Das Verkehrslexikon

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Sachverständigenauswahl und Gutachtenmängel - Fehlinformationen durch den Auftraggeber




Gliederung:


-   Einleitung
-   Allgemeines
- Verschweigen von Vorschäden
- Sonstige Fehlinformationen seitens des Auftraggebers
- Zur Haftung des gerichtlichen Sachverständigen
- Amtshaftung / Hauptuntersuchung



Einleitung:


Im Bestreben der Versicherungen, nach Verkehrsunfällen dem Geschädigten keine überhöhten Ersatzleistungen erbringen zu müssen, werden des öfteren die privat in Auftrag gegebenen Schadensgutachten überprüft, wobei sich Abweichungen herausstellen können. Problematisch wird dann, ob der Schädiger bzw. der hinter ihm stehende Haftpflichtversicherer dennoch verpflichtet ist, die Kosten eines unrichtigen vom Geschädigten beauftragten Gutachtens als Schadensersatz zu tragen.

Gerichtlich bestellte Sachverständige haften lediglich für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

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Allgemeines:


Stichwörter zum Thema Sachverständigen-Gutachten

Sachverständigenkosten

Überblick:
Der Schädiger muss auch die Kosten für ein mangelhaftes oder unbrauchbares Gutachten erstatten


AG Bochum v. 13.02.1996:
Zum Auswahlverschulden bei der Beauftragung eines Kfz-Sachverständigen und zur Gebührenhöhe

AG Gütersloh v. 28.04.1999:
Haftung des Kfz-Sachverständigen für Prozeßkosten des Geschädigten bei fehlerhaftem Gutachten

OLG Hamm v. 08.05.2001:
Die Kosten eines vom Geschädigten eingeholten Gutachtens sind grundsätzlich vom Schädiger auch dann zu ersetzen, wenn das Gutachten unvertretbar objektiv mangelhaft oder unbrauchbar ist.

AG Stuttgart v. 27.07.2004:
Schadensersatz wegen eines mangelhaften Kfz-Sachverständigengutachtens kann nur nach erfolglosem Nacherfüllungsverlangen und erfolgloser Fristsetzung verlangt werden

OLG München v. 27.01.2006:
Die Kosten eines Privatgutachtens sind grundsätzlich auch dann zu ersetzen, wenn es sich später als unrichtig erweist, sofern die Unrichtigkeit nicht auf falschen Angaben des Auftraggebers oder einem betrügerischen Zusammenwirken mit dem Gutachter beruht.

OLG Düsseldorf v. 16.06.2008:
Auch wenn das vereinbarte oder vom Sachverständigen einseitig festgesetzte Entgelt objektiv überhöht ist, ist es bei der gebotenen subjektiven Schadensbetrachtung regelmäßig als der „erforderliche“ Aufwand anzuerkennen. Einwendungen gegen die Höhe der Sachverständigenkosten können dem Geschädigten gegenüber nur erhoben werden, wenn ihn ein Auswahlverschulden trifft oder die Überhöhung derart evident ist, dass eine Beanstandung von ihm verlangt werden muss.

OLG Saarbrücken v. 28.02.2012:
Im Verkehrsunfallprozess sind weder der mit der Begutachtung des entstandenen Schadens beauftragte Sachverständige noch der Reparaturbetrieb hinsichtlich der Obliegenheiten zur Schadensminderung Erfüllungsgehilfen des Geschädigten. Der Geschädigte muss sich infolgedessen eine Pflichtverletzung des Reparaturbetriebs, die zu höheren Reparaturkosten führt, im Verhältnis zum Haftungsschuldner nicht zurechnen lassen. Dieser Einwendungsausschluss hat auch dann Bestand, wenn der Reparaturbetrieb durch Zession Gläubiger des Schadensersatzanspruchs geworden ist.

LG Saarbrücken v. 22.02.2013:
Gibt der Haftpflichtversicherer des Schädigers im Einverständnis mit dem Geschädigten ein Sachverständigengutachten über das Ausmaß eines Kfz-Schadens in Auftrag, darf der Geschädigte jedenfalls dann ein weiteres Gutachten einholen, wenn das Gutachten des Haftpflichtversicherers offensichtlich fehlerhaft ist.

LG Berlin v. 10.02.2014:
Der Geschädigte hat keinen Anspruch auf Ersatz der Sachverständigenkosten, wenn das Gutachten des Kfz-Sachverständigen auf einer vom Geschädigten mitverantworteten unvollständigen Tatsachenbasis erstellt worden und damit als Abrechnungs- und Prüfungsgrundlage unbrauchbar ist.

