bereiche

VGH Baden-Württemberg v. 12.12.2017:
Ausfahren aus einer Bundesstraße

Verwaltungsgericht Braunschweig v. 06.06.2012:
Parkausweis

Verwaltungsgericht Köln v. 28.01.2014:
Verkehrstechnik

Verwaltungsgericht Koblenz v. 26.04.2010:
Abkommen von Fahrbahn

Verwaltungsgericht Minden v. 27.09.2013:
Lärmschutz

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht v. 12.05.2011:
Umweltzone

Verwaltungsgericht Hannover v. 17.11.2010:
Ausfahrt aus Grundstücken

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht v. 16.02.2010:
Linksabbiegen

Verwaltungsgericht Oldenburg v. 20.03.2009:
Fahren ohne Licht

Verwaltungsgericht Hannover v. 04.12.2008:
Umweltzone

Verwaltungsgericht Hannover v. 06.11.2008:
StVO-Anwendung (öffentlich/privat)

Verwaltungsgericht Stade v. 14.12.2006:
Wenden

Verwaltungsgericht Braunschweig v. 18.07.2006:
Parken und Halten

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht v. 18.07.2006:
Fahrstreifenbegrenzungen

Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße v. 04.07.2002:
Xenonlampen

Verwaltungsgericht Braunschweig v. 08.02.2006:
Behinderte Verkehrsteilnehmer

Verwaltungsgericht Braunschweig v. 07.12.2005:
Anhänger

Verwaltungsgericht Braunschweig v. 23.11.2005:
Zebrastreifen

Verwaltungsgericht Göttingen v. 12.07.2005:
BAB

Verwaltungsgericht Göttingen v. 12.07.2005:
BAB

Verwaltungsgericht Göttingen v. 12.07.2005:
Überholverbot

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen v. 15.12.2009:
Bierbike

Verwaltungsgericht Köln v. 09.10.2009:
Umweltzone

Verwaltungsgericht Braunschweig v. 18.02.2004:
Verkehrsschilder

Verwaltungsgericht Münster v. 04.02.2009:
Entsorgungsfahrzeuge

Verwaltungsgericht Göttingen v. 27.11.2003:
Einfahren in eine Bundesstraße

Verwaltungsgericht Osnabrück v. 07.11.2003:
Parken und Halten

Verwaltungsgericht Stade v. 16.05.2002:
Gehwegparken

Verwaltungsgericht Stade v. 21.05.2002:
Schwerlasttransporte

Verwaltungsgericht Lüneburg v. 17.04.2002:
Sonntagsfahrverbot

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht v. 10.01.2002:
Ausfahren aus einer Bundesstraße

Verwaltungsgericht Köln v. 02.12.2008:
MPU und Radfahrer

Verwaltungsgericht Aachen v. 05.06.2008:
Grundstückseinfahrt

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 20.05.2008:
Bordsteinabsenkung

Verwaltungsgericht Aachen v. 20.05.2008:
Anschnallpflicht

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 14.10.2004:
Parken und Halten

Verwaltungsgericht Aachen v. 20.07.2004:
Kfz-Kennzeichen

Verwaltungsgericht Minden v. 03.03.2004:
Zwei Nebenstraßen

Verwaltungsgericht Minden v. 03.03.2004:
Zwei Nebenstraßen

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen v. 23.09.2003:
Busspur

OLG Köln v. 22.03.2002:
Haltestellen

Verwaltungsgericht Köln v. 25.07.2001:
Zebrastreifen

Verwaltungsgericht Köln v. 28.05.2001:
Standspur (BAB)

Verwaltungsgericht Köln v. 16.03.2001:
Verkehrstechnik

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 09.02.2001:
Lärmschutz

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen v. 14.03.2000:
Parken und Halten

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen v. 09.08.1999:
Anordnungen

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen v. 11.05.1998:
Anhalteweg

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen v. 17.04.1997:
Behinderte Verkehrsteilnehmer

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen v. 17.02.1997:
Lärmschutz

OLG Köln v. 02.02.1993:
Schulbus

Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße v. 20.05.2019:
Behinderte Verkehrsteilnehmer

Verwaltungsgericht Hannover v. 17.07.2019:
Fahrradstraße

Verwaltungsgericht Hannover v. 06.11.2019:
Einbahnstraße

Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz v. 11.05.2020:
Haltestellen

Verwaltungsgericht München v. 03.09.2020:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen v. 28.04.2021:
Sonntagsfahrverbot

Verwaltungsgericht Ansbach v. 27.05.2021:
Waldweg

Verwaltungsgericht Freiburg v. 04.08.2021:
Begegnungsunfälle

Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht v. 30.03.2022:
Einbahnstraße

Verwaltungsgericht Karlsruhe v. 24.05.2022:
Fahrradstraße

VGH München v. 20.07.2022:
StVO-Anwendung (öffentlich/privat)

Verwaltungsgericht Freiburg v. 15.07.2022:
Geschlossener Verband

Verwaltungsgericht Freiburg v. 28.07.2022:
Fahrradstraße

Oberverwaltungsgericht Bremen v. 13.12.2022:
Gehwegparken

Oberverwaltungsgericht Bremen v. 24.08.2021:
Verkehrsrechtliche Anordnungen

Verwaltungsgericht Bremen v. 11.11.2021:
Gehwegparken

Verwaltungsgericht Köln v. 22.12.2025:
Fahrradstraße

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 23.09.2025:
Schutzstreifen für Radfahrer

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 21.01.2025:
Fahrradstraße

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen v. 08.11.2024:
Fahrradstraße