OLG München v. 12.03.2015:
Eine Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten kann im Ergebnis nur dann verneint werden, wenn selbst für einen Laien erkennbar ist, dass der Sachverständige sein Honorar geradezu willkürlich festsetzt, Preis und Leistung in einem auffälligen Missverhältnis zueinander stehen.

OLG Hamm v. 21.12.2016:
ELeidet ein Kfz-Schadensgutachten an so schwerwiegenden Mängeln bei der Schadensfeststellung und -berechnung, so ist es unbrauchbar, ohne dass es noch einer Gelegenheit für den Sachverständigen zur Nacherfüllung gemäß §§ 634 Nr. 1, 635 BGB bedarf. Eine Freistellungsverpflichtung des Ersatzpflichtigen gemäß §§ 249 Abs. 2, 257 BGB besteht nicht, weil der geschädigte Auftraggeber keinem durchsetzbaren Vergütungsanspruch des Sachverständigen ausgesetzt ist. Vielmehr ist er berechtigt, gemäß §§ 633, 634 Nr. 3, 323 Abs. 1, 636 BGB von dem geschlossenen Vertrag zurückzutreten oder die Werklohnleistung auf Null zu mindern.

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Verschweigen von Vorschäden:


Vorschäden allgemein

Alt- bzw. Vorschäden am Fahrzeug

OLG Hamm v. 14.10.1992:
Dem bei einem Verkehrsunfall Geschädigten steht ein Anspruch auf Ersatz der Kosten des von ihm zur Ermittlung der Reparaturkosten des unfallbeschädigten Kraftfahrzeuges beauftragten Kraftfahrzeug-Sachverständigen nicht zu, wenn dessen Gutachten aus Gründen, die der Geschädigte zu vertreten hat (hier: Verschweigen eines Vorschadens gegenüber dem Sachverständigen), unbrauchbar ist.

KG Berlin v. 01.03.2004:
Der Unfallgeschädigte kann die Kosten eines von ihm beauftragten Kraftfahrzeugsachverständigen nicht ersetzt verlangen, wenn er gegenüber dem Sachverständigen (reparierte) Vorschäden verschwiegen hat und der Sachverständige deshalb den Wiederbeschaffungswert unzutreffend schätzt. Dann nämlich hat der Geschädigte die Unbrauchbarkeit des Gutachtens zu vertreten.

LG Saarbrücken v. 06.09.2011:
Gibt der Versicherungsnehmer gegenüber dem vom Kfz-Kaskoversicherer beauftragten Privatgutachter wahrheitswidrig an, dass kein Vorschaden vorliegt, so liegt hierin eine Verletzung der Auskunftsobliegenheit. Ist der Versicherungsnehmer der Meinung, dass er den Privatgutachter nicht über den Vorschaden zu informieren braucht, weil sich dieser bereits "erledigt" habe, so handelt er gleichwohl vorsätzlich und arglistig. Eine Belehrung nach § 28 Abs. 4 VVG ist entbehrlich, wenn der Versicherungsnehmer die Obliegenheit arglistig verletzt hat.

OLG Köln v. 23.02.2012:
Zwar sind die Kosten eines Sachverständigengutachtens auch dann zu ersetzen, wenn sich das Gutachten objektiv als ungeeignet herausstellt. Das Risiko des Fehlschlagens der Kostenermittlung muss der Schädiger aber nur solange tragen, als den Geschädigten hinsichtlich der sorgfältigen Auswahl und zutreffenden Information des Gutachters kein Verschulden trifft. Das Verschweigen von Vorschäden gegenüber dem Sachverständigen lässt die Ersatzpflicht entfallen.

OLG Saarbrücken v. 28.02.2013:
Informiert der Anspruchsteller den Haftpflichtgutachter zumindest fahrlässig nicht über Vorschäden, sind die Kosten für das zur Bezifferung des unfallbedingten Schadens unbrauchbare Gutachten nicht zu ersetzen.

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Sonstige Fehlinformationen seitens des Auftraggebers:


AG Ulm v. 23.07.2009:
Entsprechend der überwiegenden Meinung in Rechtsprechung und Literatur geht ist davon auszugehen, dass auch die Kosten eines fehlerhaften Gutachtens grundsätzlich vom Schädiger zu ersetzen sind, sofern den Geschädigten kein Mitverschulden an der Erstellung des fehlerhaften Gutachtens trifft.

AG Düsseldorf v. 09.04.2009:
Die Kosten für ein vorgerichtlich eingeholtes Gutachten sind auch dann zu ersetzen, wenn sich das eingeholte Gutachten als falsch erweist. Etwas anderes gilt ausnahmsweise dann, wenn dem Kläger bei der Auswahl des Sachverständigen ein Verschulden zur Last fällt.

LG Karlsruhe v. 25.02.2011:
Der Geschädigte kann vom Schädiger nach § 249 Abs. 2 BGB als erforderlichen Herstellungsaufwand nur die Kosten erstattet verlangen, die vom Standpunkt eines verständigen, wirtschaftlich denkenden Menschen in der Lage des Geschädigten zur Behebung des Schadens zweckmäßig und angemessen sind. Eine Ersatzpflicht bezüglich der Sachverständigenkosten besteht nicht, wenn das Gutachten wegen falscher Angaben des Geschädigten unbrauchbar ist.

OLG Koblenz v. 24.07.2015:
Erweist sich das Gutachten eines Kfz-Sachverständigen aufgrund der Fehlinformationen einer Partei als unbrauchbar, so ist die im Prozess unterlegene Partei nicht verpflichtet, die Gutachterkosten auszugleichen

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Zur Haftung des gerichtlichen Sachverständigen:


OLG Rostock v. 21.03.2006:
Unterschiedliche fachliche Auffassungen zu einzelnen Punkten unter Sachverständigen sind in der gerichtlichen Praxis nicht ungewöhnlich und geben keinen Grund zu der Annahme, der Sachverständigen habe grob fahrlässig ein unrichtiges Gutachten erstattet.

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Amtshaftung / Hauptuntersuchung:


Amtshaftung im Verkehrsrecht

Prüfplakette - Hauptuntersuchung

Amtsgericht Krefeld v. 15.06.2023:
Keine Erstattung von Sachverständigenkosten bei Identität von Gutachter und Geschäftsführer der Reparaturwerkstatt

OLG Düsseldorf v. 13.06.2023:
Ausschluss der Erstattung von Sachverständigenkosten bei Verschweigen erheblicher Vorschäden

Amtsgericht München v. 23.12.2022:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten bei nachträglich korrigiertem Gutachten und Zuordnung von Unfallschäden

OLG Hamm v. 11.04.2022:
Zur Darlegungslast des Wiederbeschaffungswertes bei abgrenzbaren Vorschäden und deren Einfluss auf die Gutachtenverwertbarkeit.

Amtsgericht Mülheim an der Ruhr v. 07.06.2021:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten bei Interessenkollision des Gutachters (Ehemann und Angestellter der Geschädigten)

Amtsgericht Recklinghausen v. 25.09.2020:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten bei verschwiegenem Vorschaden nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Rheinbach v. 06.02.2020:
Zum Nachweis der fachgerechten Behebung von Vorschäden und zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten

Amtsgericht Rheine v. 21.05.2026:
Zur Mangelhaftigkeit eines Kfz-Schadengutachtens bei überhöhter Reparaturkostenkalkulation und Verletzung der Hinweispflicht

OLG Hamm v. 02.09.2022:
Anforderungen an die Darlegung von Vorschäden für den Wiederbeschaffungswert und die Unbrauchbarkeit eines Gutachtens bei deren Verschweigen

OLG Hamm v. 21.12.2021:
Zur Zurückweisung einer Berufung wegen unzureichender Schadensdarlegung bei verschwiegenem Vorschaden

OLG Hamm v. 25.10.2019:
Zur Erstattungsfähigkeit außerordentlicher Reinigungskosten nach Verkehrsunfall bei Betriebsstoffaustritt

OLG Düsseldorf v. 05.03.2019:
Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten und Kostenpauschale bei Vorschaden und unklarem Schadensumfang

OLG Düsseldorf v. 20.11.2018:
Kausalitätsnachweis nach Verkehrsunfall: Anforderungen an Sachverständigengutachten und Berücksichtigung von Privatgutachten

Landgericht Bielefeld v. 20.09.2019:
Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Darlegungspflicht bei Vorschaden; Unbrauchbarkeit eines Gutachtens bei verschwiegenen Vorschäden

OLG Düsseldorf v. 24.07.2018:
Zur Haftung eines Sachverständigen für mündliche Vorab-Äußerungen zur Unfallfreiheit eines Gebrauchtwagens

OLG Köln v. 16.05.2018:
Zur Unschlüssigkeit von Schadensersatzansprüchen bei widersprüchlicher Darlegung von Vorschäden und deren Reparatur

Amtsgericht Rheine v. 05.09.2017:
Zum Nachweis von Unfallschäden bei unzureichend reparierten Vorschäden und verschwiegenen Vorschäden

OLG Düsseldorf v. 27.02.2018:
Zur Obliegenheit des Geschädigten, Vorschäden gegenüber dem Sachverständigen offenzulegen, und deren Folgen für den Gutachtenkostenanspruch.