Verwaltungsgericht Köln v. 20.08.2024:
Fahrradstraße

Verwaltungsgericht Köln v. 18.01.2024:
Einbahnstraße

Verwaltungsgericht Düsseldorf v. 24.10.2023:
Bewohnerparkzone

Verwaltungsgericht Köln v. 14.09.2023:
Verkehrsrechtliche Anordnungen

Verwaltungsgericht Köln v. 02.08.2023:
Verkehrsrechtliche Anordnungen

Verwaltungsgericht München v. 05.02.2025:
Ausfahren aus einer Bundesstraße

VGH München v. 17.12.2024:
Pflanzkübel

VGH München v. 29.11.2024:
Bewohnerparkzone

Verwaltungsgericht Würzburg v. 14.06.2024:
Ausfahrt aus Grundstücken

Verwaltungsgericht Bayreuth v. 08.03.2024:
Ausfahrt aus Grundstücken

Verwaltungsgericht München v. 28.01.2024:
Einfahren in eine Bundesstraße

VGH München v. 08.01.2024:
Verkehrshindernisse

Verwaltungsgericht Bayreuth v. 01.08.2023:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Verwaltungsgericht Augsburg v. 09.05.2023:
BAB

Verwaltungsgericht Augsburg v. 01.04.2023:
Autobahn

VGH München v. 19.12.2022:
Einparkhilfe

Verwaltungsgericht Augsburg v. 16.11.2022:
Verengung

Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht v. 28.08.2024:
Absperrmaßnahmen

Verwaltungsgericht Hannover v. 23.09.2025:
StVO-Anwendung (öffentlich/privat)

Verwaltungsgericht Berlin v. 14.03.2025:
Busspur

Hamburgisches Oberverwaltungsgericht v. 17.07.2025:
Private Geschwindigkeitsmessungen

Verwaltungsgericht Hamburg v. 02.02.2023:
Gemeinsamer Geh- und Radweg

Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht v. 30.05.2024:
Autobahn

Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht v. 23.05.2024:
Gemeingebrauch

Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht v. 18.10.2022:
Verkehrsrechtliche Anordnungen

Verwaltungsgericht Karlsruhe v. 20.03.2024:
Fahrbahnbegrenzung

VGH Baden-Württemberg v. 08.11.2023:
Seitenstreifen (BAB)

Verwaltungsgericht Sigmaringen v. 28.03.2023:
Blendung

Oberverwaltungsgericht des Saarlandes v. 23.02.2024:
Schmale Straße

Oberverwaltungsgericht des Saarlandes v. 06.09.2023:
Grenzmarkierungen

Verwaltungsgericht Meiningen v. 05.02.2019:
Grundstückseinfahrt

Verwaltungsgericht Meiningen v. 01.03.2011:
Linksabbiegen trotz Verbot

Verwaltungsgericht Meiningen v. 09.11.2010:
Schwerlasttransporte

Verwaltungsgericht Frankfurt am Main v. 24.09.2024:
BAB

Verwaltungsgericht Gießen v. 29.09.2023:
Fahrradstraße

Hessischer Verwaltungsgerichtshof v. 29.08.2023:
Fahrradstraße

Verwaltungsgericht Frankfurt am Main v. 15.02.2021:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Verwaltungsgericht Frankfurt am Main v. 23.10.2018:
Parkscheinautomaten

Verwaltungsgericht Frankfurt am Main v. 25.01.2018:
Sondernutzung

Verwaltungsgericht Kassel v. 28.04.2015:
Verkehrsberuhigte Bereiche

Hessischer Verwaltungsgerichtshof v. 11.06.2014:
Engstelle

Verwaltungsgericht Gießen v. 11.06.2013:
Lärmschutz

Verwaltungsgericht Schwerin v. 24.08.2022:
StVO-Anwendung (öffentlich/privat)

Verwaltungsgericht Halle v. 25.08.2021:
Anfechtung (Verkehrszeichen)

Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt v. 06.04.2021:
Poller

Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße v. 18.02.2022:
Lärmschutz

Verwaltungsgericht Köln v. 10.11.2017:
BAB

VGH München v. 22.07.2022:
Zusatzzeichen

Verwaltungsgericht München v. 29.03.2022:
Kinder-Unfälle

VGH München v. 18.03.2022:
Bremsweg

Verwaltungsgericht Würzburg v. 26.01.2022:
Schwerlasttransporte

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg v. 11.08.2022:
Verkehrshindernisse

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg v. 18.07.2022:
Fahrradunfälle

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg v. 08.12.2020:
Türöffner-Unfälle

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg v. 19.11.2019:
Sicherheitsabstand

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg v. 18.04.2018:
Gigaliner

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg v. 22.12.2010:
Nebeneinander Abbiegen

Verwaltungsgericht Halle v. 07.04.2017:
Nebenweg

Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz v. 01.12.2017:
Verkehrshindernisse

Verwaltungsgericht Hannover v. 17.01.2018:
Gemeinsamer Geh- und Radweg

Verwaltungsgericht Hannover v. 01.11.2017:
Verkehrszeichen

Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße v. 11.01.2017:
Einbahnstraße

Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße v. 29.06.2016:
Gehwegparken

Verwaltungsgericht Hamburg v. 21.07.2015:
Einbahnstraße

Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz v. 18.11.2015:
Bahnübergang

Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt v. 09.02.2015:
Pflanzkübel

Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt v. 16.10.2014:
Auffahr-Unfälle

VG München v. 29.07.2026:
Verkehrssicherung

VG München v. 29.07.2026:
Bindungswirkung

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