Amtsgericht Neuss v. 03.08.2016:
Darlegungs- und Beweislast bei Unfallschäden und Vorschäden; Unbrauchbarkeit eines Sachverständigengutachtens bei verschwiegenen Vorschäden.

Landgericht Stuttgart v. 02.07.2026:
Zur Haftung des Sachverständigen gegenüber der Versicherung bei später erkennbarem Schaden

OLG Hamm v. 21.12.2016:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten bei unbrauchbarem Schadensgutachten

Amtsgericht Düsseldorf v. 29.02.2016:
Zur Erstattung von Sachverständigenkosten bei verschwiegenen Vorschäden und zum Nachweis von Eigentum und Nutzungsausfall

Amtsgericht Iserlohn v. 15.01.2016:
Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall: Keine Pflicht zur Suche nach günstigstem Gutachter, Beweislast des Schädigers

Landgericht Düsseldorf v. 21.07.2017:
Zum Widerrufsrecht bei Kfz-Sachverständigengutachten und Mangelhaftigkeit bei abweichender Wertminderungsschätzung

Landgericht Düsseldorf v. 21.03.2017:
Nachweis von Unfallschäden bei verschwiegenen Vorschäden; Beweislast des Geschädigten

OLG Köln v. 05.02.2018:
Ablehnung eines Sachverständigen wegen Befangenheit: Fristversäumnis und unzureichende Begründung

Amtsgericht Essen v. 19.07.2024:
Zum Sachverständigenrisiko und der Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten bei geringfügiger Überhöhung

Amtsgericht Dortmund v. 01.09.2023:
Zur Angemessenheit von Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall und der BVSK-Honorartabelle als Schätzgrundlage

Amtsgericht München v. 15.11.2024:
Erstattungsfähigkeit überhöhter Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall; Anwendung des Werkstattrisikos

Amtsgericht Münster v. 15.05.2018:
Zur Erstattungsfähigkeit überhöhter Sachverständigen-Nebenkosten bei Abtretung der Forderung

Amtsgericht Gummersbach v. 27.08.2015:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall und der Wirksamkeit der Abtretung von Ansprüchen

Amtsgericht Bochum v. 14.08.2015:
Zur Unbrauchbarkeit eines Schadensgutachtens bei manipuliertem Tachostand und unklarer Laufleistung des Unfallfahrzeugs

Amtsgericht Wuppertal v. 01.06.2015:
Zur Erstattungsfähigkeit von Kosten für Fahrzeugdemontage und Zweitgutachten nach Verkehrsunfall bei Restwertdifferenz

Landgericht Bielefeld v. 17.04.2015:
Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall; Bestimmtheit der Abtretung; Reichweite der Schadensminderungspflicht

Landgericht Duisburg v. 04.12.2014:
Zum Nachweis von Unfallschäden bei Vorschäden und der Abgrenzung von Altschäden sowie fehlerhaften Angaben gegenüber dem Sachverständigen

OLG Düsseldorf v. 30.09.2014:
Fiktive Schadensabrechnung: Verweis auf freie Werkstatt und Gültigkeit des Sachverständigengutachtens bei Vorschäden

Amtsgericht Aachen v. 28.07.2014:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall: Keine Marktforschungspflicht des Geschädigten

Amtsgericht Bonn v. 17.02.2014:
Zur Prüfpflicht des Geschädigten bei Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall und Kürzung bei willkürlicher Festsetzung

Landgericht Dortmund v. 19.02.2014:
Zur Anwaltshaftung bei zu geringem Schmerzensgeldantrag und unterlassener Gutachteneinholung im Verkehrsunfallprozess

Amtsgericht Herne-Wanne v. 17.12.2013:
Minderwerte bei Leasingfahrzeugrückgabe: Zur Verbindlichkeit des Sachverständigengutachtens

Landgericht Düsseldorf v. 01.10.2013:
Klageabweisung wegen nicht abgrenzbarer Vorschäden und fehlender Darlegungslast bei Verkehrsunfallschaden

Landgericht Bochum v. 17.07.2013:
Unbrauchbares Schadensgutachten bei verschwiegenen Vorschäden und überhöhtem Wiederbeschaffungswert

Landgericht Bochum v. 19.04.2013:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall und der Wahlfreiheit des Geschädigten

Landgericht Münster v. 12.02.2013:
Haftung des gerichtlichen Sachverständigen für unrichtiges Gutachten bei Verkehrsunfallbetrug nach § 839a BGB

BGH v. 17.01.2013:
Haftung für unrichtige Schiedsgutachten bei der Bestimmung des Händlereinkaufspreises von Leasingrückläufern

BGH v. 17.01.2013:
Zur Haftung des Schiedsgutachters bei offenbar unrichtigem Gutachten und Schadensersatzansprüchen der nicht beauftragenden Partei

Amtsgericht Essen v. 11.12.2012:
Kein Schadensersatz bei unzureichender Darlegung von Vorschäden am Fahrzeug und deren Reparatur

OLG Köln v. 11.10.2012:
Sachverständigengutachten: Ausschluss von Alternativursachen bei Motorschaden; Erstattungsfähigkeit von Finanzierungs-, Standkosten und Nutzungsausfall

Amtsgericht Hamm v. 23.08.2012:
Unbrauchbarkeit eines Sachverständigengutachtens wegen gravierender Fehler in der Schadenskalkulation und Minderung des Honorars

Amtsgericht Euskirchen v. 23.07.2012:
Zur Haftung eines Sachverständigen für fehlerhafte Begutachtung und zur unbefugten Nutzung von Gutachten-Lichtbildern

Amtsgericht Dortmund v. 03.04.2012:
Nachweis des Schadensumfangs bei Kollision beim Rückwärtsfahren; Erstattungsfähigkeit eines überhöhten Sachverständigengutachtens

Amtsgericht Krefeld v. 01.02.2012:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten bei unbrauchbarem Gutachten ohne Verschulden des Geschädigten

Amtsgericht Köln v. 10.01.2012:
Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall; Urheberrechtsverletzung durch Nutzung von Gutachtenfotos

Landgericht Essen v. 30.12.2011:
Zur Abweisung einer Schadensersatzklage bei Verdacht auf gestellten Unfall und verschwiegene Vorschäden

Amtsgericht Bonn v. 05.12.2011:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall und Grenzen der Schadensminderungspflicht

Landgericht Düsseldorf v. 27.10.2011:
Zur Schadensberechnung nach Verkehrsunfall: Abgrenzung unfallbedingter Schäden und Erstattungsfähigkeit eines fehlerhaften Privatgutachtens

Landgericht Essen v. 24.10.2011:
Zur Versagung von Prozesskostenhilfe bei unbrauchbarem Gutachten wegen fehlerhafter Annahmen und fehlendem Nachweis von Vorschäden

Amtsgericht Essen v. 05.07.2011:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten bei Verkehrsunfällen trotz objektiver Ungeeignetheit des Gutachtens

OLG Düsseldorf v. 17.08.2010:
Kaskoversicherung: Verbindlichkeit der Sachverständigenfeststellung nach § 14 AKB und Haftung für Falschberatung

OLG Köln v. 02.06.2010:
Ersatzfähigkeit von Reparaturkosten für objektiv nicht unfallbedingte Schäden bei fehlerhaftem Sachverständigengutachten

OLG Hamm v. 24.04.2012:
Zur Beschaffenheitsvereinbarung beim Oldtimerkauf trotz Kenntnis von Korrosionsschäden und Schweißarbeiten

Landgericht Essen v. 12.10.2009:
Zur Darlegungslast bei Vorschäden und der Unbrauchbarkeit eines Sachverständigengutachtens bei unzureichender Information des Gutachters

Landgericht Essen v. 30.04.2009:
Haftung des Sachverständigen bei unzutreffender Restwertermittlung und Drittschutz des Gutachtervertrags

OLG Düsseldorf v. 17.03.2009:
Bindungswirkung eines Sachverständigengutachtens nach § 14 AKB bei der Feststellung des Wiederbeschaffungswerts eines getunten Fahrzeugs

OLG Köln v. 25.02.2009:
Haftung des Sachverständigen für Privatgutachten; Definition 'Unfallfahrzeug' bei Reparaturspuren

Amtsgericht Düsseldorf v. 03.12.2008:
Unbrauchbarkeit eines privaten Sachverständigengutachtens bei Berücksichtigung von Vorschäden; keine Erstattung der Gutachterkosten.

Amtsgericht Gelsenkirchen-Buer v. 27.11.2008:
Zur Haftung des Kfz-Sachverständigen bei fehlerhafter Ermittlung des Restwertes eines Unfallfahrzeugs

Amtsgericht Hagen v. 27.10.2008:
Zur Schätzung von Gutachterkosten bei Kfz-Schaden anhand der BVSK-Tabelle

Amtsgericht Bochum v. 22.10.2008:
Zur Erstattungsfähigkeit überhöhter Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall; Grenzen der Preiskontrolle durch Gericht und Schädiger

Amtsgericht Witten v. 19.09.2008:
Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall: Keine Pflicht zur Wahl des preiswertesten Gutachters

Landgericht Düsseldorf v. 29.05.2008:
Zum Schadensersatzanspruch des Haftpflichtversicherers gegen Sachverständigen bei mangelhafter Restwertbewertung eines Unfallfahrzeugs

Amtsgericht Köln v. 18.03.2008:
Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten bei fehlerhaftem Gutachten nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Hamm v. 06.06.2007:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten bei Honorarberechnung nach Schadenshöhe und von Verbringungskosten bei fiktiver Abrechnung

Amtsgericht Mülheim an der Ruhr v. 31.05.2007:
Haftung des Sachverständigen bei fehlerhafter Restwertermittlung eines Unfallfahrzeugs

OLG Hamm v. 15.05.2008:
Zur Mangelhaftigkeit eines Motorrads bei Instabilität bei hohen Geschwindigkeiten; Anforderungen an Sachverständigengutachten

Amtsgericht Krefeld v. 06.10.2006:
Zum Ausschluss des Schadenersatzanspruchs bei verschwiegenen oder bestrittenen nicht kompatiblen Vorschäden nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Dortmund v. 12.09.2006:
Zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes eines Unfallfahrzeugs und der Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten

OLG Düsseldorf v. 05.11.2007:
Zur Unzuverlässigkeit eines privaten Sachverständigengutachtens bei der Feststellung von Unfallschäden

Landgericht Duisburg v. 08.03.2007:
Zur fiktiven Abrechnung von Reparaturkosten, Nutzungsausfall und Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall

Amtsgericht Coesfeld v. 06.06.2006:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten und deren Fahrtkosten bei Verkehrsunfallschäden

Amtsgericht Köln v. 24.03.2006:
Keine Pflicht des KFZ-Sachverständigen zur Restwertermittlung über Online-Börsen

Amtsgericht Hamm v. 21.12.2005:
Zur Haftung eines Kraftfahrzeugsachverständigen bei fehlerhafter Ermittlung des Restwerts eines Unfallfahrzeugs

Amtsgericht Dortmund v. 31.08.2005:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten bei mangelhaftem Gutachten und fehlendem Auswahlverschulden des Geschädigten

Amtsgericht Bochum v. 09.06.2008:
Zur Beweislast für Unfallschäden bei nicht offengelegten Vorschäden

Landgericht Köln v. 23.11.2006:
Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Ablehnung bei manipuliertem Gutachten und gefälschter Reparaturrechnung

OLG Düsseldorf v. 11.09.2006:
Unzuverlässigkeit eines Sachverständigengutachtens bei der Feststellung von Fahrzeugschäden wegen Rechen- und Verfahrensfehlern

Landgericht Köln v. 15.09.2005:
Zur Verbindlichkeit eines Obmanngutachtens im Sachverständigenverfahren der Vollkaskoversicherung

Landgericht Münster v. 25.04.2008:
Keine drittschützende Wirkung der Amtspflicht eines TÜV-Sachverständigen für den Käufer eines Gebrauchtwagens

Amtsgericht Witten v. 08.06.2006:
Zur Erstattungsfähigkeit von Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall bei Honorarvereinbarung nach Schadenshöhe und Schadensminderungspflicht

Landgericht Mönchengladbach v. 09.12.2005:
Zur Ablehnung eines Sachverständigen wegen Besorgnis der Befangenheit bei Überschreitung des Gutachtenauftrags im Verkehrsunfallprozess

Landgericht Köln v. 25.05.2005:
Zur Restwertbestimmung eines Unfallfahrzeugs durch Sachverständige: Mittelwert aus Angeboten des allgemeinen regionalen Marktes

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